In der letzten Woche hat das regelmäßige Bloggen schon mal erheblich unter der Tatsache gelitten, daß ich jetzt ein nützliches Mitglied dieses unmenschlichen, widerwärtigen kapitalistischen Systems bin. Entweder hatte also Stefan (bisher) unrecht mit seinem Kommentar, daß jetzt auch beim Bloggen alles gut werde, oder... wer weiß, vielleicht ist es ja genau das, was er mit "gut" meinte, daß ich nicht mehr pausenlos irgendwelches Zeug hierher poste. Jedenfalls poste ich dafür jetzt am Wochenende nur um so mehr überflüssiges Zeug mit wenig bis gar keinem Gehalt. Denn jetzt muß ich erst mal all das nachlesen, was ich in den letzten Tagen in der Blogosphäre verpaßt habe, und da kann ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, exzessiv zu link-bloggen - teilweise auch mit ein paar eingestreuten Kommentaren.
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I Pity The Fool! Bill Reed von Comics Should Be Good hat sich vorgenommen, in diesem Jahr eine tägliche Kolumne zu schreiben. Der Titel: 365 Reasons to Love Comics. Die Ausgabe von Mittwoch bezeichnet er zu recht als bisher beste: I may as well quit this column now. Because this one spotlights the greatest comic book ever made. So why bother continuing? It can’t get better than this. Can it?
Der Comic um den es geht: Mr. T and the T-Force.
Geht und schaut es Euch an, es gibt eine Reihe von wunderbaren Titelseiten und Fakten über die Serie, und sogar den Anfang einer Geschichte. Die Serie klingt wirklich verdammt cool, wie man schon dieser Zusammenfassung entnehmen kann:
Mr. T was hittin’ the streets, taking up social causes, and dealing with the topics of the times, like crack babies, dinosaurs, and ninjas.
Auch cool fand ich die Links zu Videos von Mr. T am Ende des Beitrags. Zum Beispiel bringt Mr. T uns bei, daß es wichtig ist, seine Mutter mit Respekt zu behandeln: Treat your mother right. Auch schön: Das Intro zur Mister-T-Zeichentrickserie, die sogar irgendwann mal bei uns im Fernsehen lief. Ich kann mich jedenfalls erinnern, mal eine Folge davon gesehen zu haben.
Und wie so oft bei CSBG lohnt es sich auch, die Kommentare zu lesen. Denn die führen diesmal zu einem weiteren Blogeintrag über diesen brillanten Comic.
Und da fällt mir auch noch ein, daß ich letztens in der imdb zufällig diesen Eintrag gefunden habe. Wieder ein Klasse-TV-Format, daß es nicht über den großen Teich geschafft hat.
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Following up on a couple earlier pieces, I must eat crow when it comes to my assessment of Microsoft's possible collaboration with government spooks on the new Windows Vista. The NSA has now copped to making unnamed contributions to the software. The kind version is that they were helping Microsoft plug holes to make it the most secure operating system available. The more suspicious version is that the Ghost's unleashed surveillance teams - and it's not like they haven't been plenty active - now have an easy back door into every Vista machine produced. (Before any Mac users start smirking, the NSA provided the same service for your OS, so if they're spying they're already spying on you. When was the Macintosh introduced again? 1984?)
(by Steven Grant)
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Der Comics Reporter hat einen sehr interessanten Artikel von Bart Beaty über den französischen Comic-Verlag L'Association und was der Weggang Lewis Trondheims im letzten Herbst für diesen bedeuten könnte. Ebenfalls dort gibt es einen Bericht von Beaty über das Comic-Festival in Angoulême, das vermutlich wichtigste Comic-Ereignis in Europa, das ich in diesem Jahr wieder nicht besucht habe, weil ich einfach kein Französisch kann. Vielleicht findet sich ja für das nächste Jahr jemand, der diese Sprache spricht und mich dorthin begleiten will.
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Neil Gaiman hat am Freitag den sechsten Geburtstag seines Blogs gefeiert. Als Geschenk für die Leser gibt es dort ein echtes Orakel zu bestaunen.
Außerdem verlinkt Neil diese Seite, die es einem erleichtern sollte, sein Blog in Ruhe auf der Arbeit zu lesen.
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Ein Artikel des kürzlich verstorbenen Robert Anton Wilson über die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen der großflächigeren Nutzung von E-Prime. Faszinierend.
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Ein Blog voller lustiger Katzenfotos, auf lange Sicht stört mich hier aber die eigenwillige Einstellung zur Orthographie. Die Definition des Duden für Weblog scheint jedenfalls mehr und mehr zur self-fulfilling prophecy zu werden.
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Ein vermutlich sehr interessanter Artikel über Plagiate und Copyright des Science-Fiction-Autoren Jonathan Lethem findet sich hier und bei der Sendung Radio Open Source hat man eine ganze Sendung dem Thema gewidmet und neben Lethem auch noch einige Musiker und einen Kulturwissenschaftler eingeladen. (Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Artikel zu lesen oder die Sendung zu hören. Wenn ich das geschafft habe und tatsächlich interessante neue Sichtweisen auf das Thema gegeben werden, werde ich vermutlich noch mal ein paar Zeilen dazu schreiben.)
(via Boing Boing)
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Bis jetzt haben sich, abgesehen von mir, erst drei Leute für das PII VII am 18. Februar angemeldet. Es sind also noch reichlich Plätze frei. Anmeldungen bitte als Kommentare in den entsprechenden Beitrag, damit alle, die sich dafür interessieren, den Überblick behalten können.
Zum Warmwerden:
Creative Photos of ordinary things. Sehr interessant und faszinierend. Hier mal ein Beispiel.
(via Aaron Williams)
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Neil Gaiman hat seinen Webelf eine Tagwolke erstellen lassen, die alle Wörter, die jemals in Neils Blog geschrieben wurden, gewichtet. Sie findet sich hier und als Linguist finde ich das ziemlich interessant. Zwar sind, wie zu erwarten ist, die Funktionswörter besonders häufig, aber man kann der Tagwolke auch ansehen, daß es in Neils Blog oft um Bücher und lesen und ähnliche Dinge geht. Hier findet sich eine etwas andere Version, die, so scheint es, nur noch Inhaltswörter enthält. Hier erfährt man zum Beispiel, daß Neil seinen Freund Dave McKean ungefähr genauso oft erwähnt wie sich selbst (abzüglich der Personalpronomen, natürlich). Und weil Neil all seine Leser in diesem Posting so nett darum bittet, verlinke ich auch noch einen weiteren Beitrag von ihm, in dem es unter anderem um Penn Jillette geht. Der Grund ist folgendes:
I'd like to ask a small favour of those of you who have read down this far. Would anyone reading this, anyone with a blog or a website that is, mind linking to the last post -- http://www.neilgaiman.com/journal/2007/02/and-in-time-it-took-to-say-that-neil.html -- with the link text Penn Jillette? Given Penn's recent rant about the power and ubiquity of this blog on his radio show, I'd like to mess with his head just a little and see if we can actually google-bomb it so that that entry shows in the top few entries if you google Penn's name.
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The Fat Cat Comes Back - Hoffentlich auch irgendwie in unser Fernsehprogramm.
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Bully seems to have had "the best National Gorilla Suit Day of them all." It really sounds (reads) like he had tons of fun on Wednesday.
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There will not be a Wonder Woman movie by Joss Whedon. Here's how it came to that.
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Der siebte Harry-Potter-Band ist für den 21.7. dieses Jahres angekündigt. btw: Weiß jemand, warum dieses Datum gewählt wurde und nicht das offensichtlich viel coolere zwei Wochen früher, also 07/07/07? Wie auch immer, diesmal möchte ich kein Spoiler-Risiko eingehen, indem ich wieder auf die deutsche Ausgabe warte. Stattdessen werde ich Freitag Nacht in der Mayerschen stehen, um mir gleich die englische Version zu kaufen. Um mich darauf vorzubereiten habe ich ein paar meiner noch nicht ganz verdienten Euros in ein Boxset der ersten sechs Bände investiert, um mich noch mal auf den neuesten Stand zu bringen und mich an die englische Terminologie zu gewöhnen.
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Ein USB-Hub in Form der Tardis. Wenn ich so etwas sehe, muß ich immer daran denken, daß ich vermutlich einen sehr guten Doctor-Who-Fan abgeben würde. Aber irgendwie bin ich dazu wohl auf der falschen Seite des Kanals geboren.
(via pjorge.com)
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Okay, jetzt gehe ich mir den Super Bowl anschauen. Mal sehen, wie lange ich durchhalte, bevor mir die Augen zufallen oder die Stimme der Vernunft mit ihren Anmerkungen, daß ich morgen arbeiten muß, durchkommt. Irgendwann werde ich jedenfalls das Sehen wohl an meinen HD-Recorder delegieren müssen und mir den Rest morgen anschauen.
Meine Wil-Wheaton-Gruppe im studivz ist immer noch ein Platz, an dem man das Wüstengras vorbeiwehen sieht. Zum Jahresende hat der gute Wil ein Best-of-2006-Posting in seinem Blog verfaßt, das vielleicht doch noch den einen oder anderen von Euch von ihm überzeugen kann.
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Ich fände es zu dreist mich selbst zu nominieren (das hat schon letztes Jahr nicht geklappt), aber vielleicht möchte ja einer von meinen treuen Lesern dieses kuschelige Blog für einen Satin Pajama vorschlagen.
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Und noch etwas Schönes in diesem noch jungen Jahr. Wir feiern Vierzig Jahre LTB.
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Ich habe eine riesige Liste von Online-Proben bekannter Comics gefunden. Viel Vergnügen.
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Im linguistischen Online-Magazin Lingua Et Opinio formuliert Jan Georg Schneider eine Reihe sehr wohlüberlegter und linguistisch fundierter Anmerkungen zur populären Anglizismenkritik, denen ich mich vorbehaltlos anschließen möchte. Auf daß alle Welt es lese und dem unsäglichen vds die Mitglieder in Scharen weglaufen.
Von free-floatendem Kapital, Hardlinern und Instructions
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Ich werde das Gefühl nicht los, daß ich schon mal herausgefunden habe, welcher Superheld und welcher Superschurke ich bin, aber ich kann den passenden Eintrag nicht finden. Also poste ich es dem Gefühl zum Trotze. Spider-Man war ja klar, aber daß ich Magneto bin, hat mich schon überrascht. Ich wünschte, ich hätte es zu Doctor Doom gebracht. Andererseits hat der ja im Kino eine deutlich schlechtere Figur gemacht, also ist es vielleicht besser so.
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You are intelligent, witty, a bit geeky and have great power and responsibility. ![]() |
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You fear the persecution of those that are different or underprivileged so much that you are willing to fight and hurt others for your cause.![]() |
I know Christmas is over but being unusually busy these last days (that explains the lack of posts here) I have found one last Christmas-related link for you. As some of you may know I'm an enormous fan of the song The Twelve Days Of Christmas. Most people I know think this song rather annoying but I like it. Here you can find a Garfield version of it. On the tenth day I couldn't help but think of Silvio. Go, check it out. We don't know how long they will keep it online and I thought it was pretty funny.
And Mark Evanier also has another nice little Christmas video: Santa and his Reindeer doing their imitation of Clyde McPhatter and The Drifters.
As I said I was pretty busy these last few days. I really hope that I am able to post some more before this year draws to a close. Tomorrow it's time for "A very special Blossom" eh, i mean "A Very Special Persistent Illusions Invitational", so I won't have that much time then. Just be patient.
Wanna feel really stupid? Then have a go at the annual King William’s College General Knowledge Paper, also known as the hardest quiz in the world. I have my difficulties in even understanding some of the questions.
(via A Fistful of Euros)
Die Nachos (billige Tourist Season-Anspielung) bringen eine Menge versprengte Links und Gedanken. Okay, hauptsächlich Links, aber nicht alle sind lustig und sinnlos.

Well, let's start with Cats. After all in my book it's still Caturday. You can see a new cat every day at The Daily Kitten. That's not enough cats for you, you say? Okay, here you'll find more cats than you can shake a stick at. And why exactly would you want to shake a stick at them, anyway? They're just cats, man!
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Earth is flat. Pigs can fly. And nuclear power is safe.
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Die Welt druckt einen Kommentar zum Ausgang der Kongresswahlen in den USA.
Nach dem Sieg der Demokraten bei den Kongresswahlen hat sich Erleichterung breitgemacht. Über 200 Mitglieder des EU-Parlaments haben eine Erklärung verabschiedet, in der sie "den Anfang des Endes eines sechsjährigen Albtraumes für die Welt" bejubeln.
Warum Europäer George W. Bush hassen scheint der Autor allerdings nicht ganz begriffen zu haben.
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Was kann man tun, wenn Galactus kommt?
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For the woman who has everything: der iPod Vibrator
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Funny videos:
It's a coffee percolator going "wheeee". (via Neil Gaiman)
In late 1964, Marvel Comics produced a very silly "meet the staff" record to go in with the membership kit for their Merry Marvel Marching Society. [...]now someone [...] made a YouTube video. (via Mark Evanier)
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Unglaublich, was für Würfel es gibt.
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Ebenfalls sehr schön ist diese warholeske Herangehensweise an eine populäre Zigarettenmarke.
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Am Donnerstag habe ich diese sehr aufschlußreiche Sendung über die "Agentur" auf Phoenix gesehen. Auf den ersten Blick scheint es keine Wiederholung mehr zu geben, aber falls Ihr doch über eine stolpern solltet, schaut es Euch an. Der Autor schien mir zwar von Beginn an, sehr negativ gegenüber der "Agentur" eingestellt zu sein, aber das, was er herausgefunden hat, hat diese Einstellung auch nicht widerlegen können. Neu war für mich, daß die "Agentur" ihre "Kunden", wohl gleich bei der ersten Kontaktaufnahme in eine von drei Gruppen einteilt. Das heißt, bei bestimmten "Kunden" sagt die "Agentur" sich von vornherein "den kriegen wir sowieso nicht vermittelt" und gibt sich dann auch keine Mühe mehr dahingehend. Die so freiwerdenden Ressourcen werden dazu benutzt, denjenigen massiv zu helfen, die es vielleicht auch ohne Hilfe geschafft hätten. Die Existenz solch einer Klassifikation erscheint mir glaubhaft, wenn man bedenkt, daß ich nun inzwischen schon 22 Monate arbeitslos (gemeldet) bin und sich die "Agentur" bisher nicht ein einziges Mal aus eigenem Antrieb bei mir gemeldet hat, um mir dabei zu helfen, Arbeit zu finden. Höchstens meldet man sich, wenn es ans Fordern geht, z.B. die Offenbarung sämtlicher persönlichen Daten. Das mag betriebswirtschaftlich (und so soll die Agentur ja nun geführt werden, seit sie kein Amt mehr ist) sinnvoll sein (gab es nicht kürzlich einen Milliardenüberschuß?), sozialpolitisch ist das allerdings eine Katastrophe sondergleichen.
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Seit Freitag ist die Webseite der deutschen EU-Ratspräsidentschaft freigeschaltet. Man kann nur hoffen, daß die Bundesregierung sich hier geschickter anstellt als auf dem nationalen Parkett.
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Die FAZ kann keine schönen Deep-Links erzeugen und faßt hier eine Studie zusammen, die belegt, daß man (in Deutschland) umso überzeugterer Europabefürworter ist, je gebildeter man ist. Es gibt sogar eine schöne Grafik dazu.
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Die Diskussion zum bedingungslosen Grundeinkommen scheint nicht mehr verstummen zu wollen. So fanden sich am Freitag gleich zwei längere Artikel (Übersicht relativ weit unten auf dieser Seite) zum Thema.
Die Initiative Freiheit statt Vollbeschäftigung hat indes auf ihrer Webseite einen Ausschnitt aus einer Diskussion zum Thema hochgeladen, der zeigt, daß wohl doch noch viel Überzeugungsarbeit vonnöten sein wird, bis ein Großteil der Bevölkerung überzeugt ist.
Wenn ich es hinbekomme, werde ich noch in diesem Jahr meine Gedanken zum Thema noch einmal schön geordnet hierhin posten. Vielleicht wird es darüber aber doch 2007 werden.
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Ein übereifriger Kulturdezernent möchte im Brückstraßenviertel eine Music Mall bauen. Zitat: "Dortmund soll eine Musikstadt werden". Ich weiß ja nicht.
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Im EU-Observer gibt es einen schönen Artikel, der besonders den Veganern unter meinen Lesern gefallen dürfte. Es geht darum, daß exzessiver Fleisch- und Milchkonsum bedrohliche ökologische Folgen haben könnte, wenn nicht bald etwas gegen den vorherrschenden Trend unternommen wird.
In Australien sind die Jahreszeiten spiegelverkehrt zu unseren. Das ist ja allgemein bekannt.
Artbroken berichtet jedoch, daß es dort gerade schneit:
It's the middle of November, and Victoria has been hit by a cold snap and snow.
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It's going to be summer in like two weeks.
Und mittlerweile haben wir hier 15 Grad. Und morgen sollen es sogar 20 Grad werden. Ganz offensichtlich hat Petrus da irgendetwas verwechselt. Oder es ist doch, wie artbroken vermutet, die Schuld von John Howard. Vermutlich hat er mit Angela Merkel ein geheimes Wettertauschabkommen geschlossen, um die Bürger von der miserablen Politik abzulenken. Ganz schön clever.
Ever been unhappy because a movie that was otherwise quite okay had a really crappy ending?
Fear no more. How It Should Have Ended gives you the great ending a great movie deserves. I came for the Superman one but stayed for the Lord of the Rings and Blair Witch Project which were both hilarious.
PS: Some of the movies were without sound on my computer while most others worked just fine in the audio department. Do any of you have the same problem? Or maybe even a solution?
PPS: I watched the stuff on my Windows machine (and am even blogging on it right now).
In letzter Zeit treibe ich mich mal wieder vermehrt im Netz herum und stolpere dabei über so viele coole Links und Videos, daß ich sie einfach hierhin posten muß. Zu Eurer Belustigung, aber auch, damit ich sie später relativ leicht wiederfinden kann. Da viele der Links zwar lustig, aber nicht wirklich verrückt sind, gehören sie eigentlich nicht in den Verrückten Freitag und darum habe ich keine Skrupel, sie an einem anderen Wochentag auf die Öffentlichkeit loszulassen. Los geht's.
Neil Gaiman has a video of the Helsinki Complaints Choir. Beautiful and all too true.
Dolphins sing Batman theme. Unglaublich, womit Wissenschaftler heutzutage so ihre Zeit verbringen.
Einige erinnern sich bestimmt daran, daß man bei ebay mal ein WLAN-Kabel ersteigern konnte. Ergänzend gibt es jetzt das WiFi Speed Spray™.
Und nun - eine ganze Reihe lustiger Videos:
Weird Al Yankovic's Albuquerque - The Movie (10MB groß) kannte ich noch gar nicht. Klasse!
Ebenfalls von Weird Al: Bob, eine Bob-Dylan-Parodie, bei der jede Zeile ein Palindrom ist. Genial! Und natürlich gibt es bei YouTube auch jede Menge weiterer Videos von Weird Al. Ich mag besonders The Saga Begins, Amish Paradise und Fat.
Ein Freund hat mich auf dieses "Sunday, Bloody Sunday"-Karaoke-Video von George Bush aufmerksam gemacht. In der Art gibt es noch mehr. Zum Beispiel "Should I Stay Or Should I Go" von Tony Blair oder diesen Mix von "Imagine" und "Walk on the Wild Side", der auch musikalisch ganz interessant ist.
Auch cool finde ich die Reihe Ask A Ninja. Eine Reihe von Videos nach dem Motto "You Got Questions, Ninja Got Answers.". Hier ist die eigentliche Homepage des Projekts, mit der ich mit meinem videomäßig immer noch defizitären System aber Probleme habe.
Viele der Links hier habe ich aus Aaron Williams' Blog, wo sich auch dieses coole Katzenfoto findet.
(ich weiß, ich habe die schon mal verlinkt, habe aber vorhin bemerkt, daß der Link kaputt war und Ihr das womöglich gar nicht gesehen habt. Und dazu ist es einfach zu brillant.)
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Zitat der Woche
"Aus der Sicht von vielen Menschen ist Bier kein Alkohol, sondern ein Nahrungsmittel". (Peer Steinbrück rechtfertigt sein "Nein" zur Festlegung eines EU-weiten Mindeststeuersatzes für Bier)
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Ich bin schwanger. Du auch?
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Still funny: Joe and Monkey
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Freaky: LEGO Star Wars II: The Original Trilogy
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Beowulf - Fiction or History. Den Text ruhig bis zum Ende lesen. Es lohnt sich für den What-The-Fuck-Effekt.
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Dennis the Menace meets Fight Club. And part two
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Strange Maps - für den Kartenfreund.
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xkcd ist ein Webcomic, den ich vor einiger Zeit entdeckt habe und auch schon ein paar mal hier erwähnt habe. Nicht nur der Comic ist immer wieder lesenswert, auch das zugehörige Forum kann ein Quell unerwarteter Freude sein. Wo sonst hätte ich erfahren, daß es eine Seite gibt, die dem gemeinen kanadischen Milchbeutel gewidmet ist? Wie schreibt jemand im xkcd-Forum so treffend: HOLY CRAP! Milk actually does come in bags over there? All this time I thought my Canadian friends were fucking with me.
Und zu allem Überfluß gibt es jetzt auch noch drei faszinierende Nebenprojekte zu xkcd:
TheFairest.info is a project to try to find the prettiest image in the world, using voting and some algorithms.
TheFunniest.info is a project to try to find the funniest image in the world, using voting and some algorithms.
The Best Thing project was created as a side project to the webcomic xkcd. The goal is to try to determine the best thing ever through majority vote mediated by decent algorithms.
Besonders die letzte Seite hat es mir angetan, weil es dort eine Top Twenty der besten Dinge aller Zeiten gibt, die automatisch aus den Entscheidungen der User generiert wird. Jetzt gerade sehen die Top Five so aus:
So richtig interessant finde ich das linguistische Blog language hat in letzter Zeit nicht mehr. Aber dieser dort zitierte Zeitungsartikel ist schon klasse:
The French ability to remain slimmer than Americans despite a diet higher in fats and overall calorie density has puzzled nutritionists for decades. But a new study suggests that scientists are looking in the wrong place for the secret of Gallic leanness, and that staying svelte may have nothing to do with food at all.
"The answer is swallowed consonants," said Dr. Eric Gross, professor of biology at Lester College in Flint. "We're finding that the pronunciation of these sounds can induce a feeling of satiety in French speakers, and can lead, over the long-term, to lower body weight."
In French phonology, nearly all terminal consonants tend to be 'swallowed'—silenced via a complex sequence of mouth and throat movements. Researchers still debate the mechanism by which these movements result in feelings of fullness. Nevertheless, most scientists have focused their investigations on the flow and vibration of air in speakers' nasal passages. The hypothalamus—which regulates hunger—sits directly above these passages, and may be affected by air movements beneath.
Ich fürchte, es geht zuende mit mir. Gestern habe ich zum ersten mal bei einer dieser Homeshopping-Sendungen gedacht: "Cool! Das muß ich haben!" Jetzt ist die endgültige Senilität wohl nicht mehr fern.
Der verrückte Freitag besteht diesmal nur aus einem Bild, das Virgola mir vor einigen Tagen geschickt hat.
Läßt einen schon irgendwie sprachlos zurück, oder?
Apparently the great Bamboozled-Episode of Friends is just a rip-off of this Adam & Joe sketch:
(both found on Paul O'Briens nice little review blog If Destroyed, Still True)
It may mean I'm getting old and cranky but I almost applauded after I have seen this. Can't be long before I start ranting about those kids today. O tempora, o mores!
(found on Andrew Sullivan's The Daily Dish))
PS: Telephone is still not working and I'm still having this awkward cough, but at least the letter one seems to be getting better.
Zeit endlich mal wieder einige Links weiterzugeben, die sich im Laufe der letzten Wochen angesammelt haben.

(via Wil Wheaton)
Warning: this comic occasionally contains strong language (which may be unsuitable for children), unusual humor (which may be unsuitable for adults), and advanced mathematics (which may be unsuitable for liberal-arts majors).
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A great Snatch parody with toys on Adam Buxton's site (found via Neil Gaiman)
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Neil stellt außerdem folgende Frage:
Is the twee and nightmarish horribleness of this cancelled out by the fact it might actually be a prettier place to live than most new American housing developments?
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The 30-Second Bunnies Theatre Library
... in which a troupe of bunnies parodies a collection of movies
by re-enacting them in 30 seconds, more or less.
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Philosophie - eine Geisteskrankheit
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Warum überquert das Huhn die Straße?
Ein zeitloser Klassiker beantwortet von den großen Geistern der Weltgeschichte.
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U.S. Dedicates $64 Billion To Undermining Gates Foundation Efforts
"The fight against Gates will not be easy, will not be quick, and will not be without enormous cost," said Director Of National Intelligence John D. Negroponte of the new program, which calls for the creation of a new $20 billion counter-philanthropy unit aimed at punishing those countries that accept or use, directly or indirectly, any financial support from the Gates Foundation.
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Lustige Videos
Knorkator - Wir werden alle sterben
GTA-like Coke commercial (via artbroken)
Musikmix: Simpsons vs Star Trek (via Wil Wheaton)
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Beim Lesen des letzten Previews (ja, ich gehöre zu den fünf Leuten, die den tatsächlich weitgehend ganz lesen) fiel mir dieses Buch auf. Es gibt auch eine passende Webseite dazu, was ich fast noch krasser finde. Vor allem, daß es nach dieser Aussage in den FAQ trotzdem zu dem Buch gekommen ist:
Will I get paid for my contribution?
Not with money. But imagine the glory of seeing your name in print!
Da ich im Urlaub war, konnte ich ja nicht wie angedroht eine Strichliste darüber führen, wer von meinen Bloglesern der freakigste Freak ist. Aber ich sollte dringend mal mit einer solchen anfangen.
Ich zitiere mal einen der Stamm-Kommentatoren aus E-Mails, die mich gestern Abend erreichten. Den Namen lasse ich weg, aber eifrige Leser erkennen spätestens im zweiten Satz, um wen es sich handelt.
17:41 - Heute muss ich noch 100 Bewerbungen mailen.
18:07 - Ich werde jetzt schön früh mit dem Hund die Abendrunde gehen, danach 5 l
Kaffee vorbereiten, dann kann`s losgehen.
02:53 - JUCHUHHHHHH!!!!!!!!!!
GESCHAFFT!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wikipedia Celebrates 750 Years Of American Independence
"At 750 years, the U.S. is by far the world's oldest surviving democracy, and is certainly deserving of our recognition," Wales said. "According to our database, that's 212 years older than the Eiffel Tower, 347 years older than the earliest-known woolly-mammoth fossil, and a full 493 years older than the microwave oven."
[...]
The commemorative page is one of the most detailed on the site, rivaling entries for Firefly and the Treaty Of Algeron for sheer length. Subheadings include "Origins Of Colonial Discontent," "Some Famous Guys In Wigs And Three-Cornered Hats," and "Christmastime In Gettysburg." It also features detailed maps of the original colonies—including Narnia, the central ice deserts, and Westeros—as well as profiles of famous American historical figures such as Benjamin Franklin, Special Agent Jack Bauer, and Samuel Adams who is also a defensive tackle for the Cincinnati Bengals.
This video is pretty funny. And it perfectly fits into my series of almost content-free posts during the last few days.
(link via artbroken, like so many of them)
As does this weird-but-true story on Spiegel Online.

Just when you thought it was safe to have breakfast: Der verrückte Freitag feiert seine triumphale Rückkehr. Und warum? Natürlich weil ich mich momentan durch die letzten 9 Monate der Unknown-Armies-Mailingliste lese.
Modern movies as Russian folk art. Das Bild dieses Postings ist von der Seite und vermutlich kann man da noch mehr rausziehen, wenn man Russisch lesen kann.
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In diesem Video erzählt Patrick Stewart von seinen Erfahrungen beim Drehbuchschreiben (ein Ausschnitt aus einer britischen Sketch-Sendung).
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Bizarres Kunstprojekt in Italien.
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Vor einigen Monaten (oder Jahren?) las ich mal einen Artikel in der Zeit dazu, habe aber vergessen, darüber zu posten. Jetzt läuft es mir wieder über den Weg und diesmal gibt es sogar Fotos. Schachboxen - So bizarr, daß man es selbst dann noch nicht glauben kann, nachdem man die Fotos sah.
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Im neuesten Dork-Tower-Heft war eine Werbung für dieses Spiel. So wie ich mich in letzter Zeit fühle, wäre es vermutlich eine gute Idee, das zu kaufen.
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Social Engineering, the USB Way
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Vote for your favourite literary villain here.
Menschen, die wie ich, regelmäßig Bahn fahren, wissen, daß dieser Werbespruch der Deutschen Bahn mit den Worten "meistens zu spät" enden müßte. Aber darum geht es diesmal ausnahmsweise nicht.
Als ich heute von der Rückbildung kam, stand vor dem Bochumer Hauptbahnhof ein Mensch auf einer Bühne und krakeelte etwas von WM-Tickets, die man gewinnen könne, wenn man einen Fußball-Schal sein eigen nenne. Oder so ähnlich, wer hört da schon genau hin, wenn es um so etwas Belangloses wie Fußball geht? Ich wunderte mich aber doch ein wenig, schaute nach und sah ein Schild, auf dem stand "Neueröffnung des Bochumer Hauptbahnhofs 29.5.2006". Da haben die Strategen der Bahn wohl doch die Gelegenheit wahrgenommen und das Ende der jahrelangen Bauarbeiten im Bochumer Hauptbahnhof als "Neueröffnung" deklariert und eine alberne Party dazugebastelt. Vermutlich gab es früher am Tag auch noch Livemusik und all so was. Schon krass, finde ich.
Aber längst nicht so krass, wie die Ansage, die ich heute morgen im Dortmunder Hauptbahnhof hörte, als mein Zug einfuhr.
Die Ansage früher: Willkommen in Dortmund. Der eingefahrene Zug fährt weiter nach... *schwafel* Ihre Anschlußmöglichkeiten sind alle weg. Und so weiter und so weiter.
Die Ansage heute: Willkommen in der FIFA-WM-Stadt Dortmund!
Un-glaub-lich!
Nach der heutigen Microsoft-Prüfung bin ich mir sicher, daß man in der Tat nur 1000 Punkte erreichen kann. So viele hatte ich nämlich und ich bin mir sicher, daß ich keinen Fehler gemacht habe. Ich mußte mich während der Prüfung dazu zwingen, wenn schon nicht alle Antworten, so doch wenigstens die Fragen komplett zu lesen. Trotzdem habe ich keine halbe Stunde gebraucht und die verantwortliche Frau dort meinte schon zu mir "Wie? Schon fertig? Das geht aber nicht. Gehen Sie sofort wieder da rein."
Das dürfte mal wieder ein guter Beweis dafür sein, warum die Prüfungsmethode des Auswendiglernens von Fragen nicht besonders aussagekräftig ist. Denn dieses Ergebnis sagt ja nur aus, daß ich in der Lage bin, mir ein paar Dutzend Fragen mit den dazugehörigen Antworten für einige Wochen einzuprägen. Ob ich wirklich ASP.NET programmieren kann oder nicht, ist damit jedoch nicht gesagt. Aber mir soll es recht sein.
Gestern schrieb ich noch vom bösen ids, heute hatte ich dann die Absage in der Post. Keinerlei Erklärung, warum in aller Welt das so lange gedauert hat. Nur die üblichen tröstenden Worte, daß es nicht an mir liege, und sie leider nur eine Stelle zu vergeben hatten.
Heute wurde ich Zeuge zweier seltsamer Phänomene, die ich mir nicht erklären kann. Vielleicht hat ja einer von Euch eine Idee.
Seit ich vor einigen Monaten ein neues Betriebssytem installiert habe, funktioniert das Skript nicht mehr, mit dem ich mir immer die aktuelle Uhrzeit von der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt in Braunschweig geholt habe. Die Rechneruhr ging somit inzwischen schon beinahe 15 Minuten vor, weshalb ich sie gestern auf die aktuelle Zeit stellte. So weit, so gut. Aber als ich den Rechner heute morgen hochfuhr, ging die Uhr plötzlich 10 Minuten nach. Doch das ist noch nicht das Seltsamste. Weil bei mir ja alle Uhren eine andere Zeit anzeigen, um mich daran zu erinnern, daß die Zeit relativ ist, ging die Uhr in meinem Handy ebenfalls gute 10 Minuten vor. Bis gestern. Heute morgen ging sie auf einmal eine halbe Stunde nach.
Passend dazu ein weiteres seltsames Phänomen des heutigen Tages: Ich bekam heute Abend eine Mail von einem Blogleser, daß man nicht mehr auf die Kommentare zugreifen könne. Ich probierte das sofort aus, und fand heraus, daß die Zugriffsrechte für das cgi-bin-Verzeichnis meiner Seite plötzlich so restriktiv gesetzt waren, daß man nicht mehr auf die enthaltenen Skripte zugreifen konnte. Ich habe das dann von Hand über einen ftp-Client korrigiert (sonst könnte ich das hier jetzt auch nicht posten). Der Support meines Webspace-Providers, der in weniger als 15 Minuten auf meine Anfrage geantwortet hat - und das um 22.00 Uhr - konnte sich das auch nicht erklären und meinte, ich solle mal in die Logdatei sehen. Die ist aber leider 1,2MB groß und ein Suchen von "chmod" hat kein Ergebnis zutage gefördert. Vermutlich werde ich das nie herausfinden.
[Edit: Und gerade als ich das hier hochladen wollte, kam ich plötzlich nicht mehr auf die Seite. Irgendwas stimmt da mit den Servern nicht, würde ich sagen.]
Seltsam? Aber so ist es geschehen.
Der Verschwörungstheorienbasar ist hiermit eröffnet.
Übrigens, gerade denke ich daran. Die von mir sehr geschätzte Gyros-Bude hier in Körne macht zum Ende des Monats die Pforten dicht. Ich hoffe nur, daß der Grund dafür ist, daß die netten Leute dort endlich genug verdient haben und sich nun in Griechenland zur Ruhe setzen können. Und nicht, daß sie pleite gemacht haben, weil ich seit einigen Monaten dort nicht mehr regelmäßig Gyros einkaufe.
Heute wurde mir klar, daß die Rückbildung nur noch vier Wochen dauert. Da in diesen Zeitraum noch zwei Feiertage fallen, bedeutet das, daß ich mich wohl offensichtlich bei meinem Countdown verzählt habe. Also...
-- noch 18 Tage Rückbildung --

Wieder einmal liegt das musikalische Highlight des Jahres hinter uns: Der Eurovision Song Contest (krass übrigens, wie atemberaubend schnell die entsprechende Wikipediaseite steht). Die Show war diesmal sehr gemischt. Es gab eine ganze Reihe von Beiträgen, die auf Hip-Hop-Beats und halbnackte Schlampen als Allheilmittel vertraut haben. Auffällig hier war zum Beispiel der UK-Beitrag mit einem Hauch Pädophilie.
Ein weiterer großer Block waren klassische Grand-Prix-Lieder, von denen aber viele völlig einfallslos daherkamen, wie zum Beispiel die Beiträge von Schweden (keine Ahnung warum die so viele Punkte bekamen), Norwegen oder Griechenland. In derselben Kategorie gab es aber auch einige Lieder, die es geschafft haben, etwas herauszustechen. Der dänische Beitrag mit einem leichten Twist-Einschlag, der kroatische als einziger wirklich folkloristischer, und der armenische, weil er irgendwie für mich die Quintessenz des Grand Prix verkörpert hat. Oder wie der - sehr gut aufgelegte - Kommentator sagte: "Dafür, daß die zum ersten Mal dabei sind, haben sie es gut geschafft, alle Klischees des Wettbewerbs zu bedienen." Gut waren auch die Letten, die eine A-Capella-Gruppe geschickt hatten.
Mein Favorit war aber ganz klar Litauen, die, wenn ich das richtig verstanden habe, mit einer Riege von Rockstars unter dem Namen LT United angetreten sind. Und zwar mit dem Titel "We are the winners". Textauszug:
We are the winners of Eurovision.
Vote! Vote! Vote for the winners.
Die haben das Konzept des Wettbewerbs wirklich verstanden, daß man das alles nicht so ernst nehmen sollte. Zusätzlich zu dem tollen Text, war auch der Auftritt gelungen. Fünf Herren in schwarzen Anzügen, die alle singen konnten. Zwischendurch kam ein Megaphon zum Einsatz und einer der Sänger hat noch eine abgefahrene Tanzeinlage geliefert. In einer gerechten Welt hätte diese Gruppe gewinnen müssen. Aber in einer solchen Welt leben wir ja nicht und die Griechen haben sich als extrem schlechte Gastgeber erwiesen und Litauen gnadenlos ausgebuht, wie auch später bei der Punktevergabe unangenehm viel gebuht wurde. Da kann man sich nur freuen, daß die diesjährigen Gewinner aus einer ganz anderen Ecke Europas mit einer viel freundlicheren Mentalität kommen.
Und damit sind wir auch schon bei den Außenseitern. Es gab nämlich, fand ich, zwei Beiträge, die ich zwar musikalisch voll in Ordnung fand, die aber vom Konzept eigentlich nicht zum Grand Prix passen und die man deshalb eigentlich im Vorfeld an der Teilnahme hindern sollen. Das war zum einen der deutsche Beitrag. Ich mag Olli Dittrich, ich mag Countrymusik und ich mag auch Texas Lightning und den Song, den sie heute zum besten gaben. Aber so gut das Lied auch ist, und ich freue mich ja, daß so etwas mal die deutschen Charts anführt und nicht der Müll, den man dort sonst immer sieht... äh... hört. Aber zum Grand Prix paßt das irgendwie nicht. Ähnlich unpassend ist eigentlich Heavy Metal. Und Lordi aus Finnland - eine echte, bekannte Band, das sieht man beim Eurovision Song Contest ja auch nicht so häufig - spielen nicht nur Metal, sondern tragen auch fiese Dämonenmasken.
Und obwohl das nun wirklich kein typischer Grand-Prix-Stil ist, haben die sympathischen Monster mit fast dreihundert Punkten alle anderen locker abgehängt. Und das trotz des immer noch gängigen Nachbarschaftsvotings, das jedes Jahr schlimmer wird, weil es jedes Jahr mehr eigenständige Länder auf dem Balkan gibt.
Also geht es im nächsten Jahr nach Finnland. Und das beste daran ist sicherlich, daß man dann die Halbzeitshow mit Lordi füllen kann und nicht mit dem durchschnittlichen Grand-Prix-Gewinner, der ja oft nur für ein brauchbares Lied gut ist.
"Die Schwerkraft ist überbewertet.
Man braucht sie gar nicht,
wie man jawohl im Weltraum sieht.
Und die Sonne kocht auch nur mit Wasser.
Die soll sich nicht so aufspielen die gelbe Sau!"
(PeterLicht, Lied gegen die Schwerkraft)
Gestern sehenswert: Extra 3. In der gestrigen Sendung hat Alfons das Volk zum neuesten SPD-Vorsitzenden befragt:
"Kurt Beck ist nicht arbeitslos, lebt nicht in Scheidung und hat einen Beruf gelernt. Kann jemand, der damit nicht dem durchschnittlichen Deutschen entspricht, überhaupt ein guter Volksvertreter sein?"
Komplett kann man das hier ansehen.
Ebenfalls gestern sehenswert: Harald Schmidt mit einem Fußballspecial voller billiger Gags, über die sogar ich lachen kann, der eigentlich gar keine Ahnung von Fußball hat. Außerdem dort zu Gast PeterLicht mit dem Lied vom Ende des Kapitalismus aus dem neuen Album Lieder vom Ende des Kapitalismus. PeterLicht ist kein Medienmensch. In der Wikipedia heißt es
"Über seine Person hüllt er sich erfolgreich in Schweigen (auf Fotos wird er beispielsweise durch ein Kartoffelmännchen repräsentiert). Für einen Promotion-Auftritt im Fernsehen wurde er telefonisch zugeschaltet."
Wie kann so jemand in einer Fernsehsendung auftreten fragt Ihr? Nun, man hat den Kameramännern einfach die Anweisung gegeben, sein Gesicht nicht zu filmen. Der Mann wird mir in seiner Seltsamkeit damit immer sympathischer und vielleicht kaufe ich mir sogar demnächst sein erstes Buch: Wir werden siegen! Buch vom Ende des Kapitalismus
Beide von mir eben empfohlenen Sendungen kann man übrigens noch in Wiederholung sehen. Harald Schmidt heute oder morgen Nacht, Extra 3 nur heute Nacht.
-- now playing: PeterLicht - Vierzehn Lieder --
-- noch 23 Tage Rückbildung --
Ich fürchte, ich kann es nicht länger leugnen: Ich werde langsam alt. Wie sonst ist es zu erklären, daß ich schon wieder so furchtbar müde bin, daß ich am liebsten schon um sieben ins Bett gegangen wäre? Daß das aber natürlich nicht sein darf ist auch klar, und so habe ich mich vor den Rechner gehockt und mich ein wenig im Netz herumgetrieben bis ich es jetzt langsam vor mir selbst vertreten kann, mich hinzulegen. Im Moment scheint die Müdigkeit auch erst einmal abgeklungen zu sein, aber ich denke, sobald ich wieder vor dem Fernseher oder einem Buch liege, kommt die schon wieder. Da ich so müde war, hat es auch nur zu stumpfem Konsumieren im www gereicht und ich habe nicht etwa mal wieder etwas richtig Interessantes für diese Seite geschrieben. Gott bewahre! Wo kämen wir denn da hin? Zu Eurer aller Freude habe ich aber wieder einen - wie ich finde - wirklich witzigen Link (Photoshop Phriday: Thema "Classic Comic Covers") anzubieten, den Ihr ansurfen könnt. Quasi als Alternative, weil es hier nichts Spannendes zu lesen gibt. Wobei, den einen oder anderen interessiert es vielleicht, daß die Frau unseres Rückbildungskurses heute tatsächlich wieder aufgetaucht ist. Das Klima ist etwas eisig und einige Mitkursisten haben angefangen sie zu siezen. Richtig aufgeregt hat sie sich heute nicht, hat aber offenbar auch keine Lust, sich an unserem Projekt zu beteiligen. Ich weiß ja nicht, ob das jetzt die restlichen 27 Tage lang so weitergehen kann, warte aber gespannt ab, was sich da noch so entwickelt. Ich bin nämlich, wie heute wieder jemand festgestellt hat, der einzige, der noch keine unschöne Auseinandersetzung mit ihr hatte. Und zwar, weil ich so kompromißbereit, rücksichtsvoll und unauffällig bin. Und vermutlich auch, weil es mir eigentlich ziemlich egal ist, was da auf der Rückbildung so alles vor sich geht.
-- noch 27 Tage Rückbildung --
"Truth is stranger than fiction,"
(Mark Twain)
Und heute gibt es, wie beinahe versprochen, mal wieder eine Anekdote aus der Rubrik "I can't believe people over the age of six actually act like this".
Wir haben auf der Rückbildung inzwischen ein echtes Programmierprojekt begonnen. Der erste Schritt war das Design der Anwendung und der dazugehörigen Datenbank. Dazu haben wir uns in Dreiergruppen aufgeteilt. Richtig interessant wurde es aber nur in einer Gruppe. In dieser hatten sich unsere Quotenfrau, ein Bewohner der Bizarro-Welt, den es unter myteriösen Umständen in unseren Kurs verschlug, und der Death-Metal-Grieche zusammengefunden. Zuerst wirkte alles ganz normal. Alle Gruppen werkelten mehr oder weniger fröhlich vor sich hin, bis wir am letzten Freitag dann unsere Ergebnisse vorstellen sollten. Genauer gesagt, bis eben diese Gruppe ihre Ergebnisse vorstellen sollte. Der Sprecher der Gruppe war Bizarro, was vielleicht keine so geschickte Wahl war, weil gerade er nämlich eine Prüfung vorziehen wollte und daher die meiste Zeit nicht mit der Mitarbeit am Teilprojekt seiner Gruppe, sondern mit dem Lernen für diese Prüfung beschäftigt war. Wie sich herausstellte hatten die beiden übrigen Gruppenmitglieder beschlossen, nicht zusammenzuarbeiten oder die anfallenden Aufgaben vernünftig aufzuteilen, sondern stattdessen lieber jeder ein eigenes Konzept zu entwerfen. Dank dieses geschickten Schachzuges war natürlich keiner der beiden Entwürfe auch nur annähernd fertig. Doch dann machte der Gruppenleiter den entscheidenden Fehler: Er ließ die Bemerkung fallen, daß ihm auf den ersten, flüchtigen Blick das Konzept des Griechen besser gefiel. Das konnte sich unsere Quotenfrau natürlich nicht so einfach gefallen lassen. Mit dem wiederholten, nicht gerade charmant formulierten Hinweis, daß er das ja wohl kaum beurteilen könne, er habe ja schließlich gar nicht mitgearbeitet, als einziger Waffe begann sie eine hitzige Diskussion, die vermutlich die Verteidigung ihres Entwurfs zum Ziel hatte. Einige Gruppenexterne haben noch versucht, mäßigend auf sie einzuwirken, und sie davon zu überzeugen gesucht, daß dies nur eine persönliche Präferenz gewesen sei und keine ungerechtfertigte Kritik. Und schon gar kein persönlicher Angriff. Auf mäßigende Stimmen - selbst auf die des Dozenten - springt sie aber prinzipiell nicht an und nach wenigen Minuten rauschte sie mit dem Kampfschrei "Ich laß mich doch hier nicht verarschen" auf und davon und ward nie mehr gesehen. Irgendjemand hielt es dann für eine gute Idee, dem Gruppenleiter, Bizarro, Tips zu geben, wie er diese Eskalation hätte vermeiden können, woraufhin auch er sich kurzerhand umdrehte und das Gebäude verließ.
Unser Dozent hat daraufhin wieder einmal bewiesen, was für ein lockerer Typ er ist, als er nur trocken bemerkte, daß er solche Szenen auch schon in tatsächlichen Projekten erlebt hätte. Und es wäre sehr realitätsnah, daß wir so etwas in unserem Projekt auch erlebt hätten. In der Realität wird, so berichtete er, den hinausgestürmten Leuten dann stillschweigend ein halber Urlaubstag abgezogen.
Aus Mitleid haben wir uns dann anschließend alle zusammengetan, um die Arbeit der Jetzt-nur-noch-ein-Personen-Gruppe gemeinsam zu beenden. Bizarro kam am Montag zwar etwas später, hat aber kein Wort mehr über die Ereignisse von Freitag verloren. Unsere Quotenfrau ist bis jetzt noch nicht wieder gesichtet worden.
-- now playing: Luna Luna - Wenn ich tot bin... (sollst Du tanzen) --
-- noch 30 Tage Rückbildung --
Einige von Euch haben vermutlich mitbekommen, daß der überaus sympathische Vorzeige-Grüne Christian Ströbele eine türkische Version der Nationalhymne will. So titelte zum Beispiel Spiegel online. Wie so viele Meldungen ist allerdings auch diese, ohne jegliche Eigenrecherche, bei Deutschlands döfster Boulevardzeitung abgeschrieben worden. Und wie so vieles, was dort steht, ist es leider falsch. Besonders krass fand ich diesen Artikel, den man in der taz dazu fand. Dort stehen nämlich Sätze wie diese, die man in dieser Deutlichkeit nicht gewohnt ist. Richtig sind sie natürlich trotzdem.
An Ströbele ist es nun, nicht nur gegen diese neuerliche Mordhetze zu klagen, sondern auch schon vor ihrem Erfolg eine abermalige "Enteignet Springer"-Kampagne zu initiieren. Außerdem sollten die IG Medien bei Ver.di bewegt werden, endlich alle auszuschließen, die mit der Herstellung und dem Vertrieb dieser postfaschistischen Schweinepresse beschäftigt sind.
Wer sich ein Bild machen will, kann mit etwas Googeln schnell einen möglichen Text einer solchen türkischsprachigen deutschen Nationalhymne finden.
Kaum bin ich gesundet und gehe wieder zur "Fortbildung" drohe ich wieder in denselben gefährlichen Trott zu verfallen wie ehedem. Die letzte Nacht habe ich sehr wenig geschlafen und entsprechend war ich heute so müde, daß ich mich tatsächlich nachmittags ein, zwei Stündchen hinlegen mußte - etwas, das ich nur sehr ungern tue, weil es mir in der Regel nicht besonders gut bekommt. Heute tat es das aber zum Glück doch, so daß ich lediglich einen Großteil der Zeit, die ich durch den frühen Feierabend heute gewonnen hatte, nun doch nicht effektiv nutzen konnte. Trotzdem halte ich natürlich (*ähem*) Wort und schreibe heute etwas mehr, und passenderweise auch gleich einmal nach langer Zeit wieder über die Agentur. Es hat die Form eines Blutbads angenommen und kann hier zur Gänze gelesen werden. Außerdem gibt es auch mal wieder eine neue Rezension von Stefan (die ich schon eine halbe Ewigkeit habe und jetzt endlich an die Öffentlichkeit entlasse). Hier also ein kleiner Teaser für die Kolumne:
Was bisher geschah:
Als wir unseren Helden das letzte mal sahen, hatte er einen Antrag auf Arbeitslosengeld II gestellt (Wer auch immer sich diese Bezeichnung ausgedacht hat, steht auf meiner Liste ganz oben. So viel steht fest.), eine völlig ungerechtfertigte Ablehnung desselben erhalten und prompt Widerspruch dagegen eingelegt. Das letzte, was er von der Agentur für Arbeitslosigkeit in dieser Angelegenheit gehört hatte, war ein Schreiben vom 27. Juli 2005, in dem der Eingang des Widerspruchs bestätigt wurde und er gebeten wurde, von weiteren Nachfragen abzusehen.
Und so ging es weiter...
Mitte November: Ich bin zwar gebeten worden, von weiteren Nachfragen abzusehen, aber das ist nun schon beinahe 4 Monate her und ich beschließe mich doch einmal nach dem Fortgang zu erkundigen. Nachdem bei der Agentur telefonisch natürlich niemals jemand zu erreichen ist und ich auch sowieso nicht weiß, wer für die Bearbeitung meines Widerspruchs zuständig ist (entsprechende Schreiben der Agentur sind vorsichtshalber völlig unpersönlich gehalten und der Verdacht liegt nahe, daß man dort selbst nicht weiß, wer eigentlich wofür zuatändig ist, so daß die meisten Angestellten vermutlich den ganzen Tag Däumchen drehen und darauf warten, daß ihnen jemand sagt, was sie tun sollen), habe ich nun endültig die Faxen dicke und gehe persönlich dort vorbei. Im ehemaligen Arbeitsamt hinter dem Hauptbahnhof erfahre ich, daß für Geldangelegenheiten nun das ehemalige Sozialamt in der Luisenstraße zuständig ist.
...weiterlesen
Ich lasse mir regelmäßig den TV-on-DVD-Newsletter per Mail zusenden. Und oftmals muß ich schon den Kopf schütteln, ob der Dinge, die tatsächlich auf DVD erscheinen. Zum Beispiel gibt es eine ganze Reihe, die Abenteuer aus der Bibel heißt, und in der solche Perlen wie Die Arche Noah oder Die Wunder Jesu erscheinen. Noch deutlich bizarrer finde ich aber Neuerscheinungen wie diese:
Sexy Sport Clips - Schicke Flitzer
Sexy Sport Clips - Flotte Kisten
Da kann man doch nur noch den Kopf schütteln.
Und da ich schon mal dabei bin, bleibe ich gleich auf der Weirdness-Schiene und verlege den berüchtigten Verrückten Freitag einfach mal zwei Tage vor.
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In Neil Gaimans Blog, das seit Februar im schicken, neuen Design daherkommt, erfahren wir, was einige schon immer geahnt haben: Tomatoes are evil. (die Seite ist momentan down, vermutlich ob des großen Besucheransturms, nachdem Neil dorthin gelinkt hat)
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Für den modebewußten Kultisten von Welt: Cthulhu-Plüsch-Slipper
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Geht es Euch nicht auch oft so, daß Euer Leben eigentlich in viel zu geordneten Bahnen verläuft? Daß Ihr, kurz gesagt, einfach zu langweilig seid? Dem kann nun Abhilfe geschafft werden. Geht einfach zu By Accident:
Welcome to By Accident, a new concept that gives you the chance to receive the attention you deserve. We deliver customized accidents such as rape, assault and past traumatic experiences. All personally tailored to suit your special needs.
When you start changing your past and creating a more unique and interesting life story you should assume the accident has already happened. The services we provide are to help you achieve the realistic behavior and the physical signs that fit the accident of your dreams. Usually we also make sure you return to your surroundings in a spectacular and dramatic way.
So why arrange an accident?
It is often said that the past controls our lives but what happens when you control your past? Your environment is evaluating you based on your experiences so why not change the material you are judged by?
There’s a reason for everything, no matter what we do it can be explained by previous circumstances.
We applaud people who fight against a difficult past and we can forgive almost everything if there is a psychological explanation.
Imagine the way people would listen to you if you had been the victim of an assault. Imagine how they would admire you if you had survived it and came out even stronger. Ask yourself who the real heroes in our society are. One thing is to be strong and beautiful but to be the survivor of a traumatic incident and have a life is a real accomplishment.
We change your life with experiences that will make the people around you care and respect you.
Our highly skilled staff provides you with the physical evidence of your personally tailored experience but we also help creating your psychological background.
We understand that changing your life is a great decision and stand by your side all the way to give you the support you need. You will feel truly confident when you go out and tell about your dramatic past.
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Jetzt braucht man eigentlich nur noch eine coolere Wohnung, oder? Auch das ist kein Problem. Wie wäre es zum Beispiel mit einem Geheimgang im Eigenheim?
Die Lösung: Einfach mit einem Batzen Geld an die Tür von Creative Home Engineering klopfen.
[Der Link stammt ebenfalls aus Neil Gaimans Blog]
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Jetzt haben nach Belgien sogar schon die USA Comic-Briefmarken. Warum wir nicht?
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Vor ewigen Zeiten hat Mark Evanier in seinem Blog das lustige Spielchen There's No Such Website! ins Leben gerufen. Hier oder hier oder hier kann man sich einen Eindruck davon verschaffen. Und wie geht das? In Mark's own words:
And here's how we play it: We give you descriptions of five websites and links to all five of them. Four of these websites actually exist on the Internet and if you click on the link, you'll visit them. One of these websites is a filthy lie concocted by our trained staff of filthy liars. Your job is to spot the lie.
Das Spiel findet leider nur sehr unregelmäßig statt. Hier ist die neueste Ausgabe. Für die restlichen muß man sich eben durch die Archive des Blogs wühlen. Viel Vergnügen!
Wenn es noch eines Beweises bedurft hat, daß mit mir irgendwas nicht stimmt, dann liefere ich diesen jetzt. Ich las gerade - wie jede Woche - die neuesten Zitate auf The Quotable Neil, einer Seite, die Neil Gaiman selbst so beschreibt:
it seems to be shaping up into an excellent This Blog -- The Good Bits site.
Dort las ich dieses Zitat und bekam einen minutenlangen Lachkrampf.
"I said it was an odd keyboard, didn`t I? The Y and the Z are swapped over.
I bet they think that`s funnz."
– Neil Gaiman 01/03/02
Die nächsten Präsidentschaftswahlen sind nicht mehr so fern. Und im Land der unbegrenzten Möglichkeiten (der Terrorbekämpfung) gibt es zwei ernstzunehmende Kandidaten:
Zum einen General Zod. Und auch Cthulhu wird sich vermutlich zur Wiederwahl stellen.
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Highlander in 30 seconds, re-enacted by bunnies. Watch it!
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Bizarr: Find a Grave
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Aktueller denn je, in dieser unsicheren Welt: Der Koalitionsrechner
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Mr Angry and Mrs Calm - eine schöne optische Spielerei.
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Star Wars: Episode IV als ein animated gif
Star Wars: Episode V als ein animated gif
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How to build a real Dalek. Ich wünschte, Doctor Who würde auch hierzulande regelmäßig im Fernsehen laufen. Die paar Episoden, die in den Achtzigern auf RTL liefen haben mir eigentlich Lust auf mehr gemacht. Wahrscheinlich wäre ich heute längst ein Fan. [Der Link ist zu einem Artikel auf Boing Boing, weil die tatsächliche Seite - zumindest auf meinem Browser - nicht besonders nutzerfreundlich ist.]
Unfair: Römer gegen Daleks
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In der Onion diskutiert man immer noch Intelligent Design, statt des hippen neuen FSM-Kultes.
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Für die gelangweilte Hausfrau mit einem Doktor in Biologie: DNS-Strickmuster.
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Eine Liste der zehn besten Gründe gegen die Homo-Ehe. Na das sind doch mal gute Gründe.
Gestern habe ich endlich die ersten Weihnachtsmänner im Rewe entdeckt. Aber vermutlich ist das für die besser Informierten unter Euch längst ein alter Hut, oder?
Am Freitag bin ich auf dem Heimweg von der Fortbildung noch kurz in der Stadt gewesen und habe auf dem Hansaplatz schon die ersten Teile eines verdächtigen Stahlgerüsts gesehen. Ich fürchte, es dauert nicht mehr lange, dann haben wir wieder den Größten. Und der Bahnhof sieht immer noch aus wie in einem Schwellenland. Ob das die richtigen Prioritäten sind?
Das hat jetzt ja mal wieder ganz schön lange gedauert seit meinem letzten Lebenszeichen. Acht Stunden Fortbildung jeden Tag fressen eben doch ganz schön viel Zeit und an diesem Wochenende...
Vorgestern kam der neueste Harry Potter auf Deutsch heraus. Und da ich alle bisherigen Potter-Bücher auf Deutsch gelesen habe und es ja auch schön im Regal aussehen soll, habe ich tapfer die zweieinhalb Monate seit Erscheinen des Originals durchgehalten. Um mal zu schauen, wie groß der Andrang und der Freakanteil sein würde, habe ich die Chance genutzt und mein Exemplar bei Bücher Krüger gekauft, die am Samstag bereits um 6 Uhr geöffnet hatten. Ich bin also um halb sechs aufgestanden, habe mich in die Bahn gesetzt und bin noch ein paar Meter durch den strömenden Regen gelaufen, um mich pünktlich um fünf vor sechs vor dem großen Eisentor der Krügerpassage zu postieren. Der Zulauf war aber dann doch ziemlich gering, höchstens zwanzig, dreißig Leute würde ich schätzen. Aber die Buchhändler hatten immerhin eine Nebelmaschine aufgefahren, der Filmsoundtrack lief und die Angestellten trugen lustige Zaubermäntel. Trotzdem reichlich unspektakulär, was vermutlich daran liegt, daß die Mayersche ebenfalls schon geöffnet zu haben schien (und ja auch einen Mitternachtsevent angeboten hatte. Und die ganzen faulen Leute haben sich das Buch vielleicht auch einfach von amazon oder Weltbild liefern lassen. Ich kam mir jedenfalls trotzdem ziemlich cool vor, als ich mit meiner Potter-Tüte im Rucksack noch im Dunkeln wieder zu Hause war. Weit bin ich aber mit dem Lesen nicht gekommen, sondern habe mich dann lieber doch noch mal bis 11 hingelegt. Wenn ich beim Erscheinen des letzten Buches immer noch in Deutschland leben sollte (was wir ja alle nicht hoffen wollen), gehe ich vielleicht mal zu so einem Mitternachtsevent, um die Coolness noch ein wenig zu steigern. Eine andere Möglichkeit wäre es, die ungenutzten Chancen zu ergreifen, um ein wenig Geld zu verdienen. Ich habe nämlich einen Stand in der Nähe der Buchhandlung vermißt, der den Potterfreaks Brötchen für ihr Frühstück verkauft. Damit könnte man sicherlich auch den einen oder anderen schnellen Euro machen.
Abends war ich dann übrigens wegen eines Geschenks für meine Tante noch mal bei Krüger und zwar so spät, daß ich die "Wir schließen jetzt"-Ansage mitbekam. Und die Ansage hatte noch einen kleinen Zusatz. Verstanden habe ich "Wegen des Potter-Festes haben wir auch morgen von 13 bis 18 Uhr für Sie geöffnet" In Wirklichkeit ging es natürlich um das (Pfeffer-)Potthast-Fest an diesem Wochenende, das mit einem verkaufsoffenen Sonntag gekoppelt war.
Die Wahl war ja schon spaßig genug, aber da diesmal offenbar alle Parteien beweisen wollen, wie standhaft sie doch sind, werden uns wohl auch die nächsten Wochen noch viel Freude bringen. Nachdem ich jetzt die letzten Tage mehr oder weniger alle Talkrunden und Politanalysen mitgenommen habe, beginnt mir das alles aber schon ein wenig über zu werden. Vor allem, weil man ja - zu Recht - vor dem Abschluß der diversen Sondierungsgespräche und der Nachwahl in Dresden (und Dortmund?) sowieso keine neuen Aussagen von den Parteien zu hören bekommen wird. Zufällig habe ich in den letzten Tagen Gelegenheit gehabt, ausführlich die taz zu lesen und ich muß ja zugeben, daß es dem linken Herzen guttut, mal etwas zu lesen, wo die Linkspartei nicht grundlos (oder zumindest begründungslos) verteufelt wird. Und der zumeist recht unterhaltsame Stil ist ja auch nicht übel. Sehr schön und treffend fand ich zum Beispiel diesen Artikel, der mit den Worten beginnt "Man muss sich Gerhard Schröder als den Paten vorstellen." Auch schön ist das kleine Koalitionslexikon:
...
Erfinden, sich neu. Die konsequente Weiterentwicklung der eigenen Ideen bis zur Unkenntlichkeit - allerdings sind sie dann kompatibel mit jenen des potenziellen Koalitionspartners. Eigentlich: Synonym für umfallen.
Umfallen. Vor der Wahl gegebene Versprechen bis hin zum jeweiligen Gegenteil modifizieren, um in einer stabilen Regierung Verantwortung zu übernehmen. Wird von den Wählern allerdings nicht gerne gesehen. Aber wen stört das schon.
...
Ebenfalls hier habe ich übrigens das gelesen, was mit weitem Abstand mein Lieblingszitat zum Wahlergebnis ist:
"Wir sind die Auferstehung und das Leben."
(Ludwig Stiegler, SPD)
Morgen um diese Zeit kann man schon gespannt vor dem Fernseher sitzen und um den Wahlausgang zittern (es sei dann, man ist wie ich noch mit Zählen (bzw. Erbrechen der Umschläge) beschäftigt). Bei der FAZ kann man jetzt noch mal die beiden Kontrahenten zum Kanzlerduell antreten lassen.
Als kleiner Nachtrag zum Wahlabstrusitäten-Blutbad von heute noch folgende erschreckende Meldung:
Am Samstag um 20.15 Uhr auf ProSieben: Die TV total Bundestagswahl.
Seit Tagen sieht man auf dem Heimatsender von Raab bereits Werbespots, die als "Breaking News" firmieren und mit dem knackigen Slogan schließen: "Wenn der Kanzler die Wahlen vorziehen kann, können wir das schon lange." Denn in dieser Wahlsondersendung können die Zuschauer schon mal per Telefon ihre Stimme abgeben (und gleichzeitig natürlich, Raab, ProSieben und Telekom noch reicher machen). Damit ist mal wieder ein neuer Höhepunkt/Tiefpunkt der vielzitierten Mediendemokratie erreicht.
Heute Abend ist es endlich soweit. Es kommt zum langerwarteten Duell.
Dank meiner Rundfunkgebühren ist es möglich, dieses epochale Ereignis auf vier der fünf bedeutendsten deutschen Fernsehsender live mitzuerleben. Gut, daß hier an die wichtige Vielfalt des Programms gedacht wurde.
Falls man das Großereignis des Tages sowieso mit jemandem gemeinsam schaut, gibt es eine Möglichkeit ein bißchen sportlichen Wettbewerb hineinzubringen. Durch das Extra-3-Phrasen-Bingo. Es gibt jeweils einen Bingo-Schein für den Kanzler und für die Kandidatin.
Zum Schärfen des Feindbildes kann man abschließend auch noch diese Seite besuchen. Auch wenn sie auf den ersten Blick nicht sonderlich intelligent scheint.

Eine weitere gute Quelle sind die letzten (und vermutlich auch noch die nächsten) paar Tage auf Tegans Blog, die relativ viele Links dort sammelt, die für den angehenden Pastafarian von Interesse sind.
Inzwischen haben einige Mitglieder des Kansas City School Board auf den Vorschlag reagiert. Bisher leider nur die wenigen vernünftigen.
Außerdem kann man nun endlich seinen Glauben offen vor sich her tragen. Es gibt nämlich endlich die passenden FSM-Devotionalien.
Von Jesus gibt es bestimmt nicht so schöne Flash-Abbilder.
Sogar der sonst kaum tagesaktuelle Strip Ctrl-Alt-Del nimmt das Thema auf. Damit dürfte es endgültig im Mainstream angekommen sein, dem Geek-Mainstream natürlich.
In Kansas scheint die extrem dümmliche Idee, Intelligent Design, eine Art Schöpfungstheorie, gleichberechtigt mit der Evolutionstheorie an Schulen zu unterrichten mal wieder an Boden zu gewinnen. Ein nicht-dummer Mensch hat daraufhin einen abstrusen offenen Brief an die Schulbehörde geschrieben, der einen absurden, aber aus den Umständen logisch folgenden, Vorschlag macht.
This open letter to the Kansas School Board takes it to task for teaching "Intelligent Design" (Biblical Creationism tarted up in scientific dress) in schools. The author points out that there are several compeeting theories that Kansas could teach its students, including the popular thesis that the universe was created by a "Flying Spaghetti Monster." There are pictures, too.
I'm sure you now realize how important it is that your students are taught this alternate theory. It is absolutely imperative that they realize that observable evidence is at the discretion of a Flying Spaghetti Monster. Furthermore, it is disrespectful to teach our beliefs without wearing His chosen outfit, which of course is full pirate regalia. I cannot stress the importance of this, and unfortunately cannot describe in detail why this must be done as I fear this letter is already becoming to long. The concise explanation is that He becomes angry if we don't.
Dieser Vorschlag schlägt inzwischen mehr und mehr Wellen. Mittlerweile gibt es sogar schon den passenden Autoaufkleber in verschiedenen Versionen. Und das scheint noch lange nicht das Ende des ganzen zu sein. Ein guter Startpunkt für Leute, die noch mehr Spaß damit haben wollen, ist sicherlich der passende Wikipedia-Eintrag oder eine Google-Suche.
Eine weitere alternative Theorie findet sich hier:
Science or Norse Mythology?
Und noch etwas ähnliches im klassischen Onion-Stil: .
Anti-falling physicists have been theorizing for decades about the 'electromagnetic force,' the 'weak nuclear force,' the 'strong nuclear force,' and so-called 'force of gravity,'" Burdett said. "And they tilt their findings toward trying to unite them into one force. But readers of the Bible have already known for millennia what this one, unified force is: His name is Jesus.
Ist denn alle Welt verrückt geworden?
Oder, noch schlimmer: Ist denn alle Welt katholisch geworden?
Ich kann es einfach nicht glauben! Da pilgern nicht nur Millionen von (angeblichen) Christen nach Köln - und zwar nicht irgendwelche Christen, sondern Jugendliche, die mit Sicherheit jede Menge vorehelichen Sex haben und dabei am Ende sogar verhüten. Nein, das ist nur der Anfang.
Da hole ich aus Verzweiflung heute meinen alten Fernseher von der Mansarde (=Dachboden) und muß mit ansehen, wie eine erschreckend große Zahl von Fernsehsendern einen Gottesdienst live überträgt. Live! Und dann auch noch drei Stunden lang! Drei Stunden! Am Samstag Abend! Zur besten Sendezeit! Und das ganze auch noch garniert mit einem Kommentar, der dem Amtsjubiläum der Queen angemessen schien. Die Anzahl an Sätzen, die mit einem Ausrufezeichen enden, sollte verdeutlichen, wie schockierend ich all das finde. Vor allem, wenn man bedenkt, wie dezidiert unchristlich sich der Durchschnittsmensch von der Straße in der Regel verhält. Wo sind denn all diese zahllosen Christen auf beiden Seiten des Bildschirms im Alltag? Sind es die Leute, die einen auf der Straße zur Seite drängen, oder vielleicht doch eher die, welche auf diversen Ämtern (oder heißen die jetzt eigentlich alle "Agenturen"?) ihren Machtrausch ausleben? Erschrecken auch der Rummel, der um diesen alten Mann gemacht wird, nur weil er zufällig im "befreundeten" Ausland (=Bayern) geboren wurde. Nur am Rande habe ich von abstrusen Sicherheitsmaßnahmen gehört. Warum ich dies generell für verwerflich halte, habe ich schon vor einigen Monaten erklärt. Besonders unnötig erscheint es aber bei einem Mann, der a) sowieso schon in einem Alter ist, in dem der Tod hinter jeder Ecke lauern kann, und der sich b) für den Abgesandten Gottes auf Erden hält - eine Position, die doch vermutlich durch göttlichen Beistand in Notfällen begleitet wird. Das sollte man zumindest annehmen. Wenigstens wenn man Katholik ist, aber das ist ja heutzutage scheinbar jeder. so wie vor vier Jahren plötzlich alle Amerikaner waren. Vermutlich wird auch diese bedingungslose Solidarität mit den Menschenfischern schneller wieder abflauen als man einen Benedetto-Sprechchor auf die Beine stellen kann. Ich hoffe es jedenfalls.
Und wieder mal ist der gefürchtete "Verrückte Freitag" nach langer Abwesenheit zurückgekehrt.
40 Things That Only Happen In Movies
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Na endlich: Sinnvolle Dialoge in Pornos
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Unanswerable Questions
Bei Snopes.com gibt man sich wirklich Mühe, Fragen zu beantworten, aber manche Fragen sind einfacht unbeantwortbar:
Every day our inbox fills with hundreds of questions that range from the routine to the extraordinary, the mundane to the fantastic. While we're honored that our readers think to turn to us with these head-scratchers, many of their queries are too obscure or complicated for us to answer. Among the more unusual questions that are sent our way, we sometimes find a few seemingly posed with such a sense of urgency that we can't help but wonder about the circumstances that prompted them — and the results.
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Und da soll noch mal jemand sagen, es seien noch nicht genügend kranke Ideen im Umlauf. Wie wäre es denn mit dieser hier?
What is Books2Eat?
The International Edible Book Festival is a yearly event that takes place on April 1 throughout the world. This event unites bibliophiles, book artists and food lovers to celebrate the ingestion of culture and its fulfilling nourishment. Participants create edible books that are exhibited, documented then consumed.
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Another Funny Flash-Game. Ein kleiner Kerl versucht, Deinen Mauszeiger zu fangen. Wenn man lange genug durchhält, läßt er sich immer neue fiese Tricks einfallen.
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Endlich gibt es sinnvolle Reaktionen auf die Terroranschläge in London im letzten Monat.
You Blew Me Up You Bastard.Com
If you're killed by an act of terrorism, the newspapers and television stations will use whatever photo they can.
From graduation...; Your holiday snaps...; Or if you're really unlucky, CCTV...
None of these express the anger, the rage, even the disappointment your disembodied spirit will feel at having your life untimely snuffed out.
That's where YouBlewMeUpYouBastard.com comes in. We'll store a photo of you, giving it large at the terrorists what done you in, and in the event of your body being blown to bits by a suicide bomber, we'll supply your disgusted image to all news services.
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Many U.S. Cities Losing Battles To Preserve Their Burger Kings
"Most people don't even know that our Burger Kings are in trouble, or they say they're too busy to help," Poenig said. "People don't realize that every time a Burger King closes, a little piece of America dies."
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Suicide Bomber Killed En Route By Car Bomb
"I had a man last week get stuck in traffic while driving a car bomb to the Mendi Temple," al-Shimiri said. "When he arrived, he found it already on fire. We don't fill the cars up with enough gas to make two-way trips, so he was forced to blow up a nearby disco. This is madness."
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Iraqi cleric Moqtada al-Sadr believes all insurgents must find direction in their extreme fundamentalist faith. "When I close my eyes, all I can see are the faces of all the innocents al-Khalaf will never get a chance to kill. It is a sad day, but we must not let it shake our faith in the wrath of Allah."
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The Llama Song. Richtig gut nur mit eingeschaltetem Sound.
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Warum man immer zuerst nach rechts und links schauen sollte, zeigt dieses Foto.
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Peter David weiß, warum die irakische Verfassung immer noch nicht fertig ist.
Seit einigen Wochen bemerkt man eine deutliche Veränderung in der Dortmunder Innenstadt. Offenbar hat sich das beliebte Maskottchen des Dortmunder Konzerthaus, das geflügelte Nashorn, selbständig gemacht und Dutzende von Nachkommen gezeugt, die jetzt erst mal ziemlich unmotiviert überall in der Innenstadt rumstehen. Pfiffige Geschäftemacher haben diese einmalige Gelegenheit genutzt und die Nashörner in einem unbeobachteten Moment kreischend bunt angemalt. Und wie um sich mit ihrer grausamen Tat zu brüsten wurde auch noch an jedem der hilflosen Rhinozerosse eine Tafel angebracht, auf der die schändlichen Verunstalter völlig unverhohlen ihren Namen preisgeben. Eine himmelschreiene Ungerechtigkeit und Tierquälerei. Da muß man sich doch fragen, wo die Tierschutzpartei war, als die armen Nashörner ihren Schutz gebraucht hätten.
Die Wirklichkeit ist natürlich viel prosaischer. Diesem Artikel zufolge sind die Nashörner der neueste und bisher erfolgreichste Streich des Dortmunder City-Marketings. Man kann sich ruhig schon mal an den Anblick gewöhnen, da die Mehrzahl der Tierchen uns bis in die Zeit nach der Fußball-WM begleiten werden. Bleibt nur die Frage: Was sollen nur die Fußballverrückten der Welt, die nächstes Jahr hier anreisen, von Dortmund denken, wenn das die Visitenkarte der Stadt ist.
Der gute alte Jacob drehte sich vermutlich im Grabe herum, wüßte er um Terry Gilliams neuen Film:
The Brothers Grimm
Man beachte die Tagline: Eliminating Evil Since 1812
Offenbar sind die beiden verdienten Germanisten (man möchte fast sagen die Urväter der Germanistik) in diesem Film als Trickbetrüger und Monsterjäger unterwegs. Die Hauptrollen werden von Matt "Die Bourne-Identität" Damon und Heath "Ritter aus Leidenschaft" Ledger übernommen.
Hier ist die offizielle Seite des Films, von der ich auch das hier abgebildete Poster geklaut habe, und hier ist der imdb-Eintrag. Der Film kommt voraussichtlich am 6. Oktober in die deutschen Kinos. Ich weiß nicht recht, ob ich nun weinen oder lachen soll. Erst mal abwarten. Es könnte ja sein, daß es ein ganz unterhaltsamer Film wird. Immerhin ist Terry Gilliam bekannt dafür, ziemlich gute Filme zu machen. Man denke nur an Twelve Monkeys. Man wird halt den inneren Germanisten während des Kinobesuchs ausschalten müssen.
...ist der Bundesdance zurückgekehrt; eine lustige Flash-Spielerei, bei der man diesmal Gerd, Angie und Edi das Tanzbein schwingen lassen kann.
Viel Vergnügen.
in 2002, graduate student Alexander König examines some of the notes Richard Tolman left behind at the California Institute of Technology on parallel universes. After reading some of the more bizarre claims, König decides to apply the principles involved, and disappears.
(entry for August 7th, 2005 on Today in Alternate History)
Das ist das wahrscheinlich coolste Geburtstagsgeschenk, das ich jemals bekam (auch wenn es technisch nicht wirklich als Geschenk zählt).
...und das Nilpferd und das Krokodil und (nach einem Neustart wegen eines Fehlers) auch die Schlange.
Alle wurden sie kuriert. Von mir. Ich bin ein Super-Genie!
Und falls Ihr Euch fragt, wovon ich da eigentlich rede. Es geht um Die Anstalt - eine "Psychiatrie für misshandelte Kuscheltiere". Das ist ein sehr unterhaltsames Flash-Spiel, bei dem man traumatisierte Kuscheltiere therapieren muß.
Und ich bin nur auf diese Seite gestoßen, weil mein Radiowecker auf WDR2 steht. Der alte Spruch ist also doch wahr: Fernsehen verblödet - Radio bildet.
Damit Ihr nicht wieder so lange ohne blog-Eintrag bleiben müßt, teile ich mal wieder eine Perle von der UA-Mailingliste mit Euch:
Jemand postete diesen Link, worauf Scott Dorward folgendes zu sagen hatte:
I have a book called Looking at Death, which, if memory serves, tied in
with a photographic exhibition examining attitudes to death over the
years. One chapter was devoted to the Victorian custom of taking
post-mortem photographs of loved ones, especially children, to honour
their memory.
The creepiest photograph in the book was of a dead baby. What made it so
creepy was that the parents had taken some pictures of the child before it
had died and had cut out the eyes from one of them and pasted them onto
the picture of the dead child. The effect of the dead baby staring out of
page with living eyes remains one of the most disturbing things I've seen.
You know what? That picture would fit in perfectly on this site. *shudder*
PS: Der Titel dieses Eintrags ist eine andere Reaktion auf den Link.
Am Sonntag sollte man auch mal seinen religiösen Neigungen nachgehen. Ich bin ja immer noch auf der Suche nach der passenden Religion für mich. Das hier könnte ein heißer Kandidat sein:
Sarah Kuttner hat sich mit einer doch recht mäßigen Sendung in die Sommerpause und nach Berlin verabschiedet, so daß ich vor Langeweile ein wenig im Videotext herumblätterte. Und dort fand diese (tolle? abstruse?) Aktion Erwähnung:
"Wer will schon eine reaktionäre, eiskalte, eiserne Lady zur Bundeskanzlerin, die so aussieht, als ob sie sich täglich mit einer Heckenschere frisiert? Wir nicht!
Die Veranstaltung bleibt überparteilich (es gibt also keine Werbung anderer Parteien). Es geht einzig nur gegen Angela Merkel und ihre Helfershelfer!!!"
Ich habe in den letzten Tagen mal wieder etwas Boden beim Lesen der Unknown-Armies-Mailingliste gewonnen und dementsprechend auch einige Links von dort mitgebracht. Andere sind aber auch wieder von den üblichen Verdächtigen, zum Beispiel der Onion.
A Japanese research team has developed a fuel cell that runs on blood
Babes with Guns:
The Parody
The Real Thing
A gun nut is shooting things so you don't have to
Was erfinden sie wohl als nächstes?
Die Assistenten von Doctor Who in Aktion
I didn't find this very funny, but maybe some of you will. It's definitely weird.
If Some Software Developers Built Houses
Look! It's a house made of books!
Pointierter Kommentar der Onion zur Situation in Darfur
Bush suggests to give Vigilantism a try
Der tiefe, tiefe Fall von Anakin Skywalker
Und zum Schluß noch ein Bonbon aus Neil Gaimans Journal:
Speaking as a foreign national, in this post 911 world I find it hard enough to get into the US with a valid green card, and am always rather nervous about accidentally bringing fruit or suchlike contraband into the country. They don't like it if you bring fruit, and on several occasions at Minneapolis airport I've been taken aside and quizzed about whether I have any fruit on my person, or a cheese sandwich.
They seem to be loosening up on other things though:
Massachusetts lawmakers on Thursday called for a closer look at border security after customs officials allowed a man carrying a sword, a hatchet, brass knuckles and a chain saw stained with what appeared to be blood to cross the U.S.-Canadian border. Two days after being allowed into the United States in late April, Gregory Despres, 22, was arrested in Massachusetts in connection with the beheading of his elderly neighbor and the stabbing death of his wife in the New Brunswick town of Minto.
(It seems that the US customs/immigration people are saying that because he was a naturalised American, they had to wave him through. I bet they could have stopped him if only he'd had an apple.)
*Es sieht so aus, aber die meisten werden schon aufgrund der URL vermuten, daß dies keine echte BBC-Seite ist. Und das ist es auch nicht.
My horoscope this week is especially fitting if you consider that I played The British Empire in an Axis & Allies Pacific game last Friday.
Leo: (July 23—Aug. 22)
You've never been afraid to learn the lessons of history,
which is why your solution to everything is nuking Japan.
(from The Onion)
Wie immer ein Haufen seltsamer Links, ohne langwierige Kommentare.
Blogger identifies his own killer (News Article) (via Bloggity-Blog-Blog-Blog)
Zwei Star-Wars-Fans schrammen nur knapp an einem Darwin-Award vorbei (via Bloggity-Blog-Blog-Blog)
Rekrutierungsmethoden der U.S. Army:
[David McSwane], who had read about military enlistment challenges and had seen recruiters working the grounds of Arvada West, wanted to know "just how far will Army recruiters go to get one more."
[...]
The premise was simple: McSwane would try to join the Army as a high school dropout with an insatiable fondness for marijuana and psychedelic mushrooms. No matter how stoned and stupid McSwane acted, a pair of recruiters wouldn't wouldn't let him go.
[...]
McSwane was told to order a phony diploma and transcripts from an online diploma mill.
Das las ich gerade in der neuesten Technology Review in einem Interview mit Wolfgang Heckl:
Letztes Jahr habe ich einen Fernsehfilm über Nanotechnologie gedreht, und zwar einen Heimatfilm. Titel: "Das Nanoschnitzel".
[...]
Bloß keinen Telekolleg-Stil, dachte ich. Nicht schon wieder den klugen Professor im weißen Kittel, der alles erklärt! Stattdessen wandere ich in der Lederhose über das Werdenfelser Gebirge, treffe dabei eine Kuh und frage: Warum sind wir so brutal, extra eine Kuh zu züchten und dann zu schlachten, nur um zu unserem Schnitzel zu kommen? Dann kommt die neue Idee der Nanotechnik: Man könnte das Schnitzel auch durch Selbstassemblierung herstellen, indem man die richtigen Zutaten - Kohlenstoff, Stickstoff und Wasser - in die Nanowelle steckt. So wie eine Blume aus der toten Erde wächst, gesteuert von ihren Genen. Das alles kann man in der bayerischen Bergwelt wunderbar zeigen.
Star-Trek-Fans lesen so etwas natürlich mit Begeisterung. Endlich scheint der Replikator in greifbare Nähe gerückt. Und im Heer der Menschen, die sich vegetarisch ernähren, wird dieses neue Nahrungsmittel vermutlich für heiße Diskussionen sorgen.
"Die Ukraine wurde in den Clips der Show zwischen den Songs als schönes, bestaunenswertes Land gezeigt. Prächtige Arbeiten. Mit Witz - und frei von der Deutschen Phantasma, das Land exportierte nichts als Tschernobyl, Prostitution und billige Arbeitskraft." schreibt Jan Feddersen in der taz und macht sich damit endgültig lächerlich. Im Gegensatz zur Türkei im letzten Jahr, die ein schönes Gefühl für das Land und dessen Kultur vermitteln konnten, hatte man bei den ukrainischen Clips Mühe, zu erkennen, was hier eigentlich transportiert werden sollte. Es war niemals eine klare Linie zu erkennen und das dominierende Motiv waren Arbeiter mit Bauhelmen. Schade eigentlich, denn sonst war die Show technisch und taktisch wirklich einwandfrei und stellte ein gutes Zeugnis für die Ukraine auf dem Weg nach Europa aus.
Ziemlich treffend ist allerdings dieser Absatz aus dem taz-Artikel:
Bizarr nur, dass ausgerechnet jene vier Länder, die nie durch ein Halbfinale müssen, weil sie die größten Zahler der Eurovision sind, im Finale hinten landeten - neben Deutschland auch Frankreich, Großbritannien und Spanien. Man muss über ihre Künstler keine weiteren Worte verlieren, sie sind geschlagen genug - doch sie hatten etwas von Delegierten aus satten Welten, die in sich und an sich genug haben.
Paul O'Brien war dieses Jahr leider auswärtig und hat daher keinen Blog-Eintrag verfaßt, sondern lediglich das Semifinale kommentiert. Dafür kann man aber auf das blog seines Ninth-Art-Kollegen Andrew Wheeler ausweichen, der auch recht unterhaltsam über Semi-Finale und Finale blogt. Besonders schön ist hier ein Kommentar, aus dem ich mal das beste zitiere:
You're quite right to have no memory of Germany - a leather-clad bint with extensions howling way out of her natural vocal range in a sad curry-house karaoke night parody of Cher was evidence that Germany's "Song for Eurovision" competition is actually a random lottery of the country's entire population.
Germany - 4 Points. Und damit nur gut ein Drittel der Punkte des Vorletzten. Endlich hat die Welt den Deutschen mal deutlich gezeigt, wie schlecht das eigentlich ist, was von hier aus immer nach Europa geschickt wird. Wobei man der Fairness halber sagen muß, daß es auch noch deutlich schlechtere Lieder gab. Den letzten Platz verdankt Deutschland daher dem Umstand, daß es keine echten Eurovisionsfreunde hat, die dem Land aus Prinzip Punkte geben, egal wie schlecht das Lied ist. Dies hat - wie immer - die ehemals jugoslawischen Länder ins solide Mittelfeld katapultiert und Länder wie UK, Frankreich oder Spanien vor einem schmählichen letzten Platz bewahrt.
Wirklich unfair wurden nur die armen Schweden behandelt, die aus Versehen einen wirklich gelungenen Pop-Song abgeliefert haben, der sicher auch "im wirklichen Leben" (wie es der Kommentator so schön ausdrückte) Erfolg haben wird. Sieger der Herzen war für mich diesmal Moldawien, die als einzige ein wirklich interessantes Lied abgeliefert haben und dafür immerhin auch einen der vorderen Plätze belegt haben. Interessant war auch der lettische Beitrag. Während man die ukrainische Revolutionshymne für den Wettbewerb politisch etwas entschärft hatte, traten die Letten mit einem Stück namens The War Is Not Over an, das der Kommentator als sozialistisch beschrieb - ein Eindruck, der sich bestätigt, wenn man sich den Text ansieht. Überraschenderweise plazierte sich diese ruhige Nummer mit zwei Gitarre spielenden Typen und ohne Backgroundgesang oder nackte Weiber auf einem respektablen fünften Platz. Die verirrte Opernsängerin aus Malta landete sogar auf dem zweiten Platz. Aber gewonnen hat dann leider doch eine dieser typischen Grand-Prix-Nummern, diesmal aus Griechenland. Schade. Ich hätte es den Moldawen wirklich gegönnt.
Ich habe eine lange Zeit nichts hier geschrieben, weil irgendwie nichts anlag, daß ein ganzes eigenes Posting wert gewesen wäre. Daher gibt es hier jetzt ganz viel Kleinkram:
Harald Schmidt hatte in dieser Woche mal wieder nur eine Sendung, in der er aber wenigstens genügend Zeit fand, auf die bevorstehende Wahl einzugehen ("Falls Sie die beiden [Landtagswahl-] Kandidaten nicht auseinander
halten können: Rüttgers ist der mit dem Zettelkasten."). Dafür sollen aber nächste Woche sogar drei Sendungen kommen, wohingegen Sarah Kuttner dank des Feiertages nur eine bringt. Bei ihr gab es in dieser Woche dafür eine längliche Feier der 100. Sendung mit Best-Ofs aller Rubriken und (besonders schön) der musikalischen Gäste. Und den Clou gab es in der gestrigen Sendung, die womöglich die erste Viva-Sendung überhaupt war, die vollkommen werbefrei war. Technische Probleme (oder der enorme Einfluß von Frau Kuttner auf die Sendeleitung) machten dieses epochale Ereignis möglich. Ein Grund zur Freude.
Passend dazu bin ich neulich über diese Seite gestolpert, die sich den Kampf "Gegen die multimediale Mobilmachung" auf die Fahnen geschrieben hat. Zentrales Zitat: "Wir wollen keine Frösche, keine Ratten und keine Titten mehr auf unseren Mobiltelefonen." Es wurde auch Zeit, daß sich öffentlicher Widerstand regt. Wie ernst das Problem ist, zeigt sich daran, wer inzwischen schon alles auf diesen Abzocker-Zug aufgeprungen ist.
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Auf WDR2, einem Sender, dem ich schon immer recht wohlgesonnen war, gibt es eine in der Sendung Westzeit tägliche Rubrik namens U-Punkt, in der Mini-Kabarett-Häppchen zu hören sind. Wer sich nicht die Mühe machen will, für 2 Minuten Inhalt jeden Tag pünktlich um zehn vor elf einzuschalten, kann die Beiträge der vergangenen Woche auch einfach (wie ich) auf der Webseite des WDR anhören. Das Wunder des Streaming. (btw: Falls jemand eine gute Möglichkeit weiß, wie ich einen solchen Stream unter Linux speichern kann, würde ich diese gern wissen. Libreplay habe ich nicht dazu gebracht, ordentlich zu funktionieren.) Vor einiger Zeit gab es hier einen sehr schönen Beitrag von Dieter Nuhr zum Thema Kapitalismuskritik, der einen sehr wichtigen Punkt macht, der mir eigentlich auch hätte auffallen müssen. Die bösen Raubtierkapitalisten sind gar nicht von selbst auf die Idee gekommen, sich so zu verhalten. Sie ahmen nur die normalen Verbraucher und deren (beängstigende) Geiz-ist-geil-Mentalität nach. Den ganzen U-Punkt kann man vermutlich immer noch unter dieser Adresse anhören.
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Neil Gaiman verlinkt auf dieses sehr schöne Gedicht zum Thema Blurb Requests (Blurbs sind die Versatzstücke, die man auf anglo-amerikanischen Büchern oft findet, in denen berühmte Autoren ein Werk weniger berühmter Kollegen in den Himmel loben).
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Endlich kann man sich im Weltraum bestatten lassen. Danke, an das freundlich Bestattungsunternehmen mit dem häßlichen Namen: Christ-All Bestattungen.
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Eklig-bizarre Anti-Aids-Werbung aus Frankreich
Mal wieder ein Haufen Abstrusitäten aus dem Web, die scheinbar vermehrt auftauchten als ich offline war.
Things You Just Don't See in Superman Comics Anymore
Intelligente Haushaltsgeräte schlagen zurück
Why D&D isn't so swell (if you're a dragon)
Make Up Your Own Conspiracy Theory
We're sucking every last penny from our fans. Abstruses Star Wars-Merchandising bei The Beat.
Bin Laden schleicht sich in Texte indischer Liebeslieder.
[one] song went: "Bin Laden alve allaa (Bin Laden shot through two huge buildings, I have shot through your heart)".
Important Changes to Your Citizenship Agreement (via Bloggity-Blog-Blog-Blog)
(via Bloggity-Blog-Blog-Blog)
Ein paar Leute am MIT veranstalten die erste Convention für Zeitreisende. Es ist gleichzeitig die letzte und einzige solche Veranstaltung, da Zeitreisende ja aus jeder beliebigen Epoche anreisen können und so oft wiederkehren können, wie sie wollen.
Damit die Convention ein Erfolg wird, braucht sie unser aller Mithilfe. Es steht zu erwarten, daß das Internet in seiner jetztigen Form nicht ewig existieren wird. Und daher muß die Information über Termin und Ort der Veranstaltung vergessenssicher gemacht werden. Die Veranstalter schlagen zum Beispiel vor, die Daten in einen Tisch zu ritzen oder einen Zettel damit (säurefreies Papier!) in ein selten benutztes Büchereibuch zu schmuggeln. Alternativ kann man es auch tief im Wald in Bäume ritzen oder auf einem verlassenen Fabrikgelände an die Wand sprayen. Seid kreativ. Und erzählt möglichst vielen davon. Multiplkatoren sind immer gut. Da man auch nicht davon ausgehen kann, daß das MIT ewig Bestand hat, wäre es gut, die Koordinaten in Längen- und Breitengrad anzugeben.
Und falls Ihr selbst hingehen wollt: Kein Problem. Auch (Noch-)Nichtzeitreisende sind prinzipiell willkommen. Hier die Daten:
The Time Traveler Convention
May 7, 2005, 10:00pm EDT (08 May 2005 02:00:00 UTC)
(event starts at 8:00pm)
East Campus Courtyard, MIT
42:21:36.025°N, 71:05:16.332°W
(42.360007,-071.087870 in decimal degrees)
Diese Veranstaltung und der Yet Another Comics Blog's Free Comic Book Month, wo Gratis-Comics verschenkt werden, aber nur an US-Amerikaner (des Portos wegen), zeigen mir mal wieder schmerzhaft auf, daß ich wohl doch auf dem falschen Kontinent lebe. :-(
Papal Election Brings End To Worldwide Unsupervised-Catholic Sin Binge
Pope Emerges From Chrysalis A Beautiful Butterfly
Wir sind Papst-Special: Eine dieser beliebten Photoshop-Aktionen. Für den gemeinen Dial-Upper etwas zeitintensiv.
Und als Bonus:
What to do when terrorists attack - Look for these signs
The Meaning of Emoticons
Finally a horoscope on The Onion I can relate to:
Leo: (July 23—Aug. 22)
Although you've always worried about dying alone and unloved, you can put your mind at ease: A tragic mix-up at the pheromone lab will lead to your being loved to death by nine separate species.
Bereits Tage bevor die alten Männer auch nur in die Kirche gedackelt waren, hatten sich schon ein paar findige Surfer die entscheidenden Domain-Namen gesichert. Sowohl die offensichtliche deutsche Seite Papst-Benedikt.de als auch die passende amerikanische Seite BenedictXVI.com sind bereits vergeben. Der Spiegel berichtet ausführlich darüber, welcher Gedankengang den konfessionslosen bayerischen Fitness-Studio-Betreiber dazu brachte, genau diese Domain zu grabben. Beängstigend, daß sich Leute soviel Gedanken über den Namen des nächsten Papsts machen. Die amerikanische Domain gehört hingegen einem Katholiken, der sich sicherheitshalber auch noch Domains für seine anderen Namensfavoriten Clement XV, Innocent XIV, Leo XIV, Paul VII und Pius XIII gesichtert hatte.
(Die Überschrift verdanke ich zum Teil dieser Seite, auf die ich von diesem schönen Latein-Link-Verzeichnis geleitet wurde.)
115 halbsenile Senioren, zumeist weit jenseits der Rentengrenze, werden tagelang in ein uraltes Gebäude gesperrt. Und das Ganze findet auch noch in einem Gottesstaat statt, der die europäische Menschenrechtskonvention nicht anerkennt und in dem Andersgläubige eine Strafe erwartet, die schlimmer ist als der Tod.
Warum schreitet amnesty international nicht ein?
Nach einer Zeitspanne, die mir wie eine Ewigkeit vorkommt, rufe ich endlich mal wieder den "Verrückten Freitag" aus. Obwohl ich diese Links über einen sehr langen Zeitraum angesammelt habe, sind es doch überraschend wenig. Das mag daran liegen, daß ich noch einige Wochen an UA-Mailinglisten-Postings nachzuholen habe.
DO you have any non-fiction novels? - Stupidity in Retailing
Paintings smuggled into museum
völlig sinnlos? - Rotierende Buchstaben
What Do You Think: Oil Drilling in Alaska
American Torturing Jobs Increasingly Outsourced
Leah's Way - a Christian novel, its review and a way too stupid press representative
8 Minuten Tagesschau + ein ARD-Brennpunkt + Tagesthemen extra. Und Johannes Paul II. ist noch nicht einmal gestorben. Da soll noch einer sagen, wir lebten in einer säkularisierten Welt, in der Religion keine Bedeutung mehr hat.
Addon: Die öffentlich rechtlichen Sender überschlagen sich mit Sondersendungen. Sogar arte schmeißt sein Programm um (und büßt damit ein gutes Stück seines guten Rufes bei mir ein) und selbst Sat1 zeigt in jeder Werbepause kleine Nachrichtenschnipsel, die bei einem Privatsender durchaus als aktuelle Berichterstattung durchgehen können. Langsam finde ich das nicht mehr witzig, sondern beängstigend.
Außerdem male man sich nur einmal aus, was geschieht, wenn der Todeskampf des Papstes mehrere Tage oder gar Wochen dauert. Soll diese exzessive Berichterstattung so lange aufrecht erhalten werden? Und wenn nicht, kann man dann auf den eintreffenden Tod des Mannes noch angemessen reagieren oder nur noch die Sendungen vom heutigen Tag wiederholen, die ja scheinbar schon wie Nachrufe daherkommen?
Ich kann jedenfalls kaum glauben, daß der Tod des obersten Katholiken in unserer aufgeklärten Gesellschaft solche Wellen schlägt.
Bei den Nachforschungen für das neueste Blutbad im Kopf (das übrigens auch die Erklärung des Ausfalls letzter Woche inhärent mitliefert) bin ich über die neueste Seltsamkeit des KDE-Teams gestolpert. KDE Women:
KDE-Women is about building a community of female KDE contributors and users. On these pages you'll find projects by women developers, documentation, guidelines, reviews, help for beginners and much more. There are tutorials about coding, tips and tricks, and other nice stuff, that can be useful for you.
PS: Da ich die neueste Kolumne hier schon erwähne, möchte ich auch noch auf die neueste Comic-Rezension von Stefan hinweisen.
In einer Stunde ist es in Wirklichkeit schon in zwei Stunden. Das vielleicht Überraschendste an dieser Wunderlichkeit ist, daß dieses relative Verständnis von Zeit tatsächlich einige Jahre älter ist als Einsteins Relativitätstheorie.
Und, ja Ihr habt recht, man sollte sich natürlich auch über diese erwiesenermaßen sinnlose Maßnahme öffentlich beschweren. Der Widerstand organisiert sich beispielsweise hier. Eine wertneutrale Informationsseite kann man hier finden. Möglicherweise sollte man im Rahmen der Agenda 2010 mal darüber nachdenken noch die ein oder andere Stunde irgendwo einzufügen. Da könnte dann endlich mehr gearbeitet und konsumiert werden. Und dafür machen wir z.B. den Tag der Einheit ein paar Stunden kürzer. Da lungern die Leute doch sowieso nur rum. Man muß das ganze natürlich geschickter verkaufen als beim letzten Mal. Die Engländer sprechen beim heutigen Phänomen beispielsweise von Daylight Saving Time. Da möchte man doch gleich mitsparen. Geiz ist schließlich geil.
So. Da war ich also nach langen Monaten am letzten Donnerstag mal wieder in der CineSneak. Schließlich hatte ich durch meinen Sneak-Club-Beitritt vor ewigen Zeiten immer noch eine entsprechende Freikarte. Und nach diesem Erlebnis bin ich davon auch erst mal wieder für eine sehr lange Zeit kuriert. Zum einen liegt das sicher daran, daß ich inzwischen ein Alter(?) oder sonstwie eine Phase in meinem Leben erreiche, wo mir durchschnittliche Hollywood-Filme bestenfalls als Zeitverschwendung erscheinen. Und die Sneak-Preview ist ja wie eine Schachtel Pralinen: Man weiß nie, was man kriegt, aber die Chance, daß man nicht mag, was man kriegt, ist unangenehm hoch. Das Tüpfelchen auf dem entsetzen Aufschrei (Iiiiiiiiiiiih, was sonst?) ist aber die heimelige Club-Atmosphäre wo es statt Eisverkauf lustige Spielchen mit albernen Gewinnen gibt. Dabei stellte sich heraus, daß man hier wohl eine große Familie ist und die Studenten Moderatoren fast jeden beim Namen kennen.
Spätestens hier hätte man mißtrauisch werden sollen, denn Menschen, die sich aufgrund gemeinsamer Interessen zusammenrotten, sind für Außenstehende so gut wie nie ein Vergnügen. So auch hier. Der letzte Warnhinweis kam kurz vor dem Hauptfilm als ich und mein Begleiter bei einem Trailer für Ice Age 2 ernsthaft Sorgen bekamen, daß die Leute hinter uns sich wortwörtlich totlachen. Zum Glück lief der belanglose Film Reine Chefsache, bei dem es nicht gar so viel zu lachen gab. Zumindest für den Normalsterblichen, denn das hielt diese Leute nicht davon ab, sich bei jedem, was auch nur ansatzweise nach Gag aussah, wegzuschmeißen vor Lachen. Extrem beängstigend und ein gutes Argument dafür beim nächsten Kinobesuch, wie von meiner Begleitung vorgeschlagen, ein Publikums-Screening abzuhalten, bevor man die Karten kauft. Typische Testfragen (soweit ich mich daran erinnern kann):
Sie sehen im Film einen Autounfall. Was machen Sie?
a) Nichts. Ist halt 'n Autounfall.
b) Ich schmeiß mich weg.
c) Was?
Sie sehen im Film einen Gag, den Sie erst vor wenigen Minuten im Trailer gesehen haben. Beim ersten Sehen haben Sie sich weggeschmissen vor Lachen. Wie finden Sie den Gag jetzt?
a) Immer noch ganz witzig, aber jetzt kenne ich ihn ja schon.
b) Ich schmeiß mich wieder weg vor Lachen. Wahrscheinlich sogar schon vor der Punchline, denn ich weiß ja, daß es gleich witzig wird.
c) Was?

Nach wochen- ja beinahe monatelanger Funkstille hat Joscha Sauer endlich seine üble Viruserkrankung besiegt. Das bedeutet, daß man sich seit Anfang März endlich wieder an neuen Nicht Lustig-Cartoons erfreuen kann. Und sie sind immer noch genauso hervorragend wie vorher. Fans können sich auf eine ominöse Nicht-Lustig-Ausstellung in Kassel freuen, die es angeblich im April geben soll. Und im Mai kommt dann voraussichtlich auch schon das dritte Nicht-Lustig-Buch von Carlsen Comics. Wenn das kein Grund zur Freude ist.
Es folgen weitere Highlights aus der seltsamen Welt des Web, denn heute haben wir endlich wieder einen verrückten Freitag.
Wir haben es ja schon immer geahnt: Superman is a Dick.
Spider-Man war hingegen schon zu biblischen Zeiten der größte Held von allen. Hier sind Spider-Man's Greatest Bible Stories!
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Marvel möchte sein Ratingsystem (eine Art Comic-FSK) mal wieder umstrukturieren. Polite Dissent hat dazu einen tollen Vorschlag.
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Aus der Onion:
Tony's Law - Ein Segen für Kiffer
Bush determined to find warehouse where Ark of Covenant is
State of Minnesota too polite to ask for federal funding
I support the occupation of Iraq, but I don't support our troops
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Viele Menschen haben wie ich ihre Kindheit mit Lego verbracht. Jetzt kann man sich selbst zu einem Lego-Männchen machen, mit dem Mini-Mizer
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Auf der Suche nach Juwelen für den ganz besonderen Anlaß? Wie wäre es denn mit Ringen aus eigenem Knochengewebe?
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Und schließlich noch etwas aus der Kategorie: I can't believe it's not an alternate Universe: Bill Gates wurde zum Ritter geschlagen.
Diese Woche bin ich nicht über sonderlich viele Seltsamkeiten im Netz gestolpert. Daher weise ich vor dem Beginn des verrückten Freitags noch auf den Riesenerfolg von Firefox hin, um den Beitrag künstlich zu verlängern:
25 million in 99 days: Do you all ever sleep?
Und jetzt zu den Verrücktheiten:
Shoplifting is safer than downloading
| Stealing | Infringing | |
| Absolute Minimum | $0 no jail | $4,400 |
| Absolute Maximum | $100,000 1 year jail | $3,400,000 1 year jail lawyer fees and costs |
| Real World Example | Winona Ryder*: $2,700 fine $6,355 restitution $1,000 court cost 3 years probation | An Average RIAA settlement**: $14,875 |
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Project Manager Leaves Suicide Power Point Presentation
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Point - Counterpoint: Cosmology
......
Lassi Seppala von der Unknown Armies-Mailingliste hat einen Flash-Teaser für seine UA-Kampagne Unknwon LA online gestellt. Ich wünschte, ich könnte dort mitspielen.
.....
Gestern bekam ich mal wieder eine dieser zahllosen auf der ganzen Welt zirkulierenden E-Mails. Diesmal jedoch eine sehr unterhaltsame, die ich daher hier erwähne, anstatt sie an all meine Freunde weiterzuleiten. Für so etwas hat man schließlich ein blog. Da ich niemanden zumüllen will, poste ich nur einen Teaser und setze einen Link auf den kompletten Text.
NOTICE OF REVOCATION OF INDEPENDENCE
To the citizens of the United States of America,
In the light of your failure to elect a President of the USA and thus to govern yourselves, we hereby give notice of the revocation of your independence, effective today. Her Sovereign Majesty Queen Elizabeth II will resume monarchial duties over all states, commonwealths and other territories. Except Utah, which she does not fancy. Your new prime minister (The Right Honourable Tony Blair, MP for the 97.85% of you who have until now been unaware that there is a world outside your borders) will appoint a minister for America without the need for further elections. Congress and the Senate will be disbanded.
A questionnaire will be circulated next year to determine whether any of you noticed.
Der komplette Text findet sich beispielsweise bei about.com, wo man ebenfalls die passende Antwort der Amerikaner nachlesen kann.
The Supreme Court of Florida has instructed me to post the following to ensure strict balance in these turbulent times.
DECLARATION OF ANNEXING THE BRITISH ISLES AS PART OF THE USA
To the imperialist British colonizers.
In the light of your indecision over joining a common European Currency, your dissatisfaction with the European Union, your bickering with European Governments and the fact that you already almost speak our language and refuse to speak any other European languages, you are to be annexed as a State of America. Your state code will be GB. Zip codes will be assigned to replace your old postal districts. The state capital will be Stratford-upon-Avon which is a lot prettier than London. Princess Diana will be declared a saint. You have already assimilated so much American culture that you are unlikely to notice the transition.
Mich erreichte die Mail mit dem Zusatz by John Cleese. Als ich jedoch nach einer Online-Version googelte, fand ich heraus, daß es so einfach wohl doch nicht ist. Dieser Ursprung wird mehrfach als Urban Legend enttarnt, z.B. bei Truth or Fiction oder bei about.com.
It's directed to Americans from the British and is said to have been written by comedian John Cleese of Monty Python fame.
[...]
We've not found the origin [of]... this piece and have not seen any evidence that it was written by John Cleese.
Und damit Zeit für den zweiten "Verrückten Freitag", wo ich Euch mit seltsamen Netzteilen zumülle. Auf geht's:
Eine nicht ganz unpolemische Diskussion über Reformen findet sich bei artbroken. Könnte genausogut auch hierzulande stattfinden.
> When exactly did 'reform' become code for 'the rich get richer, the poor get the picture'?
It has always been that way.
Any suggestion for reform where the rich get poorer is immediately classified as "unrealistic".
.......
Paul O'Brien teilt uns mit, daß bestimmte Phänomene grenzübergreifend ihr Unwesen treiben:
It is a measure of how annoying that fucking frog is that Sweety The Chick is actually a major improvement.
Offensichtlich hinken die Briten uns allerdings zeitlich ein wenig hinterher und ich schließe mich diesem vorausschauenden Kommentar an:
Give it a fortnight...
.......
The Beat verrät uns (vermittelnd), was Popeye wirklich in seiner Pfeife hat:
Alternet examines just what was in Popeye's pipe, and comes to some startling conclusions:
During the 1920s and '30s, the era when Popeye was created, "spinach" was a very common code word for marijuana. One classic example is "The Spinach Song," recorded in 1938 by the popular jazz band Julia Lee and Her Boyfriends. Performed for years in clubs thick with cannabis smoke, along with other Julia Lee hits like "Sweet Marijuana," the popular song used spinach as an obvious metaphor for pot.
[snip]
Further, as a "sailor-man," Popeye would be expected to be familiar with exotic herbs from distant locales. Indeed, sailors were among the first to introduce marijuana to American culture, bringing the herb back with them from their voyages overseas.
.......
Eine geniale Anti-Spam-Idee kommt von The Onion
Immigrant laborers hired to delete spam
SAN DIEGO--Executives at Gortman Consulting are hiring immigrant day laborers to delete their junk e-mail. "Our employees were wasting hours of valuable time sifting through spam," Gortman CEO Donald Barris said Monday. "Finally, I was like, 'Eureka! Hire some low-cost Hispanic laborers to empty our Outlook Express trashcans.' Our IT van just swings by the docks in the morning and picks up a dozen or so guys." While Barris said the laborers are "happy for the work," labor-rights groups have complained that repeatedly pressing the delete key has caused numerous cases of carpal-tunnel syndrome among migrant spam removers.
Ebenfalls dort können wir erfahren, was Google für dieses Jahr noch so plant.
.......
Schließlich verlinkt Neil Gaiman ein Movie-Script, das es (bis jetzt) nicht bis zur Produktion geschafft hat: Episode IV - Attack of the Ducks. Und wer denkt da nicht sofort an den Klassiker March Of the Sinister Ducks (Direktlink zum MP3).
Es ist Freitag und damit ist es Zeit für eine brandneue Rubrik hier bei Persistent Illusions. Einen Tusch, bitte! Ich präsentiere den verrückten Freitag. Wir alle wissen ja, daß der Freitag ohne Zweifel und unangefochten der seltsamste Wochentag ist. Am Samstag mag vielleicht das Sams kommen, aber das ist nichts gegen die Absurditäten, welche einen an einem Freitag heimsuchen können. Dieser Tatsache trage ich jetzt auch hier in meinem Weblog Rechnung, indem ich immer Freitags eine Sammlung spaßiger, seltsamer und zuweilen völlig abstruser Netzfundstücke verlinke. Gute Unterhaltung.
Viva gesteht in einer Pressemitteilung die restlose Verunstaltung seines sowieso schon dürftigen Programms. Interpretiert wird es hier von argh!
.......
Der Daily Telegraph bringt eine extrem unglaubwürdige Geschichte über die Arbeitsweise der vielgescholtenen Agentur für Arbeit.
Die Quintessenz: 'If you don't take a job as a prostitute, we can stop your benefits'. Das heißt, man ist gezwungen als Arbeitssuchende jedweden Job anzunehmen, notfalls auch als Prostituierte. Besonders erheiternd ist dieser Satz:
The government had considered making brothels an exception on moral grounds, but decided that it would be too difficult to distinguish them from bars.
Bei A Fistful of Euros ist man zur Zeit bemüht, diesen Artikel auf seine Glaubwürdigkeit abzuklopfen.
.......
CNN und zahlreiche andere Quellen berichten von einer Studie, die zeigt, daß der gute W die Feinde der Freiheit demnächst schon im eigenen Land suchen muß.
Yet, when told of the exact text of the First Amendment, more than one in three high school students said it goes "too far" in the rights it guarantees. Only half of the students said newspapers should be allowed to publish freely without government approval of stories.
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Hooray. It's Scott McCloud vs. A Bear. So far the bear is winning.
Es ist mal wieder an der Zeit für ein Posting, das lediglich aus dem unerschöpflichen Reichtum an Seltsamkeiten des weltweiten Netzes zehrt.
Warum sollten Superhelden keine Kontaktanzeigen schalten? (via artbroken)

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Microsoft kann offensichtlich auch keine Routenplaner programmieren. Den Beweis liefert MapPoint, das einen für die Strecke von Haugesund (Norwegen) nach Trondheim (ebenfalls Norwegen) auf eine Zwei-Tages-Reise durch sieben verschiedene Länder schickt. Unglaublich, aber die Wahrheit. Details finden sich hier.
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Und zum Schluß mal wieder eine Auswahl an Important Events In History That Never Occurred Today. Die Seite ist nach wie vor empfehlenswert und demnächst kann man auch den ersten Roman des Alternate Historian in gedruckter Form kaufen - die ersten beiden Drittel liegen schon in pdf-Form vor.
24. Januar:
in 1914, almost a year after vowing he would never work on it again, Franz Kafka finished his novel Amerika. Although most critics say that the beginning is a powerful tale of a European boy banished to America by scandal, the ending where the boy is turned into a sheep and eaten by coyotes in Oklahoma does tend to throw most people.
in 1984, Apple Computers released the Macintosh, a personal computer with a graphical user interface, rather than the command line that most PC's had used up to that point. This innovation, although not unique to Apple, rocketed them to the top of the computing world. By the end of the decade, they produced almost 80% of the computers used in America, and their operating system, licensed out to other computer manufacturers, today accounts for around 90% of the computing done in the world.
Vor einigen Tagen schon erreichte mich mal wieder ein Kettenbrief. Diesmal allerdings mit einem Heiratsantrag. Leider nicht an mich, aber ich halte das ganze trotzdem für eine sehr originelle Idee. Auch wenn dieses blog nur sehr sehr schwach frequentiert wird, schreibe ich dennoch darüber, um mein Scherflein dazu beizutragen, daß diese hübsche Idee zum Erfolg führt.
Heute ist Montag, der 11.10.2004. Schon lange überlege ich mir, wie ich meiner langjährigen Freundin Sandra nach acht Jahren einen besonderen Heiratsantrag machen kann. Und da liegt die Messlatte durch einschlägige Sendungen wie Traumhochzeit etc sehr hoch...
Ok, dachte ich mir, dann mach ich mal was ganz Anderes: ich schicke meinen "Heiratsantrag für Sandra" anonym an 50 wildfremde Menschen, von denen ich nicht weiß, in welcher Region Deutschlands sie wohnen. In der Hoffnung, dass diese 50 Menschen meine Email an möglichst viele Menschen weiterleiten usw. werde ich warten, ob er irgendwann bei Sandra ankommt. Ich bin mir bewusst, dass es einige Zeit dauern kann. Diese Zeit wird aber mit Sicherheit die spannendste Zeit meines Lebens und die Vorfreude wird ins Unermessliche steigen..
Die richtige Sandra kann sich anhand dieses Gedichts erkennen. Leute, die ihm helfen wollen, können den E-Mail-Text hier finden und wenn Ihr neugierig seid, ob es denn nun endlich geklappt hat, hält Euch der gute Mann auf seiner eigens eingerichteten Homepage auf dem Laufenden.
A Softer World usually only updates on Friday but makes an exception for Nov. 3rd:
Lyssas Lounge malt sich aus, was die Folgen sein werden.
Und als hätte die US-Präsidentschaftswahl noch nicht gereicht: Giant squids are taking over the world, die erschreckende Wahrheit über den Hello Kitty-Vibrator wird endlich enthüllt und das Schnabeltier wurde schließlich doch noch offiziell für seltsam erklärt.
At X-Investigations you can meet Bob Johnson,
An expert in the occult sciences for over 30 years [He] is the author of Corporate Magick, Mystical Tools for Business Success, the only book of its kind that offers a practical guide for using many of the most effective magickal disciplines – Wicca, Santeria, the Kabbalah, Astrology, and more – in the average person’s everyday business and career life.
But that's not all. X-Investigations is also home to his lovely clairvoyant Czech associate, Silvana. And she is - I am not making this up - The World’s Sexiest Ghost Buster ™
Isn't Life great?
Dank der UA-ML habe ich diese wunderbare Seite entdeckt:
Schon lange nichts so Schaurig-Schönes mehr gelesen. Ich empfehle, das Ganze nachts zu lesen. Idealerweise auf einem Laptop in einerm fremden Haus.
Wieder einmal habe ich im schonungslosen Selbstversuch ein Sprichwort getestet und auch dieses erwies sich als zutreffend. Es hat sich nämlich herausgestellt, daß ich, je mehr freie Zeit ich habe, desto weniger geregelt bekomme. Das Spannendste in den letzten Tag war da sicherlich noch der Besuch der diesjährigen Spielemesse. In der letzten Woche habe ich außerdem ein weiteres Mal das wunderbare Vollplaybacktheater gesehen. Diesmal mit der großen Jubiläumshuldigungstournee: 25 Jahre "Die drei ???" - 7,5 Jahre Das Vollplaybacktheater. Wenn Ihr Euch beeilt und in Norddeutschland wohnt, könnt Ihr sie in den nächsten Tagen noch live sehen.
Während ich hauptsächlich faulenze, spielt sich an anderer Stelle im Haus das genaue Gegenteil ab. Offenbar ist mein auf mysteriöse Weise verschwundener Nachbar nicht wieder aufgetaucht, da die Wohnung inzwischen neu vermietet wurde und die neuen Nachbarn nun fleißig am Renovieren sind.
Damit das blog hier nun nicht genauso einschläft, wie all meine anderen Aktivitäten sammle ich mal wieder die interessantesten und bizarrsten Neuigkeiten aus dem Web ein:
Mit dem Winter kommt auch wieder die Grippezeit. Momentan kann man sich noch völlig kostenlos dagegen impfen lassen. Zur Abschreckung - So sieht der Bursche aus:

Ihn und seine Kollegen (z.B. HIV oder die Pest) kann man sich jetzt als Stoffpuppen bei Giantmicrobes bestellen.
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Die Hirnforschung macht derweil riesige Fortschritte. Zum einen versuchen US-Forscher uns mit Braingate einen Hauch von Shadowrun in die Gegenwart zu bringen:
Ein wichtiger Schritt zur Verbindung von Mensch und Maschine scheint getan: Ein querschnittgelähmter Mann kann allein mit seinen Gedanken Computer und Fernseher steuern. Mediziner hatten ihm einen Chip eingepflanzt, der Signale aus dem Gehirn an einen Computer schickt.
Zum anderen gibt es da Dr. Viktor Frankenst... äh Thomas DeMarse, der sich seine eigenen Gehirne in Petrischalen züchtet:
Dr. Thomas DeMarse hopes observing the brain-in-a-dish will enable scientists to learn more about how real brains work. "There's a lot of data out there that will tell you that the computation that's going on here isn't based on just one neuron. The computational property is actually an emergent property of hundreds or thousands of neurons cooperating to produce the amazing processing power of the brain."
DeMarse will soon be attending a summit with colleagues Dr. Frankenstein, Dr. von Doom and Mr. Spock to find develop more -- shall we say -- promising lines of research.
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In weniger als einer Woche finden in den USA (man beachte den Artikel) die vielbeachteten und gefürchteten Präsidentschaftswahlen statt. Das Ganze schlägt diesmal besonders hohe Wellen. So zum Beispiel Eminem schließlich doch noch das angekündigte politische Video nachgelegt. Momentan konnte ich noch keine Infos darüber finden, ob man das Video auch hierzulande im Musikfernsehen bestaunen können wird oder ob es eine passende Single-Auskopplung geben wird. Aber die Breitband-Welt kann sich das Video auf der deutschen Eminem-Seite ansehen. Die US-Seite ist, als ich das hier schreibe, nicht erreichbar. Man kann nur mutmaßen, ob das an den Millionen Fans liegt, die sich das neue Video ansehen wollen, oder ein Denial-Of-Sevice-Angriff derjenigen, die nicht wollen, daß sich alle das Video anschauen. Hier kann man sich den Text durchlesen. Die US-Wahl ist auch hierzulande mehr als sonst Thema. So zeigt z.B. ProSieben am Montag, einen Tag vor den Wahlen, Michael Moores Fahrenheit 9/11. Und bereits heute gibt es bei den Öffentlich-Rechtlichen ebenfalls Sendungen zum Thema. Abschließend dazu noch ein Bild von Alex Ross, das ich bei The Beat gefunden habe:

Alternative Realitäten sind immer wieder sehr unterhaltsam. In diesem Zusammenhang weise ich noch mal schnell auf das nach wie vor überaus unterhaltsame Today in Alternate History hin. Der eigentlich Grund des Postings ist aber ein sehr interessanter Beitrag von Will Shetterly, der sich durchaus kritisch mit der Frage beschäftigt: Was wäre, wenn George W. Bush 2000 wirklich gewählt worden wäre. Das dargestellte Szenario (das nicht von ihm selbst ist - den ursprünglichen Text habe ich aber nicht finden können) enthält sehr viele ziemlich unglaubwürdige Annahmen, die Will auch entsprechend harsch kritisiert. Denn seien wir einmal ehrlich, so dumm, wie der Bush in diesem Szenario, kann sich doch nun wirklich kein US-Präsident anstellen.
Für alle, die bereits sehnsüchtig auf den sechsten Harry Potter warten: Everything There is to Know About Harry Potter and the Half-Blood Prince (If You're Not J.K. Rowling)
Der endgültige Beweis: Massenvernichtungswaffen können nach wie vor nicht gefunden werden
Schockierend: Obst beim Geschlechtsverkehr
Eine der schönsten Visionen für das Europa des Jahres 2014 auf der Seite der euro.de-Zeitkapsel.
Mely erzählt in seinem Livejournal eine lustige Anekdote über die amerikanischen Behörden: Born in the USA
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Eine amerikanische Studie scheint zu beweisen, daß es immer weniger Leser gibt. In diesem Essay aus der Village Voice wird diese Panikmache auf überaus amüsante Weise ins rechte Licht gerückt:
"The percentage of American adults reading literature has declined from 56.9 percent in 1982 to 54 percent in 1992 and 46.7 percent in 2002. But now (ahem) read the wording of the question: "The survey asked respondents if, during the previous twelve months, they had read any novels, short stories, plays, or poetry in their leisure time (not for work or school)." It will come as news to historians and memoirists, working in the two most vibrantly evolving genres of the last decade, that what they create does not constitute "reading." Nor, for that matter, do essays or graphic narratives.
The question's wording also rules out any students who may already be reading for their classes, and for that reason are not engaged in leisure reading. Fancy that: You can be an English major and still be a nonreader. And then, when you're done working on your term paper, you can relax in the campus coffeehouse Not-Reading newspapers and magazines, and fire up your laptop to Not-Read the blogs and the latest wire reports.
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Das beste mal wieder zum Schluß: Am 19. September ist endlich wieder Talk Like A Pirate Day, savvy?
Momentan stecke ich bis zum Hals im Dativsumpf und komme daher auch kaum dazu hier regelmäßig zu schreiben. Zudem passiert auch kaum etwas interessantes. Daher begnüge ich mich damit schamlos das Internet auszubeuten und mal wieder jede Menge tolle Dinge, die ich fand, hier wiederzugeben.
Zuerst möchte ich jedoch auf eine Neuerung in der Sidebar aufmerksam machen. Da ich ja zur Zeit (das werde ich NIEMALS zusammen schreiben) nicht dazu komme, Rezensionen für Blutiges Gemetzel zu schreiben, gibt es jetzt direkt hier ein paar Sachen, die ich einfach kommentarlos empfehle. Ich plane das auf jeweils nur ein paar Elemente zu beschränken, die mich in der letzten Zeit begeistern konnten. Mal schauen, wie es läuft.
Dann rasch ein Hinweis, daß das kommende Wochenende bei Viva ein Fanta 4 Wochenende ist.
Doch nun zum Netzspaß:
Neil findet hier einen recht eigentümlichen Artikel und kommentiert diesen:
Although many more planets are being discovered outside the solar system, none of them looks anything like our own planets. And it is possible that they formed in a completely different way, making our planetary system rather unique.
...and I found myself puzzling what "rather unique" means, when used in a paragraph like that in a scientific journal. I think it means that our solar system is more unique than a solar system that is quite unique, fairly unique or a bit unique, but less unique than a solar system that is very unique, extremely unique or unbelievably unique. All of which, I suspect, must be less unique than a simple "unique", which means, of course, "one of a kind".
I don't have a problem with gradations of uniqueness when used to describe hairstyles, dancers, or the taste of stewed fruit-bat, but in an article like that, it seems rather meaningless. Or quite meaningless. Or even meaningless.
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The RIAA sees the face of evil, and it's a 12-year-old girl
The RIAA [Recording Industry Association of America] has nailed one of the most prolific file-traders in the U.S., filing a lawsuit against 12-year-old Brianna LaHara.
[...]
She may look like a sweet and innocent child, but the RIAA says it's only going after major copyright violators at the moment. So you make the call.
[...]
Brianna could face charges of up to $150,000 per infringed song, but we have a feeling this might be a tad unrealistic. We suggest the RIAA take all of her toys instead.
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Hier kann man die Erde mal von ganz weit oben sehen.
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Das beste zum Schluß: The 34 Languages of McDonald's bezeichnet sich selbst als "interaktives, linguistisches Quiz" Die Idee:
This set of pages was inspired by a visit to McDonald's in May 2004. Along with our son's Happy Meal, we got a small playstation-type game where you have to help a monkey catch bananas as they fall from the sky. I was amused to note that the instructions came in no fewer than 34 languages, spoken in and around Europe. It occurred to me that even without speaking a word of some of these languages, it is possible to work out what they are from their unique spelling peculiarities, and as we munched away I scribbled down my guesses.
Then I thought, why not see if other people find this an interesting process? So I've drawn up this interactive quiz - no scores, just the intellectual challenge at each stage of knowing how many guesses it took you to get the right answer.
Mir hat das viel Spaß gemacht, auch wenn ich gerade bei den slawischen Sprachen furchtbar versagt habe. Mit Firefox 0.8 konnte ich alle dargestellten Zeichen problemlos lesen, aber für den Fall, daß es jemandem nicht so gehen sollte, werden die Sonderzeichen auch immer noch beschrieben, so daß einem lustigen Quiz nichts im Wege steht.
Have a lot of fun!
Ich habe eine neue Lieblingsband:

Das zeigt wieder, was für abstruse Sachen man finden kann, nur wenn man bei Amazon mal "Dativ" eingibt.
"You know what seems odd to me? Numbers that aren't divisible by two." -- Michael Wolf.
Der Beweis, daß alle ungeraden Zahlen wirklich Primzahlen sind, wurde bereits mehrfach angetreten. Netterweise wurden hier und hier die Beweise gesammelt. Einige Beispiele:
Logician:
Hypothesis: All odd numbers are prime
Proof:
1. If a proof exists, then the hypothesis must be true
2. The proof exists; you're reading it now.
From 1 and 2 follows that all odd numbers are prime
Computational linguist:
1 is an odd prime, 3 is an odd prime, 5 is an odd prime, 7 is an odd prime, 9 is a very odd prime, ...
Statistician:
100% of the sample 5, 13, 37, 41 and 53 is prime, so all odd numbers must be prime.
Inzwischen haben sich auch eine Reihe von Linguisten an derartigen Beweisen versucht. Beispielsweise so:
The Historical Linguist
"It is clear that the whole paradigm of odd numbers was originally prime (see, for example, 3, 5, 7, 11, and 13). However, certain composite numbers, including 9, have been introduced into the paradigm, probably through borrowing."
The Phonologist
"3 is prime, 5 is prime, and 7 is prime. While 9 does not appear to be prime, if we said it is not prime, we would be missing an important underlying generalization."
Gefunden habe ich dies auf It's Ablaut Time, dessen Name die Gebiete andeuten soll, die man hier erwarten kann.
It expresses at least three themes that will come up on this blog: historical linguistics, non-concatenative morphological processes, and stupid puns.
Einige von Euch haben sicherlich schon mal eine Warnung vor irgendwelchen bösen Handy-Viren gehört, die man sich einfangen kann, wenn man von einer bestimmten Nummer angerufen wird. Das ist natürlich nur ein hoax. In Nigeria geht das ganze inzwischen schon etwas weiter:
Fear over 'killer' mobile numbers
A NIGERIAN mobile telephone firm has sought to quash a widespread rumour that users answering calls from two "killer numbers" had been struck dead on the spot.
Over the weekend Nigeria, Africa's most populous country, was gripped by reports that calls from the numbers 0802 311 1999 and 0802 222 5999 had slain subscribers who answered them.
[...]
Newspaper and radio reports at the weekend advised Nigerians not to answer calls originating from those numbers, as a precaution.
On Monday a caller to a Lagos radio talk show insisted that his neighbour received a call on one of the numbers and died the following day, but the police have dismissed the matter as hoax.
Ich danke der UA-Mailingliste dafür, daß sie mich darauf aufmerksam gemacht hat und kann nur jedem, dem sein Leben zu normal erscheint, empfehlen, da ebenfalls mitzulesen.
Manchmal ist es wirklich zu einfach. Wörtliches Zitat von der offiziellen Seite des Films Daniel, der Zauberer
Von Millionen geliebt, von Vielen gehaßt. Zwischen endloser Bewunderung und totaler Ablehnung muß Daniel leben, das ist sein Schicksal.
Zwei Teenager projizieren ihren Weltfrust auf Daniel und haben sich entschlossen: "Der Küblböck muß weg!". Sie wollen ihn während eines Konzerts in Passau auf offener Bühne erschießen, in der Hoffnung, damit selber zum Superstar zu werden.
Daniel steht vor seiner größten Prüfung. Diesmal geht es nicht um Schlangen und Kakerlaken, sondern um sein Leben. Mit Hilfe seines Großvaters Johnny, der zwar schon lange tot ist, aber ihn als sein Schutzengel begleitet, versucht Daniel seine Hasser mit Liebe und "positiver Energie" zu entwaffnen.
List of European cities with alternative names (via Language Hat)
Most cities in Europe have alternative names in different languages. Some cities have also undergone name changes for political or other reasons. This article attempts to give all known alternative names for all major European cities. It also includes some smaller towns that are important because of their location or history.
Nichtlustig.de widmet sich dem Zeugenschutz.
"Nur 15 Prozent wollen nach neuen Regeln weiterschreiben", berichtet der Spiegel. Beängstigend finde ich, daß 27 Prozent der Befragten für die schlechteste aller Möglichkeiten sind: Ein "gleichberechtigtes Nebeneinander von alten und neuen Regeln". Guido Westerwelle nutzt die Chance sich ins Gespräch zu bringen und fordert gleich die Abschaffung der Kultusministerkonferenz wegen anhaltender Erfolglosigkeit. Wird Deutschland doch noch zum Heimatland der Analphabeten? Die Spannung steigt.
U.S. Military Clears A-Team Of Charges
Lupo said he expects an uneventful trial, explaining that, as restitution for the military's mistake—a typo which attributed crimes committed by the H-Team to the A-Team—the court will award Peck, Murdock, and Baracus honorable discharges, a written apology from Decker, and 32 years' back pay.
...
The A-Team members said that, although they presume the army's offer of freedom is legitimate, they have taken precautions.
"We formed a backup plan in case things turn out to be on the jazz," Peck said, using the team's code phrase for a troublesome situation. "Murdock's gonna perch a helicopter on top of the courtroom. B.A. found a broken Howitzer in a junkyard, got it working again, and got it mounted in our van. We also have a whole team of troubled teens B.A. befriended and taught valuable lessons. They placed explosives throughout the courtroom and along our subterranean escape route. If need be, they'll blow that courtroom apart."
Grub Smith, You have been challenged. You will go to Hong Kong. There you will be given five tasks. Should you fail one of these tasks, we will make you do something really horrid. The more you fail the more unpleasant it will become. You have five days. Get going!
Travel Sick ist eine Mischung zwischen Voxtours und Jackass und eine der interessantesten (und abgedrehtesten) Sendungen, die momentan auf Viva laufen. Man muß allerdings bereit sein, sich auf einige Geschmacklosigkeiten einzulassen. Smith kann sich leider bei seinen Reisen nicht gerade entspannen, denn er muß, wie gesagt, fünf Aufgaben bewältigen, die immer mehr oder minder zu dem bereisten Ort passen. In LA sind die Aufgaben beispielsweise folgende:
1 Get Rogered in Will Roger's Park
2 Attend an Autopsy
3 Prove that Yanks are Thick
4 Insult a Celebrity
5 Join an LA gang1.
Die erste Aufgabe bezieht sich darauf, daß dies die Toilette ist, auf der Boy George beim Sex erwischt wurde. Etwas, das Grub Smith nun nachstellen soll. Bei der dritten stellt er vorbeikommenden Passanten schwierige Fragen wie "Was ist die Hauptstadt von Italien?" oder "Was ist der Vorname von Prince Charles?" und beweist mit Leichtigkeit, wie dumm die Amerikaner wirklich sind.
Das zeigt auch gleich, daß Travel Sick aus Großbritannien kommt. Gnädigerweise ist die Sendung nur deutsch untertitelt, so daß man den Originalton hören kann und sich nicht auf geniale Übersetzungen der Art "New Zealand's my bitch!"->"Neuseeland ist geil!" verlassen muß.
Heute lief die zweite Folge der zweiten Staffel. Einen Episodenführer findet man bei den Produzenten Comedy Central oder (nicht ganz vollständig) bei CTV Travel. Ein Interview mit Grub findet sich bei dem britischen Sender Bravo.
Einen fröhlichen Linkshändertag (gehabt zu haben) wünsche ich Euch allen.
"Aber nicht nur mit den Händen machen manche alles mit links" weiß der idw. zu berichten. Falls Euch die eigene Füßigkeit, Ohrigkeit oder Äugigkeit interessiert und ihr herausfinden wollt, ob Ihr wie ich "überwiegend gekreuzt lateralisiert" seid, dann gibt es dafür diesen Fragebogen.
Viel Spaß!
Nein, nicht wegen diesem komischen Beinahe-Attentat, mit dem wir alle nun schon monatelang zugemüllt werden. Es gibt etwas viel historischeres, geschichtsträchtigeres zu feiern:
Vor 35 Jahren landete der erste Mensch auf dem Mond.
Today in Alternate History hat hierzu unter anderem folgendes zu berichten:
in 1974, the Soviet States of America's premier cosmonaut, James Lovell, sets foot on the moon. "That's one small step for a man; one giant leap for the people," he said, as the entire planet watched.
in 1368, Allah grants glory to Mahtab Khasim, who flies through the ether and lands on the moon on this day. Mahtab, planting his foot on the dusty surface and then dropping to his knees in prayer, says, "All glory to Allah and to Mohammed his prophet; the skies themselves are now provinces of Islam."
Go - check it out!!!
Wie es wirklich war, könnt ihr bei der guten, alten Wikipedia nachlesen. Dort kann man auch herausfinden, welche Ereignisse ebenfalls an einem 20. Juli stattfanden.
Wie es hätte sein können, zeigt sehr unterhaltsam und fast schon dokumentarisch der Film Kubrick, Nixon und der Mann im Mond.
Und eigentlich existiert der Mond ja gar nicht. :-)
In den letzten Wochen haben sich ein paar Links angesammelt, die es alle wert sind, hier erwähnt zu werden, aber nicht genug für einen eigenen Eintrag hergeben. Darum bringe ich sie jetzt alle zusammen:
Zuerst wäre da Today in Alternate History. Ein (tägliches) blog, das zu jedem Tag die wichtigsten geschichtlichen Ereignisse auflistet. Nur daß alle diese Ereignisse in Parallelwelten geschehen sind, in denen die Geschichte einen anderen Verlauf nahm. Hier einige Beispieleinträge vom 29. Juni:
in 614, Allah is merciful as Christian rebel Ferdinand of Castille is driven from Cordoba by the faithful Moors. The infidels are pushed north, where they last for another century before the faithful can destroy them.
in 1613, London's Globe Theatre burns down. Suspicion immediately falls on William Shakespeare, who had been presenting himself as the author of several plays penned by Francis Bacon until Bacon revealed himself as the author. Shakespeare's life had taken a sharp downturn since that time, and the entire theatrical community knew that he harbored a dep grudge against Bacon for stealing that prestige from him.
in 1964, producer Bob Wesley's show Star Trek airs its pilot, The Cage. Although the pilot is disappointing, the show's concept excites the test audience, and Wesley reworks the cast and script. With a new cast starring Canadian William Shatner, the series was a phenomenal hit, running through 1973 and inspiring a wave of science fiction on television.
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Inzwischen dürfte ein Großteil von Euch den neuesten Harry Potter-Film gesehen haben. Kurz nachdem ich ihn gesehen hatte, bin ich auf diese prägnante und überaus unterhaltsame Zusammenfassung gestoßen, die da heißt: Harry Potter and the Prisoner of Azkaban in Fifteen Minutes. Hier ein kleiner Ausschnitt:
The Leaky Cauldron, The Next Day
RON AND HERMIONE: *bicker bicker Scabbers plot point bicker*
WANTED POSTER: RAAAA! LOOK AT ME! I'M SO CRAZY! I'M CRAZY GARY OLDMAN!
MR. WEASLEY: Harry, there's something I'm not supposed to tell you that I've gotta tell you.
HARRY: Okay, shoot.
MR. WEASLEY: Sirius Black is specifically coming to kill you. Promise me that whatever terrible and infuriating things anyone says, you won't go after him.
HARRY: Should I ask follow-up questions about this?
MR. WEASLEY: Not unless you want to get down to the bottom of the mystery in the first fifteen minutes of the movie.
HARRY: Oh, okay.
WANTED POSTER: SO CRAZY!
Umso schlimmer trifft uns nach diesem gelungenen Film die furchtbare Schlagzeile der Onion:
J.K. Rowling Ends Harry Potter Series After Discovering Boys
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Ihr kennt das sicher alle. Da hat man so einen schönen Plan, die Weltherrschaft zu erringen. Man hat die Liste der Top 100 Things to do as an Evil Overlord auswendig gelernt und ein wenig Kleingeld auf die Seite gelegt. Aber woher bekommt man jetzt den Doomsday-Laser und all die anderen Kleinigkeiten, die man als Superschurke nun einmal braucht. Zum Glück gibt es Villain Supply, ein Online-Warenhaus, das genau diese Marktlücke endlich füllt. Unter dem Angebotenem finden sich solche Perlen wie die folgenden:
THE BOTTOMLESS PIT
When you want a trap that's really, truly, madly, deeply escape proof, look no further than the Original Bottomless Pit from Scaramanga & No Mad Science Division.
Based on the principle of Quantum Tunneling, which assumes a 13-dimensonal universe with nine of the dimensions condensed into quantum superstrings -- fuck, we don't know how it works, nor do we care. All we know is, you can toss a meddling do-gooder down this pit and listen to the screams slowly fade away. Requires no maintenance, never fills up, and it's self-cleaning.* Requires professional installation; do not use near quantum singularities or propane storage tanks.
oder
CARNIDYNE ROBOTIC TIGER 2000
If you've kept live man-eating Bengal tigers for your man traps, then you know what a hassle they are. Special food, expensive medicine, temperature controls, flea and tick care, a couple of gay Germans to train and look after them -- and that's just the beginning of the unforeseen expenses that real tigers incur. That's why you need the Carnidyne Robotic Tiger 2000. Developed by a firm that produces animatronic animals for amusement parks, the CRT 2000 is an autonomous unit programmed to maul, kill, and consume any human being within 50 feet. But most importantly, you never feed it*, never maintain it**, it works in any environment***, never gets fleas****, and looks after itself*****!
Price: US$1,200,000,000 ea. Battery packs (100 hours) US$250,000.
*requires battery packs
**requires daily lubrication treatment
***relative humidity may not exceed 22%
****the software is kind of buggy, though
*****requires two specially-trained gay German technicians
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Und schließlich mal wieder etwas für die Rubrik Völlig Abstruses Zeug findet man nur im Internet: Bob, The Angry Flower. Hier mal ein Probestrip:

Besonders gelungen fand ich auch noch Attempts to reconcile quantum physics with relativity und, aus verständlichen Gründen, Bob's Quick Guide to the Apostrophe, You Idiots sowie die konsequente Fortsetzung Bob's Quick Guide to Destroying the Apostrophe. Allerdings habe ich mir noch längst nicht alle Comics angesehen.
Manchmal reicht es, einfach nur mit offenen Augen durch's Leben zu laufen. Auf dem Weg zur Uni bin ich heute an zwei Werbeplakaten vorbeigekommen, die sich aus der Masse herausheben. Das erste durch seine extreme Krassheit. Offensichtlich werden die moralischen Vegetarier immer militanter. Das Plakat, das ich sah, ist dieses:

Die dazu passende Webseite ist ähnlich krass, fällt durch ein nerviges Flash-Intro auf (das man aber überspringen kann) und hat eine beunruhigende Sidebar, die mit folgenden Worten eingeleitet wird:
Christus, der Schlüssel zum Tor des Lebens
Leben im Geiste Gottes
Universelles Leben
Besonders seltsam mutet dabei die Prophetin Gabriele an, die "Botschafterin Gottes".
Die andere Werbung war etwas profaner, nämlich für einen neuen Eistee. Aber nicht irgendeinen 08/15-Eistee, sondern: Swiss Canabis Ice Tea. Um einmal mit Barbara Schöneberger zu sprechen: Geht es geiler?
Schlußendlich war ich heute im Roxy, wo ich den wenig beachtenswerten Dokumentarfilm No Exit ansah. Dabei lief jedoch ein Trailer, der - im wahrsten Sinne des Wortes - Lust auf mehr macht. Super Size Me. Tagline: A film of epic portions. Der Trailer findet sich als Quicktime auf der offiziellen Homepage. Hier ein paar Zeilen aus der imdb-Zusammenfassung:
Why are Americans so fat? Two words: fast food. What would happen if you ate nothing but fast food for an entire month? Filmmaker Morgan Spurlock does just that and embarks on the most perilous journey of his life. The rules? For 30 days he can't eat or drink anything that isn't on McDonald's menu; he must wolf three squares a day; he must consume everything on the menu at least once and supersize his meal if asked.
Offizieller Starttermin ist der 15. Juli. Hoffentlich auch in einem Kino in meiner Nähe.
Mein Leben besteht scheinbar momentan nur noch aus den Phasen, in denen ich lerne, und denjenigen, in denen ich mich vom Lernen erhole. Daher ermangelt auch dieser Eintrag nahezu jeglicher geistigen Anstrengung meinerseits und beschränkt sich auf das Zusammentragen cooler Links, die ich auf anderen Seiten gefunden habe.
Neil Gaiman beschert uns zum Beispiel die abstruse (aber nichtsdestotrotz wahre) Geschichte eines Teenagers, der eine neue Art des Selbstmords etablieren zu versucht: er beauftragte anonym jemanden, ihn umzubringen.
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Vom Language Hat erfahren wir alles über die Komplexität indischer Namen, und werden außerdem auf die Existenz eines neuen blogs zum Thema Übersetzung, sowie auf die eines Language Museums hingewiesen. Letzteres scheint mit seinen Beiträgen zu Minimalpaaren, Polysemie, einer Studie zur Frequenz von Wochentagen in geschriebener und gesprochener Sprache und vielem anderen überaus interessant und mit Sicherheit den ein oder anderen Besuch wert zu sein. Der Polysemie-Text ist so schön (und kurz), daß ich ihn komplett zitieren möchte:
To a mechanic, a 'shot' fanbelt was a worn one. To a bartender, a 'shot' was a one-ounce glass of whiskey. To a decathlon champion, a 'shot' was an iron ball to be thrown as far as he could throw it. To a tennis player, a 'shot' was what he stroked over the net. To a junkie or a physician, a 'shot' was an injection by hypodermic syringe. To a motion-picture director, a 'shot' was any given camera setup. And to Morris Bloom, a 'shot' was something fired from a gun you could buy off a shelf like a ripe banana. I was very happy I wasn't learning English as a foreign language; I was far too old to be taking a shot at such a formidable task.
Ed McBain (1984). Jack and the Beanstalk. Sphere Books, p. 125.
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Paul O'Brien berichtet aus dem Fernsehalltag in Großbritannien. Während Big Brother hierzulande kaum noch jemanden hinter dem Ofen hervorlockt, ist man auf der Insel schon einen Schritt weitergegangen, um das Zuschauerinteresse wieder zu entfachen:
That was a bit of an over-reaction to last year, wasn't it? Last year they tried normal people and delivered ten weeks of unremitting tedium. This year we get a man in a thong, a homophobic asylum seeker, a screaming gay who hates asylum seekers, a lesbian feminist anti-capitalist protestor (how quaint! Is the anti-capitalist movement still going, then?), a wannabe glamour model, and a post-operative transsexual. Oh, and a student who appears relatively normal and may have slipped through the net due to a clerical error.
Well, perhaps they'll kill one another in an interesting way.
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Bloggity-Blog-Blog-Blog zeigt uns den Online-Weg zur Duckomenta, eine Ausstellung, von der ich zwar schon gehört, die ich aber wohl recht schnell wieder vergessen hatte. Sehr schön, auch wenn es in natura vermutlich noch um einiges beeindruckender sein wird. Dann finden wir hier Links zu einer Seite mit 404-Fehlermeldungen in allen möglichen Sprachen und die abstruse Vorstellung eines Animal Rights-Barbecue. Und außerdem wird wieder einmal die exzellente Seite Persistent Illusions erwähnt. ;-)
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Nachdem im deutschen TV seit mindestens 10 Jahren nur noch unerträglicher Schrott gesendet wird - im öffentlich-rechtlichen TV auch noch gegen Zwangsgebühren - ist es immerhin erstaunlich, dass auch der "Spiegel" 10 Jahre gebraucht hat, um dies zu entdecken.
Dies ist einer der vielen Kommentare auf einen (bzw. eigentlich zwei) Artikel bei Spiegel online über die Unerträglichkeit der deutschen Fernsehlandschaft, die, zumindest nach subjektiver Einschätzung, von Jahr zu Jahr an Intensität zunimmt.
Am vergangenen Samstag etwa konkurrierte der "Musikantenstadl" in der ARD mit der "Ultimativen Chart-Show" auf RTL, das "Wie-fit-ist- Deutschland?"-Spektakel im ZDF mit dem "Großen deutschen Prominenten-Buchstabiertest" auf Sat.1. Von der "Volkstümlichen Hitparade" bis zum "Star Duell" und "ZDF in Concert - Sarah Connor" - überall herrscht lärmende Ödnis und grellbunte Tristesse.
Als langfristige Konsequenz könnte dies Leute wie mich, die sich der "universellen Verdummung" noch entgegenstemmen, völlig vom Fernsehen weg zurück in den Bereich der Printmedien (oder nach vorn ins Internet) drängen, was womöglich in eine kulturelle Zwei-Klassen-Gesellschaft führen könnte. Oder zu ähnlich erbitterten Grabenkämpfen wie das Thema Rauchen: "Aus Rücksicht auf Nicht-Fernseher ist das Fernsehen in dieser Bar nicht gestattet. Wir danken für Ihr Verständnis."
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Schon seit längerer Zeit möchte ich hier auf ctrl+alt+del hinweisen, wo man mit schöner Regelmäßigkeit erstklassige Computer-Geek-Comics finden kann.
Alle wichtigen Themen werden behandelt. Unter anderem 1337ness, Macuser, Linux, Fight Club, der Herrn der Ringe, Ninjas, Half-Life 2 und natürlich darf auch Romantik nicht fehlen. Mir persönlich gefallen allerdings die "Chef Brian Says"-Strips mit ihrem "Random Humour" am besten.
Am Samstag hatte das wochenlange Warten endlich ein Ende. Der Eurovision Song Contest (formerly known as: Grand Prix Eurovision de la Chanson, da soll noch mal jemand sagen, die ständige Anglifizierung gehe nicht mit einem Verlust an Klasse einher) fand zum mittlerweile 49. mal statt. Für diejenigen unter Euch, die die letzten Max-glorifizierenden Wochen unter einem Stein verbracht haben, hier eine wunderbare Zusammenfassung des Eurovision-Konzepts von Neil Gaiman:
Since 1956, the Eurovision Song Contest has horrified people across Europe. Countries vote for songs and groups, there are embarrassing heats in which groups and songs compete and are voted on by your grandmother (in 1977 the UK even had a punk contender, who came in last in the UK vote with a song called "Shut the Door in my Face". And I was a 16 year old punk, and even I thought it was rubbish). Sometimes countries pick an established star to represent them and the viewers of the country vote on what song will be sung. Sometimes it's a band-song combination. Either way, most of the people in Eurovision look like they came straight from an Embarrassing Hairstyles website without stopping to comb their hair. Then again, Eurovision is fundamentally about national embarrassment.
Es geht also prinzipiell darum, genüßlich zuzusehen, wie alle "europäischen" Länder ihr Möglichstes tun, um sich ordentlich zu blamieren. Zum Glück hatte ich dieses Jahr zwei treue Mitstreiterinnen gefunden, denn allein kann so etwas nur schwerlich das Maximum an Unterhaltungswert erreichen. In einem der folgenden Jahren sollte ich vielleicht auch mal darüber nachdenken, das offizielle Eurovision-Trinkspiel auszuprobieren. Dieses Jahr war jedoch nicht das richtige Jahr dafür, denn größtenteils beherrschte langweiliges Mittelmaß das Geschehen - Lieder, die man schon nach 5 Minuten wieder vergessen hatte. Zum Glück war wenigstens auf unsere österreichischen Nachbarn Verlaß, deren Auftritt die taz veranlaßte zu fragen Warum hat Österreich überhaupt Punkte bekommen?
Unserer Punkteliste zufolge (ja, wir haben beim Anschauen eine aufgestellt) gab es eigentlich nur zwei Beiträge, die wirklich positiv herausstachen. Zum einen der der Ukraine, die Xena, die Kriegerprinzessin, geschickt haben.

Ruslana

Xena
Zum anderen war da die türkische Ska-Band Athena, die vielleicht als einzige ein Lied abgeliefert haben, das diesen Wettbewerb überdauern könnte. Das der Ukraine wäre ohne die gelungene Show sicherlich nicht so erfolgreich gewesen.
Ich bin, nebenbei bemerkt, erstaunt, welch großes Echo der Eurovision Song Contest online gefunden hat. Patrick O'Duffy hat sich in die siegreiche Ukrainerin Ruslana verliebt. Und sogar Paul O'Brien hat sich zu einem Artikel hinreißen lassen, den zu lesen, wie immer, eine wahre Freude ist. Einige Appetithappen:
6. MALTA. Julie & Ludwig - "On Again Off Again". Malta often punch above their weight in this competition. Terry talks over the opening lines. When he shuts up, I wish he hasn't. Wow, this sucks. It's a Eurodisco track with a female pop singer and a man who's trying to be operatic, but just looks like Tony Ferrino. This is absolutely diabolical. "On again, off again / Like the rhythm of rain / We need to decide / Find an end to this game." Please, please do. Why is there never a sniper rifle to hand when you need one?
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My predictions are unaltered. If the Ukraine don't win this one, it'll be a travesty. Those plucky ex-Communists have missed the point and entered a genuinely good record.
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All 36 countries are voting, including the ones that got knocked out in the semi-final. We're visiting them in alphabetical order. We could be here a while.
Hello, Andorra, who were eliminated in the semis. The scoreboard has little numbered hearts for each award of points. 8 for Greece. 10 for the Ukraine. And 12 for Spain. Politics! Politics, I cry! No points for the UK.
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Israel, because Israel is in Europe, honest. Only 2 for the Turks, who are dropping out of contention. 7 for Serbia. 10 for Greece. And maximum points to the Ukraine. Hurray! They know their music in Israel. The Ukraine's now only four points off the lead, but remember, Serbia's already voted.
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Russia. The Russian woman starts off by reminding everyone how enormous and important Russia is. Slightly misjudging the tone of the event there. 7 for Greece. "Surprisingly enough, Turkey got 8 points." Wow, this woman's a complete bitch. I kind of like her. 10 for Serbia. 12 for the Ukraine. 26-point lead.
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The Ukrainians finally reprise their winning song. Fuck me, a good song has won the Eurovision Song Contest. When was the last time that happened?
Nachtrag: PR ist nicht die starke Seite der Ukraine. Ich zitiere aus Paul O'Briens blog:
Unfortunately, while the Ukrainians clearly know their music, they haven't quite grasped the subtleties of public relations. Says Ruslana, "All of us are making a positive image of Ukraine. I want my country to open up before you with friendship and hospitality. I would like you to forget about Chernobyl."
Hands up everyone who had forgotten that Chernobyl was in the Ukraine until she mentioned it...?
Seit einigen Monaten lese ich die Süddeutsche Zeitung, da ich mir damals ein Probe-Abo habe aufschwatzen lassen und den passenden Kündigungstermin verpennt habe. Die Süddeutsche ist prinzipiell keine schlechte Zeitung, wenn auch die Archivierung ihrer Artikel im Internet stark zu wünschen übrig läßt. Am letzten Donnerstag gab es so viele gute Artikel, daß mir dies einen eigenen Eintrag hier wert ist. Wo möglich verlinke ich auf Artikel, die kostenlos online verfügbar sind. Interessanter- und bedauerlicherweise findet man auf der Seite der Süddeutschen keinen einzigen der Artikel wieder.
1. Der Papst schreibt endlich seine Autobiographie: "Steht auf, laßt uns gehen.". Gerade noch rechtzeitig möchte man meinen. Doch, Betrug! "Das Buch umfasse die Zeit zwischen 1958, als Karol Wojtyla zum Weihbischof von Krakau ernannt wurde und 1978, als er zum Papst gewählt wurde." Wo sind die restlichen 64 Jahre? Die erste Verabredung mit einem Mädchen? Die erste eigene Wohnung? Die erste Heiligsprechung? Der erste Ostersegen? Hoffentlich können wir uns schon bald auf eine Fortsetzung freuen.
2. Die Aquapets sind da! Das sind im wesentlichen Tamagotchis in einer Röhre voll Wasser, die man durch Knopfdruck mit Futter und anderen äußeren Reizen versorgen kann. Aber wie wir aus der Süddeutschen erfahren bringt dieses Teil Kinder dazu Sätze zu sagen wie: "Wenn man einmal damit anfängt, kann man nicht mehr aufhören, weil das Drücken einfach fesselt." Wahrscheinlich wird zeitgleich mit dem Futter für die Tiere eine Droge in den Finger des Benutzers abgegeben. Allerdings sind die Aquapets nicht völlig farblos. Sie haben echte Persönlichkeit. "Die optimistische Puku kommt von Wolke Neuneinhalb, trägt Rosa und gibt als Hobbys 'Schokolade und Keksebacken' an."
3. Der neueste Hype in Schottland ist offenbar ein neuartiges Schokoladen-Sandwich. "Es besteht aus zwei Scheiben Weißbrot mit Schokolade dazwischen. Das Ganze wird in Butter getaucht, frittiert und dann nochmals mit Schokoladensoße und Zucker übergossen. Dazu kommt noch Vanille-Eis." Die Süddeutsche vergißt nicht, zu bemerken, daß die Briten schon jetzt das dickste Volk in der EU sind. Mit diesem Sandwich machen sie sich auf, ihren Platz gegen uns dicke Nicht-Briten zu behaupten. "Das Sandwich hat mehr als 1000 Kalorien".
4. Der beste Artikel scheint sich noch nicht besonders weit herumgesprochen zu haben (oder es ist, was wir nicht hoffen wollen, eine Falschmeldung). Im Herbst wird es eine neue Zeichentrickserie auf RTL2 geben. Die Stars: Bro'Sis. Die Idee: Die Popstar-Nummer ist nur Tarnung und Bro'Sis sind in Wirklichkeit Agenten, die für einen Geheimdienst namens Tresor arbeiten. Ihr größter Widersacher ist der von den Aliens zurückgekehrte Elvis, der die Weltherrschaft an sich reißen will, indem er die Gehirne prominenter Zeitgenossen mit Rock'n'Roll infiziert. Ein Konzept, und da stimme ich der Süddeutschen zu, das "so gaga [ist], dass es schon wieder richtig lustig werden könnte".
Nicht aus dieser, sondern aus einer früheren Ausgabe der Süddeutschen stammt ein Artikel über Action-Figuren, der aber gut hierhin paßt. Die Figuren, um die es sich handelt, stellen nämlich nicht Barbie oder G.I. Joe dar, sondern Jesus, Gott oder den Papst. Wie es sich für ordentliche Actionfiguren gehört, wird zum Beispiel Jesus komplett mit "Ninja-Messiah throwing nails" und "Death Killer-Cross pump action over-under shotgun" angeboten. Und auch für andere Religionen wie den Islam, Buddhismus, Hinduismus oder das Judentum gibt es etwas im Jesus Christ Superstore, dessen Motto lautet: "Putting the fun back into fundamentalism and the laughter into sectarian slaughter". Auch wenn bei Jehova und einigen anderen leider momentan Lieferengpässe bestehen. Keine Lieferengpässe wird es auf absehbare Zeit allerdings bei Allah geben. Koranbewanderte werden den Grund erahnen, der Rest sollte es sich dort selbst ansehen.