Unglaublich! Heute fand bereits die siebte Auflage des Persistent Illusions Invitational statt. Und noch scheint kein Ende in Sicht, denn der harte Kern ist auch weiterhin begeistert dabei.
Nach einigen Unregelmäßigkeiten gehen wir jetzt wieder zum gewohnten Vier-Wochen-Rhythmus über. Das bedeutet:
Persistent Illusions Invitational VIII
am 18. März 2007, 15.00 Uhr
Anmeldungen in die Kommentare posten. Aus gegebenem Anlaß weise ich noch mal darauf hin, daß dies soweit als möglich Allgemeingültigkeit haben soll. Das heißt, es gibt - mal abgesehen von mir - keine impliziten Anmeldungen. Wer nicht hier in die Kommentare schreibt "ich bin dabei", ist es auch nicht. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, daß dann alle, die es interessiert, genau wissen, wo sie nachgucken müssen, um zu sehen, ob und wieviele Plätze noch frei sind.
Dann läuft man auch nicht mehr so leicht in Situationen wie heute, in denen einige annahmen, daß der Satz "Sind noch Plätze frei?" eine Anmeldung war. Meine Lesart, daß dem nicht so war, hat sich dann auch hinterher bestätigt.
Nun zum Rückblick.
Das PII VII war extrem hochkarätig besetzt. Und auch extrem short-handed. Es nahmen nämlich nur die vier folgenden Poker-Profis teil (aufmerksame Leser der Kommentare des letzten Poker-Threads, wissen schon, wer diese vier sind): kreetrapper, Falko, Aplerbeck Dolly und der Alpman.
Nach einigem Hin und Her zu Beginn hatte man sich auf zwei drei Dinge geeinigt.
Der letzte Punkt bedeutete, daß wir nur etwas mehr als eine Stunde lang gespielt haben. Wir haben die offensichtliche Umrechnung 1 Chip = 1 Cent genommen, und auch wenn prinzipiell Rebuys möglich gewesen wären, hat keiner davon Gebrauch gemacht. Die Tatsache, daß es sich um ein Cash Game handelte, hat die Spieler anfangs ein wenig vorsichtiger werden lassen, aber auf lange Sicht hat das keine so große Rolle gespielt. Was eine große Rolle gespielt hat, war, daß (mit Ausnahme des Heads Up) wirklich ungewöhnlich viele gute Karten im Umlauf waren. Und zwar ganz besonders bei einem Spieler. kreetrapper.
Die Pokergötter schienen sich bei mir für all die schlechten Blätter der vorherigen Turniere entschuldigen zu wollen. Die Karten waren, und das muß ich ehrlich zugeben, die meiste Zeit über so gut, daß ich eigentlich kaum Fehler machen konnte. Irgendwann veranlaßte das sogar den Alpman seine Aussage, die er vor einiger Zeit hier im Blog getätigt hat, daß jetzt alles gut werde, zu wiederholen. Die Reaktionen reichten von Unglauben bis zu Gelächter. ;-)
Zurück zu meinen Karten. In der kurzen Zeit hatte ich mindestens sieben Pocket Pairs. In einer Stunde. Zum Vergleich: Beim letzten Mal hatte ich in fünf Stunden nur eines. Und wenn ich mal nicht so gute Startkarten hatte, habe ich wenigstens Top Pair geflopt. Einmal sogar einen Drilling, mit dem ich meinem Angstgegner Aplerbeck Dolly einen empfindlichen Schlag versetzen konnte.
Bekannterweise spiele ich ja als Chipleader in der Regel besser und das war auch diesmal so, aber wie gesagt, mit den Karten war das auch nicht schwer. Aus Protest gegen den zweiten oben erwähnten Punkt, habe ich dann irgendwann angefangen um Beträge wie 51 oder 77 zu raisen, mußte mir dann allerdings anhören, daß ich kein guter Gewinner sei.
Jedenfalls bin ich mit mehr als der doppelten Chipanzahl mit dem Alpman ins Heads Up gegangen und da war es dann vorbei mit dem Glück. Und auch generell mit den guten Karten. Stattdessen kamen jetzt normale Karten, so daß man sich schon über eine Dame freuen mußte. Und da die bewährte Heads-Up-Blind-Regel außer Kraft gesetzt war, zog sich dieser Teil wie Kaugummi. Selten hat man so oft diese beiden Wörter gehört "Call". "Check". Im Endeffekt hat der Alpman dann allerdings mehr Geduld bewiesen als ich und die Partie nach Punkten gewonnen. Aufgrund der oben erwähnten Punkte 1 und 3 haben wir nicht bis zum bitteren Ende gespielt, so daß ich wenigstens noch ein wenig Gewinn einfahren konnte. Für die ganze Kinokarte hat es allerdings nicht gereicht.
Selbstanalyse: Ich habe die meiste Zeit recht solide gespielt. Am Anfang habe ich einen guten Call gemacht, bei dem ich es geschafft habe, meinen größten Feind zu besiegen: die eigene Angst. Ab dann hatte ich einen deutlichen Chipvorsprung, gute bis sehr gute Karten und konnte daher auch nicht so viel falsch machen. Das Heads Up lief auch einigermaßen okay, aber nur weil der Alpman heute auch nicht so überragend gespielt hat. Gegen einen aggressiveren Spieler hätte ich hier deutlich schlechter ausgesehen. So habe ich es nur zwei schlechten All-In Calls zu verdanken, daß ich meinen massiven Vorsprung doch noch verspielt habe.
Fazit: Ich habe mich durch die vielen guten Karten dazu verleiten lassen, im Heads Up einige schlechte Entscheidungen zu treffen, und habe, vielleicht weil es ein Cash Game war, auch schon vorher nicht so viel Druck auf die Spieler mit weniger Chips ausgeübt, wie ich gekonnt hätte. Daran muß ich arbeiten. Vor allem deshalb, weil ich ein wenig Angst habe, daß ich mein (Poker-)Glück jetzt erst mal wieder für eine Weile aufgebraucht habe.
Extrem Rasende Rezi zu Blood Diamond. Gut gespielt und sehr realistisch, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Das macht ihn eigentlich zu einem guten Film, aber trotzdem hinterläßt er in mir kein gutes Gefühl, wenn ich zu lange darüber nachdenke, daß es eben nicht nur ein Film ist, sondern daß es Teile der Welt gibt, in denen es wirklich so zugeht. Gruselig.
Das nächste und siebte Persistent Illusions Invitational ist nur noch zwei Wochen entfernt. Zeit, daß ich die Ergebnisse der sechsten Ausgabe poste und wie immer in den Kommentaren um Anmeldungen für das nächste Turnier bitte.
Was: Persistent Illusions Invitational VII
Wann: 18. Februar, 15.00
Wer: Ich. Wer noch, steht bald in dem Kommentaren zu diesem Eintrag
Seltsamer Zufall nebenbei. Dies ist der Bericht zum sechsten PII und meine Blogging-Software sagt, daß dies der 666. Eintrag ist. Ich erwarte den Antichrist dann morgen früh um kurz nach sieben (= 6.66 Uhr).
Der Alpman macht gute Fortschritte mit der Implementierung des PII-Tools. Die Grundfunktionalität (Spiele eintragen, Punkte errechnen, Tabellen erstellen) steht bereits. Das von mir gewünschte Feature "Gewinne ausrechnen" hat er vielleicht auch schon eingebaut. Jetzt muß das ganze nur noch auf meine Webseite hochgeladen und zumindest ein wenig gegen die berüchtigten Skript-Kiddies oder unbedachte Nutzereingaben abgesichert werden. Ich kann noch nicht sagen, wann das geschieht, werde mich aber bald mit dem Alpman deswegen kurzschließen. Wenn es erst mal für alle online zugänglich ist, kann man ja gemeinsam überlegen, welche Features man noch gern hätte und so.
Für einen ausführlichen und unterhaltsamen Bericht zum letzten PII fehlt mir irgendwie die Inspiration, also gibt es diesmal einfach nur die Ergebnisse. Wenn sich jemand anders berufen fühlt, einen echten Bericht zu schreiben, kann er mir diesen ja per Mail zukommen lassen und ich lade ihn dann hier hoch.
| 1. | AD | S | BBJ | A | k | F | CS |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2. | k | A | AD | BBJ | F | CS | S |
| 3. | F | S | A | BBJ | CS | k | AD |
| 4. | S | F | A | BBJ | k | AD |
Legende:
AD = Aplerbeck Dolly
BBJ = Bad Beat Jago
CS = Captain Smollett
k = kreetrapper
A = Alpman
S = Stephan
F = Falko
| 1. | Stephan | 120 |
|---|---|---|
| 2. | Falko | 89 |
| 3. | Aplerbeck Dolly | 76 |
| 4. | Alpman | 73 |
| 5. | kreetrapper | 60 |
| 6. | Bad Beat Jago | 32 |
| 7. | Captain Smollett | 1 |
Der Alpman hat mich in einem Kommentar darauf aufmerksam gemacht, daß ich in meinem Bericht vom SSSJPII etwas extrem Wichtiges vergessen habe. Das kommt davon, wenn man so lange mit dem Schreiben des Berichts herumtrödelt.
Die passende Ausrede ist aber sicherlich, daß ich die zweite Runde des Turniers wie wohl die meisten Mitspieler möglichst schnell verdrängen wollte. Denn da haben wir, wie angekündigt, No-Limit Omaha gespielt. Und das kam nicht so besonders gut an. Ursprünglich wollten wir mehrere Runden Omaha in das Turnier einstreuen, aber nach nur sehr wenigen gespielten Händen wurde diese Idee einstimmig wieder verworfen. Jedenfalls wurde in dieser Runde der "PII-Omaha-König" ausgespielt. Captain Smollett hatte extra einen Schlüsselanhänger anfertigen lassen, auf dem diese Bezeichnung eingraviert war. Aufgrund seiner angesprochenen unglaublichen Glückssträhne und vielleicht auch, weil er am wenigsten von dem Format angekotzt war, konnte Aplerbeck Dolly diese Runde gewinnen und darf sich jetzt stolz "PII Omaha König" nennen. Zwar eigentlich nur, bis mal wieder Omaha bei einem PII gespielt wird, da Captain Smollett die Trophäe als Wanderpokal konzipiert hatte, aber wenn man die Resonanz bedenkt, wird das wohl nicht so bald wieder passieren.
Was anderes: Ich habe mich neulich bei PokerStars registriert (aber noch keine Zeit zum Spielen gefunden) und bekam gerade eine interessante E-Mail, die ich hier mal komplett zitiere. Vielleicht will ja einer von Euch die Chance nutzen, sich für ein paar Euro zu qualifizieren:
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Wir freuen uns auf ein Treffen in Dortmund!
Ihr PokerStars Team
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Startzeit UK Zeit Deutsche Zeit Turnier
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Tägliche Satellitenturniere bei PokerStars:
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0700 1200 1300 $5.50+R turbo
1000 1500 1600 $13+R
1145 1645 1745 $27+R
1600 2100 2200 $38
1830 2330 0030 $13+R turbo
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Qualifikationsturnier am Samstag:
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1115 1615 1715 $475
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Startzeit UK Zeit Deutsche Zeit Turnier
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Tägliche FPP Satellitenturniere bei PokerStars:
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0800 1300 1400 40 FPP
1130 1630 1730 400 FPP
1530 2130 2230 40 FPP
1700 2200 2300 400 FPP
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Qualifikationsturnier am Samstag:
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1115 1615 1715 4000 FPP
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Vor einigen Tagen konnte man zum ersten Mal den großen Michael Körner persönlich beim Pokern beobachten. Und er hat sich sehr gut geschlagen und mußte sich erst im Heads-Up geschlagen geben. Und auch nur, als er einmal von seiner soliden Spielweise abwich und einen riskanten Bluff versuchte.
Einige andere Größen der deutschen Pokerszene trafen sich am 30.12. zum ersten Super-Sonder-Spezial-Jahresend-Persistent-Illusions-Invitational (SSSJPII). Der Alpman bastelt gerade fleißig an einer PII-Software, die automatisch die Punkteverteilung berechnet und mit der man in Windeseile eine ewige Bestenliste anschauen kann. So kann man in Zukunft schnell Unsicherheiten klären, wie die beim SSSJPII, ob nun Aplerbeck Dolly oder Kreetrapper bisher erfolgreicher gespielt hat. Da diese Software aber noch nicht ganz fertig ist, gibt es die Tabelle diesmal noch einmal händisch abgetippt.
Nach seinem unrühmlichen Abschneiden beim fünften PII hat es Aplerbeck Dolly diesmal allen gezeigt. Da es einen derart deutlichen Vorsprung bisher noch nie zu beobachten gab, ist anzunehmen, daß eine gehörige Portion Glück mit im Spiel war. Wer weiß, welche Opfergaben Dolly den Pokergöttern vor Turnierbeginn dargebracht hatte. Diese drückende Überlegenheit (beinahe doppelt so viel Punkte wie der zweitplazierte Alpman) hat auch schon während des Spiels die Stimmung am Tisch gegen ihn gekehrt, so daß man in seinen häufigen Konfrontationen mit dem erwähnten Zweitplazierten häufig Sätze wie "Ich bin für den Alpman" hören konnte. Eben dieser Alpman mausert sich immer mehr zum Liebling der PII-Turniere und hat sein Spiel seit seinem ersten Auftritt (wer erinnert sich nicht gern an den legendären Zwei-Farben-Flush?) von allen Mitspielern am deutlichsten verbessern können. Außergewöhnlich schwach war diesmal der Auftritt von Falko, den man sonst eigentlich immer auf einem der vorderen Plätze gesehen hat. Das beweist wieder einmal, daß eben niemand immer gut spielen kann. In diesem Turnier ist mir außerdem aufgefallen, daß sich das Spiel aller Beteiligten im Laufe der Zeit deutlich verbessert hat. Kaum einmal bekommt man einen ungeraisten Flop zu sehen. Es hat sich herumgesprochen, was der oberschlaue kreetrapper schon lange immer wieder ungefragt zum besten gibt: "Callen ist der beliebteste Anfängerfehler." Und auch Turn und River werden gern schön teuer gemacht - eine Zeit lang kamen an dieser Stelle immer wieder All-Ins von Captain Smollett, die den ganzen Tisch an den Rand der Verzweiflung trieben. Im persönlichen Gespräch hat der Captain allerdings für das nächste Turnier einen erneuten Strategiewechsel angekündigt. Man darf gespannt sein.
Hier nun die Ergebnisse:
Legende und Punktekonten:
Das sechste regelmäßige Persistent Illusions Invitational findet am 28. Januar 2007, wie gewohnt um 15.00 bei kreetrapper statt. Es sind bereits sechs Teilnehmer gemeldet und zwar:
Kreetrapper, Falko, Gregor, der Alpman, Stephan und Captain Smollett
Ein Platz (d.h. Stuhl) wäre noch frei. Es gilt die alte Regel: Wer zuerst komm(entier)t, mahlt zuerst.
Das fünfte Persistent Illusions Invitational stand eine Zeit lang auf der Kippe, weil ein einzelner Spieler kurz vor knapp noch den Zeitplan ändern wollte, um sich live anzusehen, wie erbärmlich der BVB inzwischen geworden ist. Das hat er sich dann glücklicherweise doch noch anders überlegt und so konnten doch fünf Spieler zur gleichen Zeit am Tisch Platz nehmen. Und da sind wir auch schon bei dem Thema angekommen, weswegen dieser Turnier allen Beteiligten besonders lange und intensiv im Gedächtnis bleiben wird. Es war der Tag, an dem der Tisch zusammengebaut wurde.
Überraschenderweise lief das Anbringen von Schaumstoff und Stoff an die von David perfekt zugeschnittene Platte völlig problemlos. Wenn man das durch Mark und Bein dringende Geräusch des High-Tech-Tackers, den Falko organisiert hatte, mal nicht als Problem zählt. Meine Nachbarn sehen das wahrscheinlich ein bißchen anders. Aber nach einer guten halben Stunde war der Lärm auch schon wieder vorbei. Es wurden keinerlei Gliedmaßen angetackert und der Tisch sah gleich beim ersten Versuch perfekt aus, wie man am obigen Foto sehen kann. Besonders den beiden Hauptakteuren beim Zusammenfügen der Einzelteile, Falko und Aplerbeck Dolly, ist die Freude über den tollen neuen Tisch auf dem Bild schon gut anzusehen. Nicht digital eingefangen wurden die zahlreichen Male, die einer der Anwesenden mit verträumten Blick über den Tisch streichelte. Dies ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft.
Das eigentlich Turnier mußte neben dem Tisch natürlich zwangsläufig verblassen. Erwähnenswert ist, daß die Pokergötter kreetrapper diesmal für all die schlechten Karten der letzten paar Male entschädigen zu scheinen wollten. Ich kann mich allein an zwei Paar Könige und ein Paar Asse erinnern (bei denen leider keiner mit mir spielen wollte). Besonders aufregend fand ich den Moment als ich mit zwei mittelmäßigen Karten das Full House gefloppt hatte und mir alle Mühe geben mußte, mir die guten Karten nicht anmerken zu lassen. Tatsächlich schien zumindest David meine Nervosität nicht zu bemerken und setzte immer wieder ordentliche Beträge in die Mitte, die ich mit zittrigen Hände callen konnte.
Aber auch diese Menge Glück wurde ab der zweiten Runde noch von Marcus übertroffen, der eine Zeit lang praktisch immer den Flop traf, egal mit welchen Karten er mitging. So hat es für den Gastgeber auch dieses Mal nur für einen mittleren Platz gereicht. Wenigstens wurde der erschreckende Trend vom letzten Mal gestoppt und ich konnte mich wieder vor Aplerbeck Dolly plazieren. Das vom zahlenverliebten Captain Smollett beim PII-IV eingeführte neue Punktesystem scheint allgemeinen Anklang gefunden zu haben, denn es wurde auch diesmal wieder danach verfahren.
Die Runden verliefen so:
Legende und Punktekonten:
Das nächste regelmäßige Turnier wäre am 7. Januar fällig, aber es zeichnet sich schon jetzt ab, daß an diesem Tag viele nicht können werden. Daher findet das PII-VI mit zweiwöchiger Verzögerung am 21. Januar 2007 statt. Anmeldungen wie immer hier in die Comments schreiben. Ungefähr eine Woche vorher poste ich dann noch mal einen Reminder (oder schicke einen solchen an die Mailingliste) und rekapituliere, wieviele sich bereits angemeldet haben.
Aber in der Zwischenzeit gibt es keine völlige Poker-Durststrecke. Denn es ist die Zeit des fröhlichen Gebens und daher gebe ich Euch ein Bonusturnier: Am 30. Dezember findet ein Super-Sonder-Spezial-Jahresend-Persistent-Illusions-Invitational statt. Bisher angemeldet sind: Kreetrapper, Falko, Aplerbeck Dolly und Captain Smollett. Der Alpman hat unter Vorbehalt zugesagt, aber bislang hoffen und warten wir alle noch darauf, daß er sein Erscheinen fest zusagt. Es sind also noch einige Plätze frei. Anmeldungen ebenfalls hier in die Comments oder an die Mailingliste.
Um das SSSJPII zu etwas ganz besonderem zu machen, muß es natürlich auch irgendeine Art von Besonderheit geben. Ich schlage vor, eine Partie No Limit Omaha einzustreuen, stehe aber alternativen/spektakuläreren Vorschlägen offen gegenüber.
Das nächste Persistent Illusions Invitational findet turnusmäßig am 10.12.2006 um 15 Uhr in der Behausung des Kreetrappers statt. Vermutlich noch mit dem alten Tisch (für näheres verweise ich auf die Mailingliste). Anmeldungen bitte wie gewohnt in die Kommentare für diesen Beitrag. Und nun übergebe ich an Captain Smollett, der sich die Mühe gemacht hat, einen ausführlichen Bericht zum letzten PII zu schreiben:
Das PII-IV wird in die Geschichte eingehen als das erste Turnier, das am Grünen Tisch entschieden wurde. Captain Smollett fühlte sich tagelang als Sieger, obwohl das neue Punktevergabe-System eindeutig Falko den ersten Platz bescherte. Noch ist unklar, wie die
Konfusionen entstanden.
Das "Persistent Illusions Invitational IV" (PII-IV) begann mit einigen Regeldiskussionen:
1) Zum ersten sollte das "Heads Up" verkürzt werden, um die bereits ausgeschiedenen Mitspielern nicht zu lange warten zu lassen. Dazu wurde von kreetrapper und Captain Smollett der Vorschlag unterbreitet, die "Blinds" rundenabhängig (und nicht mehr spieleabhängig) steigen zu lassen. Dies traf auf den erbitterten und erwarteten Widerstand von "Aplerbeck Dolly" Christian. Aber die Demokratie nutze die Gelegenheiten sich von ihrer besten Seite zu zeigen und ein Kompromiss wurde gefunden, der den Vorstoß von kreetrapper und Captain Smollett auf seine Intention zurückführte und eine einmütige Mehrheit fand: Zu
jedem "Heads Up" stiegen die Blinds automatisch auf 150 und 300, sofern vorher nicht schon höhere Starteinsätze erreicht wurden. Die nachfolgenden Steigerungen blieben an die Spielezahl geknüpft. Diese Regelung bewährte sich im weiteren Spielverlauf.
2) Zum zweiten unternahm Captain Smollett einen Vorstoß zu einer modifizierten Punktevergabe, die für mehr Dramatik auf den unteren Plätzen sorgen sollte (bisher bekamen unabhängig von der Spieleranzahl stets nur die ersten Drei Punkte und zwar im Verhältnis 3 zu 2 zu 1). Bei dem vom Diplom-Statistiker Beckmann entwickelten Punktesystem wird eine Gesamtzahl von 100 Punkten auf sechs Spieler derart verteilt:
Platzierung | Punkte
1 | 50
2 | 30
3 | 15
4 | 04
5 | 01
6 | 00
Dieser Vorschlag war insofern konservativ, da die Gewinnanteile der ersten Drei Spieler sich dadurch kaum veränderten. Dennoch spielt dadurch auch die Verteilung auf den unteren Plätzen eine kleine Rolle. Da es bei den PIIs - wie "Crazy Flop" Falko zutreffend feststellte -
weniger um die monetären Gewinne, als um die Platzierung geht, wurde auch dieser Vorschlag angenommen. Unklar bleibt allerdings, ob der früher kommunalpolitisch aktive Smollett hiermit lediglich einen ersten Schritt zu einer vollständig anderen Punktevergabe unternommen hat.
Dafür spricht sein taktisch Geschick bei der "Heads Up"-Regelung erst von seiner Maximalforderung abzurücken, um sich damit bei einigen die Zustimmung zur neuen Punktevergabe zu erkaufen. Festzustellen ist jedenfalls, dass das Beckmannsche System rechnerisch gut aufging: Es wurde um jeden Platz gekämpft und die Gewinnverteilung sah nach sechs gespielten Runden ähnlich aus wie sonst. kreetrapper freut sich über die Beckmannsche Punktevergabe sicherlich am meisten: Durch die Casino-Regel, dass keine Cent-Beträge, sondern nur volle Euros ausgezahlt werden, konnte der Gastgeber neben der Startgebühr von einem Euro noch einiges mehr einstreichen. Insgesamt wurden in sechs Partien 600 Gewinnpunkte ausgespielt, was bei einem Gesamteinsatz von 60 Euro zu einem leicht auszurechnenden Bruttoertrag pro Spieler führte:
Bruttoertrag von Spieler A = (Gesamtgewinnpunkte von Spieler A / Summe der Gesamtgewinnpunkte aller Spieler) * Gesamteinsatz = (Gesamtgewinnpunkte von Spieler A / 600) * 60 = Gesamtgewinnpunkte von Spieler A / 10.
Damit ergibt sich ein Nettoertrag von
Nettoertrag von Spieler A = [Bruttoertrag von Spieler A] = [Gesamtgewinnpunkte von Spieler A / 10].
Allerdings muss sich die neue Zählweise noch etablieren: Nach dem Spiel sah es erst so aus, als hielte Captain Smollett alle Trümpfe in der Hand, wobei - wie nachträglich festgestellt wurde - der wahre Sieger Falko heißt. Diese Konfusion spricht aber nicht gegen die neue
Punktevergabe, sondern gegen die Rechengeschicke der Mitspieler und der Casinoleitung. Ob die zeitweilige Fehlrechnung auch finanzielle Auswirkungen hat oder die Erträge korrekt ausgeschüttet wurden, ist zur Zeit noch unklar.
Die Runden verliefen so:
Legende:
k = kreetrapper
CS = Captain Smollett
AD = Aplerbeck Dolly
F = Falko
SoaP = Son of a Pro
A = Alpman
Kommen wir nun zur Bewertung der einzelen Spieler:
Gregor - Son of a Pro (11 Punkte -> 1,1 Euro Bruttogewinn -> 1 Euro Nettogewinn)
Der eindeutige Verlierer des PII-IV. Kam über den Status des Punktelieferanten nicht hinaus und konnte in keiner Weise an seine guten Leistungen vergangener PIIs anknüpfen. Wird verbucht unter: Schwarzer Tag.
kreetrapper (71 Punkte -> 7,1 Euro Bruttogewinn -> 7 Euro Nettogewinn)
Hat "mal wieder nur schlechte Karten" gehabt. Falls er demnächst nicht auch einmal besser abschneidet, werden die Hänseleien von Aplerbeck Dolly immer schlimmer werden. Er muss aufhören, zu viele Emotionen zu zeigen.
Alpman (95 Punkte -> 9,5 Euro Bruttogewinn -> 9 Euro Nettogewinn)
Nach einem starken Anfang, der ihm einigen Respekt bescherte ("Oh nein, nicht gegen den Alpman"), ließ er sich im weiteren Spielverlauf zu oft "provozieren", weshalb er den Abend letztlich mit Verlust abschloss. Erlebte in der zweiten Runde eine Sternstunde, als er alle übrigen Mitspieler nacheinander eigenhändig vom Tisch nahm. Einige behaupten, dass der Alpman weniger zum Gewinnen mitspielt, sondern versucht, das Feld für Alpwoman vorzubereiten, die - mit Alpmans Informationen gespickt - bei einem der nächsten PIIs für Furore sorgen soll.
"Aplerbeck Dolly" Christian (114 Punkte -> 11,4 Euro Bruttogewinn -> 11 Euro Nettogewinn)
Er ist und bleibt der Stärkste, wenn es darum geht, schlechte Blätter zu spielen. Niemand "blufft" so gut wie er. Daher zurecht unter den ersten Drei.
Captain Smollett (148 Punkte -> 14,8 Euro Bruttogewinn -> 14 Euro Nettogewinn)
Nach seinem überaus respektablen Abschneiden bei seiner ersten Teilnahme beim PII-III (Vorletzter), war Captain Smollett mit vier "Heads Ups" einer der dominierenden Spieler des Abends. Mit vielen "All Ins" nahm er einige Leute vom Tisch. Darunter in der ersten Runde Falko. Ein sehr gutes Spiel zeigte er vor allen Dingen als "Chipleader", der permanent Druck auf seine Mitspieler ausübte; eine Taktik, die er sich bei einer Übungseinheit von kreetrapper abgeguckt hat. Schwächen zeigte er vor allen Dingen im "Heads Up", wo ihm gerade gegen seine Angstgegner Falko schwerwiegende Fehler unterliefen. Letzlich gelang es ihm aber auch Falko zu schlagen. In der überbordenden Euphorie, bestärkt durch ein Lob von "Aplerbeck Dolly" Christian wähnte er sich sogar längere Zeit als Sieger des Abends. Dieser Titel steht aber nur Falko zu. Und das kann für die Entwicklung von Captain Smollett nur förderlich sein, da ihn ein zu schneller Gesamtsieg wahrscheinlich in eine Motivatonslosigkeits- oder Überheblichkeitsphase gestürzt hätte.
Falko (161 Punkte -> 16,1 Euro Bruttogewinn -> 16 Euro Nettogewinn)
Der Sieger des Abends verdankt seinen Erfolg vor allen Dingen seiner unglaublichen Geduld. Neugier kennt Falko kaum. Wo andere zwei bis drei Spiele machen, besticht er durch viele hervorragenden "Lay Downs". Falko ist der Mann, den es in Zukunft zu schlagen gilt.
Nicht nur beim Spielen zeigte sich eine zunehmende Professionalisierung der PII-ler: Neben der Einführung eines ePost-Verteilers (zum Anmelden einfach eine Nachricht an kreetrapper@blutiges-gemetzel.de) wurde auf Falkos Anregung auch die Anschaffung eines neuen Pokertisches beschlossen. Ob der allerdings schon beim PII-V fertig ist, bleibt abzuwarten. Die Vorfreude auf das nächste PII ist jedenfalls auch mit altem Tisch kaum noch zu steigern.
Wie jedes Mal erinnere ich wieder eine Woche vorher an das anstehende Persistent Illusions Invitational IV. Es findet am kommenden Sonntag, dem 12. November, statt. Wie immer um 15.00 und wie immer in meiner bescheidenen Behausung.
Diesmal mit dabei:
Wie man sieht, ist noch nicht ganz klar, wer nun tatsächlich mitspielen wird. Die ersten fünf Spieler haben fest zugesagt. Stephan und Jago sind Wackelkandidaten. Wäre schön, wenn Ihr Euch in den nächsten Tagen verbindlich äußern könntet. Denn falls Ihr (oder einer von Euch) aus beziehungstechnischen Gründen (siehe: Diktatur ;-) absagt, wäre ja doch noch ein Platz für David frei.
Okay, das war's von hier. Das war's von mir. Ciao for now!
Diesmal gibt es wieder eine kurze Nachbetrachtung des Persistent Illusions Invitational. Allerdings völlig subjektiv und nur aus meiner Perspektive heraus.
Nachdem Jago leider nicht kommen konnte, waren wir fünfeinhalb Spieler. Auffallend war, daß auch der Neuling relativ gut gespielt hat. Ich kann mich eigentlich an keine eklatanten Fehler erinnern, bei keinem der Mitspieler. Auch nicht erinnern kann ich mich an gute Karten bei mir - jedenfalls nicht in den ersten drei der insgesamt fünf Runden. Danach wurden sie zumindest mittelmäßig, aber in den ersten Runden mußte ich dann irgendwann anfangen, Hände wie Dame/Drei zu spielen, weil einfach nichts besseres kam. Und daraus resultiert auch mein zweiter Eindruck. Diesmal ist mir nämlich zum ersten Mal zwischendurch langweilig geworden. Ist ja auch eigentlich klar. Mit den schlechten Karten bin ich immer schon sehr früh ausgeschieden und die anderen haben mitunter schon ziemlich lange weitergespielt, bis sie endlich einen Sieger ermittelt hatten. Das Extrem bildeten mal wieder Christian und Stephan mit einem (vor allem für die restlichen Spieler) zermürbenden Heads-Up. Man sollte mal darüber nachdenken, ob man die Blinds im Heads-Up nicht deutlich schneller ansteigen läßt.
Wieder sehr gut hat Falko gespielt, der sich langsam an der Spitze des Teilnehmerfeldes festzusetzen scheint. Diesmal hat er sich auch alle Mühe gegeben, seinen Spitznamen loszuwerden und nicht durchgehend sehr niedrige Flops gegeben, sondern zur Abwechslung auch mal sehr hohe.
Für mich markiert das dritte Persistent Illusions Invitational das Ende von gleich zwei Serien. Zum ersten Mal habe ich keinen Gewinn gemacht (nicht mal, wenn man den Casino-Bonus einrechnet) und ebenfalls zum ersten Mal habe ich tatsächlich schlechter abgeschnitten als Christian, der sich somit von Turnier zu Turnier kontinuierlich steigern konnte. Da kann ich nur hoffen, daß das nicht einreißt und es beim nächsten Mal wieder besser für mich läuft.
Und apropos "nächstes Mal". Das vierte Persistent Illusions Invitational findet turnusmäßig am 12. November statt. Anmeldungen bitte hier in die comments posten.
Pokerunabhängiges Krankheitsupdate: Mein Arzt hat sich gestern endgültig als Schelm enttarnt. "Es geht aufwärts. Letztes Mal, als Du hier warst, warst Du noch halb tot. Jetzt bist Du nur noch ein Viertel tot." Ich nehme an, daß ich bis zur nächsten Woche dann wieder komplett gesundet bin.
So, das dritte Persistent Illusions Invitational findet also am Sonntag, dem 15.10.2006 statt. Das ist noch ein bißchen hin - 10 Tage und ein paar Stündchen, um genau zu sein - aber da ich in der Zwischenzeit für meine Verhältnisse relativ viel vorhabe, poste ich die Einladung jetzt schon mal, damit ich es nicht aus Versehen vergesse. Wir beginnen wie gehabt um 15.00 Uhr. Davids Vorschlag, ob man nicht auch später anfangen könnte, können wir dann ja vor Ort diskutieren. Das ist vermutlich einfacher als es hier online zu machen.
Angemeldet haben sich:
Damit sind wir wie beim letzten Mal sechseinhalb Spieler. Als Gastgeber sitze ich dann auf dem Drehstuhl, wenn es Zeit wird, diesen hereinzuholen. Getränke spendiert das Haus und es sind immer noch einige unangerührte Flipstüten übrig, die des Verzehrens harren. Also, bis dahin: Ein gutes Blatt.
ROSS: Uhhhh... Joey cried last night.
JOEY: Thank you.
CHAN: [to the girls] We were playing poker, alright...
JOEY: There was chocolate on the three. It looked like an eight, alright?
ROSS: Oh, guys, you should've seen him. 'Read 'em and weep.'
CHAN: And then he did.
(The One With All The Poker)
Auch das zweite Persistent Illusions Invitational war ein voller Erfolg und jeder konnte etwas mit nach Hause nehmen. Einer leider nur Erfahrung, aber immerhin. Für einen längeren Bericht, der - wie mir zugetragen wurde - durchaus auf Interesse stoßen würde, fehlt mir aber irgendwie die Inspiration. Vielleicht hat ja einer der anderen Spieler Lust dazu. Einige von Euch haben schließlich in der guten alten Blood-Bowl-Liga schon Erfahrungen mit so etwas sammeln können. Wenn es also einen von Euch packt, dann schreibt und schickt mir das per Mail zu. Ich veröffentliche das dann hier, natürlich mit dem passenden Namen darunter.
Ich freue mich schon auf das nächste Mal und schreibe diesen Eintrag hauptsächlich, damit hier die Terminfindung beginnen kann. Außerdem gibt es langsam auch schon so viele potentielle Spieler, daß es nicht mehr lange dauern kann, bis ich als Turnierleiter zum ersten mal sagen muß: "Tut mir leid. Das Turnier ist schon voll besetzt." Mit sieben Leuten ging es noch ganz gut. Notfalls wären wohl auch noch acht drin. Aber dann wäre es schon ziemlich eng und es fehlte mir auch eine Sitzgelegenheit.
Christian, auch bekannt als Aplerbeck-Dolly, hat gesagt, er möchte aus dem PI-Invitational gern eine regelmäßige Angelegenheit machen. Ein Wunsch, dem ich mich eigentlich nur anschließen kann. Von mir aus können wir terminlich bei Sonntag Nachmittag bleiben. Das scheint ja ganz gut zu funktionieren. Als Rhythmus schlage ich einfach mal "alle vier Wochen" vor. Dann fände das dritte monatliche Persistent Illusions Invitational am 15. Oktober statt. Das lasse ich als Diskussionsgrundlage einfach mal so im Raum stehen und hoffe auf eine rege Diskussion in den comments.
Ach ja, wir müssen das natürlich nicht zwangsläufig immer bei mir abhalten. Falls jemand anders gern mal die Räumlichkeiten zur Verfügung stellen möchte, soll er laut "hier" schreien.
Good news, everyone!
Irgendwie zumindest. Für einen zwar nicht, aber der liest hier ja eh nicht mit, also: Der berüchtigte "Son of a Pro" liegt krank darnieder und kann am zweiten Persistent Illusions Invitational nicht teilnehmen. Damit steigen die Gewinnchancen für uns andere dramatisch an. Da es schon in wenigen Tagen so weit ist, gibt es hier noch mal die harten Fakten zum
Second Persistent Illusions Invitational
Datum: 17.09.2006, 15.00
Ort: Kreetrappers Behausung
Spieler: Falko, Christian, David, Kreetrapper, Stephan, Jago
Damit sind wir zu sechst und genauso viele Stühle habe ich auch. Perfekt. Ich stelle Getränke und habe auch noch ein bißchen Knabberzeugs vom letzten Mal über, wenn mich am Sonntag jemand daran erinnert, das rauszuholen. Das liegt nämlich etwas abseitig. Also, bis dahin: ein gutes Blatt.
Caveat: Zutritt zu den Comments für Freaks verboten (Ihr wißt schon, wer gemeint ist). Sonst finden sich die Pokerfreunde hier drin nicht zurecht.
Ich habe als nächsten Pokertermin Sonntag den 17. September anzubieten. Wer wäre da mit dabei? Wenn sich nicht mindestens fünf Spieler finden, sollten wir über einen Alternativtermin nachdenken. Wenn sich mehr als sechs Spieler finden, muß irgendjemand noch Sitzgelegenheiten mitbringen.
Ich warte gespannt auf Eure Antworten.
Und bis dahin: Ein gutes Blatt.
Das erste Persistent Illusions Invitational ist vorbei. Für all diejenigen, die nicht dabei sein konnten oder früher gehen mußten, gibt es hier nun den weitgehend objektiven Nachbericht.
Am gestrigen Sonntag haben sich sechs Pokerverrückte bei Kreetrapper zu Hause eingefunden und spielten um den ansehnlichen Betrag von 60 Euro. Dank Falkos ausgeklügeltem Punktesystem galt der moderate Buy-In von 10 Euro für den ganzen Abend, was vier der Spieler auch weidlich ausnutzten. Werfen wir zuerst einen Blick auf die Akteure.
Da Playas
Das Spiel
Das erste Spiel war noch durch Drehen und Schrauben an der Mechanik geprägt, aber schon im zweiten Spiel hatten wir die richtige Geschwindigkeit zum Ansteigen der Blinds gefunden (alle 5 Hände) und festgestellt, daß der Automatic Card Shuffler unangenehm laut ist, auch nicht besser mischt als der Durchschnittsmensch und zudem noch die Karten kaputt macht. Eine Karte wurde so unfreiwillig gezinkt und damit ein Spiel bereits unbrauchbar gemacht. Auch das Pokertischtuch wirkte am Ende des Abends schon nicht mehr besonders frisch. Des weiteren haben wir festgestellt, daß niemand die Einer-Chips braucht (die paar, die wegen eines Split Pot im Umlauf waren, wurden freiwillig weggegeben) und daß es schön wäre, wenn es 10er-Chips gäbe. Die kann man aber nicht kaufen. Die Chipaufteilung, die nach Fallenlassen der Einer gefunden wurde, war sehr gut, weshalb ich sie mal hier hinschreibe, damit wir sie beim nächsten Mal präsent haben:
15 x 5er + 9 x 25er + 10 x 50er + 2 x 100er = 1000 Chips
Die Analyse
Meine persönliche Spielanalyse: Ich habe versucht tight zu spielen und das hat auch ganz gut funktioniert. Trotzdem habe ich noch zu viele Hände gespielt, sicher auch aus Langeweile und Spielfreude. Immer nur zu passen ist eben auf Dauer nicht besonders spannend. Dadurch habe ich natürlich einige Chips verloren, die ich nicht hätte verlieren müssen. Für das erste Mal war ich aber sehr zufrieden mit fast allen Entscheidungen, die ich getroffen habe. Ich bin im soliden Mittelfeld gelandet und habe immerhin einen Euro mehr herausbekommen als ich hineingesteckt habe (wenn man die "Casinogebühren" mal außer acht läßt).
Alles in allem wirkte die Zusammensetzung am Tisch sehr ausgeglichen. [Abgesehen von Gregor, den wir beim nächsten Mal wohl nicht mehr einladen werden (zum Glück kann er das nicht lesen)]. Just kidding ;-) Ich hatte viel Spaß und die anderen Spieler wohl auch. Ich freue mich schon aufs nächste Mal. Vielleicht habe ich bis dahin gelernt, wie ein guter Pokerspieler 90% meiner Hände zu folden.
Das erste
Persistent Illusions Invitational
findet wie geplant am kommenden Sonntag, dem 20. August 2006 um 15 Uhr in meiner bescheidenen Behausung statt.
Es haben (inklusive meiner) sechs Spieler zugesagt. Ich stelle das Pokerequipment, Tisch, Stühle und Getränke. Wer etwas Knabbern möchte, ist gehalten, das selbst mitzubringen (und vielleicht auch gleich etwas für alle, um den Futterneid im Zaum zu halten).
Cooles Outfit ist fakultativ. ;-)
Es gibt Neuigkeiten zum Persistent Illusions Invitational. Danken wir zunächst einmal alle Falko, der heute den ganzen Tag am Prozedere gefeilt und außerdem noch zwei weitere Spieler aufgetrieben hat, was die Gesamtzahl auf sechs bringt.
Danke, Mann.
Okay, hier ist der Plan: Wir spielen hier und nicht bei Stefan, der leider viel zu weit weg wohnt. ;-) Als Terminvorschlag steht Sonntag, der 20.8. im Raum. Und zwar nachmittags. Freitag Abend wäre uns zwar lieber gewesen, aber da hätten zumindest Falko und ich frühstens im September wieder gemeinsam Zeit gehabt und so lange wollen wir nicht warten. Vielleicht klappt's beim nächsten mal.
Ich hatte leider gerade Geburtstag (eigentlich immer noch) und kann nicht mit Geld umgehen. Sobald ich mich also überwunden habe (vermutlich morgen), werde ich Spielchips und -karten und so einkaufen. Zum Ausgleich hatte Falko die folgende Idee: Buy-In sind 10 €;.da ich das Equipment stelle, zahle ich nur fünf und alle anderen dafür elf. Der Buy-In gilt dann für den ganzen Abend, also mehrere Runden. Der Gewinner, der Runner-Up (und eventuell der Dritte) bekommen Punkte (z.B. 5/3/2) und am Ende wird das Geld anteilig anhand der Punkte verteilt. Rechenbeispiel:
Am Ende des Tages war Alex einmal Zweiter und einmal Dritter, hat also 5 Punkte. Falko hat ebenfalls 5 Punkte und Christian hat 10 Punkte. Von den 60 Euro bekommen also Alex und Falko je 15 und Christian 30.
In welcher Geschwindigkeit die Blinds ansteigen muß man austesten, denke ich. Ich habe gerade ein Online-Turnier gespielt, bei dem das alle 10 Hände passiert ist, und das schien mir zu langsam. Vielleicht alle 6, dann kann man das mit einem Würfel markieren (sonst natürlich auch).
Irgendwas habe ich bestimmt noch vergessen, aber das kann Falko dann ja selbst in die Kommentare schreiben. Wenn Ihr das für einen guten Vorschlag haltet oder Verbesserungsvorschläge habt, schreibt sie hierhin. Insbesondere wäre wichtig, ob Euch der Termin paßt.
Poker ist groß im Kommen. In Amerika hat der Gewinn der Weltmeisterschaft durch den Online-Qualifikanten Chris Moneymaker im Jahr 2003 einen Boom ausgelöst, der dazu geführt hat, daß beim gerade laufenden Main Event der World Series of Poker beinahe 9000 Spieler angetreten sind (zum Vergleich 2003 waren es weniger als 850). Inzwischen ist dieser Trend auch in Deutschland angekommen und seit einiger Zeit boomt Poker auch hierzulande. Das DSF hat zum Beispiel den "Pokersommer" ausgerufen und zeigt seit einiger Zeit praktisch jeden Tag mehrere Stunden lang klassische Pokerturniere (unterbrochen von Unmengen an immer gleicher Werbung; wohl dem, der die Sendungen aufzeichnet). Angeregt von Wil Wheaton, der in seinem Blog (und momentan auch als Liveberichterstatter im PokerStars-Blog) Artikel um begeisterten Artikel verfaßt hat, von denen ich als absoluter Laie kein einziges Wort verstehen konnte, habe ich mir das auch einmal angeschaut und bin dabei hängen geblieben. Genauer: Das Pokerfieber hat mich gepackt. Inzwischen ist es so schlimm, daß ich tatsächlich doch wieder ein Windows installiert habe, nur damit ich problemlos Online-Poker spielen kann (das war nicht der einzige Grund, aber ein gewichtiger). Aber so schön es auch ist, mit den Leuten im Internet und ihren Kamikaze-All-Ins zu spielen, fehlt doch irgendwie die Coolness und das Flair der realen Begegnung. Das muß sich ändern. Daher lade ich zum Persistent Illusions Invitational.
Die Eckdaten: No Limit Texas Hold'em. Es sollten mindestens fünf Spieler sein und höchstens so viele, wie an meinen Jussi passen. Austragungsort wäre bei mir. Alles weitere, insbesondere der Termin, ist Verhandlungssache und wird am besten per Mail abgeklärt, sobald sich genügend willige Spieler gefunden haben.
Ich hatte erst überlegt, eine Rundmail zu schicken, aber dann dachte ich mir, daß die meisten, die ich fragen würde, sowieso hier mitlesen. Und so muß ich keine Datenschutzverbrechen begehen, indem ich eine E-Mail mit viel zu vielen Adressen im "To" versende. Da ist das Blog doch endlich einmal so richtig nützlich.