22.02.07

Neil is coming!

In the latter half of March I am going to be in Germany, France and Poland, doing readings and signings and things. Details to come very soon.

(Neil Gaiman)

I am so gonna be there!

Posted by kreetrapper at 22:36 in Lesen | Comments (0)

05.02.07

Versprengte Gedanken (schon wieder, aber diesmal nicht politisch)

Zum Warmwerden:
Creative Photos of ordinary things. Sehr interessant und faszinierend. Hier mal ein Beispiel.

bookarc.jpg

(via Aaron Williams)

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Neil Gaiman hat seinen Webelf eine Tagwolke erstellen lassen, die alle Wörter, die jemals in Neils Blog geschrieben wurden, gewichtet. Sie findet sich hier und als Linguist finde ich das ziemlich interessant. Zwar sind, wie zu erwarten ist, die Funktionswörter besonders häufig, aber man kann der Tagwolke auch ansehen, daß es in Neils Blog oft um Bücher und lesen und ähnliche Dinge geht. Hier findet sich eine etwas andere Version, die, so scheint es, nur noch Inhaltswörter enthält. Hier erfährt man zum Beispiel, daß Neil seinen Freund Dave McKean ungefähr genauso oft erwähnt wie sich selbst (abzüglich der Personalpronomen, natürlich). Und weil Neil all seine Leser in diesem Posting so nett darum bittet, verlinke ich auch noch einen weiteren Beitrag von ihm, in dem es unter anderem um Penn Jillette geht. Der Grund ist folgendes:

I'd like to ask a small favour of those of you who have read down this far. Would anyone reading this, anyone with a blog or a website that is, mind linking to the last post -- http://www.neilgaiman.com/journal/2007/02/and-in-time-it-took-to-say-that-neil.html -- with the link text Penn Jillette? Given Penn's recent rant about the power and ubiquity of this blog on his radio show, I'd like to mess with his head just a little and see if we can actually google-bomb it so that that entry shows in the top few entries if you google Penn's name.

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The Fat Cat Comes Back - Hoffentlich auch irgendwie in unser Fernsehprogramm.

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Bully seems to have had "the best National Gorilla Suit Day of them all." It really sounds (reads) like he had tons of fun on Wednesday.

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There will not be a Wonder Woman movie by Joss Whedon. Here's how it came to that.

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Der siebte Harry-Potter-Band ist für den 21.7. dieses Jahres angekündigt. btw: Weiß jemand, warum dieses Datum gewählt wurde und nicht das offensichtlich viel coolere zwei Wochen früher, also 07/07/07? Wie auch immer, diesmal möchte ich kein Spoiler-Risiko eingehen, indem ich wieder auf die deutsche Ausgabe warte. Stattdessen werde ich Freitag Nacht in der Mayerschen stehen, um mir gleich die englische Version zu kaufen. Um mich darauf vorzubereiten habe ich ein paar meiner noch nicht ganz verdienten Euros in ein Boxset der ersten sechs Bände investiert, um mich noch mal auf den neuesten Stand zu bringen und mich an die englische Terminologie zu gewöhnen.

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Ein USB-Hub in Form der Tardis. Wenn ich so etwas sehe, muß ich immer daran denken, daß ich vermutlich einen sehr guten Doctor-Who-Fan abgeben würde. Aber irgendwie bin ich dazu wohl auf der falschen Seite des Kanals geboren.
(via pjorge.com)

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Okay, jetzt gehe ich mir den Super Bowl anschauen. Mal sehen, wie lange ich durchhalte, bevor mir die Augen zufallen oder die Stimme der Vernunft mit ihren Anmerkungen, daß ich morgen arbeiten muß, durchkommt. Irgendwann werde ich jedenfalls das Sehen wohl an meinen HD-Recorder delegieren müssen und mir den Rest morgen anschauen.

Posted by kreetrapper at 00:02 in Langue, Langage, Parole | Comments (2)

27.01.07

Versprengte Gedanken

Da bin ich mal wieder. Ich will Euch gar nicht mit den Einzelheiten langweilen, warum ich in letzter Zeit schon wieder so spärlich poste, sondern fange stattdessen gleich mit der ersten Sprengung an:

Bei Wil Wheaton liest man, daß man in den USA immer weiter voranschreitet:

I read at Netscape earlier today that the Pentagon has new rules for detainee trials:

"The Pentagon has drafted a manual for upcoming detainee trials that would allow convicted terrorists to be imprisoned or put to death using hearsay evidence and coerced testimony"

Und in den Kommentaren erfährt man sogar noch Erschreckenderes: Bloggers Who Criticize Government May Face Prison

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Krasser Themenwechsel. Endlich gibt es Fernseher auch in angemessener Größe.

Der 108-Zoll-LCD-TV ist etwa 2,4 Meter breit und ca. 1,3 m hoch.

(via Steven Grant)

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Aus Anlaß des Lizenzwechsels zu Panini pimpt inzwischen sogar der Spiegel Vertigo-Comics. Und er hat natürlich recht. Serien wie Y - The Last Man oder Fables sind alles Lob wert, das man über sie verbreitet. Ebenfalls hervorragend, aber mit nicht ganz so starker Lobby ist die Serie Mit Mantel und Degen. Ich war schon lange nicht mehr dermaßen begeistert von einem neu-entdeckten Comic. Es handelt sich um eine Piratengeschichte, die mit jeder Menge Coolness und Witz daherkommt und erinnert daher natürlich sofort an Fluch der Karibik. Obendrauf haben die Autoren noch gepackt, daß einige der Protagonisten anthropomorphe Tiere sind. Die Welt wirkt ähnlich wie unsere zur großen Zeit des Piratentums, nur eben, daß sprechende, auf zwei Beinen gehende Tiere nichts Besonderes sind. Da neben einem Fuchs und einem Wolf (den beiden Helden) auch ein Hase eine wichtige Rolle spielt, gibt es so einige interessante Szenen, die sich aus den ungewöhnlichen Größenverhältnissen ergeben. Und als Bonus für mich ist der Wolf auch noch Spanier und streut immer wieder mal ein paar Brocken Spanisch ein. Sehr, sehr empfehlenswert. Mit das beste, was zur Zeit auf dem Markt ist. Bis jetzt gibt es sieben Bände, die alle auf Deutsch bei Carlsen erschienen sind. Ich habe bisher drei Bände gelesen und freue mich schon auf die nächsten vier, die alle bereits fein säuberlich auf meinem Noch-zu-lesen-Stapel liegen. Man muß sich das ja einteilen, weil es, wenn man sich den bisherigen Erscheinungsrhythmus ansieht, noch einige Jahre bis zum Erscheinen von Band 8 dauern kann.

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Ich werde mehr und mehr zum Fan der Münsterstraße. Als ich neulich abends dort mit ein paar Freunden etwas essen war, habe ich ein cooles neues Getränk entdeckt: Cockta. Es ist aufregend neu, schmeckt nicht übel und kommt aus Slowenien. Groovy!

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Der Trailer für den zweiten Fantastic-Four-Film, Rise of the Silver Surfer, sieht recht schick aus, trägt aber nicht dazu bei, meine Befürchtungen zu dämpfen, daß auch diese Fortsetzung ähnlich lieblos wie der erste Teil sein wird. Ich hoffe, ich werde eines Besseren belehrt.

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Gerade stolperte ich beim Surfen über diese Phrase: "nature abhors a vacuum". Und auch wenn ich die schon oft las, mußte ich diesmal doch stutzen. Physikalisch gesehen ergibt diese Phrase doch überhaupt keinen Sinn. Warum sollte die Natur das Vakuum verabscheuen, wenn sie doch zum allergrößten Teil daraus besteht? Vielleicht weiß ja einer meiner Leser, woher diese Redewendung kommt und kann den scheinbaren Widerspruch aufklären.

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Ich stolperte über die erwähnte Redewendung übrigens beim Lesen dieses Beitrags in John Scalzis Blog, eine Rezension des Buchs The God Delusion. Sicher recht interessant für all diejenigen Leser, die sich im letzten Sommer in diesem Blog so engagiert über Religiösität ausgetauscht haben. Ich fand es schön, daß ich nun über das unsichtbare rosafarbene Einhorn Bescheid weiß. Wie ein Kommentierender so schön sagt: The Whatever: Come for the Bacon on a Cat. Stay for Threads like This.

Zum Reinschnuppern in The Whatever lohnt sich das Best of 2006-Posting, durch das ich mich auch selbst gerade durchwühle.

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Außerdem: Auch wenn es mich normalerweise nicht sonderlich kümmert und ich schon bei dem Vor-Spiel-Krempel so gelangweilt war, daß ich den Fernseher ausschaltete, freue ich mich doch - und bin zudem sehr überrascht, daß der gute alte BVB heute tatsächlich die Bayern geschlagen hat. Ole, Ole, Ole, Oleee.

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Bonus Video: It was the Sixties. Everybody did drugs. Yes, everybody.

Posted by kreetrapper at 01:53 in When Will You Rage? | Comments (0)

13.01.07

Linkdump

Über die Feiertage haben sich eine Menge Einträge in meinem RSS-Reader angesammelt - zwischenzeitlich über 200. Jetzt habe ich es endlich geschafft, wieder auf dem neuesten Stand zu sein und habe einige Links, die ich mit meinen Lesern teilen möchte:

Auch im neuen Jahr werde ich nicht müde, immer wieder zu erzählen, wie toll Wil Wheaton ist. Zur Zeit veröffentlicht er jeden Mittwoch die schon häufiger erwähnte Kolumne Geek in Review bei Suicide Girls. Diese Woche zitiert er eine Passage über Star Trek: The Experience aus seinem hervorragenden Buch Just A Geek. Außerdem schreibt Wil unregelmäßig Rezensionen zu Star Trek: The Next Generation bei TV Squad.

Und wo wir gerade beim Thema Star Trek sind. Es sieht so aus, als solle J.J. Abrams, der Kopf hinter Lost und Alias, den elften Star-Trek-Film machen. Es gibt bereits eine ganze Internet-Präsenz, die alle möglichen Neuigkeiten zum Thema sammelt.

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Wie Aaron Williams auf seiner Seite berichtet wird der exzellente Nodwick-Comic vorerst eingestellt. Das ist schade, auch wenn es bedeutet, daß es im Ausgleich die doppelte Menge an ps238-Comics geben wird. Trotzdem hoffe ich, daß Aaron irgendwann die Zeit findet, wieder ein längeres Nodwick-Abenteuer zu schreiben. Die wöchentlichen Strips werden immerhin weiterhin erscheinen.

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Bei Tegan in Seattle schneit es schon wieder. Wenn ich das so sehe, werde ich ein bißchen wehmütig. Ganz so viel muß es ja nicht sein, aber ein bißchen Schnee hätte ich schon gern. Aber momentan sieht es ja so aus, als hätten wir den Winter dieses Mal übersprungen.

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Breaking News: DC and Marvel Admit Last Three Years of Publishing “the Most Elaborate Practical Joke in the History of Comics”, According to Joe Quesada. Viele Comic-Fans wünschen sich von ganzem Herzen, daß dieser Artikel der Wahrheit entspräche. Aber ich fürchte, DC und Marvel haben all die abstrusen Crossover-Debakel der letzten Jahre tatsächlich ernst gemeint.

Posted by kreetrapper at 00:20 in Die neunte Kunst | Comments (0)

02.01.07

John Scalzi

Ich lese erst seit einigen Tagen das Blog von John Scalzi und meine Begeisterung steigt stetig weiter. Vor einigen Tagen habe ich bereits eine wundervolle Kurzgeschichte von ihm verlinkt. Wer noch mehr Appetizer braucht, kann sogar einen kompletten Roman von Scalzi online lesen. Für lau!

Und auch das erwähnte Blog lohnt einen Besuch. Dort finden sich mitunter Perlen wie dieses Video:

Ich denke, es wird nicht mehr lange dauern, bis ich mir ein Buch von Scalzi zu Gemüte führen werden. Es gibt sogar eines mit einem Schaf in einer tragenden Rolle. Das ist bestimmt ein Zeichen.

Posted by kreetrapper at 22:17 in Lesen | Comments (0)

Versprengte Gedanken

Meine Wil-Wheaton-Gruppe im studivz ist immer noch ein Platz, an dem man das Wüstengras vorbeiwehen sieht. Zum Jahresende hat der gute Wil ein Best-of-2006-Posting in seinem Blog verfaßt, das vielleicht doch noch den einen oder anderen von Euch von ihm überzeugen kann.

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Ich fände es zu dreist mich selbst zu nominieren (das hat schon letztes Jahr nicht geklappt), aber vielleicht möchte ja einer von meinen treuen Lesern dieses kuschelige Blog für einen Satin Pajama vorschlagen.

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Und noch etwas Schönes in diesem noch jungen Jahr. Wir feiern Vierzig Jahre LTB.

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Ich habe eine riesige Liste von Online-Proben bekannter Comics gefunden. Viel Vergnügen.

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Im linguistischen Online-Magazin Lingua Et Opinio formuliert Jan Georg Schneider eine Reihe sehr wohlüberlegter und linguistisch fundierter Anmerkungen zur populären Anglizismenkritik, denen ich mich vorbehaltlos anschließen möchte. Auf daß alle Welt es lese und dem unsäglichen vds die Mitglieder in Scharen weglaufen.

Von free-floatendem Kapital, Hardlinern und Instructions

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Ich werde das Gefühl nicht los, daß ich schon mal herausgefunden habe, welcher Superheld und welcher Superschurke ich bin, aber ich kann den passenden Eintrag nicht finden. Also poste ich es dem Gefühl zum Trotze. Spider-Man war ja klar, aber daß ich Magneto bin, hat mich schon überrascht. Ich wünschte, ich hätte es zu Doctor Doom gebracht. Andererseits hat der ja im Kino eine deutlich schlechtere Figur gemacht, also ist es vielleicht besser so.

Your results:
You are Spider-Man
Spider-Man
90%
Robin
60%
Superman
50%
Hulk
50%
Catwoman
30%
Green Lantern
25%
Supergirl
25%
Batman
25%
Iron Man
20%
The Flash
20%
Wonder Woman
5%
You are intelligent, witty,
a bit geeky and have great
power and responsibility.
Click here to take the "Which Superhero are you?" quiz...

Your results:
You are Magneto
Magneto
69%
Dr. Doom
67%
Apocalypse
67%
Mr. Freeze
57%
Lex Luthor
47%
The Joker
46%
Green Goblin
40%
Dark Phoenix
39%
Poison Ivy
38%
Riddler
36%
Venom
36%
Two-Face
36%
Mystique
32%
Juggernaut
32%
Catwoman
25%
Kingpin
25%
You fear the persecution of those that are different or underprivileged so much that you are willing to fight and hurt others for your cause.
Click here to take the "Which Super Villain are you?" quiz...
Posted by kreetrapper at 02:27 in Die neunte Kunst | Comments (5)

23.12.06

Zum Weinen

I recently discovered John Scalzi's Blog (thanks Wil) and a couple of days ago he linked to a story he wrote that I really liked. Go, read it yourself. You won't regret it. In John's words:

"Sarah's Sister" is a Christmas-themed story I wrote a couple of years ago, and it's fairly atypical of my writing, in that it's not written for snark. Indeed, it was written with the specific intent of making my mother-in-law cry like a little girl. And I'm pretty sure she did. So there you have it. Also, fair warning: You may get weepy. I do, and I wrote it.

Posted by kreetrapper at 01:51 in Lesen | Comments (0)

13.12.06

WDR 5 - Radio für Genießer

Wenn ich im Auto unterwegs bin, höre ich immer wieder gern WDR5, denn dort muß man sich weder mit dem auseinandersetzen, was die Jugend von heute so unter "Musik" versteht, noch wird man mit Moderatoren konfrontiert, die denken, sie seien witzig. Stattdessen erfährt man immer wieder interessante Dinge aus Politik, Wissenschaft oder Kultur. So habe ich zum Beispiel erfahren, daß in den nächsten Wochen eine aufwendige Hörspielversion von Karl Mays Orientzyklus um Kara Ben Nemsi und Hadschi Halef Omar Ben Hadschi Abul Abbas Ibn Hadschi Dawuhd Al Gossarah (Ha. Auswendig aufgeschrieben!) auf WDR5 laufen wird. Den ersten Teil habe ich am letzte Sonntag leider nicht hören können, weil ich den neuen Pokertisch einweihen mußte und auch am kommenden Sonntag dürfte es eng werden. Aber die restlichen Folgen werde ich mir nicht entgehen lassen. Ein bißchen hatte ich ja gehofft, daß man die einzelnen Episoden nach der Erstsendung als Podcast angeboten bekommt, aber dem ist leider nicht so. Egal. Die Sendetermine findet man hier.

Und noch etwas, das ich (auch) auf WDR5 gehört habe. Vor einigen Wochen hörte ich die Wissenschaftssendung Leonardo (die man sich übrigens hier als Podcast abonnieren kann). Dort stolperte ich zum dritten mal über das Buch Physik der Superhelden von James Kakalios (nachdem ich es in Freiburg in einem Zweitausendeins-Geschäft gesehen hatte und im sehr schönen Podcast The Bookcast ebenfalls einen Beitrag darüber hörte). Selten habe ich ein Buch gefunden, bei dem ich mich so sehr als das Zielpublikum fühlte. Es ist dies nämlich ein Buch, das die Superkräfte und sonstigen Unglaublichkeiten der bekannten Superheldencomics unter die physikalische Lupe nimmt. Die Frage ist, wenn man die unrealistische Prämisse annimmt (daß z.B. ein Mann schneller als der Schall laufen kann), folgen dann die dargestellten Großtaten (z.B. über das Wasser laufen zu können) physikalisch korrekt. Der Autor ist selbst Physik-Dozent und hat diese Herangehensweise genutzt, um seinen Studenten die grundlegenden physikalischen Gesetzmäßigkeiten beizubringen, ohne sie zu sehr zu langweilen.

Wie gesagt, das ideale Buch für mich, der ich ja nicht nur Comic-Fan, sondern außerdem ein Science-Nerd bin. Wenn es nur nicht so teuer wäre. 30 Euro sind schon ziemlich viel für ein Buch.

Oh, gerade sehe ich, daß die englische Ausgabe bei amazon nur 12 Euro kostet. Das ist schon deutlich akzeptabler. Ab auf die Weihnachtsgeschenkliste damit.

Posted by kreetrapper at 23:38 in Lauschen | Comments (0)

21.11.06

Endlich ist er da!

Herr, es ist Zeit. Der Sommer war sehr groß.
Leg deinen Schatten auf die Sonnenuhren,
und auf den Fluren laß die Winde los.

Befiehl den letzten Früchten, voll zu sein;
gib ihnen noch zwei südlichere Tage,
dränge sie zur Vollendung hin, und jage
die letzte Süße in den schweren Wein.

Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr.
Wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben,
wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben
und wird in den Alleen hin und her
unruhig wandern, wenn die Blätter treiben.

(Rainer Maria Rilke, Herbsttag (hören))

Posted by kreetrapper at 01:06 in Lesen | Comments (0)

01.11.06

So much to buy, so little money

I really want this:

sandman_und_punch.jpg

(Das linke Buch, meine ich. Wobei ich das rechte eigentlich auch gern hätte.)

Vor allem nachdem ich nun auch noch die bewegende Rezension von Wil Wheaton gelesen habe.

Und dann habe ich endlich auch mal damit begonnen, Fables zu lesen und bin, wie nach all den Rezis und Kommentaren, die ich gelesen hatte, zu erwarten war, sehr begeistert. Jetzt gibt es da leider auch schon sieben Trades von. Und seit einigen Monaten auch noch eine Spin-Off-Serie. Wo soll das noch hinführen? Ich habe noch nicht einmal das neueste Buch von Neil gekauft.

Und zu allem Überfluß lese ich auch noch die heutige Ausgabe von Wil Wheatons Geek in Review und muß feststellen, daß ich von den genannten fünf essentiellen Geek-SF-Büchern nur zwei gelesen habe. Was für eine Schande für meinen inneren Geek. Und schon wieder landen drei Bücher mehr auf meiner immer länger werden Liste von Dingen, die ich dringend meiner Bibliothek hinzufügen muß. Ich weiß, ich wiederhole mich, aber: Wo soll das nur hinführen? Selbst jetzt, wo ich wirklich viel Freizeit habe, mache ich kaum Boden gut bei all den Dingen, die ich lesen und sehen möchte. Und wenn ich dann Arbeit haben sollte, habe ich zwar (vermutlich) mehr Geld zur Verfügung, um meine Sammlung zu erweitern, aber noch weniger Zeit, sie zu genießen.

Ach ja, und wenn ich mal so richtig zu Geld komme, gehört eigentlich auch ein Exemplar des WALS in meinen Haushalt. Eigentlich gehört das ja in jeden Haushalt. Diese Beschreibung läßt mir jedenfalls das Wasser im Munde zusammenlaufen. Aber woher nur all das Geld nehmen und nicht stehlen?

-- now playing: Mitch Benn - I May Just Have To Murder James Blunt --

Posted by kreetrapper at 23:36 in Lesen | Comments (1)

27.10.06

This is a story. Trust me.

Wie man sieht, ist es nicht einfach, eine Kurzgeschichte mit nur sechs Wörtern zu schreiben. Wired hatte dazu aufgerufen und eine Reihe namhafter Autoren sind dem Ruf gefolgt und haben mitunter Erstaunliches geschaffen. Ein paar Appetitanreger:

Failed SAT. Lost scholarship. Invented rocket.
- William Shatner

Longed for him. Got him. Shit.
- Margaret Atwood

He read his obituary with confusion.
- Steven Meretzky

Besonders genial ist wie so oft Alan Moore:

Machine. Unexpectedly, I’d invented a time
- Alan Moore

Alle Geschichten lesen.

Posted by kreetrapper at 02:07 in Lesen | Comments (1)

25.05.06

Warning: Contains Fiction

The Da Vinci Code director Ron Howard has rejected calls for his film to carry a disclaimer making clear it is a work of fiction

So ein Glück, kann man da nur sagen. Wo kämen wir denn da hin, wenn auf einem Thriller plötzlich draufstünde, daß er nur ausgedacht ist? Hinterher schreiben sie noch auf Erdnußpackungen drauf, daß sie Nüsse enthalten könnten, oder auf Zigarretten, daß man davon Krebs bekommen kann.

Ich habe inzwischen den Film gesehen, der hierzulande scheußlicherweise "The Da Vinci Code - Sakrileg" heißen muß, weil Lübbe es für eine gute Idee hielt, den Titel für die deutsche Ausgabe des Romans völlig frei zu erfinden - meines Erachtens eine Unsitte. Für die rasende Rezi beginne ich mit dem Buch, daß ich letztes Jahr aufgrund des geradezu abstrus großen Hypes auch las - wie ungefähr 80% der Erdbevölkerung.

Dan Browns wohl berühmtestes Buch ist genau so, wie man es sich vorstellt: ein lupenreiner Thriller mit anhängiger Verschwörungstheorie. Ganz im Gegensatz zum Schwarm, dem anderen großen Bestseller der letzten Jahre, ist der Da Vinci Code aber sehr spannend geschrieben und hat praktisch keine überflüssigen Längen. Brown schreibt flüssig und souverän und machte es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen, weil man sich eigentlich immer gespannt fragt, wie es nun weitergehen wird. Und wie es sich für einen Thriller gehört, gibt es natürlich jede Menge überraschender Wendungen. Also rundum empfehlenswert. So angefixt habe ich mir dann gleich noch ein Buch von Dan Brown gekauft, und zwar Angels and Demons (für die deutschen Leser: Illuminati). Und das war leider ein Fehler, denn dieses Buch hat nicht nur den gleichen Protagonisten wie der Da Vinci Code, sondern auch den gleichen Aufbau - und auch sonst gleichen sich die beiden Bücher viel zu sehr. Man kann richtig sehen, wie Brown alle guten Ideen aus dem zuerst geschriebenen Angels and Demons genommen hat, sie noch etwas aufpolierte und dann daraus den Da Vinci Code zusammengebastelt hat. Und deshalb sollte man die Bücher am besten nicht direkt hintereinander lesen. Und schon gar nicht in dieser Reihenfolge. Einzeln gesehen sind allerdings beide Bücher durchaus empfehlenswert. Der Da Vinci Code meiner Meinung nach noch ein bißchen mehr als Angels and Demons, aber das mag auch einfach nur an meiner Lesereihenfolge liegen.

Die Verfilmung ist ebenfalls durchaus sehenswert, aber im Vergleich nicht so gelungen wie das Buch. Das liegt vermutlich zum Großteil nicht an der Handlung, sondern an der Unmenge von Fakten, die immer wieder auf den Leser/Zuschauer einprasseln, und auch einprasseln müssen, weil es ja nun mal eine Verschwörungstheorie ist. Und die sind bekanntermaßen ziemlich komplex. Wer das nicht glaubt, dem empfehle ich mal das Focaultsche Pendel zu lesen. Deshalb ist der Film zwar durchaus rund und auch spannend und unterhaltsam, aber einige Aspekte fallen einfach weg oder werden zumindest verkürzt. Und das Gefühl der Raffung ist vergleichbar mit dem in den Harry-Potter-Filmen. Und das obwohl der Film gute zweieinhalb Stunden dauert. Aber der Vorteil dieser Raffung ist, daß man die Länge überhaupt nicht bemerkt, weil immer irgendwas passiert und eigentlich niemals Langeweile aufkommt. An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal Dan Brown dafür danken, daß er auf die so oft obligatorische Liebesgeschichte verzichtet hat, und Dank auch an die für den Film Verantwortlichen, daß sie nicht noch nachträglich eine eingebaut haben.

Völlig unverständlich ist übrigens, warum sich einige Kirchenvertreter so über diesen Film (bzw. das Buch) aufregen mußten. Es handelt sich hier schließlich offensichtlich um ein fiktionales Werk, und die Kirche käme vermutlich sehr viel übler weg, wenn man einen Film über all die realen Dinge drehte, die sie im Mittelalter so verbrochen hat.

Ebenfalls übrigens: Vermutlich im Zuge des Da-Vinci-Hypes hat der Carlsen-Verlag die hervorragende Miniserie Revelation von Paul Jenkins und Humberto Ramos unter dem Titel Die Offenbarung in Deutschland herausgebracht. Auch hier geht es um üble Machenschaften, Verschwörungen und die gute, alte katholische Kirche ist mittendrin. Und ebenfalls ein cooler britischer Kommissar. Noch etwas mehr zum Inhalt kann man zum Beispiel hier lesen.

-- now playing: Jens Lekmann - Oh, You're so silent, Jens --

-- noch 21 Tage Rückbildung --

Posted by kreetrapper at 01:41 in Rasende Rezis | Comments (2)

23.04.06

Ein Buch, ein gutes Buch...

"Je mehr sich unsere Bekanntschaft mit guten Büchern vergrössert, desto geringer wird der Kreis von Menschen, an deren Umgang wir Geschmack finden."
(Ludwig Feuerbach, Abälard und Heloise)

Ich hoffe, Ihr hattet alle einen schönen Welttag des Buches und habt die Tatsache, daß er heuer auf einen Sonntag fiel, dazu genutzt es Euch mit einem guten Buch gemütlich zu machen. Ich hatte das ja eigentlich auch vor, habe aber heute nachmittag festgestellt, daß ich wohl die falschen Fragen für die morgige Prüfung gelernt hatte und mußte dann noch einen weiteren Stapel von 105 Fragen durchsehen. Das war leider nicht so entspannend wie ich mir den Tag erhofft hatte.

Aber in den Tagen zuvor habe ich versucht, mir das obige Zitat zu eigen zu machen. Mein Gedanke: wenn das stimmt, dann sind Bücher doch die besseren Menschen und so habe ich in letzter Zeit viel gelesen, um meine quälende Einsamkeit zu bekämpfen. Ich habe dabei gelernt, daß das sogar einigermaßen funktioniert, aber nur mit den richtigen Büchern. Inspiriert durch eine Freundin habe ich in letzter Zeit eher Sachbücher gelesen, zum Beispiel das bereits einmal erwähnte Wir brauchen keinen Gott von Michel Onfray. Und dazu passend hatte ich auch bereits Nietzsches Anti-Christ auf meinem To-Read-Pile. Aber einem Impuls folgend habe ich stattdessen doch lieber zuerst einen noch ungelesenen Roman aus meinem Regal gezogen. Der letzte Roman, den ich las, war Schätzings Schwarm - ein Buch, das meiner Meinung nach maßloß überschätzt wird und an den besten Stellen Mittelmaß erreicht. Und davor hatte ich Carl Hiaasens Basket Case gelesen, das zwar recht unterhaltsam war, aber doch eher zu seinen schwächeren Büchern gehört. Das hatte mich ein bißchen am Roman als solchen zweifeln lassen. Doch dann kam endlich mal wieder ein richtig gutes Buch meines Weges, das heißt, eigentlich gleich drei: Philip Pullmans Fantasy-Trilogie His Dark Materials. Inzwischen bin ich bereits weit im dritten Band und es gefällt mir immer noch sehr gut. Wenn es doch mehr solcher Bücher gäbe. Zwischendurch habe ich übrigens auch noch alle drei Planetary-Sammelbände gelesen - den dritten zum ersten Mal. Das ist ebenfalls ganz großes Kino. Wer braucht da schon noch Freunde?

Carl Hiaasen - Basket Case

Hiaasen, im Hauptberuf Journalist beim Miami Herald, hat sich darauf spezialisiert, Krimis zu schreiben, die nicht nur in Süd-Florida spielen, sondern auch das absurde Flair dieser Gegend auf sehr gelungene und komische Weise einfangen. Von den Büchern, die ich bereits gelesen habe, gehört dieses hier zu den Schwächeren, weil der Absurditätsgrad sich in Grenzen hält. Es ist aber immer noch ein sehr gut geschriebener und lesenswerter Krimi. Und ab und zu scheint auch ein wenig des typischen Florida-Flairs hindurch. Zum Beispiel hier:

A disagreement over lane-changing etiquette has resulted in two motorists pulling semiautomatics and inconsiderately shooting at each other in the diamond lane of the interstate. The traffic jam is epic

Frank Schätzing - Der Schwarm

War vor einiger Zeit ein enormer Bestseller und ist es vermutlich auch jetzt noch. Zum Höhepunkt des Hypes habe ich den Autoren in irgendeiner Talkshow gesehen und fand ihn in seiner arroganten, selbstgefälligen Art auf Anhieb unsympathisch, ein Urteil, das ich bis heute nicht revidieren mußte. Vielleicht hat mich diese persönliche Antipathie also in meiner Beurteilung des Buchs beeinflußt. Ich fand es ziemlich schlecht, und das aus mehreren Gründen. Erst einmal braucht es sehr lange, bis der eigentliche Plot so richtig Fahrt aufnimmt. Das geschieht so ab Seite 400. Dann ist kein einziger Protagonist wirklich sympathisch, mir jedenfalls nicht, und das hilft mir nicht gerade bei der Identifikation. Wie soll ich um ihr Leben zittern, wenn sie mir bestenfalls egal sind und ich einigen sogar den Tod gönne? Des weiteren, man ahnt es schon aufgrund der vierstelligen Seitenzahl, ist der Roman stellenweise sehr langatmig und als einer der Handlungsträger sich auch noch auf eine Art Soul-Searchin begibt, um mit sich und seiner Vergangenheit ins Reine zu kommen, hätte ich das Buch beinahe unausgelesen weggelegt, etwas das ich eigentlich niemals tue. Vielleicht am auffälligsten, zumindest wenn man wie ich den Blick für solche Details hat, ist die simple, teilweise sogar unbeholfen wirkende Sprache, derer sich Schätzig bedient. Das fängt damit an, daß alle Personen immer nur beim Nachnamen genannt werden. In einem militärischen Kontext wäre das ja okay, aber der ist größtenteils nicht gegeben. Auch der Erzähler selbst referiert auf seine Protagonisten so und am schlimmsten fand ich eine Stelle, in der jemand an seine Geliebte denkt, und dabei ihren Nachnamen verwendet. Die nur mäßige Sprache zeigt sich in Phrasen wie "Perfekte Schwärze umgibt sie", was nicht nur holperig und klischeehaft bis zum Geht-nicht-mehr ist, sondern auch noch ein offensichtlicher Anglizismus. Und immer wieder stolpert man über seltsame Wörter, deren Sinn sich zwar erschließt, die man aber im allgemeinen nicht der deutschen Sprache zurechnen würde, und die man so sicherlich so schnell nicht wiedersehen wird. Beispiele wären "camouflieren", "ich reporte", "gefeuert, gehimmelt, abserviert", "nomadisieren", "hummelten... die Generatoren". Und das sind nur einige Beispiele. Das einzige, was meiner Meinung nach eindeutig auf der Plus-Seite zu verbuchen ist, ist die Tatsache, daß der Autor ganz offensichtlich eine Menge Zeit und Arbeit in die Recherche der biologischen und physikalischen Grundlagen gesteckt hat. Das alles ist so detailverliebt und, soweit ich das beurteilen kann, auch korrekt dargestellt, daß man vor dieser Fleißleistung Schätzings nur den Hut ziehen kann. Alles in allem bin ich aber von diesem Buch sehr enttäuscht und kann es eigentlich guten Gewissens niemandem empfehlen.

Michael Onfray - Wir brauchen keinen Gott. Warum man jetzt Atheist sein muß.

Als jemandem, der Religion im allgemeinen sehr skeptisch gegenüber, besonders seit sie in letzter Zeit wieder stärker in den gesellschaftlichen Fokus gerückt ist, sind mir Onfrays Thesen grundsätzlich sympathisch. Trotzdem kann mich das Buch nicht restlos überzeugen. Dazu wirkt es zu unstrukturiert. Viele Argumente werden immer wieder von neuem aufgegriffen, gehen aber oft nicht richtig in die Tiefe. Und obwohl Onfray die Heiligen Schriften (Talmud, Bibel, Koran) - zurecht wie ich finde - als Quelle von Fakten nicht anerkennt, nutzt er doch immer wieder Zitate hieraus, um zu argumentieren. Das kann natürlich nicht gut gehen. Fazit: Ein ganz guter Einstiegspunkt in die Thematik, aber auf keinen Fall erschöpfend. Außerdem ist das Buch alles, nur nicht objektiv, etwas, das man nicht aus den Augen verlieren sollte.

Warren Ellis/ John Cassady - Planetary Vol. 1: All over the World and other stories
Warren Ellis/ John Cassady - Planetary Vol. 2: The fourth man
Warren Ellis/ John Cassady - Planetary Vol. 3: Leaving the 20th century

Sehr beeindruckend. Planetary ist eine Gruppierung, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Mysterien des Universums zu erforschen. Zum Glück leben sie in einem klassischen Superhelden-Universum, in dem es reihenweise Aliens, Metawesen, Monster und verrückte Unfälle mit Strahlung oder anderen Dimensionen gibt. Es ist übrigens das Wildstorm-Universum, in dem z.B. auch Authority spielt. Crossover gibt es aber kaum. Ellis nutzt die ersten beiden Bände, um seine Protagonisten durch eine Reihe bekannter Genres zu schicken, da gibt es Geheimgesellschaften, den klassischen Monsterfilm mit Riesenameisen oder eine Chinese-Ghost-Story. Jede dieser Episoden ist in einem Kapitel (in der Originalveröffentlichungsweise also in einem Heft) abgeschlossen und hat ein spezielles zum jeweiligen Genre passendes Cover (die alle auch in den Sammelbänden abgedruckt sind). Gleichzeitig zieht sich jedoch eine Nebenhandlung wie ein roter Faden durch alle Kapitel. Wer steckt hinter Planetary und seinen drei Agenten? Wer ist der geheimnisvolle vierte Mann und was ist sein Plan? Dieser Nebenplot rückt zum Ende des zweiten Bandes in den Vordergrund, und umso ärgerlicher war es, daß mehrere Jahre bis zum Erscheinen des dritten Bandes vergingen. Jetzt kann man nur hoffen, daß es diesmal schneller weiter geht, denn dies ist wirklich mal wieder eine Serie, die zeigt, zu welchen erzählerischen Leistungen Warren Ellis fähig ist. Fazit: Sehr empfehlenswert! Das erste Heft kann man hier online probelesen.

Posted by kreetrapper at 23:57 in Lesen | Comments (1)

04.04.06

Free Hype: Wil Wheaton

wil_clown.jpg
Remember Wil Wheaton? (hint: it's the guy on the left) You probably saw him in Stand by me, but knowing my clientele of readers I would bet that most of you think of Ensign Wesley Crusher when I mention his name. Well, he's not Wesley anymore. In the last few years he has turned into one of the best known bloggers and internet people and he even got not one, but two real books out of it. Both books are more or less compiled from entrys on his blog on Wil Wheaton dot Net (currently in Exile as the page is being redesigned). The Blog itself is usually very readable although for my taste there has been too much poker and too few soul-searching in the last few months. But maybe that's just me. Anyways, if you don't like to read large chunks of text on the screen, you should probably check out Dancing Barefoot or Just A Geek.

But, there is an interesting alternative to just buying and reading the book. One of these books is already available as an audio-book, very well read by Wil himself, and for the second one there are similar plans - although no schedule has been announced. If you are still not sure whether you will like this or not, you could just go and listen to some of it. In 2004 Wil was at Gnomedex 4.0 and read from his books. This reading has been put online for you to listen to online or to download as two huge mp3-files (it amounts to almost two hours). And if you're really broadband there is also a video available.

Additionally, Wil has started to podcast, which is regrettably not made on a regular basis yet. But the existing eight episodes are worth checking out.

And when you are done listening to all this stuff, you can just go here and buy the really cool "Just A Geek - Teh Audiobook", which comes on nine CDs or in the form of an mp3-download. I listened to this on my way to "work" for as long as it lasted and enjoyed it tremendously. Wil is witty and funny and really has an interesting and compelling story to tell that happens to be his own. And he doesn't go easy on himself either. He is ready to admit his faults and his insecurities which I find very interesting and it's worthwile to read it. I, for my part, like to listen to him read his book, because he is so damn good at this. This comes as no surprise if you consider that the is not only an "ordinary" actor but he also works in voice acting (e.g. for Grand Theft Auto or Teen Titans) and this shows. He knows how to do this and that makes it fun to listen to him.

...

Und weil's gerade so schön paßt, folgt hier eben noch die Rasende Rezi von Stand By Me. Der Film ist eine sehr schön erzählte Geschichte über Freundschaft und über Abenteuer, die von den vier ausgefeilten Charakteren lebt. Und diese werden immerhin von Wil Wheaton, River Phoenix, Corey Feldman und Jerry O'Connell gespielt, denen es gelingt, daß die Charaktere sehr glaubhaft wirken. Fazit: Es war eben doch nicht alles schlecht in den Achtzigern.

Posted by kreetrapper at 23:00 in Lesen | Comments (4)

21.03.06

Was ist eigentlich Poesie?

Eigentlich wollte ich den Welttag der Poesie dadurch ehren, daß ich selbst etwas Lyrik schreibe und hierhin poste. Aber der Kuß der Muse hat mich heute leider nicht erreicht. Stattdessen, damit Ihr den Tag der Poesie nicht völlig ohne ebenjene verbringen müßt, verlinke ich diesen herausragenden Text von artbroken. Als Aufgabe für den Leser bleibt, ob es sich hierbei nun um Prosa handelt (wie artbroken selbst behauptet) oder vielleicht doch um Poesie (wie ich durch die Verlinkung in diesem Post impliziere). Was auch immer es ist, mir gefällt es ausnehmend gut und wie immer, wenn ich so etwas in seinem Livejournal lese, wünsche ich mir, daß ich selbst auch irgendwann in der Lage sein werde, solche Texte zu Papier (oder sagt man inzwischen "in Einsen und Nullen") zu bringen.

Okay, es ist noch reichlich Zeit übrig und ich nutze die Gelegenheit um einen Leserbrief eine linguistische Anfrage zu beantworten.

Captain Smollet schreibt:
Als Linguist könntest du dich der Frage widmen, warum "lohnenswert" ein unschöner und überflüssiger Hybrid aus "lohnend" und "wertvoll" ist.

Ich denke, daß alle drei Wörter ihre Existenzberechtigung haben - oder zumindest hatten. Schauen wir uns jedes Wort einzeln an:

  • wertvoll können in der Regel eigentlich nur Objekte sein, wobei der Begriff "Objekt" oftmals schon ziemlich weit gefaßt ist. Sind "wertvolle Erfahrungen" wirklich Objekte? Metaphorisch gesehen schon, würde ich sagen.
  • lohnend bezieht sich, im Gegensatz dazu, vornehmlich auf Aktionen, die vermutlich einen (monetären) Nutzen zeitigen werden. Ein Einbruch ist zum Beispiel lohnend, wenn man ihn in einem Juweliergeschäft ausübt, bei mir sähe das schon anders aus.
  • lohnenswert scheint auf den ersten Blick wirklich überflüssig, da die beiden obigen Begriffe ja eigentlich alle Lebensbereiche abzudecken scheinen. Ich glaube aber, daß hier (zumindest ursprünglich) die Perspektive eine andere ist. Im Gegensatz zu lohnenden Unterfangen, die quasi von selbst eine Art von Lohn für den Unterfangenden abwerfen, sind lohenswert solche Aktionen, die jemand anderem auf irgendeine Art und Weise helfen, so daß dieser angehalten sein könnte, den Agierenden zu entlohnen. Er muß das aber natürlich nicht machen. Vielleicht ist er geizig, oder arm, oder er hält das Getane eben nicht für des Entlohnens wert.

Schauen wir, gestählt durch dieses Hintergrundwissen, nun noch einmal meinen Satz an, auf den der Captain sich in seiner Frage bezieht:
Ebenfalls lohnenswert könnte es sein, darum zu wetten, wie lange es dauert, bis meine Kreativität durch das tägliche Schreiben so weit am Boden ist, daß ich durch meine gähnend langweiligen Beiträge auch noch die letzten Leser vergrault habe und mich selbst jedesmal in Agonie winde, bevor ich auf den "Veröffentlichen"-Button klicke.
Und wir stellen fest, daß ich hier wohl besser "lohnend" geschrieben hätte. Tja, eiskalt erwischt. Aber als Deskriptivist nehme ich das natürlich sofort zum Anlaß um zu behaupten, daß die oben von mir skizzierte Bedeutung von lohnenswert im Schwinden begriffen ist und das Wort für die meisten Sprecher nur noch eine schicke Angebervariante von lohnend ist. Zumindest bei mir war es wohl so.

Als erstes fiel mir übrigens an der Anfrage von Captain Smollet auf, daß ich "das Hybrid" sagen würde und nicht "der Hybrid". Ein Blick in meinen, schon etwas in die Jahre gekommenen, dafür aber frei von jeglichem Reformschwachsinn seienden Duden hilft mir da wenig. Er kennt das Wort überhaupt nicht. Nur "hybrid" und "Hybride". Wäre es nicht schon so spät, würde ich jetzt vermutlich noch weitersuchen, aber so wichtig ist es mir eigentlich auch nicht.

Posted by kreetrapper at 23:11 in Langue, Langage, Parole | Comments (0)

12.02.06

eine freundliche Stimme

Ich konnte das nie so genau benennen, aber nachdem ich dies gelesen habe, bin ich mir sicher, daß genau das der Grund ist, warum ich eigentlich alles, was Neil Gaiman schreibt, sehr gern lese.

While it seems like we're inside the characters' heads, we're not really. In Gaiman's books we're being told what they're thinking and feeling by this friendly authorial voice, rather than learning about it from the characters' points of view. It doesn't matter how dark the material might be, there's always this half-smile in that narrator's voice of his.

Es ist diese freundliche Stimme, die einen bei der Hand nimmt und durch den Text führt, die der Grund dafür ist, daß es mir immer eine Freude ist, Neils Sachen zu lesen. Es ist fast ein bißchen so als bekäme man die Geschichte von einem guten Freund erzählt. Und da ist es fast egal, was er erzählt. Und das ist auch so, wenn man nur Neils Blog liest, weil es dort dieselbe Stimme ist, die uns erzählt, welche Abenteuer Fred, die vom Pech verfolgte schwarze Katze, erlebt hat oder welche Städte als nächstes auf dem Tourplan stehen oder auf welche Weise man am besten seine Kinder blamieren kann. Ich mag das.

Posted by kreetrapper at 00:27 in Lesen | Comments (0)

07.02.06

Quick one with video link

Neil Gaiman on "Attack of the Show" can be watched online here.

This is how I like my online videos. No stupid wmv-Format, no quicktime that I still haven't managed to install. I just have to click and the video runs. This is how I imagine the future to be. You just click and it works. And you don't have to use the evil OS from Redmond to do it.

Posted by kreetrapper at 16:17 in Lesen | Comments (0)

03.10.05

Potteria

Das hat jetzt ja mal wieder ganz schön lange gedauert seit meinem letzten Lebenszeichen. Acht Stunden Fortbildung jeden Tag fressen eben doch ganz schön viel Zeit und an diesem Wochenende...

Vorgestern kam der neueste Harry Potter auf Deutsch heraus. Und da ich alle bisherigen Potter-Bücher auf Deutsch gelesen habe und es ja auch schön im Regal aussehen soll, habe ich tapfer die zweieinhalb Monate seit Erscheinen des Originals durchgehalten. Um mal zu schauen, wie groß der Andrang und der Freakanteil sein würde, habe ich die Chance genutzt und mein Exemplar bei Bücher Krüger gekauft, die am Samstag bereits um 6 Uhr geöffnet hatten. Ich bin also um halb sechs aufgestanden, habe mich in die Bahn gesetzt und bin noch ein paar Meter durch den strömenden Regen gelaufen, um mich pünktlich um fünf vor sechs vor dem großen Eisentor der Krügerpassage zu postieren. Der Zulauf war aber dann doch ziemlich gering, höchstens zwanzig, dreißig Leute würde ich schätzen. Aber die Buchhändler hatten immerhin eine Nebelmaschine aufgefahren, der Filmsoundtrack lief und die Angestellten trugen lustige Zaubermäntel. Trotzdem reichlich unspektakulär, was vermutlich daran liegt, daß die Mayersche ebenfalls schon geöffnet zu haben schien (und ja auch einen Mitternachtsevent angeboten hatte. Und die ganzen faulen Leute haben sich das Buch vielleicht auch einfach von amazon oder Weltbild liefern lassen. Ich kam mir jedenfalls trotzdem ziemlich cool vor, als ich mit meiner Potter-Tüte im Rucksack noch im Dunkeln wieder zu Hause war. Weit bin ich aber mit dem Lesen nicht gekommen, sondern habe mich dann lieber doch noch mal bis 11 hingelegt. Wenn ich beim Erscheinen des letzten Buches immer noch in Deutschland leben sollte (was wir ja alle nicht hoffen wollen), gehe ich vielleicht mal zu so einem Mitternachtsevent, um die Coolness noch ein wenig zu steigern. Eine andere Möglichkeit wäre es, die ungenutzten Chancen zu ergreifen, um ein wenig Geld zu verdienen. Ich habe nämlich einen Stand in der Nähe der Buchhandlung vermißt, der den Potterfreaks Brötchen für ihr Frühstück verkauft. Damit könnte man sicherlich auch den einen oder anderen schnellen Euro machen.

Abends war ich dann übrigens wegen eines Geschenks für meine Tante noch mal bei Krüger und zwar so spät, daß ich die "Wir schließen jetzt"-Ansage mitbekam. Und die Ansage hatte noch einen kleinen Zusatz. Verstanden habe ich "Wegen des Potter-Festes haben wir auch morgen von 13 bis 18 Uhr für Sie geöffnet" In Wirklichkeit ging es natürlich um das (Pfeffer-)Potthast-Fest an diesem Wochenende, das mit einem verkaufsoffenen Sonntag gekoppelt war.

Posted by kreetrapper at 19:06 in Lesen | Comments (0)

22.09.05

vier Tage danach

Die Wahl war ja schon spaßig genug, aber da diesmal offenbar alle Parteien beweisen wollen, wie standhaft sie doch sind, werden uns wohl auch die nächsten Wochen noch viel Freude bringen. Nachdem ich jetzt die letzten Tage mehr oder weniger alle Talkrunden und Politanalysen mitgenommen habe, beginnt mir das alles aber schon ein wenig über zu werden. Vor allem, weil man ja - zu Recht - vor dem Abschluß der diversen Sondierungsgespräche und der Nachwahl in Dresden (und Dortmund?) sowieso keine neuen Aussagen von den Parteien zu hören bekommen wird. Zufällig habe ich in den letzten Tagen Gelegenheit gehabt, ausführlich die taz zu lesen und ich muß ja zugeben, daß es dem linken Herzen guttut, mal etwas zu lesen, wo die Linkspartei nicht grundlos (oder zumindest begründungslos) verteufelt wird. Und der zumeist recht unterhaltsame Stil ist ja auch nicht übel. Sehr schön und treffend fand ich zum Beispiel diesen Artikel, der mit den Worten beginnt "Man muss sich Gerhard Schröder als den Paten vorstellen." Auch schön ist das kleine Koalitionslexikon:

...
Erfinden, sich neu. Die konsequente Weiterentwicklung der eigenen Ideen bis zur Unkenntlichkeit - allerdings sind sie dann kompatibel mit jenen des potenziellen Koalitionspartners. Eigentlich: Synonym für umfallen.

Umfallen. Vor der Wahl gegebene Versprechen bis hin zum jeweiligen Gegenteil modifizieren, um in einer stabilen Regierung Verantwortung zu übernehmen. Wird von den Wählern allerdings nicht gerne gesehen. Aber wen stört das schon.
...

Ebenfalls hier habe ich übrigens das gelesen, was mit weitem Abstand mein Lieblingszitat zum Wahlergebnis ist:

"Wir sind die Auferstehung und das Leben."
(Ludwig Stiegler, SPD)

Posted by kreetrapper at 01:39 in When Will You Rage? | Comments (0)

17.09.05

Upcoming Books

Die kommenden Tage und Wochen bringen eine Menge interessanter Bücher für Phans des Phantastischen.

Schon am kommenden Dienstag kommt der langerwartete neue Roman von Neil Gaiman Anansi Boys und mit ein bißchen Glück bringt Herr Amazon ihn mir auch gleich nach Hause, wobei ich in Neils Journal erfahren mußte, daß einige Leute das Buch wohl bereits von amazon.de geliefert bekamen, obwohl der offizielle Erscheinungstermin eben erst der 20.9. ist. Ich freue mich jedenfalls schon darauf.

Und nur wenig später werde ich die englischsprachige Welt einholen und endlich die deutsche Ausgabe von Harry Potter und der Halbblutprinz als ein extrem spätes Geburtstagsgeschenk in Händen halten. Und auch um die deutsche Ausgabe wird wieder jede Menge Wirbel gemacht. Amazon bietet eine sogenannte Frühstücksausgabe, bei der das Buch garantiert zwischen 7.00 und 9.30 Uhr geliefert wird. Wer nicht so lange warten will, kann das Buch bereits ab 6 Uhr bei Bücher Krüger erstehen. Aber eigentlich ist ja auch das noch etwas spät. Und so macht die Mayersche mal wieder eine der berühmt-berüchtigten Harry-Potter-Nächte, bei denen der Verkauf vermutlich schon um Punkt Mitternacht beginnt. "Aber da muß ich ja extra in die Stadt und mich mit diesem Haufen von Freaks rumschlagen" sagt Ihr nun sicher. Zu recht. Zum Glück gibt es ja Weltbild, die uns zur Zeit ebenfalls mit der Bild-Comic-Bibliothek erfreuen. Hier gibt es eine Lieferung zur Geisterstunde, bei der einen das Buch zwischen Mitternacht und 2 Uhr direkt zu Hause erreicht. Und man muß nicht mal das Haus verlassen. Das wäre vielleicht eine gute Idee, um jemanden zu ärgern, der normalerweise früh ins Bett geht.

Am 18. Oktober (amazon proklamiert stattdessen mutig den 1., man wird sehen, wer recht behält) schließlich erscheint der mysteriöse 12. (und damit vermutlich vorletzte) Band der Reihe A Series of Unfortunate Events. Momentan firmiert das Buch noch unter dem nome de guerre The Nameless Novel. Spekulationen zu Name und Inhalt finden sich über das ganze Netz verstreut, sogar in der Wikipedia. Da ich aber momentan sowieso erst bei Band 9 angelangt bin, kann ich mir hier mit dem Kauf ruhig Zeit lassen.

Posted by kreetrapper at 16:21 in Lesen | Comments (0)

12.08.05

Werde zur Romanfigur

Wolltest Du schon immer Deinen Namen in einem Buch sehen? Und ich meine nicht das Telefonbuch. Eine Reihe von Auktionen zugunsten des First Amendment Project (FAP) gibt jetzt jedem, der über das nötige Kleingeld verfügt, die Möglichkeit dazu. Das FAP ist eine gemeinnützige Organisation, die für die in den USA ja zur Zeit akut bedrohte Redefreiheit eintritt. Und um ein wenig Geld für ihre Arbeit einzunehmen, haben eine Reihe von berühmten Schriftstellern angeboten, eine "Rolle" in einem ihrer neuen Romane zu versteigern. Hier sind zwei Beispielangebote:

Stephen King

What he's offering:
"One (and only one) character name in a novel called CELL, which is now in work and which will appear in either 2006 or 2007. Buyer should be aware that CELL is a violent piece of work, which comes complete with zombies set in motion by bad cell phone signals that destroy the human brain. Like cheap whiskey, it's very nasty and extremely satisfying. Character can be male or female, but a buyer who wants to die must in this case be female. In any case, I'll require physical description of auction winner, including any nickname (can be made up, I don't give a rip)."

When you can bid: September 8-18

Lemony Snicket

What he's offering:
"An utterance by Sunny Baudelaire in Book the Thirteenth. Pronunciation and/or spelling may be slightly 'mutilated.' An example of this is in The Grim Grotto when Sunny utters 'Bushcheney.' Target publication date is Fall 2006."

When you can bid: September 8-18

Etwas ausführlicher findet sich das ganze bei Neil Gaiman. Viel Spaß beim Bieten!

Posted by kreetrapper at 00:05 in Lesen | Comments (0)

23.07.05

Monster-Meme: Books

Kurz bevor der kürzlich von mir wiederentdeckte Daily Burn erneut das Bloggen eingestellt hat, gab es dort noch zwei extreme Memes. Um den Nicht-Nerd-Leser nicht zu sehr zu behelligen, benutze ich diesmal zum ersten zweiten Mal die Möglichkeit der Blog-Software, Einträge teilweise zu verstecken.

Take this enormous list of books and

- Bold those you have read
- Italicize those you started, but didn't finish
- Add three books after the last one


Aufgrund meines berühmt-schlechten Gedächtnisses und der Tatsache, daß man nicht immer den englischen Titel kennt, kann diese Liste möglicherweise nicht ganz korrekt sein.

001. The Lord of the Rings, JRR Tolkien
002. Pride and Prejudice, Jane Austen
003. His Dark Materials, Philip Pullman
004. The Hitchhiker's Guide to the Galaxy, Douglas Adams
005. Harry Potter and the Goblet of Fire, JK Rowling
006. To Kill a Mockingbird, Harper Lee
007. Winnie the Pooh, AA Milne
008. 1984, George Orwell
009. The Lion, the Witch and the Wardrobe, CS Lewis
010. Jane Eyre, Charlotte Bronte
011. Catch-22, Joseph Heller
012. Wuthering Heights, Emily Bronte
013. Birdsong, Sebastian Faulks
014. Rebecca, Daphne du Maurier
015. The Catcher in the Rye, JD Salinger
016. The Wind in the Willows, Kenneth Grahame
017. Great Expectations, Charles Dickens
018. Little Women, Louisa May Alcott
019. Captain Corelli's Mandolin, Louis de Bernieres
020. War and Peace, Leo Tolstoy
021. Gone with the Wind, Margaret Mitchell
022. Harry Potter And The Sorcerer's Stone, JK Rowling
023. Harry Potter And The Chamber Of Secrets, JK Rowling
024. Harry Potter And The Prisoner Of Azkaban, JK Rowling
025. The Hobbit, JRR Tolkien
026. Tess Of The D'Urbervilles, Thomas Hardy
027. Middlemarch, George Eliot
028. A Prayer For Owen Meany, John Irving
029. The Grapes Of Wrath, John Steinbeck
030. Alice's Adventures In Wonderland, Lewis Carroll
031. The Story Of Tracy Beaker, Jacqueline Wilson
032. One Hundred Years Of Solitude, Gabriel Garcia Marquez
033. The Pillars Of The Earth, Ken Follett
034. David Copperfield, Charles Dickens
035. Charlie And The Chocolate Factory, Roald Dahl
036. Treasure Island, Robert Louis Stevenson
037. A Town Like Alice, Nevil Shute
038. Persuasion, Jane Austen
039. Dune, Frank Herbert
040. Emma, Jane Austen
041. Anne Of Green Gables, LM Montgomery
042. Watership Down, Richard Adams
043. The Great Gatsby, F Scott Fitzgerald
044. The Count Of Monte Cristo, Alexandre Dumas
045. Brideshead Revisited, Evelyn Waugh
046. Animal Farm, George Orwell
047. A Christmas Carol, Charles Dickens
048. Far From The Madding Crowd, Thomas Hardy
049. Goodnight Mister Tom, Michelle Magorian
050. The Shell Seekers, Rosamunde Pilcher
051. The Secret Garden, Frances Hodgson Burnett
052. Of Mice And Men, John Steinbeck
053. The Stand, Stephen King
054. Anna Karenina, Leo Tolstoy
055. A Suitable Boy, Vikram Seth
056. The BFG, Roald Dahl
057. Swallows And Amazons, Arthur Ransome
058. Black Beauty, Anna Sewell
059. Artemis Fowl, Eoin Colfer
060. Crime And Punishment, Fyodor Dostoyevsky
061. Noughts And Crosses, Malorie Blackman
062. Memoirs Of A Geisha, Arthur Golden
063. A Tale Of Two Cities, Charles Dickens
064. The Thorn Birds, Colleen McCollough
065. Mort, Terry Pratchett
066. The Magic Faraway Tree, Enid Blyton
067. The Magus, John Fowles
068. Good Omens, Terry Pratchett and Neil Gaiman
069. Guards! Guards!, Terry Pratchett
070. Lord Of The Flies, William Golding
071. Perfume, Patrick Susskind
072. The Ragged Trousered Philanthropists, Robert Tressell
073. Night Watch, Terry Pratchett
074. Matilda, Roald Dahl
075. Bridget Jones's Diary, Helen Fielding
076. The Secret History, Donna Tartt
077. The Woman In White, Wilkie Collins
078. Ulysses, James Joyce
079. Bleak House, Charles Dickens
080. Double Act, Jacqueline Wilson
081. The Twits, Roald Dahl
082. I Capture The Castle, Dodie Smith
083. Holes, Louis Sachar
084. Gormenghast, Mervyn Peake
085. The God Of Small Things, Arundhati Roy
086. Vicky Angel, Jacqueline Wilson
087. Brave New World, Aldous Huxley
088. Cold Comfort Farm, Stella Gibbons
089. Magician, Raymond E Feist
090. On The Road, Jack Kerouac
091. The Godfather, Mario Puzo
092. The Clan Of The Cave Bear, Jean M Auel
093. The Colour Of Magic, Terry Pratchett
094. The Alchemist, Paulo Coelho
095. Katherine, Anya Seton
096. Kane And Abel, Jeffrey Archer
097. Love In The Time Of Cholera, Gabriel Garcia Marquez
098. Girls In Love, Jacqueline Wilson
099. The Princess Diaries, Meg Cabot
100. Midnight's Children, Salman Rushdie
101. Three Men In A Boat, Jerome K. Jerome
102. Small Gods, Terry Pratchett
103. The Beach, Alex Garland
104. Dracula, Bram Stoker
105. Point Blanc, Anthony Horowitz
106. The Pickwick Papers, Charles Dickens
107. Stormbreaker, Anthony Horowitz
108. The Wasp Factory, Iain Banks
109. The Day Of The Jackal, Frederick Forsyth
110. The Illustrated Mum, Jacqueline Wilson
111. Jude The Obscure, Thomas Hardy
112. The Secret Diary Of Adrian Mole Aged 13 1/2, Sue Townsend
113. The Cruel Sea, Nicholas Monsarrat
114. Les Miserables, Victor Hugo
115. The Mayor Of Casterbridge, Thomas Hardy
116. The Dare Game, Jacqueline Wilson
117. Bad Girls, Jacqueline Wilson
118. The Picture Of Dorian Gray, Oscar Wilde
119. Shogun, James Clavell
120. The Day Of The Triffids, John Wyndham
121. Lola Rose, Jacqueline Wilson
122. Vanity Fair, William Makepeace Thackeray
123. The Forsyte Saga, John Galsworthy
124. House Of Leaves, Mark Z. Danielewski
125. The Poisonwood Bible, Barbara Kingsolver
126. Reaper Man, Terry Pratchett
127. Angus, Thongs And Full-Frontal Snogging, Louise Rennison
128. The Hound Of The Baskervilles, Arthur Conan Doyle
129. Possession, A. S. Byatt
130. The Master And Margarita, Mikhail Bulgakov
131. The Handmaid's Tale, Margaret Atwood
132. Danny The Champion Of The World, Roald Dahl
133. East Of Eden, John Steinbeck
134. George's Marvellous Medicine, Roald Dahl
135. Wyrd Sisters, Terry Pratchett
136. The Color Purple, Alice Walker
137. Hogfather, Terry Pratchett
138. The Thirty-Nine Steps, John Buchan
139. Girls In Tears, Jacqueline Wilson
140. Sleepovers, Jacqueline Wilson
141. All Quiet On The Western Front, Erich Maria Remarque
142. Behind The Scenes At The Museum, Kate Atkinson
143. High Fidelity, Nick Hornby
144. It, Stephen King
145. James And The Giant Peach, Roald Dahl
146. The Green Mile, Stephen King
147. Papillon, Henri Charriere
148. Men At Arms, Terry Pratchett
149. Master And Commander, Patrick O'Brian
150. Skeleton Key, Anthony Horowitz
151. Soul Music, Terry Pratchett
152. Thief Of Time, Terry Pratchett
153. The Fifth Elephant, Terry Pratchett
154. Atonement, Ian McEwan
155. Secrets, Jacqueline Wilson
156. The Silver Sword, Ian Serraillier
157. One Flew Over The Cuckoo's Nest, Ken Kesey
158. Heart Of Darkness, Joseph Conrad
159. Kim, Rudyard Kipling
160. Cross Stitch, Diana Gabaldon
161. Moby Dick, Herman Melville
162. River God, Wilbur Smith
163. Sunset Song, Lewis Grassic Gibbon
164. The Shipping News, Annie Proulx
165. The World According To Garp, John Irving
166. Lorna Doone, R. D. Blackmore
167. Girls Out Late, Jacqueline Wilson
168. The Far Pavilions, M. M. Kaye
169. The Witches, Roald Dahl
170. Charlotte's Web, E. B. White
171. Frankenstein, Mary Shelley
172. They Used To Play On Grass, Terry Venables and Gordon Williams
173. The Old Man And The Sea, Ernest Hemingway
174. The Name Of The Rose, Umberto Eco
175. Sophie's World, Jostein Gaarder
176. Dustbin Baby, Jacqueline Wilson
177. Fantastic Mr. Fox, Roald Dahl
178. Lolita, Vladimir Nabokov
179. Jonathan Livingstone Seagull, Richard Bach
180. The Little Prince, Antoine De Saint-Exupery
181. The Suitcase Kid, Jacqueline Wilson
182. Oliver Twist, Charles Dickens
183. The Power Of One, Bryce Courtenay
184. Silas Marner, George Eliot
185. American Psycho, Bret Easton Ellis
186. The Diary Of A Nobody, George and Weedon Gross-mith
187. Trainspotting, Irvine Welsh
188. Goosebumps, R. L. Stine
189. Heidi, Johanna Spyri
190. Sons And Lovers, D. H. Lawrence
191. The Unbearable Lightness of Being, Milan Kundera
192. Man And Boy, Tony Parsons
193. The Truth, Terry Pratchett
194. The War Of The Worlds, H. G. Wells
195. The Horse Whisperer, Nicholas Evans
196. A Fine Balance, Rohinton Mistry
197. Witches Abroad, Terry Pratchett
198. The Once And Future King, T. H. White
199. The Very Hungry Caterpillar, Eric Carle
200. Flowers In The Attic, Virginia Andrews
201. The Silmarillion, J.R.R. Tolkien
202. The Eye of the World, Robert Jordan
203. The Great Hunt, Robert Jordan
204. The Dragon Reborn, Robert Jordan
205. Fires of Heaven, Robert Jordan
206. Lord of Chaos, Robert Jordan
207. Winter's Heart, Robert Jordan
208. A Crown of Swords, Robert Jordan
209. Crossroads of Twilight, Robert Jordan
210. A Path of Daggers, Robert Jordan
211. As Nature Made Him, John Colapinto
212. Microserfs, Douglas Coupland
213. The Married Man, Edmund White
214. Winter's Tale, Mark Helprin
215. The History of Sexuality, Michel Foucault
216. Cry to Heaven, Anne Rice
217. Same-Sex Unions in Premodern Europe, John Boswell
218. Equus, Peter Shaffer
219. The Man Who Ate Everything, Jeffrey Steingarten
220. Letters To A Young Poet, Rainer Maria Rilke
221. Ella Minnow Pea, Mark Dunn
222. The Vampire Lestat, Anne Rice
223. Anthem, Ayn Rand
224. The Bridge To Terabithia, Katherine Paterson
225. Tartuffe, Moliere
226. The Metamorphosis, Franz Kafka
227. The Crucible, Arthur Miller
228. The Trial, Franz Kafka
229. Oedipus Rex, Sophocles
230. Oedipus at Colonus, Sophocles
231. Death Be Not Proud, John Gunther
232. A Doll's House, Henrik Ibsen
233. Hedda Gabler, Henrik Ibsen
234. Ethan Frome, Edith Wharton
235. A Raisin In The Sun, Lorraine Hansberry
236. ALIVE!, Piers Paul Read
237. Grapefruit, Yoko Ono
238. Trickster Makes This World, Lewis Hyde
240. The Mists of Avalon, Marion Zimmer Bradley
241. Chronicles of Thomas Convenant, Unbeliever, Stephen Donaldson
242. Lord of Light, Roger Zelazny
242. The Amazing Adventures of Kavalier & Clay, Michael Chabon
243. Summerland, Michael Chabon
244. A Confederacy of Dunces, John Kennedy Toole
245. Candide, Voltaire
246. The Wonderful Story of Henry Sugar and Six More, Roald Dahl
247. Ringworld, Larry Niven
248. The King Must Die, Mary Renault
249. Stranger in a Strange Land, Robert Heinlein
250. A Wrinkle in Time, Madeline L'Engle
251. The Eyre Affair, Jasper Fforde
252. The House Of The Seven Gables, Nathaniel Hawthorne
253. The Scarlet Letter, Nathaniel Hawthorne
254. The Joy Luck Club, Amy Tan
255. The Great Gilly Hopkins, Katherine Paterson
256. Chocolate Fever, Robert Kimmel Smith
257. Xanth: The Quest for Magic, Piers Anthony
258. The Lost Princess of Oz, L. Frank Baum
259. Wonder Boys, Michael Chabon
260. Lost In A Good Book, Jasper Fforde
261. Well Of Lost Plots, Jasper Fforde
261. Life Of Pi, Yann Martel
263. The Bean Trees, Barbara Kingsolver
264. A Yellow Rraft In Blue Water, Michael Dorris
265. Little House on the Prairie, Laura Ingalls Wilder
267. Where The Red Fern Grows, Wilson Rawls
268. Griffin & Sabine, Nick Bantock
269. Witch of Black Bird Pond, Joyce Friedland
270. Mrs. Frisby And The Rats Of NIMH, Robert C. O'Brien
271. Tuck Everlasting, Natalie Babbitt Bleh.
272. The Cay, Theodore Taylor
273. From The Mixed-Up Files Of Mrs. Basil E. Frankweiler, E.L. Konigsburg
274. The Phantom Tollbooth, Norton Jester
275. The Westing Game, Ellen Raskin
276. The Kitchen God's Wife, Amy Tan
277. The Bone Setter's Daughter, Amy Tan
278. Relic, Duglas Preston & Lincolon Child
279. Wicked, Gregory Maguire
280. American Gods, Neil Gaiman
281. Misty of Chincoteague, Marguerite Henry
282. The Girl Next Door, Jack Ketchum
283. Haunted, Judith St. George
284. Singularity, William Sleator
285. A Short History of Nearly Everything, Bill Bryson
286. Different Seasons, Stephen King
287. Fight Club, Chuck Palahniuk
288. About a Boy, Nick Hornby
289. The Bookman's Wake, John Dunning
290. The Church of Dead Girls, Stephen Dobyns
291. Illusions, Richard Bach
292. Magic's Pawn, Mercedes Lackey
293. Magic's Promise, Mercedes Lackey
294. Magic's Price, Mercedes Lackey
295. The Dancing Wu Li Masters, Gary Zukav
296. Spirits of Flux and Anchor, Jack L. Chalker
297. Interview with the Vampire, Anne Rice
298. The Encyclopedia of Unusual Sex Practices, Brenda Love
299. Infinite Jest, David Foster Wallace.
300. The Bluest Eye, Toni Morrison.
301. The Cider House Rules, John Irving.
302. Ender's Game, Orson Scott Card
303. Girlfriend in a Coma, Douglas Coupland
304. The Lion's Game, Nelson Demille
305. The Sun, The Moon, and the Stars, Stephen Brust
306. Cyteen, C. J. Cherryh
307. Foucault's Pendulum, Umberto Eco
308. Cryptonomicon, Neal Stephenson
309. Invisible Monsters, Chuck Palahniuk
310. Camber of Culdi, Kathryn Kurtz
311. The Fountainhead, Ayn Rand
312. War and Rememberance, Herman Wouk
313. The Art of War, Sun Tzu
314. The Giver, Lois Lowry
315. The Telling, Ursula Le Guin
316. Xenogenesis (or Lilith's Brood), Octavia Butler (Dawn, Adulthood Rites, Imago)
317. A Civil Campaign, Lois McMaster Bujold
318. The Curse of Chalion, Lois McMaster Bujold
319. The Aeneid, Publius Vergilius Maro (Vergil)
320. Hanta Yo, Ruth Beebe Hill
321. The Princess Bride, S. Morganstern (or William Goldman)
322. Beowulf, Anonymous
323. The Sparrow, Maria Doria Russell
324. Deerskin, Robin McKinley
325. Dragonsong, Anne McCaffrey
326. Passage, Connie Willis
327. Otherland, Tad Williams
328. Tigana, Guy Gavriel Kay
329. Number the Stars, Lois Lowry
330. Beloved, Toni Morrison
331. Lamb: The Gospel According to Biff, Christ's Childhood Pal, Christopher Moore
332. The mysterious disappearance of Leon, I mean Noel, Ellen Raskin
333. Summer Sisters, Judy Blume
334. The Hunchback of Notre Dame, Victor Hugo
335. The Island on Bird Street, Uri Orlev
336. Midnight in the Dollhouse, Marjorie Filley Stover
337. The Miracle Worker, William Gibson
338. The Genesis Code, John Case
339. The Strange Case of Dr. Jekyll and Mr. Hyde, Robert Louis Stevensen
340. Paradise Lost, John Milton
341. Phantom, Susan Kay
342. The Mummy or Ramses the Damned, Anne Rice
343. Anno Dracula, Kim Newman
344: The Dresden Files: Grave Peril, Jim Butcher
345: Tokyo Suckerpunch, Issac Adamson
346: The Winter of Magic's Return, Pamela Service
347: The Oddkins, Dean R. Koontz
348. My Name is Asher Lev, Chaim Potok
349. The Last Goodbye, Raymond Chandler
350. At Swim, Two Boys, Jaime O'Neill
351. Othello, by William Shakespeare
352. The Collected Poems of Dylan Thomas
353. The Collected Poems of William Butler Yeats
354. Sati, Christopher Pike
355. The Divine Comedy, Dante
356. The Apology, Plato
357. The Small Rain, Madeline L'Engle
358. The Man Who Tasted Shapes, Richard E Cytowick
359. 5 Novels, Daniel Pinkwater
360. The Sevenwaters Trilogy, Juliet Marillier
361. Girl with a Pearl Earring, Tracy Chevalier
362. To the Lighthouse, Virginia Woolf
363. Our Town, Thorton Wilder
364. Green Grass Running Water, Thomas King
335. The Interpreter, Suzanne Glass
336. The Moor's Last Sigh, Salman Rushdie
337. The Mother Tongue, Bill Bryson
338. A Passage to India, E.M. Forster
339. The Perks of Being a Wallflower, Stephen Chbosky
340. The Phantom of the Opera, Gaston Leroux
341. Pages for You, Sylvia Brownrigg
342. The Changeover, Margaret Mahy
343. Howl's Moving Castle, Diana Wynne Jones
344. Angels and Demons, Dan Brown
345. Johnny Got His Gun, Dalton Trumbo
346. Shosha, Isaac Bashevis Singer
347. Travels With Charley, John Steinbeck
348. The Diving-bell and the Butterfly by Jean-Dominique Bauby
349. The Lunatic at Large by J. Storer Clouston
350. Time for bed by David Baddiel
351. Barrayar by Lois McMaster Bujold
352. Quite Ugly One Morning by Christopher Brookmyre
353. The Bloody Sun by Marion Zimmer Bradley
354. Sewer, Gas, and Eletric by Matt Ruff
355. Jhereg by Steven Brust
356. So You Want To Be A Wizard by Diane Duane
357. Perdido Street Station, China Mieville
358. The Tenant of Wildfell Hall, Anne Bronte
359. Road-side Dog, Czeslaw Milosz
360. The English Patient, Michael Ondaatje
361. Neuromancer, William Gibson
362. The Epistemology of the Closet, Eve Kosofsky Sedgwick
363. A Canticle for Liebowitz, Walter M. Miller, Jr
364. The Mask of Apollo, Mary Renault
365. The Gunslinger, Stephen King
366. Romeo and Juliet, William Shakespeare
367. Childhood's End, Arthur C. Clarke
368. A Season of Mists, Neil Gaiman
369. Ivanhoe, Walter Scott
370. The God Boy, Ian Cross
371. The Beekeeper's Apprentice, Laurie R. King
372. Finn Family Moomintroll, Tove Jansson
373. Stormbringer, Michael Moorcock
374. Do Androids Dream of Electric Sheep, Philip K. Dick
375. Assassin's Apprentice, Robin Hobb
376. number9dream, David Mitchell
377. A Game of Thrones, George R. R. Martin
378. Five Quarters of the Orange, Joanne Harris
379. Darkness at Noon, Arthur Koestler
380. Einstein's Dreams, Alan Lightman
381. Dance On My Grave, Aidan Chambers
382. Left Hand of Darkness, Ursula Leguin
383. Hyperion, Dan Simmons
384. Martian Chronicles, Ray Bradbury
385. Checkmate, Dorothy Dunnett
386. To Say Nothing of the Dog, Connie Willis
387. A Clash of Kings, George RR Martin
388. The Egyptian, Mika Waltari
389. Moab Is My Washpot, Stephen Fry
390. Contact, Carl Sagan
391. Mythago Wood, Robert Holdstock
392. Feersum Endjinn, Iain M. Banks
393. The Golden, Lucius Shepard
394. Decamerone, Boccaccio
395. Birdy, William Wharton
396. The Red Tent, Anita Diaman
397. The Foundation, Isaac Asimov
398. Il Principe, Machiavelli
399. Post Office, Charles Bukowski
400. Macht und Rebel, Abu Rasul
401. Grass, Sheri S. Tepper
402. The Long Walk, Richard Bachman
403. Neverwhere, Neil Gaiman
404. The Joy Of Work, Scott Adams
405. Romeo, Elise Title
406. The Ninth Gate, Arturo Perez-Reverte
407. Memnoch the Devil, Anne Rice
408. Dead Famous, Ben Elton
409. Scarlett, Alexandra Ripley
410. Dead Souls, Nikolai Gogol
411. Look to Windward, Iain M. Banks
412. The Colossus of Maroussi, Henry Miller
413. Branded, Alissa Quart
414. The Idiot, Fyodor Dostoyevsky
415. Dharma Bums, Jack Kerouac
416. White teeth, Zadie Smith
417. Under the bell jar, Sylvia Plath
418. The little prince of Belleville, Calixthe Beyala
419. Madame Bovary, Gustave Flaubert
420. A King Lear of the Steppes, Ivan Turgenev
421. The Brothers Karamazov, Fyodor Dostoyevsky
422. Memoirs of a Revolutionist, Peter Kropotkin
423. Hija de la Fortuna, Isabel Allende
424. Retrato en Sepia, Isabel Allende
425. Villette, Charlotte Brontë
426. Steppenwolf, Herman Hesse
427. Ubik, Philip K. Dick
428. Mein Kampf, Adolf Hitler
429. Solaris, Stanislaw Lem
430. The Sun Also Rises, Ernest Hemingway
431. Nausea, Jean Paul Sartre
432. The Island of the Day Before, Umberto Eco
433. The Elementary Particles, Michel Houellebecq
434. The Angel Of The West Window, Gustav Meyrink
435. A Farewell To Arms, Ernest Hemingway
436. Naked Lunch, William S. Burroughs
437. Slaughterhouse-Five, Kurt Vonnegut
438. In the Eyes of Mr. Fury, Philip Ridley
439. Consider Phlebas, Iain M. Banks
440. Into the Forest, Jean Hegland
441. Middlesex -Jeffrey Eugenides
442. The Giving Tree -Shel Silverstein
443. Go Ask Alice -Anonymous
444. Waiting For Godot, Samuel Becket
445. Blankets, Craig Thompson
446. The Girls' Guide To Hunting And Fishing, Melissa Banks
447. Voice of the Fire, Alan Moore
448. The Geography of Nowhere, James Howard Kunstler
449. Coraline, Neil Gaiman
450. The Broom of The System, David Foster Wallace
451. The Dead Father, Donald Barthelme
452. Their Eyes Were Watching God, Zora Neale Hurston
453. The Stranger, Albert Camus
454. The Difference Engine, William Gibson and Bruce Sterling
455. Smilla's Sense of Snow, Peter Hoeg

Posted by kreetrapper at 19:36 in Lesen | Comments (0)

10.07.05

Favourite Writer: Neil Gaiman

Falls Du zu den vielen Leuten, in meinem Bekanntenkreis gehörst, die immer noch nichts von Neil Gaiman gelesen haben, obwohl ich tagein tagaus davon schwärme, wie toll alles ist, was er schreibt, gibt es jetzt eine gute Gelegenheit das zu ändern. Die nette Kurzgeschichte We Can Get Them For You Wholesale kann man zur Zeit hier online lesen.

Außerdem hat sich jemand die Mühe gemacht, Neils Rede bei den diesjährigen Nebula-Awards in einen Comic zu verwandeln. Man kann ihn online lesen.

Neugierig geworden? Dann gibt es in einem meiner ersten Einträge noch mehr Links und schließlich kann man schon mal beginnen, sich auf den Herbst zu freuen, wenn uns die düstere Regentschaft der CDU ab dem 20. September durch Neils neuesten Roman Anansi Boys versüßt wird. Man kann ihn natürlich schon jetzt bei amazon vorbestellen.

Dies hatte Neil selbst vor einigen Monaten in einem Interview über Anansi Boys zu sagen:

Q: How close is Anansi Boys to completion, and how is it similar / different from American Gods?

A: I've finished it in handwriting. That's the zeroth draft. When I've typed it out that'll be the first draft, which will go off to my editor at Morrow, and when it comes back from her I'll know how much more I've got to do. It's got a number of things in common with American Gods, such as for example the alphabet and the way I divided the book up into chapters. Also it shares a character, or it would do if he didn't die on page 1. Beyond that, it's anybody's guess, really. The tone is much lighter than American Gods. If American Gods was me trying to write a big American novel, Anansi Boys is mostly me trying to write a Thorne Smith book.

Posted by kreetrapper at 13:53 in Lesen | Comments (0)

06.10.04

Oh my God!

Gestern hat mich endlich Godwalker erreicht. Dies ist nicht nur der erste Unknown Armies-Roman von UA-Co-Erfinder Greg Stolze, sondern zugleich auch noch der erste Roman, den er in Eigenregie veröffentlicht. Das heißt er hat ihn auf eigene Kosten drucken lassen und verkauft ihn jetzt über das Internet. So ein ambitioniertes Projekt lebt natürlich von Mund-zu-Mund-Propaganda, die ich hiermit mal ordentlich dafür machen will. Auch wenn ich noch nicht mit dem Lesen begonnen habe, war die Reaktion auf der UA-Mailingliste doch durchweg positiv und Greg hat mich in den UA-Quellenbüchern auch bisher noch nie enttäuscht. Daher spreche ich hier einmal eine blinde Empfehlung aus.

Hier könnt ihr das Buch kaufen. Und es kostet nur schlappe 14 Bucks (inklusive Porto) - da kann man eigentlich nichts falsch machen. Man muß allerdings etwas Geduld mitbringen. Ich habe das Geld am 11. August überwiesen, das Paket hat einen Poststempel vom 19. August - hier angekommen ist es allerdings erst am 4. Oktober. Glücklicherweise hätte ich ja im September sowieso keine Zeit gehabt, den Roman zu lesen.

In diesem Sinne, Keep on Walking

Posted by kreetrapper at 01:14 in Lesen | Comments (0) | TrackBack

24.03.04

Shameless Plug: Neil Gaiman

Gestern habe ich meinen Lesezirkel an den großartigen Neil Gaiman herangeführt. Ich habe ihnen "In the End" von der CD Telling Tales vorgespielt und damit gleich eine ausufernde Diskussion über Ursprung und Ende des Universums heraufbeschworen. Nichtsdestotrotz sollte ich Neil hier noch einmal ausdrücklich empfehlen. Wie alle, die dieses blog schon von Beginn an lesen, wissen, bin ich auf Neil Gaiman dadurch aufmerksam geworden, daß sein letzter Roman American Gods auf der Unknown Armies Mailingliste empfohlen wurde. Den habe ich mir dann sogleich gekauft und diese Lektüre war das absolute Highlight meiner Uni-Klassenfahrt (a.k.a. Summer School) nach Schottland vor zwei Jahren.

Es ist faszinierend, daß ausgerechnet ein Comic-Fan wie ich, nicht schon längst durch seine Arbeit an Sandman auf Neil aufmerksam geworden ist. Aber tatsächlich habe ich erst letztes Jahr meinen ersten Sandman-Comic gelesen und bin dank bescheidener Finanzen noch weit davon entfernt, die ganze Serie gelesen zu haben. Wie man hieran schon sieht, ist Neils Schaffen äußerst vielseitig und er hat zudem noch Kinderbücher wie zuletzt Coraline oder The Wolves in The Wall und auch Sachbücher wie seine exzellente Douglas Adams-Biographie Don't Panic im Repertoire. Eine von ihm geschriebene Matrix-Geschichte oder die Kurzgeschichte I Cthulhu mögen als Leseproben dienen. Zudem kann man sich zwei seiner Kurzgeschichten online vorlesen lassen. Zum einen Murder Mysteries und zum anderen Snow, Glass, Apples, die man beide auch als Two Plays for Voices auf CD kaufen oder in Smoke & Mirrors nachlesen kann.

Aufgrund seiner Deutschland-Tour letztes Jahr und der Veröffentlichung von American Gods auf deutsch haben der Heyne-Verlag und Speed Comics eine (seit dem Ende der Tour nie wieder aktualisierte) deutsche Neil Gaiman-Website aus der Taufe gehoben, auf der man auch eine Kurzgeschichte und einen Auszug aus American Gods auf Deutsch lesen kann. Ich bin diesbezüglich allerdings etwas traumatisiert. da ich auf eben jener Deutschland-Tour Neil Gaiman aus American Gods vorlesen hören wollte und leider über 50% der Zeit Martin Semmelrogge zuhören mußte. Wenigstens haben diese Tage einige lustige Gedichte Neils hervorgebracht. Und mit diesen Gedichten weise ich praktisch schon auf ein weiteres Neil-Feature hin. Er führt ein immer unterhaltsames und informatives blog auf seiner Website.

Neil schreibt gerade an seinem nächsten abendfüllenden Roman, der sich zwar um einige Charaktere aus American Gods dreht, aber explizit keine Fortsetzung sein soll. Außerdem befindet sich der von ihm und Dave McKean gemeinsam entworfene Film Mirror Mask - ein Animationsfilm inspiriert von Jim Hensons Labyrinth - momentan in der Post-Production und Speed Comics haben angekündigt endlich für eine einheitlich designte Sandman-Gesamtausgabe zu sorgen. Es sind also ideale Zeiten, um ein Neil Gaiman-Fan zu sein.

Posted by kreetrapper at 18:44 in Lesen | Comments (0)

Tour de blog

Synchronicity all over again. Ich komme gerade von meiner Lesegruppe und wir haben uns wieder bis weit über die Schmerzgrenze hinaus an griechischen Tragödien und Epen verlustiert. Dann komme ich heim und sehe, daß der Language Hat zur Abwechslung mal einen dummen Witz erzählt. Und als ich kurz durch die Kommentare scrolle finde ich folgenden Lexikoneintrag:

Hermione[hurmI´unE] Pronunciation Key, in Greek mythology, the only daughter of Helen and Menelaus. When Helen eloped with Paris, Hermione was abandoned to the care of Clytemnestra. She later married Neoptolemus, the son of Achilles. In Euripides' Andromache, she is carried off by Orestes who marries her after he has contrived the murder of Neoptolemus at Delphi.

Weird.

Außerdem verweist das blog auf einen Präpositionstest von Transblawg. Ich habe bis jetzt noch nicht die Muße dazu gefunden, aber da jetzt auch die Lösungen gepostet wurden, sollte ich das demnächst wirklich mal ausprobieren. Bin schon gespannt, ob sich 4 Jahre Englischstudium irgendwie bezahlt machen. Dabei fällt mir noch ein, daß ich mit Opera immer Probleme mit den Links in den Einträgen von Transblawg habe. Hat da jemand von Euch ähnliche Erfahrungen gemacht oder ist das mal wieder eins von meinen Spezialproblemen, auf denen mein Vater nicht müde wird herumzureiten?

Dann gibt es ein neues Weblog eines Romanisten: Romanika. Da ich mich ja gerade besonders gern mit Spanisch beschäftige, werde ich da wohl demnächst häufiger mal vorbeischauen. Auch wenn da viel mit Sprachvergleichen hantiert wird, die ich als Nicht-Romanist kaum nachvollziehen kann. Aber ab und an dürfte etwas dabei sein, was mich auch interessiert.

Seiten wie dieser Japanisch-Tutor oder Bücher wie das über "Ein regelbasiertes Verfahren zur maschinellen Graphem-nach-Phonem-Umsetzung von Eigennamen in der Sprachsynthese", das ich gerade für eine Hausarbeit über Eigennamen lese, bringen mir ein wenig der Freude an Sprache(n) zurück, wegen derer ich damals mit meinem Studium angefangen habe. Wenn das deutsche Bildungssystem besser wäre, würde ich gern noch weiter in dieser Richtung studieren. But alas...

Posted by kreetrapper at 02:05 in Computer und Netzkultur | Comments (0)