10.07.07

Freakazoid

[Regieanweisung: Es empfiehlt sich im Hintergrund dies oder dies (wenn man schnell genug im Kopf "she" in "he" ändern kann) laufen zu lassen, während man diesen Eintrag liest.]

Im letzten Sommer - die älteren unter meinen Lesern werden sich erinnern - ist dieses schnuckelige kleine Weblog für kurze Zeit in einem Wust von Kommentaren zum Phreaky Phorum (Die Ersetzung von "F" durch "Ph" steigert die Freakigkeit) mutiert. In der Hochzeit dieses Freaktums habe ich kurzerhand einen Preis für den freakigsten Freak ausgelobt. Wer wissen möchte, wie es dazu kommen konnte, dem empfehle ich, sich genüßlich die kommentarreichen Einträge vom August und September des letzten Jahres durchzulesen. Hier ist nun die Trophäe für den glücklichen(?) Oberfreak:

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In den oben erwähnten Blog-Bereichen kann man feststellen, daß unser Preisträger sich seine Ehrung zwar redlich verdient hat, aber daß er auch ganz schön kämpfen mußte, um seine starke Konkurrenz aus dem Feld zu schlagen. Doch letztlich konnte es nur einen geben, der sich als Oberfreak gegen alle anderen durchsetzte. Hier also nun der Preisträger:

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Herzlichen Glückwunsch!

Und das Freaktum unseres Preisträgers nahm auch nach dem unrühmlichen Tod des Phreaky Phorums kaum ab. Wie Popeye bezieht unser Preisträger seine übermenschlichen Fähigkeiten aus einer eigentlich profanen Substanz, die bei ihm jedoch ungeahnte Kräfte freizusetzen scheint.

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Un so erblickt weiterhin Webseite um Webseite und Blog um Blog, teilweise mit abstrusesten Spezialisierungen, das Licht der Welt. Schon jetzt beginnt das Internet aus allen Nähten zu platzen und bei dem Tempo dauert es sicher nicht mehr lange bis unser Preisträger das World Wide Web komplett übernommen hat. Wünschen wir ihm bei diesem Unterfangen von Herzen alles Gute. Blog auf!

Posted by kreetrapper at 22:38 in Gemetzel | Comments (10)

09.07.07

Enjoyed the silence?

Tja, dann habe ich schlechte Nachrichten:

Ich bin zurück.

Allerdings nicht hier.

Mein nigel-nagel-neues Blog (diesmal mit klarerer Zielsetzung) kann man hier finden. Ich habe die Chance der langen Pause genutzt, um mir etwas klarer darüber zu werden, was das Ziel meines Bloggens ist. Außerdem verabschiede ich mich vom oft quälend langsamen und vor allem eklig proprietären Movable Type und blogge stattdessen in Zukunft - wie ja mittlerweile fast jeder - mit Wordpress. Das ist schlank, schnell, indivduell konfigurierbar und, vor allem, Open Source. Also, kommt rüber und schaut Euch an, wie die Zukunft aussieht. Ich warte auf Euch.

So, ich bin mal gespannt, wer meiner Handvoll ehemaliger Stammleser das hier zuerst entdeckt und wann.

PS: Einem ewig alten Versprechen treu bleibend, wird es in Kürze hier noch einen letzten Eintrag geben, damit diese Phase meines Bloggerdaseins zu einem würdigen Abschluß gebracht werden und ich ruhigen Gewissens zu neuen Ufern aufbrechen kann.

Posted by kreetrapper at 22:58 in Gemetzel | Comments (9)

04.03.07

Mannigfaltigkeiten

Die Gründe für die nun schon über eine Woche andauernde Blogstille sind mannigfach, auch wenn hier natürlich letztlich wieder das AHMAZ-Prinzip greift, von dem mir vor einigen Jahren eine Dozentin erzählt hat (Alles hängt mit allem zusammen).

Wie auch immer, wer in den letzten Wochen mit mir geredet hat, kennt die meisten dieser Gründe. "Zu wenig Zeit" ist dabei nur einer unter vielen. Ich habe mich jedenfalls erst mal dagegen entschieden, mich weitergehend in der potentiellen Öffentlichkeit dieses Blogs darüber auszulassen, was genau diese Gründe sind.

Ich hoffe, daß ich den normalen Blogbetrieb (was immer "normal" zur Zeit auch heißen mag) recht bald wieder aufnehmen kann. Keep watching this space! Aber tägliche Besuche lohnen sich zur Zeit wohl eher nicht.

Posted by kreetrapper at 23:30 in Gemetzel | Comments (10)

25.02.07

Da geht mir doch ein Licht auf

Thomas Kühn schreib in einem Kommentar, daß man, wenn man den Klimaschutz ernst nimmt, nicht umhin kommt, die Atomkraftwerke länger laufen zu lassen. Ich habe natürlich nicht den kompletten Durchblick, denke aber, daß dies zu einem großen Teil eine Frage des nötigen Willens ist - also letztlich die Frage, wieviel Geld man bereit ist, in regenerative Energien zu investieren. Wenn es wahr ist, was der dritte Teil des Weltklimaberichts der UN sagt, daß nur noch ein sehr kleines Zeitfenster von 13 Jahren bleibt, um das Allerschlimmste zu verhindern, dann sollte man spätestens jetzt aufhören noch länger daherzuschwafeln oder gar - wie die Bundesregierung - den Erhalt von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie höher zu bewerten als eine lebenswerte Umwelt. Wie kurzsichtig kann man eigentlich sein?

Australien scheint mit seinem neuesten Vorstoß ein idealer Ideengeber für alle Welt zu sein (man darf dabei natürlich nicht vergessen, daß dieses Land das Kyoto-Protokoll nicht unterzeichnet hat). Das Problem ist natürlich wieder einmal, daß man sich in der Politik an Dingen aufhält, die besonders augenfällig sind. Ein Verbot traditioneller Glühbirnen zugunsten der Energiesparlampen ist schnell beschlossen und man kann dann stolz behaupten, daß man nicht tatenlos zuschaut, während das Klima so vor sich hin wandelt. Schon hört man aberwitzige Hochrechnungen, daß allein in Deutschland zwei ganze Atomkraftwerke auf diese Weise eingespart werden könnten. (was sagt Herr Kühn denn dazu?) Ich bin weit davon entfernt, gegen ein solches Verbot zu sein, sehe aber die Gefahr, daß man es dann einfach dabei beläßt. Dabei muß man nur einmal überlegen, welche Energiesparpotentiale sich noch so in deutschen Haushalten finden. Wieso werden nicht konsequent die elektronischen Geräte gefördert, die einen möglichst geringen Stromverbrauch aufweisen? Man könnte hier regulierende Abgaben einführen, die zum Beispiel solche Geräte verteuern, die man nur auf Standby aber nicht komplett ausschalten kann. Es gibt so viele Möglichkeiten über die Glühbirne hinaus.

Was nicht heißen soll, daß die Verdrängung der traditionellen Glühbirnen keine gute Idee ist. Ich springe - wie so oft - reichlich spät auf den Zug auf und werde nächste Woche loslaufen, um mir Energiesparlampen zu kaufen und damit mit meinem Geld die Welt zu verändern. Stellt Euch einfach vor, wie eine Glühbirne über meinem Kopf erscheint.

...

Passend zum Thema hier noch etwas, das ich in Cecilia's Blog (das leider keine Permalinks hat) gefunden habe:

Richard Branson, of the Virgin Group (which owns Virgin Atlantic Airways, among other things), has announced a $25 million prize for an invention that removes significant amounts of greenhouse gases from the atmosphere.

Eine gute Idee, die man neben dem drastischen Herunterfahren des weltweiten CO2-Ausstoßes auf jeden Fall verfolgen sollte. Hauptsache, es kommt niemand auf die Idee, es stattdessen zu tun. Hier findet sich die offizielle Wettbewerbsseite der Virgin Earth Challenge.

Posted by kreetrapper at 23:44 in When Will You Rage? | Comments (0)

22.02.07

Neil is coming!

In the latter half of March I am going to be in Germany, France and Poland, doing readings and signings and things. Details to come very soon.

(Neil Gaiman)

I am so gonna be there!

Posted by kreetrapper at 22:36 in Lesen | Comments (0)

21.02.07

Die seltsamen Wege des Thomas Bayes

Mein Spamassassin arbeitet ja eigentlich recht zuverlässig und sortiert deutlich über 95% der eingehenden Spam-Mails brav in den entsprechenden Ordner. Ich kann allerdings beim besten Willen nicht verstehen, warum ihm heute ausgerechnet eine Mail mit folgender Betreffzeile durchgerutscht ist.

[Spam] F[][]r Georges gibt es keine besseren

Schon komisch, wie so ein Bayes-Filter arbeitet.

Posted by kreetrapper at 20:44 in Computer und Netzkultur | Comments (0)

20.02.07

Quote of the day

"Life is suffering forced upon us by a merciless God. Death is our only reward."
(Wolverine as written by Mark Millar in "Wolverine: Enemy of the State")

Posted by kreetrapper at 21:29 in Thoughtgasm | Comments (3)

18.02.07

Seven from Heaven

Unglaublich! Heute fand bereits die siebte Auflage des Persistent Illusions Invitational statt. Und noch scheint kein Ende in Sicht, denn der harte Kern ist auch weiterhin begeistert dabei.

Nach einigen Unregelmäßigkeiten gehen wir jetzt wieder zum gewohnten Vier-Wochen-Rhythmus über. Das bedeutet:

Persistent Illusions Invitational VIII
am 18. März 2007, 15.00 Uhr

Anmeldungen in die Kommentare posten. Aus gegebenem Anlaß weise ich noch mal darauf hin, daß dies soweit als möglich Allgemeingültigkeit haben soll. Das heißt, es gibt - mal abgesehen von mir - keine impliziten Anmeldungen. Wer nicht hier in die Kommentare schreibt "ich bin dabei", ist es auch nicht. Das hat den angenehmen Nebeneffekt, daß dann alle, die es interessiert, genau wissen, wo sie nachgucken müssen, um zu sehen, ob und wieviele Plätze noch frei sind.

Dann läuft man auch nicht mehr so leicht in Situationen wie heute, in denen einige annahmen, daß der Satz "Sind noch Plätze frei?" eine Anmeldung war. Meine Lesart, daß dem nicht so war, hat sich dann auch hinterher bestätigt.

Nun zum Rückblick.

Das PII VII war extrem hochkarätig besetzt. Und auch extrem short-handed. Es nahmen nämlich nur die vier folgenden Poker-Profis teil (aufmerksame Leser der Kommentare des letzten Poker-Threads, wissen schon, wer diese vier sind): kreetrapper, Falko, Aplerbeck Dolly und der Alpman.

Nach einigem Hin und Her zu Beginn hatte man sich auf zwei drei Dinge geeinigt.

  1. Es wird Cash Game gespielt
  2. Zu diesem Zweck kommen die Einer-Chips ins Spiel
  3. Wir fahren alle zusammen um 17.00 Uhr ins UCI und schauen uns Blood Diamond an

Der letzte Punkt bedeutete, daß wir nur etwas mehr als eine Stunde lang gespielt haben. Wir haben die offensichtliche Umrechnung 1 Chip = 1 Cent genommen, und auch wenn prinzipiell Rebuys möglich gewesen wären, hat keiner davon Gebrauch gemacht. Die Tatsache, daß es sich um ein Cash Game handelte, hat die Spieler anfangs ein wenig vorsichtiger werden lassen, aber auf lange Sicht hat das keine so große Rolle gespielt. Was eine große Rolle gespielt hat, war, daß (mit Ausnahme des Heads Up) wirklich ungewöhnlich viele gute Karten im Umlauf waren. Und zwar ganz besonders bei einem Spieler. kreetrapper.

Die Pokergötter schienen sich bei mir für all die schlechten Blätter der vorherigen Turniere entschuldigen zu wollen. Die Karten waren, und das muß ich ehrlich zugeben, die meiste Zeit über so gut, daß ich eigentlich kaum Fehler machen konnte. Irgendwann veranlaßte das sogar den Alpman seine Aussage, die er vor einiger Zeit hier im Blog getätigt hat, daß jetzt alles gut werde, zu wiederholen. Die Reaktionen reichten von Unglauben bis zu Gelächter. ;-)

Zurück zu meinen Karten. In der kurzen Zeit hatte ich mindestens sieben Pocket Pairs. In einer Stunde. Zum Vergleich: Beim letzten Mal hatte ich in fünf Stunden nur eines. Und wenn ich mal nicht so gute Startkarten hatte, habe ich wenigstens Top Pair geflopt. Einmal sogar einen Drilling, mit dem ich meinem Angstgegner Aplerbeck Dolly einen empfindlichen Schlag versetzen konnte.

Bekannterweise spiele ich ja als Chipleader in der Regel besser und das war auch diesmal so, aber wie gesagt, mit den Karten war das auch nicht schwer. Aus Protest gegen den zweiten oben erwähnten Punkt, habe ich dann irgendwann angefangen um Beträge wie 51 oder 77 zu raisen, mußte mir dann allerdings anhören, daß ich kein guter Gewinner sei.

Jedenfalls bin ich mit mehr als der doppelten Chipanzahl mit dem Alpman ins Heads Up gegangen und da war es dann vorbei mit dem Glück. Und auch generell mit den guten Karten. Stattdessen kamen jetzt normale Karten, so daß man sich schon über eine Dame freuen mußte. Und da die bewährte Heads-Up-Blind-Regel außer Kraft gesetzt war, zog sich dieser Teil wie Kaugummi. Selten hat man so oft diese beiden Wörter gehört "Call". "Check". Im Endeffekt hat der Alpman dann allerdings mehr Geduld bewiesen als ich und die Partie nach Punkten gewonnen. Aufgrund der oben erwähnten Punkte 1 und 3 haben wir nicht bis zum bitteren Ende gespielt, so daß ich wenigstens noch ein wenig Gewinn einfahren konnte. Für die ganze Kinokarte hat es allerdings nicht gereicht.

Selbstanalyse: Ich habe die meiste Zeit recht solide gespielt. Am Anfang habe ich einen guten Call gemacht, bei dem ich es geschafft habe, meinen größten Feind zu besiegen: die eigene Angst. Ab dann hatte ich einen deutlichen Chipvorsprung, gute bis sehr gute Karten und konnte daher auch nicht so viel falsch machen. Das Heads Up lief auch einigermaßen okay, aber nur weil der Alpman heute auch nicht so überragend gespielt hat. Gegen einen aggressiveren Spieler hätte ich hier deutlich schlechter ausgesehen. So habe ich es nur zwei schlechten All-In Calls zu verdanken, daß ich meinen massiven Vorsprung doch noch verspielt habe.

Fazit: Ich habe mich durch die vielen guten Karten dazu verleiten lassen, im Heads Up einige schlechte Entscheidungen zu treffen, und habe, vielleicht weil es ein Cash Game war, auch schon vorher nicht so viel Druck auf die Spieler mit weniger Chips ausgeübt, wie ich gekonnt hätte. Daran muß ich arbeiten. Vor allem deshalb, weil ich ein wenig Angst habe, daß ich mein (Poker-)Glück jetzt erst mal wieder für eine Weile aufgebraucht habe.

Extrem Rasende Rezi zu Blood Diamond. Gut gespielt und sehr realistisch, zumindest soweit ich das beurteilen kann. Das macht ihn eigentlich zu einem guten Film, aber trotzdem hinterläßt er in mir kein gutes Gefühl, wenn ich zu lange darüber nachdenke, daß es eben nicht nur ein Film ist, sondern daß es Teile der Welt gibt, in denen es wirklich so zugeht. Gruselig.

Posted by kreetrapper at 23:42 in Fold, Raise or Call | Comments (7)

17.02.07

Internet is the new TV

Zumindest manchmal habe ich das Gefühl als sei der Zeitpunkt nicht mehr allzu fern, an dem die gute alte Flimmerkiste (wie lange habe ich dieses schöne Wort eigentlich schon nicht mehr benutzt) restlos ersetzt werden wird. Ein Beispiel von heute. Ich schaue praktisch keine Fernsehwerbung mehr. Spätestens seit ich meinen HD-Rekorder habe, der das Überspringen der Werbung wirklich einfach macht, und so gut wie alle Sendungen, die mich interessieren, asynchron rezipiere. Heute las ich in meiner Fernsehzeitung etwas über einen bestimmten neuen Werbespot. Ich ging ins Netz und habe ihn mir da angeschaut.

Das ist viel bequemer, weniger nervig und effizienter. Und oftmals ist ein wirklich lustiger Werbespot aus einem passenden Blogeintrag heraus ja nur einen Klick weit entfernt. Wie zum Beispiel vor ein paar Wochen die berüchtigten Superbowl-Werbespots. Mir gefiel dieser hier ziemlich gut. Besonders die letzte Szene.


Posted by kreetrapper at 23:37 in Computer und Netzkultur | Comments (1)

15.02.07

Babyschritte

Eigentlich wollte ich zu Beginn dieses Jahres in einem Wusch das Aussehen und teilweise auch die Struktur und einige der Inhalte dieser Webseite mal etwas renovieren. Aber wer mich kennt, weiß, daß ich so meine Schwierigkeiten mit dem Wusch-Teil habe. Also habe ich mich entschlossen, es stattdessen Schritt für Schritt anzugehen. Es dauert dann halt solange es eben dauert.

Die erste neue Seite sollte eigentlich das About kreetrapper sein, aber momentan steht mir der Sinn mehr nach etwas weniger Umfangreichen. Daher stelle ich erst mal diese Seite online, die sich später hoffentlich harmonisch in die neugestaltete und stark ausgeweitete About-Seite einfügen wird. Wie sich einige erinnern werden, habe ich ganz früher immer wieder mal per Mail eine Liste der interessantesten Filme herumgeschickt, die in den nächsten Monaten auf uns zukommen werden. Seit ich das Blog habe, habe ich meine Gedanken stattdessen mehr oder weniger regelmäßig hierhin gepostet (nämlich hier, hier und hier). Das hat jetzt ein Ende. Stattdessen gibt es jetzt die Seite Upcoming Movies als festen Teil von Blutiges Gemetzel. Auf meiner heimischen Festplatte habe ich sowieso schon eine solche Liste geführt und diese immer, wenn es mir in den Sinn kam, upgedatet. Der Gedanke, das einfach ins Netz zu verlagern und für meine Leser mit einigen Kommentaren zu spicken lag da nahe.

Enjoy!

Posted by kreetrapper at 23:35 in Gemetzel | Comments (1)

14.02.07

Amerikanische Verhältnisse

Steven Grant liefert erschreckende Anekdoten aus dem, was die USA ihr Rechtssystem nennen. Zumindest in Florida und Connecticut scheinen die Dinge ganz falsch zu laufen.

In Connecticut könnte eine Vertretungslehrerin zu 40 Jahren Gefängnis verurteilt werden, weil sie einen veralteten Browser benutzt hat. Dieser hat offenbar einige Porno-Pop-Ups nicht geblockt, so daß die Kinder damit konfrontiert wurden. Und in den USA gilt ja bekanntlich das Motto "Wenn wir unsere Kinder schon nicht vor der Erderwärmung oder dem eigenen Staat schützen können, sollten wir sie wenigstens vorm Betrachten nackter Menschen schützen.

In Tampa in Florida hat man hingegen eine Frau nicht davor schützen können, vergewaltigt zu werden. Man hat sie dann, als sie das Verbrechen gemeldet hatte, aber wenigstens wegen eines unbezahlten Bußgeldbescheids gleich mal da behalten und eingesperrt. Und nebenbei hat ein dort arbeitender wiedergeborener Christ es auch noch für richtig gehalten, ihr die Pille danach vorzuenthalten. Grant hat noch mehr Magenschmerzen induzierende Details.

Sagen wir es alle zusammen: "Zum Glück bin ich in Europa!"

Posted by kreetrapper at 23:24 in When Will You Rage? | Comments (0)

13.02.07

Das oszillierende Universum

Es gibt eine faszinierende neue Theorie zum Ursprung und Ende des Universums.

Welches grauenvolle Schicksal erwartet das Universum? Einige Physiker sind der Ansicht, dass es von seiner eigenen "dunklen Energie" in Stücke gerissen werden wird. Andere denken, dass es in einer endlosen Serie von Urknallen und Endcrashs gefangen ist - dass es also ein um's andere Mal in sich zusammenfallen wird, nur um gleich wieder im nächsten Urknall neu geboren zu werden.

Die Kosmologen Lauris Baum und Paul Frampton von der Universität von North Carolina in Chapel Hill haben diese beiden Ideen nun in einer neuen, noch unvorstellbareren Möglichkeit kombiniert: Demnach zerplatzt unser Universum schlussendlich in Milliarden von Teile, deren jedes seinerseits zu einem neuen Universum wird. Dieses Modell könnte das Rätsel lösen, warum unser frühes Universum so überraschend wohl geordnet war.

Eine etwas längere Zusammenfassung auf deutsch findet sich bei Raumfahrer.net. Man kann aber auch ganz krass sein und den Originalartikel von Baum und Frampton selbst lesen. Ich wünschte ich hätte die Zeit und das Grundlagenwissen dazu. Irgendwann in diesem Leben muß ich noch mal Physik studieren.

Posted by kreetrapper at 23:21 in Science Rules! | Comments (0)

12.02.07

Bedingungslos!

Letztes Jahr bin ich in diesem Blog gebeten worden, doch noch mal meine Position zum Thema Grundeinkommen darzulegen. Der Grund war, wenn ich mich recht erinnere, daß es bei meinem Blutbad im Kopf keine Möglichkeit zum Diskutieren gebe. Diesem Ansuchen soll dieser Eintrag Rechnung tragen. Ich habe immer auf eine passende Gelegenheit gewartet, das Thema hier anzustoßen, aber die kam und kam nicht.

Die Dortmunder Linksjugend (die noch immer keine Inhalte auf ihrer Netzseite hat) hatte geplant eine Gesprächsrunde zu diesem Thema zu veranstalten. Als ich davon hörte, wollte ich das zum Anlaß nehmen, hier darauf hinzuweisen und gleich meine Gedanken dazuzustellen. Aber inzwischen wurde diese Idee wieder fallen gelassen, da die SDAJ Dortmund (hat zwar eine Netzseite, aber die ist eher zum Davonlaufen) bereits eine ähnliche Sache plante. Trotz redlicher Suche konnte ich aber online nichts zu der Veranstaltung, die in der letzten Woche stattgefunden haben soll, finden, was zeigt, daß es sicherlich sinnvoll wäre, wenn vielleicht noch eine Veranstaltung zum Thema gemacht würde und man die diesmal auch entsprechend bewirbt. (Es kann natürlich sein, daß die SDAJ ihre Veranstaltung ganz doll per Flyer und in Zeitungen beworben hat und ich das nur nicht mitbekommen habe. Falls Ihr davon wißt, schreibt mir das bitte. Ebenso kann es auch sein, daß ich falsch informiert wurde und es eine solche Veranstaltung gar nicht gab.)

Jedenfalls soll dieser Eintrag denen, die damals so lauthals danach geschrien haben, Gelegenheit geben das Thema zu diskutieren. Seit ich das Blutbad geschrieben habe, hat sich an meiner Meinung nicht viel geändert. Allerdings haben inzwischen sogar schon die etablierten Parteien angefangen darüber zu diskutieren und die Sättigung, die nötig ist, um das Thema auf die politische Tagesordnung zu hieven, könnte schon recht bald erreicht sein. Inzwischen sehe ich auch, daß "ein bedingungsloses Grundeinkommen" kein Allheilmittel ist, solange es nicht in einer Höhe gegeben wird, die tatsächlich ein akzeptables Leben ermöglicht. Und gerade die Idee, gleichzeitig die Mehrwertsteuer drastisch anzuheben, halte ich für nicht besonders durchdacht, da das Geld dann ja sofort wieder durch die höheren Lebenshaltungskosten aufgefressen wird. Gut vorstellen könnte ich mir hingegen eine Luxussteuer, wie es sie in den skandinavischen Ländern ja zum Teil schon gibt, um zusätzliche finanzielle Ressourcen zu mobilisieren.

Ebenso wichtig wie die Frage der Finanzierung (zu der ich als wirtschaftswissenschaftlicher Volllaie nicht viel sagen kann) ist meines Erachtens die Einstellung der Gesellschaft zur Arbeit. Ein bedingungsloses Grundeinkommen macht nur dann wirklich frei, wenn neben dem finanziellen auch der soziale und moralische Druck, arbeiten zu müssen, wegfällt. Und das wird sicherlich noch einige Zeit dauern. Wenn es sogar Grüne gibt, die sich wie hier (pdf) Markus Kurth in vorauseilendem Gehorsam bedingungslos der Demoskopie unterwerfen und das Grundeinkommen mit den Worten ablehnen "das kommt schlecht bei den Wählern an" (frei zitiert), und auch die sonst so sozialen Linken immer nur "Arbeit, Arbeit" schreien, ist es vermutlich noch ein weiter Weg bis die Köpfe frei genug für ein Grundeinkommen sind. Irgendwann wird man sich aber den Konsequenzen des technischen Fortschritts stellen müssen. Wie ich es schon so lange sage, halte ich die Parole "Arbeit um jeden Preis" für nicht mehr zeitgemäß und würde z.B. die Entwicklung und breite Durchsetzung vollautomatischer Supermärkte sehr begrüßen. (Schlüge man so etwas im aktuellen politischen Klima vor, wäre die Reaktion ein gemeinsamer Aufschrei quer durch alle Fraktionen: "Aber die Arbeitsplätze!") Der Fortschritt sollte doch in der Lage sein, nach und nach all diese lästigen Arbeiten, an denen niemand Freude hat, obsolet werden zu lassen. Wenn ich mich recht an meine jagenden und sammelnden Zeiten erinnere, war das doch überhaupt der Plan als man mit Entwicklung von Technik begonnen hat.

Aber die Tendenz in der Gesellschaft ist leider eine andere. In einem Rückgriff auf frühkapitalistische Zeiten werden die Wochen- und Lebensarbeitszeiten gerade wieder einmal drastisch angehoben (sogar ich arbeite momentan 40 Stunden in der Woche) - seltsamerweise ohne daß alle Politiker aufschreien "Aber die Arbeitsplätze!" Hier scheint mir die Politik nicht konsequent genug zu sein. Wenn man sogar für den Menschen überlebenswichtige Dinge wie das Klima dem Diktat der Arbeit unterwirft und nur mit Zähneknirschen überhaupt einem Abbau der Steinkohlesubventionen zustimmt, wie kommt es dann, daß durch die immer weiter verlängerten Arbeitszeiten immer mehr Menschen von der Arbeit ausgeschlossen werden? Und zwar diesmal sogar mit dem Segen und Mitwirken der Politik. Eine bessere Verteilung der nötigen Arbeit auf alle Bürger wäre wünschenswert, für die einen, weil sie so mehr Freizeit bekämen, für die anderen, weil sie dadurch endlich auch mal etwas außer "Freizeit" hätten. Und ich denke, daß von der Politikseite im wesentlichen zwei Schritte notwendig sind, um dies möglich zu machen. Auf Seiten der Arbeitnehmer hälfe ein bedingungsloses, lebensunterhaltsicherndes Grundeinkommen, den Zwang zur Arbeit drastisch zu mildern. Und auf Seiten der Arbeitgeber muß man die an die Anzahl der Arbeitnehmer gekoppelten Sozialabgaben abschaffen. Das ganze sollte über Steuern finanziert werden. Man müßte dann natürlich parallel zum Wegfall der Abgaben z.B. die Unternehmenssteuer erhöhen oder etwas ähnliches.

Ich kann nur hoffen, daß die gesellschaftliche Diskussion dieses Themas weiter voranschreitet und irgendwann womöglich sogar eine praktikable und mehrheitsfähige Lösung dabei herauskommt.

Und weil es gerade paßt, hier noch zwei Links zum Thema:

Freiheit statt Vollbeschäftigung weist darauf hin, daß sich auf der Seite des WDR jetzt auch ein Dossier zum Thema Grundeinkommen findet.

Des weiteren gibt es seit einiger Zeit bei Google Groups das Aktion Grundeinkommen: Forum, wo sich Verfechter der Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens austauschen und gemeinsame Aktionen planen können.

Posted by kreetrapper at 23:12 in When Will You Rage? | Comments (0)

Das Geld liegt abseits des Mainstream

Und noch ein Nachzügler meines wochenendlichen Bloglesens. Doug Merrill redet im Europa-Blog A Fistful Of Euros über das Buch The Long Tail von Chris Anderson. Und das klingt wirklich ziemlich interessant. Es geht darum, inwieweit die Digitalisierung von Konsumgütern die Welt des Einzelhandels verändern kann, wird und in einigen Fällen sogar schon hat.

Die Frage lautet: Wieviel Prozent der Top 10.000 Titel in einem Online-Medien-Shop (wie Amazon oder iTunes) gehen mindestens einmal pro Quartal über die virtuelle Theke?

Der geschulte Wirtschaftswissenschaftler antwortet hier offenbar reflexhaft "20 Prozent", eine Antwort, die sich bei ähnlichen Fragestellungen herauskristallisiert hat. Die tatsächliche Antwort ist allerdings "99 Prozent". Es ist offenbar wirklich so, daß es für jedes Lied oder Buch oder was-auch-immer irgendwo jemanden gibt, der sich dafür interessiert und bereit ist, dafür Geld auszugeben. Und jetzt, wo sich die Medien nicht mehr alle in ein Regal beim örtlichen Händler quetschen müssen, sondern die Ausstellungsfläche virtuell und damit praktisch unendlich ist, ist es ihm auch problemlos möglich das Geld dafür auch auszugeben.

Ich hoffe sehr, daß sich diese Theorie schnell zu den Verantwortlichen in den Film- und Fernsehstudios herumspricht. Denn sie zeigt ja, daß man relativ leicht auch mit Nischenprodukten Geld machen kann, wenn man sie nur genügend Menschen zum Kauf anbieten kann. Und was bei Büchern schon problemlos weltweit funktioniert, wird bei DVDs ja immer noch durch den idiotischen Regionalcode (und die immer noch nicht zusammengeführten zwei Fernsehsysteme PAL und NTSC) verhindert oder zumindest erschwert. Es gibt sicherlich viele Leute wie mich, die gern ein paar Euros investieren würden, wenn ihnen nicht immer in riesengroßen Lettern RC1 vor die Nase gehalten würde.

Also, lest das Buch. Wer sich das Geld für Andersons Buch sparen will, kann aber auch einfach den zugrunde liegenden Artikel aus Wired online lesen. Der Rezensent meint, daß man die wichtigsten Dinge auch so mitbekommt.

Posted by kreetrapper at 00:05 in Thoughtgasm | Comments (0)

11.02.07

Versprengte Gedanken

In der letzten Woche hat das regelmäßige Bloggen schon mal erheblich unter der Tatsache gelitten, daß ich jetzt ein nützliches Mitglied dieses unmenschlichen, widerwärtigen kapitalistischen Systems bin. Entweder hatte also Stefan (bisher) unrecht mit seinem Kommentar, daß jetzt auch beim Bloggen alles gut werde, oder... wer weiß, vielleicht ist es ja genau das, was er mit "gut" meinte, daß ich nicht mehr pausenlos irgendwelches Zeug hierher poste. Jedenfalls poste ich dafür jetzt am Wochenende nur um so mehr überflüssiges Zeug mit wenig bis gar keinem Gehalt. Denn jetzt muß ich erst mal all das nachlesen, was ich in den letzten Tagen in der Blogosphäre verpaßt habe, und da kann ich natürlich der Versuchung nicht widerstehen, exzessiv zu link-bloggen - teilweise auch mit ein paar eingestreuten Kommentaren.

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I Pity The Fool! Bill Reed von Comics Should Be Good hat sich vorgenommen, in diesem Jahr eine tägliche Kolumne zu schreiben. Der Titel: 365 Reasons to Love Comics. Die Ausgabe von Mittwoch bezeichnet er zu recht als bisher beste: I may as well quit this column now. Because this one spotlights the greatest comic book ever made. So why bother continuing? It can’t get better than this. Can it?

Der Comic um den es geht: Mr. T and the T-Force.

crack-baby.jpgGeht und schaut es Euch an, es gibt eine Reihe von wunderbaren Titelseiten und Fakten über die Serie, und sogar den Anfang einer Geschichte. Die Serie klingt wirklich verdammt cool, wie man schon dieser Zusammenfassung entnehmen kann:

Mr. T was hittin’ the streets, taking up social causes, and dealing with the topics of the times, like crack babies, dinosaurs, and ninjas.

Auch cool fand ich die Links zu Videos von Mr. T am Ende des Beitrags. Zum Beispiel bringt Mr. T uns bei, daß es wichtig ist, seine Mutter mit Respekt zu behandeln: Treat your mother right. Auch schön: Das Intro zur Mister-T-Zeichentrickserie, die sogar irgendwann mal bei uns im Fernsehen lief. Ich kann mich jedenfalls erinnern, mal eine Folge davon gesehen zu haben.

Und wie so oft bei CSBG lohnt es sich auch, die Kommentare zu lesen. Denn die führen diesmal zu einem weiteren Blogeintrag über diesen brillanten Comic.

Und da fällt mir auch noch ein, daß ich letztens in der imdb zufällig diesen Eintrag gefunden habe. Wieder ein Klasse-TV-Format, daß es nicht über den großen Teich geschafft hat.

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Following up on a couple earlier pieces, I must eat crow when it comes to my assessment of Microsoft's possible collaboration with government spooks on the new Windows Vista. The NSA has now copped to making unnamed contributions to the software. The kind version is that they were helping Microsoft plug holes to make it the most secure operating system available. The more suspicious version is that the Ghost's unleashed surveillance teams - and it's not like they haven't been plenty active - now have an easy back door into every Vista machine produced. (Before any Mac users start smirking, the NSA provided the same service for your OS, so if they're spying they're already spying on you. When was the Macintosh introduced again? 1984?)

(by Steven Grant)

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Der Comics Reporter hat einen sehr interessanten Artikel von Bart Beaty über den französischen Comic-Verlag L'Association und was der Weggang Lewis Trondheims im letzten Herbst für diesen bedeuten könnte. Ebenfalls dort gibt es einen Bericht von Beaty über das Comic-Festival in Angoulême, das vermutlich wichtigste Comic-Ereignis in Europa, das ich in diesem Jahr wieder nicht besucht habe, weil ich einfach kein Französisch kann. Vielleicht findet sich ja für das nächste Jahr jemand, der diese Sprache spricht und mich dorthin begleiten will.

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Neil Gaiman hat am Freitag den sechsten Geburtstag seines Blogs gefeiert. Als Geschenk für die Leser gibt es dort ein echtes Orakel zu bestaunen.

Außerdem verlinkt Neil diese Seite, die es einem erleichtern sollte, sein Blog in Ruhe auf der Arbeit zu lesen.

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Ein Artikel des kürzlich verstorbenen Robert Anton Wilson über die möglichen gesellschaftlichen Auswirkungen der großflächigeren Nutzung von E-Prime. Faszinierend.

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Ein Blog voller lustiger Katzenfotos, auf lange Sicht stört mich hier aber die eigenwillige Einstellung zur Orthographie. Die Definition des Duden für Weblog scheint jedenfalls mehr und mehr zur self-fulfilling prophecy zu werden.

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Ein vermutlich sehr interessanter Artikel über Plagiate und Copyright des Science-Fiction-Autoren Jonathan Lethem findet sich hier und bei der Sendung Radio Open Source hat man eine ganze Sendung dem Thema gewidmet und neben Lethem auch noch einige Musiker und einen Kulturwissenschaftler eingeladen. (Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Artikel zu lesen oder die Sendung zu hören. Wenn ich das geschafft habe und tatsächlich interessante neue Sichtweisen auf das Thema gegeben werden, werde ich vermutlich noch mal ein paar Zeilen dazu schreiben.)

(via Boing Boing)

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Bis jetzt haben sich, abgesehen von mir, erst drei Leute für das PII VII am 18. Februar angemeldet. Es sind also noch reichlich Plätze frei. Anmeldungen bitte als Kommentare in den entsprechenden Beitrag, damit alle, die sich dafür interessieren, den Überblick behalten können.

Posted by kreetrapper at 12:56 in It's my life | Comments (9)