Nach langer, langer Zeit hat es sich endlich mal wieder ausgezahlt, daß ich den Smudo-Newsletter abonniert habe. Denn so weiß ich schon recht früh, um die Modalitäten des neuesten Albums der Fantastischen Vier. Hier sind die Kerndaten. Mehr kann man direkt bei Smudo lesen.
Es gibt sogar schon Karten. Wer will mitkommen?
Paul O'Brien nutzt seine nicht vorhandene Freizeit weise und postet einen Eintrag über Luke Haines in sein Rezensionsblog If Destroyed.
Arguably the UK's most curmudgeonly singer-songwriter, Luke Haines used to be the man behind the Auteurs, who were briefly tipped for mainstream stardom at the dawn of Britpop. But Luke Haines is not a marketable man. He doesn't do love songs and he doesn't do politics. He does enigmatic bitterness, obscure references, and sardonic contempt.
O'Brien spickt sein Posting mit zahlreichen Video-Clips und einige davon klingen nicht uninteressant. Besonders gefiel mir der zweite mit dem schönen Ratschlag im Refrain "Life is unfair. Kill yourself or get over it".
Wenn ich im Auto unterwegs bin, höre ich immer wieder gern WDR5, denn dort muß man sich weder mit dem auseinandersetzen, was die Jugend von heute so unter "Musik" versteht, noch wird man mit Moderatoren konfrontiert, die denken, sie seien witzig. Stattdessen erfährt man immer wieder interessante Dinge aus Politik, Wissenschaft oder Kultur. So habe ich zum Beispiel erfahren, daß in den nächsten Wochen eine aufwendige Hörspielversion von Karl Mays Orientzyklus um Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd Al Gossarah (Ha. Auswendig aufgeschrieben!) auf WDR5 laufen wird. Den ersten Teil habe ich am letzte Sonntag leider nicht hören können, weil ich den neuen Pokertisch einweihen mußte und auch am kommenden Sonntag dürfte es eng werden. Aber die restlichen Folgen werde ich mir nicht entgehen lassen. Ein bißchen hatte ich ja gehofft, daß man die einzelnen Episoden nach der Erstsendung als Podcast angeboten bekommt, aber dem ist leider nicht so. Egal. Die Sendetermine findet man hier.
Und noch etwas, das ich (auch) auf WDR5 gehört habe. Vor einigen Wochen hörte ich die Wissenschaftssendung Leonardo (die man sich übrigens hier als Podcast abonnieren kann). Dort stolperte ich zum dritten mal über das Buch Physik der Superhelden von James Kakalios (nachdem ich es in Freiburg in einem Zweitausendeins-Geschäft gesehen hatte und im sehr schönen Podcast The Bookcast ebenfalls einen Beitrag darüber hörte). Selten habe ich ein Buch gefunden, bei dem ich mich so sehr als das Zielpublikum fühlte. Es ist dies nämlich ein Buch, das die Superkräfte und sonstigen Unglaublichkeiten der bekannten Superheldencomics unter die physikalische Lupe nimmt. Die Frage ist, wenn man die unrealistische Prämisse annimmt (daß z.B. ein Mann schneller als der Schall laufen kann), folgen dann die dargestellten Großtaten (z.B. über das Wasser laufen zu können) physikalisch korrekt. Der Autor ist selbst Physik-Dozent und hat diese Herangehensweise genutzt, um seinen Studenten die grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten beizubringen, ohne sie zu sehr zu langweilen.
Wie gesagt, das ideale Buch für mich, der ich ja nicht nur Comic-Fan, sondern außerdem ein Science-Nerd bin. Wenn es nur nicht so teuer wäre. 30 Euro sind schon ziemlich viel für ein Buch.
Oh, gerade sehe ich, daß die englische Ausgabe bei amazon nur 12 Euro kostet. Das ist schon deutlich akzeptabler. Ab auf die Weihnachtsgeschenkliste damit.
Yusuf Islam hat sich seines Nachnamens entledigt und nach Jahrzehnten endlich wieder ein Soloalbum veröffentlicht. Als werdender Fan habe ich natürlich sofort zugeschlagen und heute hat es der nette DHL-Bote (der es tatsächlich schafft, immer dann zu kommen, wenn ich gerade nicht hier bin. Diesmal sah ihn sogar beim Verlassen des Hauses vor dem Nachbarhaus stehen) vorbeigebracht. Ich höre es gerade zum zweiten Mal und es gefällt mir sehr gut. Schön, daß er endlich wieder Musik macht.
Zeit, daß ich mal wieder versuche, das Blog dazu zu benutzen, um eine möglichst große Gruppe von Menschen anzusprechen. Vielleicht habe ich ja noch jede Menge stiller Mitleser, die diese Chance ergreifen, um ihr Lurker-Dasein zu beenden. Also: Hat jemand von Euch Erfahrungen mit Musikkauf im Internet gemacht und kann mich dahingehend beratschlagen? Ich habe zur Not auch ein Windows-System zur Verfügung. Daran soll es also nicht scheitern. Ich möchte allerdings in der Lage sein, die heruntergeladenen Stücke auf meinem MP3-Player abzuspielen. Das bedeutet, daß in den Dateien keine schäbigen DRM-Tricksereien eingebaut sein dürfen. Außerdem sollten sie im MP3-Format sein. Im allerschlimmsten Notfall nähme ich auch mit WMA vorlieb. Gibt es in dem gesteckten Rahmen mittlerweile Angebote?
Gerade höre ich zum ersten Mal in Gänze die neue CD von Chris de Burgh, The Storyman. Die CD ist immerhin schon vor über zwei Wochen erschienen und das Konzert, welches ich in guter Tradition mit meiner Mutter besuchen werde, ist auch nur noch wenige Wochen hin. Da ich das noch nie gemacht habe und es auch schon lange keine Rezis mehr hier gab (immer schön die Augen offen halten), dachte ich mir, daß ich das Album einfach mal in Echtzeit (also während des Hörens) hier rezensiere.
1. The Storyman Theme
Überraschenderweise beginnt die CD gleich mit einem Instrumentaltitel. Das bin ich von Chris de Burgh, den ich gerade wegen seiner schönen erzählenden Texte schätze, nicht gewohnt. Klingt ganz nett, ist aber irgendwie untypisch.
2. One World
Ein Lied zur aktuellen Lage der Welt. Leider scheint de Burgh nicht verstanden zu haben, daß seine große Stärke im Erzählen liegt. In der Vergangenheit ist es ihm durchaus gelungen zu politisch wichtigen Themen Stellung zu beziehen, aber immer verpackt in eine Geschichte. Dieses Lied ist in meinen Augen schrecklich unsubtil. Wer mir nicht glaubt, hier ist der Beweis:
I believe there is a God, but it doesn’t mean that my God is greater
Than yours, it only means we all have the right to believe, ’cos nobody
Knows it for sure, for sure; if there’s a Heaven or Hell, or a sweet Paradise,
Or a place where we all meet again, ’cos with minimal change
Everyone here is the same
Er hat zwar recht mit dem, was er sagt, aber das kann man doch, gerade als Künstler, etwas schöner verpacken.
3. Leningrad
Ein ruhiges, trauriges Lied. Diese Art von Liedern gefallen mir immer besonders gut. Und endlich wird auch wieder eine Geschichte erzählt. Und gleichzeitig eine Botschaft transportiert. Wie ich es sagte, das geht auch gleichzeitig. Sehr schön.
4. My Father's Eyes
Ich weiß nicht. Das Lied sagt mir irgendwie gar nichts. Trotz der vergleichsweise treibenden Musik läßt es mich ziemlich kalt.
5. The Grace Of A Dancer
Eine Liebesgeschichte. Davon gibt es reichlich im bisherigen Werk Chris de Burghs. Für meinen Geschmack ist das hier etwas zu schnulzig, aber ich bin natürlich auch verbittert, kann das also nicht völlig objektiv beurteilen. Die Geschichte ist irgendwie schon tragisch, aber die Musik reflektiert das nicht so richtig. Mir scheint, das Lied weiß nicht so genau, wohin es will. Schade.
6. Spirit
Ein nettes, positives Lied über das Ende des Lebens. Die Musik ist passend zum eher mystischen Text ebenfalls nicht orchestral, sondern nutzt auch mal etwas ausgefallenere Instrumentierungen. Angenehm, aber nicht herausragend. Bis jetzt gefällt mir Leningrad eindeutig am besten.
7. The Shadow Of The Mountain
Schon wieder ein Lied über Krieg und daß man dabei diejenigen, die man liebt, zurücklassen muß. Die Musik ist hier während der Strophen sehr zurückhaltend um dann im Refrain um so heftiger zuzuschlagen. Ich mochte Chris de Burgh in seiner Frühphase lieber, als er noch nicht mit so wuchtiger Musik um die Ecke kam, sondern seinen Gesang manchmal einfach nur selbst mit der Gitarre oder dem Klavier begleitete. Seit einiger Zeit hört man immer ganze Orchester in seinen Liedern und ich finde, daß die Texte und Melodien im gleichen Maße schwächer geworden sind.
8. Raging Storm
Ein Duett mit Kristyna Myles. Das Lied sticht allein durch die beigemischte Frauenstimme schon etwas heraus. Aber so richtig begeistern kann mich auch das nicht. Nett, aber nicht überragend.
9. The Mirror Of The Soul
Das Lied beginnt mit einer Art von Kirchenchorälen. Schon mal ein klarer Pluspunkt. Die Stimme des Sängers ist hier klar im Vordergrund und spielt sogar ein bißchen mit verschiedenen Modulationen. Sehr schön. Und der Text ist eine Geschichte, und zudem auch noch eine interessante, mit Mönchen und dem Teufel. Dieser Themenkomplex hat ja einige der schönsten Lieder Chris de Burghs hervorgebracht. Das Lied ist über neun Minuten lang, bei Chris de Burgh ebenfalls ein gutes Zeichen. Vielleicht das beste Lied des Albums.
10. The Sweetest Kiss Of All
Wieder ein Liebeslied. Aber mit einer netten Idee dahinter und musikalisch nicht gar so aufdringlich wie viele andere Lieder auf diesem Album. Deutlich über dem Durchschnitt. Mir gefällt's.
11. The Storyman
Und schon wieder ein gutes Lied. Das Titelstück ist eine Art Fazit des bisherigen Schaffens des Künstlers. Im Text verstreut finden sich zahlreiche Anspielungen auf frühere Lieder de Burghs. Eigentlich besteht fast der gesamte Text nur aus solchen Anspielungen. Und trotzdem ergibt er auch darüberhinaus noch Sinn. Sprachverliebt wie ich bin, gefällt mir das natürlich sehr, sehr gut. Und auch musikalisch weiß das Lied zu gefallen. Recht schnell und rhythmisch erinnert es musikalisch ein wenig an Don't Pay The Ferryman. Sehr schön.
12. My Father's Eyes (Chris de Burgh with Hani Hussein)
Erst dachte ich "ach, dasselbe Lied noch mal", aber dann stellte sich beim Hören heraus, daß es zwar dasselbe Lied ist, aber einige Strophen werden eben von Hani Hussein (kurzes Googeln. Aha, ägyptischer DSDS-Äquivalent-Gewinner) gesungen und sind daher nicht auf Englisch, sondern auf Arabisch. Das ist natürlich nicht schlecht und rechtfertigt die Wiederholung in meinen Augen.
Fazit: Immerhin einige gute bis sehr gute Lieder und nur ein richtig bitterer Ausrutscher. Ich muß zugeben, ich hatte Schlimmeres befürchtet. Ich glaube, daß Chris de Burgh sein Talent zum Geschichtenerzählen gar nicht verloren hat, wie ich zwischendurch dachte. Er hat nur nicht mehr so richtig Lust darauf, sondern schwelgt lieber in pompösen Klangkonstruktionen und Orchestrierungen. Das Ergebnis sind dann Lieder wie The Shadow Of The Mountain oder My Father's Eyes, die im Endeffekt ziemlich austauschbar sind. Das ist schade, aber solange er damit Erfolg hat (und in seinem Alter vermutlich auch, falls der Erfolg plötzlich ausbleiben sollte), wird er daran wohl nichts mehr ändern. Da bleibt einem als Fan des erzählenden Chris de Burgh nur, tapfer weiter alle Platten zu kaufen und sich die vereinzelten Perlen herauszupicken. Wie gesagt, besonders schade ist, daß mir das bei einem Album auffallen muß, daß The Storyman heißt. Der Geschichtenmann ist Chris de Burgh leider nicht mehr. Nicht, weil er es nicht mehr kann, sondern weil er nicht mehr will.
A man walks into a bar
orders a beer and a bowl of peanuts
but the bar turns into a spaceship
and the bartender gives him a haircut
i can't remember the end of that joke
you once told it to me when we smoked
on your father's expensive cigars
all I remember is the part
of a man walking into a bar
How many lovers does it take
to put a lightbulb into a socket
and why did mona lisa smile
I have the answer written down in my pocket
I just remember I laughed till I cried
because you told it with your funny voice
your southern dialect makes me rejoice
the special times we had
when love was just a silly gag
I know
why mona lisa smiled
da vinci
must have been a really funny guy
and laughter
is the only way into my heart
Summer night on a gravel road
you told me 'bout your childhood friend veronica
who was claimed to have swallowed a toad
then I picked up my harmonica
I know
why mona lisa smiled
da vinci
must have been a really funny guy
and laughter
is the only way into my heart
A man walks into a bar
orders a scotch and a bottle of coke
but the laughter is gone in his heart
you never told me the end of the joke

Wieder einmal liegt das musikalische Highlight des Jahres hinter uns: Der Eurovision Song Contest (krass übrigens, wie atemberaubend schnell die entsprechende Wikipediaseite steht). Die Show war diesmal sehr gemischt. Es gab eine ganze Reihe von Beiträgen, die auf Hip-Hop-Beats und halbnackte Schlampen als Allheilmittel vertraut haben. Auffällig hier war zum Beispiel der UK-Beitrag mit einem Hauch Pädophilie.
Ein weiterer großer Block waren klassische Grand-Prix-Lieder, von denen aber viele völlig einfallslos daherkamen, wie zum Beispiel die Beiträge von Schweden (keine Ahnung warum die so viele Punkte bekamen), Norwegen oder Griechenland. In derselben Kategorie gab es aber auch einige Lieder, die es geschafft haben, etwas herauszustechen. Der dänische Beitrag mit einem leichten Twist-Einschlag, der kroatische als einziger wirklich folkloristischer, und der armenische, weil er irgendwie für mich die Quintessenz des Grand Prix verkörpert hat. Oder wie der - sehr gut aufgelegte - Kommentator sagte: "Dafür, daß die zum ersten Mal dabei sind, haben sie es gut geschafft, alle Klischees des Wettbewerbs zu bedienen." Gut waren auch die Letten, die eine A-Capella-Gruppe geschickt hatten.
Mein Favorit war aber ganz klar Litauen, die, wenn ich das richtig verstanden habe, mit einer Riege von Rockstars unter dem Namen LT United angetreten sind. Und zwar mit dem Titel "We are the winners". Textauszug:
We are the winners of Eurovision.
Vote! Vote! Vote for the winners.
Die haben das Konzept des Wettbewerbs wirklich verstanden, daß man das alles nicht so ernst nehmen sollte. Zusätzlich zu dem tollen Text, war auch der Auftritt gelungen. Fünf Herren in schwarzen Anzügen, die alle singen konnten. Zwischendurch kam ein Megaphon zum Einsatz und einer der Sänger hat noch eine abgefahrene Tanzeinlage geliefert. In einer gerechten Welt hätte diese Gruppe gewinnen müssen. Aber in einer solchen Welt leben wir ja nicht und die Griechen haben sich als extrem schlechte Gastgeber erwiesen und Litauen gnadenlos ausgebuht, wie auch später bei der Punktevergabe unangenehm viel gebuht wurde. Da kann man sich nur freuen, daß die diesjährigen Gewinner aus einer ganz anderen Ecke Europas mit einer viel freundlicheren Mentalität kommen.
Und damit sind wir auch schon bei den Außenseitern. Es gab nämlich, fand ich, zwei Beiträge, die ich zwar musikalisch voll in Ordnung fand, die aber vom Konzept eigentlich nicht zum Grand Prix passen und die man deshalb eigentlich im Vorfeld an der Teilnahme hindern sollen. Das war zum einen der deutsche Beitrag. Ich mag Olli Dittrich, ich mag Countrymusik und ich mag auch Texas Lightning und den Song, den sie heute zum besten gaben. Aber so gut das Lied auch ist, und ich freue mich ja, daß so etwas mal die deutschen Charts anführt und nicht der Müll, den man dort sonst immer sieht... äh... hört. Aber zum Grand Prix paßt das irgendwie nicht. Ähnlich unpassend ist eigentlich Heavy Metal. Und Lordi aus Finnland - eine echte, bekannte Band, das sieht man beim Eurovision Song Contest ja auch nicht so häufig - spielen nicht nur Metal, sondern tragen auch fiese Dämonenmasken.
Und obwohl das nun wirklich kein typischer Grand-Prix-Stil ist, haben die sympathischen Monster mit fast dreihundert Punkten alle anderen locker abgehängt. Und das trotz des immer noch gängigen Nachbarschaftsvotings, das jedes Jahr schlimmer wird, weil es jedes Jahr mehr eigenständige Länder auf dem Balkan gibt.
Also geht es im nächsten Jahr nach Finnland. Und das beste daran ist sicherlich, daß man dann die Halbzeitshow mit Lordi füllen kann und nicht mit dem durchschnittlichen Grand-Prix-Gewinner, der ja oft nur für ein brauchbares Lied gut ist.
"Die Schwerkraft ist überbewertet.
Man braucht sie gar nicht,
wie man jawohl im Weltraum sieht.
Und die Sonne kocht auch nur mit Wasser.
Die soll sich nicht so aufspielen die gelbe Sau!"
(PeterLicht, Lied gegen die Schwerkraft)
Gestern sehenswert: Extra 3. In der gestrigen Sendung hat Alfons das Volk zum neuesten SPD-Vorsitzenden befragt:
"Kurt Beck ist nicht arbeitslos, lebt nicht in Scheidung und hat einen Beruf gelernt. Kann jemand, der damit nicht dem durchschnittlichen Deutschen entspricht, überhaupt ein guter Volksvertreter sein?"
Komplett kann man das hier ansehen.
Ebenfalls gestern sehenswert: Harald Schmidt mit einem Fußballspecial voller billiger Gags, über die sogar ich lachen kann, der eigentlich gar keine Ahnung von Fußball hat. Außerdem dort zu Gast PeterLicht mit dem Lied vom Ende des Kapitalismus aus dem neuen Album Lieder vom Ende des Kapitalismus. PeterLicht ist kein Medienmensch. In der Wikipedia heißt es
"Über seine Person hüllt er sich erfolgreich in Schweigen (auf Fotos wird er beispielsweise durch ein Kartoffelmännchen repräsentiert). Für einen Promotion-Auftritt im Fernsehen wurde er telefonisch zugeschaltet."
Wie kann so jemand in einer Fernsehsendung auftreten fragt Ihr? Nun, man hat den Kameramännern einfach die Anweisung gegeben, sein Gesicht nicht zu filmen. Der Mann wird mir in seiner Seltsamkeit damit immer sympathischer und vielleicht kaufe ich mir sogar demnächst sein erstes Buch: Wir werden siegen! Buch vom Ende des Kapitalismus
Beide von mir eben empfohlenen Sendungen kann man übrigens noch in Wiederholung sehen. Harald Schmidt heute oder morgen Nacht, Extra 3 nur heute Nacht.
-- now playing: PeterLicht - Vierzehn Lieder --
-- noch 23 Tage Rückbildung --

Remember Wil Wheaton? (hint: it's the guy on the left) You probably saw him in Stand by me, but knowing my clientele of readers I would bet that most of you think of Ensign Wesley Crusher when I mention his name. Well, he's not Wesley anymore. In the last few years he has turned into one of the best known bloggers and internet people and he even got not one, but two real books out of it. Both books are more or less compiled from entrys on his blog on Wil Wheaton dot Net (currently in Exile as the page is being redesigned). The Blog itself is usually very readable although for my taste there has been too much poker and too few soul-searching in the last few months. But maybe that's just me. Anyways, if you don't like to read large chunks of text on the screen, you should probably check out Dancing Barefoot or Just A Geek.
But, there is an interesting alternative to just buying and reading the book. One of these books is already available as an audio-book, very well read by Wil himself, and for the second one there are similar plans - although no schedule has been announced. If you are still not sure whether you will like this or not, you could just go and listen to some of it. In 2004 Wil was at Gnomedex 4.0 and read from his books. This reading has been put online for you to listen to online or to download as two huge mp3-files (it amounts to almost two hours). And if you're really broadband there is also a video available.
Additionally, Wil has started to podcast, which is regrettably not made on a regular basis yet. But the existing eight episodes are worth checking out.
And when you are done listening to all this stuff, you can just go here and buy the really cool "Just A Geek - Teh Audiobook", which comes on nine CDs or in the form of an mp3-download. I listened to this on my way to "work" for as long as it lasted and enjoyed it tremendously. Wil is witty and funny and really has an interesting and compelling story to tell that happens to be his own. And he doesn't go easy on himself either. He is ready to admit his faults and his insecurities which I find very interesting and it's worthwile to read it. I, for my part, like to listen to him read his book, because he is so damn good at this. This comes as no surprise if you consider that the is not only an "ordinary" actor but he also works in voice acting (e.g. for Grand Theft Auto or Teen Titans) and this shows. He knows how to do this and that makes it fun to listen to him.
...
Und weil's gerade so schön paßt, folgt hier eben noch die Rasende Rezi von Stand By Me. Der Film ist eine sehr schön erzählte Geschichte über Freundschaft und über Abenteuer, die von den vier ausgefeilten Charakteren lebt. Und diese werden immerhin von Wil Wheaton, River Phoenix, Corey Feldman und Jerry O'Connell gespielt, denen es gelingt, daß die Charaktere sehr glaubhaft wirken. Fazit: Es war eben doch nicht alles schlecht in den Achtzigern.
In den letzten Tagen war ich eigentlich der Ansicht, daß ich inzwischen wieder völlig gesundet bin. Aber dem scheint nicht so zu sein. Heute habe ich mal wieder sehr wenig geschafft. Ich habe hauptsächlich weiter - wie schon seit einigen Tagen - meine Comics sortiert, und zwar in zwei (theoretische) Stapel: Die, die ich behalten will, und die, die ich loswerden will. Eine zeitlang sah es sogar danach aus, als würden beide Stapel ungefähr gleich groß, aber das hat sich mittlerweile wieder relativiert. Trotzdem bleibt ein immenser Berg an Comics, die ich definitiv nicht behalten möchte. Ich bin gerade dabei, eine Masterliste dieser Comics anzufertigen, mit der ich dann herumlaufe, um zu schauen, ob mir nicht jemand noch den einen oder anderen Euro dafür geben möchte. Falls Ihr also jemanden kennt, der Interesse haben könnte, oder selbst solches habt, schickt mir am besten eine kurze Mail. Dann maile ich die Liste zu, sobald sie fertig ist, und vielleicht kommen wir ja ins Geschäft.
Außerdem habe ich heute noch eine weitere, ähnliche Liste angefertigt. Mein Vater bricht nämlich endgültig ins digitale Zeitalter auf und will seine Schallplatten loswerden. Falls jemand daran Interesse haben sollte, bitte genauso vorgehen. Mail an mich, dann kommt die Liste und wir können verhandeln.
Viel mehr habe ich heute eigentlich nicht geleistet. Ich habe auch relativ lange geschlafen und trotzdem bin ich jetzt schon wieder ganz schön erschöpft und muß mich richtig überwinden, doch noch was zu schreiben, damit ich nicht ausgelacht werde. Auch die Kopfschmerzen, mit denen ich mich letzte Woche herumplagte, sind dabei wiederzukehren, und ich fühle mich ein bißchen so, als schwängen meine Moleküle etwas schneller als gewöhnlich. Am besten gehe ich jetzt gleich ins Bett und hoffe, daß das nur ein kurzes Wiederaufflammen dieser Erkältung/Grippe/Infekt/Was-auch-immer-ich-da-hatte ist, und ich morgen wieder richtig fit bin, um frohen Mutes die Bodentreppe und -flure zu wischen. Da kam nämlich vor einigen Tagen der ansässige Blockwart des Hauses, der auch dafür sorgt, daß des Nachts immer schon die Haustür verschlossen ist, damit wir alle in der Flammenhölle sterben müssen, zu mir und fragt nach, ob ich das denn schon gemacht hätte, mit der Bodenreinigung. Ich so: "Nee, wollte ich am Wochenende machen. Wie immer, am Ende des Monats." Er nur so, naja das wäre ja eigentlich schon letzten Monat fällig gewesen, da sollte ich mich mal ranhalten. Und ich dann wieder so: "Ja wie jetzt? Letzten Monat? Auf der Liste steht aber 'März'." Und er dann so: "Ach was? März? Das glaube ich nicht. Zeigen se ma her." *listezeig* Und er dann noch so: "Oh, na dann ist's ja gut." Dann sagte ich leider nichts mehr, auch wenn mir ein bissiger Kommentar auf der Zunge lag. Zum Beispiel als Friends-Zitat: "Oh, you thought, huh? Yeah, well that didn't really work out too well for you did it you idiot!!"
Ich reagiere ja im allgemeinen sehr allergisch auf Leute, die sich als Aufpasser und Kontrolleure aufspielen. Etwas, das hierzulande immer noch sehr verbreitet ist, besonders unter älteren Bürgern. Bis jetzt wiegen die gute Lage und die günstige Miete der Wohnung diese persönliche Aversion noch auf. Aber wer weiß, wie lange noch.
Der Wir-Sind-Helden-Newsletter, den man auf ihrer Webseite abonnieren kann, verkündigt uns eine große Freude:
Und wir haben zur Begrüßung gleich gute Nachrichten: endlich kommt mal was
Vernünftiges im Fernsehen. Und zwar natürlich auf Arte, wo sonst.
Am 7. März 0.40 Uhr könnt ihr Judith dabei zuschauen, wie sie in einer sehr
schönen, ungefähr einstündigen Sendung namens "Durch die Nacht mit..." auf
eines ihrer großen Idole trifft. Den französischen Comiczeichner Lewis
Trondheim (Herr Hase, Die Fliege, Das Land der drei Lächeln). Das Arte-Team hat die beiden dabei gefilmt, wie sie, extrem verlegen, einen Abend
lang in Lewis' Heimatstadt Montpellier herumgezogen sind. Zu sehen gibt es
schwitzende Hände und französisches Gestammel, aber auch Trampolinspringen und auf Bällen balancieren...viel Vergnügen.
Mehr findet sich direkt bei arte oder demnächst hoffentlich auch auf der Seite der Produktionsfirma Avanti Media.
Wenn man erst mal angefangen hat, sich in der Blogosphäre herumzutreiben, kann man an jeder Ecke über irgendwelche tollen Sachen stolpern. Wil Wheaton (siehe dazu eines der kommenden Postings) hat zum Beispiel eine Zeitlang freie Musik aus dem Netz für seine Leser zusammengesucht. (btw: ebenfalls eine gute Stelle dafür ist der Tonspion.) Und eine Perle, über die ich dadurch gestolpert bin ist eben jener Jonathan Coulton aus dem Titel des Postings. Ein sehr vielseitiger Musiker, der die Chancen, die das Internet bietet, voll ausnutzt. So bietet er eine enorme Zahl seiner Lieder auf seiner Internetseite an, einige als Stream, aber die meisten als völlig DRM-freie MP3s. Und dafür lieben wir ihn. Er bittet als Gegenleistung für den Download natürlich um eine Spende, man kann seine Songs auch bei iTunes herunterladen oder sogar CDs von ihm kaufen (was aber für Europäer sicher nicht die beste Alternative ist). Das wenigste, was man tun kann, wenn einem die Sachen, die er so produziert, gefallen, ist aber, anderen davon zu erzählen. Etwas, das ich hier nun tue. Die Lieder sind sehr vielseitig, aber zumeist ist es dann doch klassische Gitarrenmusik (man sieht schon, daß hier der echte Musikexperte spricht). Aber das Gute ist ja, daß ich die Musik gar nicht ausgiebig beschreiben muß, denn Ihr könnt sie einfach herunterladen und Euch selbst ein Urteil bilden. Ein guter Startpunkt ist sicherlich die Songs-Seite seiner Internetpräsenz. Ein ebenfalls schönes Feature ist, daß er wöchentlich ein Lied produziert und völlig frei online stellt. Er nennt das Thing a week und beschreibt es folgendermaßen:
This is sort of a protest - I will write and record one song a week and post it on Friday from now until someone starts paying me to do it. I guess technically then I will need to keep doing it, but you see what I’m saying. None of these are on a CD yet, so if you like them and you want more, please donate to me whatever you think is fair so I can keep doing them.
Mir gefallen besonders gut: I feel fantastic - ein Lied über happy-pills und Womb with a view. Und auch viele andere Texte sind ziemlich witzig und intelligent.
Friends-Freunde erinnern sich vielleicht an das Lied Baby Got Back von Sir Mix-a-Lot aus der Episode The One With Ross's Inappropriate Song. Nun Jonathan Coulton hat dieses Lied gecovert und seine ruhige gitarrige Version ist meiner Meinung nach einfach genial.
Früher fand ich das Glockenspielhaus ziemlich cool. Inzwischen läuft es bei mir definitiv unter Lärmbelästigung. Und da es direkt an der Straßenbahnhaltestelle ist, kann man dem Lärm auch nicht ausweichen. Blöd das.
.......
Was mich so richtig ankotzt ist ja auch die Werbung auf der Straßenbahn. Zumindest die, die sich über die Fenster erstreckt und einem den Spaß an einem Fensterplatz verleidet. Ich finde, daß man für derart minderwertige Plätze eigentlich einen Fahrpreisrabbat bekommen müßte.
.......
Was ich hingegen ziemlich gut finde - gegen den aktuellen Trend und gegen das Prinzip des von mir sehr geschätzten Linux/Unix - ist das Konzept des Handys als eierlegende Wollmilchsau, also im wesentlichen mit den Funktionen Telefon, Fotoapparat und MP3-Player. Es ist doch eigentlich sehr praktisch, nur noch ein Gerät mit sich herumtragen zu müssen, das alle diese Funktionen auf einmal erfüllt. Problematisch wird es nur, wenn es mal Probleme gibt, da man dann keine der Funktionen mehr nutzen kann. Aber mit einer ordentlichen Ausfallsicherheit ausgestattet wäre das schon eine gute Idee.
.......
Gerade fiel mir aus irgendeinem Grund der Text von "Help" ein und ich überlege nun hier in aller Öffentlichkeit ob und vor allem inwieweit man die Unterscheidung zwischen "somebody" und "anybody" auf die deutschen Begriffe "jemand" und "irgendjemand" abbilden kann, und ob das dann mit den anderen Indefinitpronomen ähnlich geht. Wir alle wissen ja "Bei Frage und Verneinung tritt 'any' in Erscheinung." Und eben diese beiden Bereiche wirken doch mit "irgendjemand" natürlicher als nur mit "jemand", finde ich.
"I need somebody."
"Ich brauche jemanden."
"Is there anybody out there?"
"Ist irgendjemand da draußen?"
"I don't need just anybody."
"Ich brauche nicht irgendjemanden. [sondern einen Klempner]"
Was denken denn meine Leser so dazu? Es wäre doch schön, wenn die langen Diskussionen auf dieser Seite nicht nur über Politik geführt würden, sondern auch mal über Linguistik.
.......
Die Fantastischen Vier veröffentlich jetzt schon das 4. Live-/Best-Of-Album. Von den letzten sechs Alben waren nur zwei normale Studioalben mit komplett neuen Titeln. Ich finde das doch irgendwie besorgniserregend, auch wenn Viel von extrem hoher Qualität war. Wenn es also nicht an fehlender künstlerischer Inspiration liegt, dann liegt der Verdacht nahe, daß hier die treue Fangemeinde mal wieder um den einen oder anderen Euro erleichtert werden soll. Wenn man dann auch noch daran denkt, daß sich die Vier seit neuestem auch an die Werbung verkauft haben, muß zumindest ich doch noch mal ernsthaft über das Ausmaß meines Fantums nachdenken.
.......
Wir feiern 20 Jahre Calvin & Hobbes - oder, wenn wir pessimistisch sind - den zehnten Jahrestag des Endes dieses Strips. Dieser Washington-Post-Artikel erklärt, warum das einerseits schade ist, andererseits aber wohl kaum anders möglich war. Jetzt gibt es jedenfalls endlich eine gut gemachte Gesamtausgabe, etwas, das ich schon jahrelang suche (das beste, was ich fand waren die drei fetten Bände The Essential Calvin and Hobbes
, The Authoritative Calvin and Hobbes
und The Indispensable Calvin and Hobbes
). Sie kostet 150 Dollar, ein fairer Preis für 10 Jahre voll guter bis brillianter Comic Strips. Wenn ich jetzt nur das Geld dafür hätte.
.......
Der Deppenapostroph scheint nicht mehr in zu sein. Stattdessen sieht man immer häufiger - fast möchte ich schon sagen, "wohin man schaut" - das Deppenleerzeichen. Jüngstes prominentes Beispiel ist der Signal Iduna Park - eine Umbenennung, die auch mir, dem Fußball am Arsch vorbeigeht, die Tränen in die Augen treibt.
.......
Auf Eurosport wird jetzt scheinbar regelmäßig Wrestling übertragen (ganz genau kann man das nicht sagen, weil weder Videotext noch Webseite des Senders besonders großzügig mit Informationen umgehen). Zwar handelt es sich nicht um die allseits bekannte und beliebte WWE (ehemals F), aber immerhin um das next-best-thing: TNA. Ich habe es am letzten Wochenende geschaut und war ganz angetan. Die Kämpfe sind unterhaltsam und die beiden Moderatoren, Christian und Harry, wenn ich es richtig verstanden habe, sind ziemlich witzig. Es fehlt einem zwar ein wenig Carsten "Das war die beste Großveranstaltung, die ich je gesehen habe" Schäfer, aber der hat ja mit den Jahren sowieso ein wenig nachgelassen. Mein Tip: Schaut mal rein! Die nächste Sendung ist, wenn ich mich recht erinnere, am kommenden Freitag.
.......
Jetzt ist es wohl endgültig so weit. Die NBA ist im deutschen Free-TV nicht mehr zu sehen. Im letzten Jahr sah es ja auch erst so aus, bevor das DSF sich nach den ersten paar Saisonwochen doch noch erbarmt hat, also gebe ich die Hoffnung noch nicht ganz auf Trotzdem finde ich es ziemlich blöd - und irgendwie leitkulturmäßig - daß im Fußball jedes auch noch so viertklassige Fünftligaspiel übertragen wird, aber man in Deutschland nicht so populäre Sportarten kaum noch geboten bekommt. Und wieder ein Kerbe mehr in dem Brett mit Gründen für's Auswandern.
Seit ich die immer unsäglicher werdenden sogenannten Musiksender auf die hinteren Programmplätze verbannt habe, bin ich nun völlig im Dunkeln was das aktuelle Musikgeschehen angeht. Zum Glück, muß man sagen, wenn man mal schaut, was so alles für den Viva-Comet nominiert ist. Ebenfalls zum Glück stolperte ich beim Rumzappen durch Zufall doch über etwas sehr Schönes. Die bezaubernde Band Wir sind Helden hat nach der spaßigen Zettelwirtschaft in Nur ein Wort nun endlich auch mein Lieblingslied Von hier an blind ausgekoppelt. Und dazu gibt es nun endlich das von mir schon lang erwartete zum Albumdesign passende Comic-Video. Die Figuren sind wie auf dem Album der Ligne Claire nachempfunden und müssen auf ihrem Abenteuer auch schon mal eine Panelgrenze durchbrechen. Mit dieser Hommage an den klassischen franko-belgischen Comic haben sich die Helden nun wirklich endgültig einen festen Platz in meinem Herzen erobert.
Ach ja, in ihrem neuesten Newsletter verkündet die Band, daß all ihre Videos von der Filmlounge produziert werden. Und hier kann man sich auch das entsprechende Video online ansehen. Leider etwas klein, aber trotzdem schön.
PS: Außerdem ist die süße und extrem sympathische Sängerin Judith Holofernes am Donnerstag bei Harald Schmidt zu Gast.
Hans Clarin, die Stimme von Hui Buh ist gestern gestorben. Und das nur kurz bevor das einzige behördlich zugelassene Gespenst von Schloß Burgeck es endlich auf die große Leinwand geschafft hat. Wie es aussieht, sind die Szenen mit Clarin (allerdings nicht als Hui Buh, sondern als Kastellan) bereits abgedreht gewesen, so daß dies wohl seine letzte große Rolle war. Dies schreibt Wikinews:
Aschau im Chiemgau (Deutschland), 28.08.2005 – Der Schauspieler Hans Clarin ist heute im Kreise seiner Familie in Aschau am Chiemsee gestorben.
Nach Angaben seiner Konzertagentur starb er im Alter von 75 Jahren an akutem Herzversagen. Am 14. September hätte er seinen 76. Geburtstag feiern können.
Seine Karriere begann vor über 50 Jahren am Theater. Bekannt wurde Clarin durch seine Stimme, die er unter anderem dem rothaarigen Kobold „Pumuckl“ und dem Schlossgespenst „Hui Buh“ lieh. Er wirkte in zahlreichen Kinderfilmen und -hörspielen mit. Seine letzten Rollen spielte er in den Fernsehserien „Zwei am großen See“ und „In aller Freundschaft“.
Sarah Kuttner hat sich mit einer doch recht mäßigen Sendung in die Sommerpause und nach Berlin verabschiedet, so daß ich vor Langeweile ein wenig im Videotext herumblätterte. Und dort fand diese (tolle? abstruse?) Aktion Erwähnung:
"Wer will schon eine reaktionäre, eiskalte, eiserne Lady zur Bundeskanzlerin, die so aussieht, als ob sie sich täglich mit einer Heckenschere frisiert? Wir nicht!
Die Veranstaltung bleibt überparteilich (es gibt also keine Werbung anderer Parteien). Es geht einzig nur gegen Angela Merkel und ihre Helfershelfer!!!"
Sven Heals The World
Sven Schuhmacher, der lustige Sidekick von Sarah Kuttner hat einen Vertrag bei der BMG unterschrieben und bringt seinen Gassenhauer Aufstehn, Aufeinander Zugehn nun endlich als Single heraus. Das Lied ist ursprünglich ein Kirchenlied, hat sich aber durch wiederholten Einsatz in Sarahs Show und durch das bezaubernde Video einen überraschend großen Fankreis erworben. Man kann es sogar bei VivaPlus' Get the Clip wählen. Zu diesem Kreis von Freunden des Liedes zähle ich mich irgendwie auch, insbesondere vermutlich deshalb, weil das Lied so eine anheimelnde positive Botschaft vermittelt. Und wo findet man so was schon noch in diesen unseren düsteren Zeiten?
EDIT: Auf den offiziellen "Sarah Kuttner: Die Show"-Seiten bei Viva kann man sich das Video übrigens als Stream anschauen. Außerdem gibt es dort ein Making-Of zu sehen. Die Links zu den beiden Videos sind ganz verschämt und klein am untersten Bildrand angebracht. Wenn man nur am Video interessiert ist, reicht es erfahrungsgemäß zur Zeit auch aus, einfach mal eine Weile auf den Viva-Kanälen hin- und herzuzappen, da das Video hier wirklich ziemlich häufig gespielt wird. Außerdem habe ich festgestellt, daß es auf den Viva-Seiten ebenfalls eine recht ausführliche Sven-Schuhmacher-Seite gibt.
"Die Ukraine wurde in den Clips der Show zwischen den Songs als schönes, bestaunenswertes Land gezeigt. Prächtige Arbeiten. Mit Witz - und frei von der Deutschen Phantasma, das Land exportierte nichts als Tschernobyl, Prostitution und billige Arbeitskraft." schreibt Jan Feddersen in der taz und macht sich damit endgültig lächerlich. Im Gegensatz zur Türkei im letzten Jahr, die ein schönes Gefühl für das Land und dessen Kultur vermitteln konnten, hatte man bei den ukrainischen Clips Mühe, zu erkennen, was hier eigentlich transportiert werden sollte. Es war niemals eine klare Linie zu erkennen und das dominierende Motiv waren Arbeiter mit Bauhelmen. Schade eigentlich, denn sonst war die Show technisch und taktisch wirklich einwandfrei und stellte ein gutes Zeugnis für die Ukraine auf dem Weg nach Europa aus.
Ziemlich treffend ist allerdings dieser Absatz aus dem taz-Artikel:
Bizarr nur, dass ausgerechnet jene vier Länder, die nie durch ein Halbfinale müssen, weil sie die größten Zahler der Eurovision sind, im Finale hinten landeten - neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien und Spanien. Man muss über ihre Künstler keine weiteren Worte verlieren, sie sind geschlagen genug - doch sie hatten etwas von Delegierten aus satten Welten, die in sich und an sich genug haben.
Paul O'Brien war dieses Jahr leider auswärtig und hat daher keinen Blog-Eintrag verfaßt, sondern lediglich das Semifinale kommentiert. Dafür kann man aber auf das blog seines Ninth-Art-Kollegen Andrew Wheeler ausweichen, der auch recht unterhaltsam über Semi-Finale und Finale blogt. Besonders schön ist hier ein Kommentar, aus dem ich mal das beste zitiere:
You're quite right to have no memory of Germany - a leather-clad bint with extensions howling way out of her natural vocal range in a sad curry-house karaoke night parody of Cher was evidence that Germany's "Song for Eurovision" competition is actually a random lottery of the country's entire population.
Germany - 4 Points. Und damit nur gut ein Drittel der Punkte des Vorletzten. Endlich hat die Welt den Deutschen mal deutlich gezeigt, wie schlecht das eigentlich ist, was von hier aus immer nach Europa geschickt wird. Wobei man der Fairness halber sagen muß, daß es auch noch deutlich schlechtere Lieder gab. Den letzten Platz verdankt Deutschland daher dem Umstand, daß es keine echten Eurovisionsfreunde hat, die dem Land aus Prinzip Punkte geben, egal wie schlecht das Lied ist. Dies hat - wie immer - die ehemals jugoslawischen Länder ins solide Mittelfeld katapultiert und Länder wie UK, Frankreich oder Spanien vor einem schmählichen letzten Platz bewahrt.
Wirklich unfair wurden nur die armen Schweden behandelt, die aus Versehen einen wirklich gelungenen Pop-Song abgeliefert haben, der sicher auch "im wirklichen Leben" (wie es der Kommentator so schön ausdrückte) Erfolg haben wird. Sieger der Herzen war für mich diesmal Moldawien, die als einzige ein wirklich interessantes Lied abgeliefert haben und dafür immerhin auch einen der vorderen Plätze belegt haben. Interessant war auch der lettische Beitrag. Während man die ukrainische Revolutionshymne für den Wettbewerb politisch etwas entschärft hatte, traten die Letten mit einem Stück namens The War Is Not Over an, das der Kommentator als sozialistisch beschrieb - ein Eindruck, der sich bestätigt, wenn man sich den Text ansieht. Überraschenderweise plazierte sich diese ruhige Nummer mit zwei Gitarre spielenden Typen und ohne Backgroundgesang oder nackte Weiber auf einem respektablen fünften Platz. Die verirrte Opernsängerin aus Malta landete sogar auf dem zweiten Platz. Aber gewonnen hat dann leider doch eine dieser typischen Grand-Prix-Nummern, diesmal aus Griechenland. Schade. Ich hätte es den Moldawen wirklich gegönnt.
Da war ich doch nach Jahren tatsächlich mal wieder bei Rock in den Ruinen (auf der offiziellen Homepage gibt es übrigens nur das Plakat als jpg zu bestaunen; ziemlich schäbig). Und die Zeiten haben sich gewandelt. Eintritt kostet der Spaß ja nun schon länger. Diesmal ganze 10 Euro - davon sind aber nur 6 Euro tatsächlicher Eintritt, für die übrigen 4 Euro muß man 2 Wertmarken kaufen. Und eine Wertmarke bekommt man noch als Bonus geschenkt. Leider kann man die Wertmarken nur gegen einfache Getränke eintauschen, an den anderen 75 Prozent der Stände (es gab Döner, Bratwürste und sogar Cocktails) will man harte Euros sehen. Dafür bekommt man aber für eine Wertmarke auch gleich zwei Becher Wasser - oder wahlweise einen fancy drink (Cola, Fanta, Bier). Außerdem wird man am Eingang gründlich durchsucht - ob nun nach Massenvernichtungswaffen oder nur nach mitgebrachten Getränken, die den Gewinn schmälern würden, gesucht wird, blieb mir leider unklar.
Sehr auffällig fand ich die extrem hohe Zahl von Schwarzgewandeten. Fast mußte man glauben, auf einem HIM-Konzert oder einem Rollenspielcon zu sein. Möglicherweise sollte ab dem nächsten Jahr auch hier das bewährte Prinzip "Gewandete zahlen das Doppelte" eingeführt werden.
Nun gut, im Gegensatz zu den letzten Malen waren ich und ein musikalisch und politisch motivierter Begleiter diesmal bereits zu Beginn dort; da der Casinobus nur einmal in der Stunde fuhr, sogar so früh, daß wir noch vor verschlossenen Türen standen. Der Grund für meinen Begleiter war, daß er die zahlreich anwesende Dortmunder Jugend politisch motivieren wollte - mehr dazu in meinem nächsten Posting. Mein Grund war, daß ich mir endlich mal die wilden Affen von Tony Gorilla live ansehen wollte. Die Band hatte leider bei der Slotvergabe Pech. Eigentlich sollten sie erst um 18 Uhr spielen (also als letzte der Bands, deren Auftritt kürzer als eine halbe Stunde ist), doch dann lief irgendetwas schief und sie mußten mit dem ungeliebten Job als Opener Vorlieb nehmen. Doch trotz der geringen Zahl an Zuschauern, waren diese doch deutlich begeisterter als bei den nachfolgenden Bands. Vielleicht lag das an besserer Aktivierung von Bekannten seitens Tony Gorilla. Allerdings war die Musik der Gorillas meiner Meinung nach auch deutlich besser als die von Four Versus, Helter Skelter oder der Sonicseeds. Und auch mein musikalisch deutlich versierterer Begleiter mußte mir darin zustimmen. Ganz gut klangen dann auch wieder Frontloop. Aber da hatte ich mich schon zum Gehen entschlossen. Zum einen, weil ich einfach nicht das nötige Durchhaltevermögen für längliche Konzertevents habe, zum anderen, weil mein Begleiter sogar noch früher fort mußte und zum dritten und vielleicht wichtigsten, weil ich insbesondere den Main-Act Klee demonstrativ nicht sehen wollte. Waren die lustigen Burschen um die leicht dümmliche Sängerin mir doch schon im Vorfeld des und beim Bundesvision Song Contest unangenehm aufgefallen. Glücklicherweise bietet sich mir schon bald eine weitere Gelegenheit zum Frontloop-Hören-und-Sehen. Auch dazu mehr in meinem nächsten Posting.
Wer meinem Geschmack vertraut und auch mal in das Werk von Tony Gorilla hineinhören möchte, kann auf deren Webseite, die angeblich schon sehr bald überarbeitet werden soll, zumindest momentan noch zwei MP3-Hörproben herunterladen. Außerdem scheint die Band ihre Bühnenpräsenz gerade wieder zu vergrößern. Schaut einfach mal ab und zu auf der Seite vorbei, ob ein neuer Auftritt angekündigt wird. Und wer sich nun fragt, wie ich ausgerechnet auf Tony Gorilla komme, und trotzdem bis zum Ende dieses Postings gelesen hat, dem kann ich es ja verraten: Mein Cousin ist einer der Gitarristen. Auf dem obigen Photo derjenige, von dem man nur den Kopf sehen kann.
Ab heute gibt es die neue Single von Wir Sind Helden: "Gekommen, um zu bleiben". Und die Helden wissen wirklich, wie man jemanden motiviert, eine Single zu kaufen:
Natürlich haben wir uns wieder viel Mühe gegeben und einige hübsche Dinge zum Hören und Sehen auf die Single mit draufgepackt.
Neben "Gekommen um zu bleiben" findet ihr darauf die Demoversion aus einer frühen Phase, einen lustigen Shellack -Swing -Jazz -Exzess, um den es uns viel zu schade gewesen wäre, hätten wir ihn nicht rausgeben können... :-)
Außerdem einen Song, den wir sehr lieben, aber nicht mehr für´s Album fertig gekriegt haben: "Keine Angst mehr", eine schöne kleine Ballade mit Klavier und Gesang.
Und zum Angucken auf dem Computer gibt's natürlich das Tanz -Video und ein Making Of, bei dem uns wunderbar dabei zuschauen kann, wie wir uns hüpfend zum Klops machen. Sehr unterhaltsam, das.
Am Samstag war ich in Köln, um die Fantastischen Vier zu sehen. Ich war dort zusammen mit einem alten Freund und als Fans der ersten (oder wenigstens zweiten) Stunde ist uns dabei ziemlich schnell eins klar geworden: Man kann es nicht länger abstreiten. Die Fantas sind jetzt endgültig im Mainstream angekommen. Was ein wenig überraschend ist, da das aktuelle Album ja eigentlich recht experimentierfreudig ist und seine mangelnde Massenkompatibilität auch durch fehlende Chartspräsenz hinreichend bewiesen hat. Doch nicht durch das quer durch alle Alters- und sonstigen Klassen changierende Publikum war ein deutlicher Indikator für die zunehmende Massenkompatibilität der Altväter des deutschen Hip Hop. Besonders deutlich machten dies unserer Meinung nach die große kalte Halle, die Unmasse an Merchandisingartikeln und vor allem eines: die vielen fetten, alles andere als dezenten Playstation 2-Schilder. Nichtsdestotrotz war das Konzert aber sehr angenehm. Die Fantas haben erwartungsgemäß nahezu das ganze Viel-Material gespielt, es aber auch nicht an alten Klassikern fehlen lassen. Besonders schön waren die Jetzt geht's ab-Medleys zu Beginn und in der Zugabe. Positiv überrascht war ich auch von der Vorgruppe Clueso aus dem hauseigenen Label Four Music; recht interessant: Hip Hop mit orchestralen Instrumenten (z.B. eine Posaune) - sollte man sich mal un-live anhören. Alles in allem eine lohnenswerte Sache und gerade angemessen für meinen hundertsten blog-Eintrag (ein Hoch auf mich!)
"Der Alex von der Frankfurter Buchmesse" ist zwar eine richtige Antwort, allerdings nicht die intendierte.
Es ist viel besser. Mister Slim Shady hat sein neuestes Werk weitestgehend fertiggestellt. Das erfuhr ich allerdings mal wieder nicht aus den Medien (obwohl ich ja dank Sarah Kuttner nun schon recht häufig Viva schaue). Die letzte Meldung von Viva lautete noch in etwa "Die erste Single soll noch vor den Präsidentschaftswahlen veröffentlicht werden." Dieses Datum kann ich nicht so recht verstehen, da der Text eben jener ersten Single so gar nicht politisch ist, obwohl Eminem ja laut eigener Aussage "no friend of Bush" ist, so daß ein politisches Lied nicht unerwartet gekommen wäre. Jedenfalls verkündet die deutsche Eminem-Seite stolz, daß wir am 11. 10. um 15 Uhr die Videopremiere von Just Lose It im Web erleben können. Währenddessen kann man selbiges Video schon auf der amerikanischen Eminem-Seite ansehen; zumindest wird selbiges behauptet, ausprobiert habe ich es aufgrund mangelnder Bandbreite nicht. Leute, denen es ähnlich geht, können sich aber stattdessen einfach nur das Lied per Real Player anhören. Das passende Album Encore findet dann voraussichtlich am 15. (Info deutsche Seite) oder 16. (Info amerikanische Seite) November den Weg in die Läden und damit auch direkt in meinen CD-Player. Vorfreude an.
Des weiteren habe ich vorhin aus Langeweile ein wenig den Deutschen Fernsehpreis mitlaufen lassen und mußte feststellen, daß mich ganz viel, was im deutschen Fernsehen so passiert ziemlich kalt läßt. Es fiel zwar angenehm auf, daß keiner der richtig bitteren Quotenrenner nominiert war, bei denen man im besten Fall die Hände über dem Kopf zusammenschlägt und im schlimmsten Fall am liebsten fluchtartig das Land verlassen würde. Und immerhin zählten mit Olli Dittrichs Dittsche und der wunderbaren Sendung Genial Daneben zwei der herausragendsten Sendungen im deutschen Gegenwartsfernsehen zu den Gewinnern. Ein bißchen traurig hat mich nur gestimmt, daß in der Kategorie "Beste Informationssendung" zwar Galileo und sternTV nominiert waren, nicht jedoch das trotz beängstigender Tendenzen nach unten immer noch hervorragende Quarks & Co. Der gute Ranga hätte den Preis schon verdient gehabt, wobei ich ihn allerdings auch Maybrit Illner gönne.
Zum Abschluß noch etwas aus der Kategorie "Wiki-Weird - Beängstigende Fakten aus der Wikipedia":
Johannes Paul II. ist Ehrenmitglied des FC Schalke 04.
Das Album von Samy Deluxe kommt nun wohl doch erst am 23. August raus. Dafür kann man sich aber hier schon mal eine Kostprobe herunterladen, die die drei nächsten Wochen ganz schön lang erscheinen läßt. Auch zu Geteiltes Leid 2 gibt es einen exklusiven Internet-Track auf der Seite von Viva. Ich muß sagen, daß ich sehr viel von dieser Art des Marketings halte. Endlich sieht man mal eine vernünftige Nutzung des Internets anstatt es immer nur als Tod der Musik zu verteufeln. Und wenn man dem, was Samy Deluxe heute bei MTV Select gesagt hat, glauben darf, gehen die Einnahmen für die Künstler momentan wirklich ganz schön abwärts, während die Firmen mit neuen Absatzmärkten wie z.B. Klingeltönen weiterhin ihren Schnitt machen. Ich warte ja darauf, daß irgendein großer Künstler endlich mal die Konsequenz zieht und versucht, das System zu umgehen. Samy hat eine derartige Idee geäußert, obwohl man sich nicht sicher sein kann, ob er das ernst gemeint hat. Es ist witzigerweise eine ähnliche, wie sie vor einiger Zeit auf der Unknown Armies-Mailingliste anläßlich des ersten UA-Romans von Greg Stolze ausgiebig diskutiert wurde. Der Künstler sagt: ich habe ein neues Album (bzw. Roman oder was auch immer) fertig. Wer will es kaufen? Und erst, wenn genügend Bestellungen eingegangen sind, wird das Ganze dann produziert. Der Künstler gibt also erst dann das Geld für die Produktion aus, wenn er weiß, daß er dieses Geld auf jeden Fall wieder reinbekommt. Eine gute Idee. Ich bin gespannt, ob sie um sich greifen wird.
Irgendwer scheint 2004 zu dem Jahr erklärt zu haben, in dem Hip Hop wieder ganz groß wird. Und damit meine ich vor allem deutschsprachigen Hip Hop. Nicht nur die Fantastischen Vier sind nach jahrelanger Pause zurück - auch wenn sie den strategisch geschickten Veröffentlichungszeitpunkt des 04.04.04 tatenlos verstreichen ließen. Nein, auch Moses Pelham hat sich vom Glashaus losgerissen und löst endlich das 1998 gegebene Versprechen ein. Geteiltes Leid 2 erscheint ebenfalls 2004. Aber auch das ist noch nicht alles. Was können wir noch erwarten?
| 25.07.2004 | Samy Deluxe - Verdammtnochma |
| 09.08.2004 | Ferris MC - Ferris MC |
| 23.08.2004 | Moses Pelham - Geteiltes Leid 2 |
| 27.09.2004 | Die Fantastischen Vier - Viel |
| Spätsommer/Herbst 2004 | Eminem - [noch kein Titel bekannt] |
| 2004 | Dendemann - [noch kein Titel bekannt] |
Seit gestern kann man die neue Single Troy der Fantastischen Vier kaufen. Die ersten dazugehörigen Promo-Auftritte waren bereits gestern bei MTV Select und TRL und auch ich habe leider zu spät davon erfahren. Doch morgen geht der Spaß weiter. Zuerst sind Thomas und Smudo nachmittags bei Viva Interaktiv und abends sind sie dann bei Anke Late Night zu Gast, was dann nun doch noch dazu führt, daß ich der Harald Schmidt-Nachfolgerin eine echte Chance gebe.
Das Video und das Making Of kann man sich übrigens immer noch auf der Viva-Webseite via Real-Player-Stream ansehen.
Auch die Tour-Termine stehen bereits. Unschönerweise arbeiten sowohl die Seiten von Fourmusic als auch DieFantastischenVier.de mit unhandlichen Pop-Ups, so daß ich nicht direkt dorthin verlinken kann. Darum hier der Link auf die deutlich bessere Fanseite FantaVier.net, wo die Termine samt Ticket-Service ebenfalls zu finden sind.
Das bange Warten hat ein Ende: Die Fantastischen Vier sind zurück. Okay, ganz richtig ist das nicht, denn warten müssen wir immer noch, aber zumindest weiß man nun, worauf.
Wie Smudo auf seiner Webseite verkündet, ist das neue Album, das den Namen Viel tragen soll, in den letzten Zügen. Als Erscheinungstermin wird September angepeilt. Bis dahin gibt es zwei Singles, von denen die erste TROY heißt und am 28.6 erscheinen wird.

Wer das Warten nicht mehr ertragen kann, kann die Vier auch schon im Sommer auf einigen Festivals bewundern. Die Daten sind ebenfalls von Smudos Seite.
25.06.04 Neuhausen ob Eck, Southside Festival
27.06.04 Scheeßel, Hurricane Festival
11.07.04 CH-Zürich, Outside Festival
14.08.04 A-Salzburg, FM4 Frequency Festival