Sometimes it’s “whom”

Wieder einmal zeigt sich, daß es sich doch lohnt, regelmäßig beim Languagehat vorbeizuschauen. So hat er Links zu einer Reihe von Posts (im Languagelog, bei Descriptively Adequate und bei Literal Minded), die sich mit einer Szene aus einer kürzlich gesendeten Episode der amerikanischen Version von The Office beschäftigen. Darin geht es um den korrekten Gebrauch des sehr schönen Wortes whomever. Gerade die Beiträge bei DA und bei LM gehen dem Problem, wann whoever und wann whomever syntaktisch korrekt ist, sehr genau auf den Grund und ich habe bei letzterem einen schönen neuen Begriff gelernt: fused relative – als Bezeichnung für Relativsätze in der syntaktischen Position von NPs.

Interessant ist auch die Ausführung (kurz im Posting selbst und etwas ausführlicher in den Kommentaren), daß deren Verwendung im Deutschen sehr viel restringierter ist als im Englischen, selbst wenn man auf korrekte Verwendung von who/whom achtet. Den fragwürdigen Grammatikalitätsurteilen der Kommentatoren kann ich mich allerdings nicht anschließen.

*”Ich nehme, wem Du vertraust.”

Der Satz klingt in meinen Ohren furchtbar ungrammatisch. Oder findet den Satz einer meiner Leser ernsthaft akzeptabel?

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