Fleisch aus der Retorte

Dieser Artikel über In-Vitro-Fleisch ist sehr interessant. Offenbar ist die Wissenschaft so weit, daß im Reagenzglas erzeugtes Fleisch bereits in fünf bis zehn Jahren in unseren Supermärkten stehen könnte. Ich hätte nicht gedacht, daß die Forschung in dieser Richtung tatsächlich schon so weit fortgeschritten ist. Derart im Labor erzeugtes Fleisch wäre natürlich deutlich umweltfreundlicher und stellt den Konsumenten auch ethisch vor weniger Probleme. Trotzdem habe ich irgendwie ein komisches Gefühl bei der Sache. Mich würde daher sehr interessieren, wie meine Leser (so ich denn  nach dieser langen Durststrecke noch welche habe) darüber denken, die ja oft sehr ausdifferenzierte Meinungen haben – insbesondere wenn es um Dinge wie Fleischkonsum oder genetische Forschung geht.

45 thoughts on “Fleisch aus der Retorte

  1. Ich finde diese Entwicklung nicht gerade positiv. Die Welt wird doch immer verrückter… Ethisch sauberer als “Frischfleisch” mag es ja sein, aber ich würde es trotzdem nicht essen. Kann mir auch kaum vorstellen, daß etwas derart künstlich erzeugten bei Vegetariern großen Anklang findet – und die sind ja doch vermutlich die Zielgruppe, wenn man denn davon sprechen will, oder?

  2. Ich bin nicht sicher, ob Vegetarier die einzige Zielgruppe sind. In dem Artikel geht es auch um Umweltaspekte (weniger Kohlendioxid) und man versucht den Nicht-so-ganz-Fleisch-Geschmack als neues Geschmackserlebnis positiv zu reden.

    Kannst Du konkretisieren, was Dich daran stört? Außer daß es künstlich ist, meine ich. Das trifft ja inzwischen auf ziemlich viele (Teile von) Lebensmittel(n) zu. Denk nur an die ganzen künstlichen Geschmacksstoffe und Emulgatoren und so’n Zeug.

  3. Geschmacksstoffe und Emulgatoren versuche ich persönlich zu vermeiden!
    Ich finde es einfach irgendwie pervers, daß man so abhängig von Fleisch ist, daß man es im Labor züchtet anstatt einfach ganz darauf zu verzichten – das würde der Umwelt/ dritten Welt/ Kühen auch gut tun!

  4. Geschmacksstoffe und Emulgatoren versuche ich persönlich zu vermeiden!

    Geht das überhaupt? Ich achte da, zugegeben, nicht so drauf, aber immer wenn ich mal auf die Inhaltsstoffe von etwas gucke, sind solche Sachen mit dabei.

    Klar würde Verzicht Umwelt/Tierwelt/usw auch gut tun, aber das fällt vielen Menschen eben schwer. Vielleicht weil sie damit aufgewachsen sind. Ich nehme ja auch einiges an Ersatzprodukten zu mir (Pseudomortadella z.B.). Und solches künstliches Fleisch ist doch da ein guter Kompromiß, bei dem die Leute nicht (ganz) verzichten müssen und trotzdem Umwelt/Tierwelt/usw nicht darunter leiden müssen.

    Ich persönlich hoffe ja immer noch auf die Erfindung des Replikators zu meiner Lebenszeit.

  5. 1)
    Es ist ga rnicht schwer Emulgatoren und Geschmacksverstärker zu vermeiden, wenn man Basislebensmittel kauft, also Kartoffeln und kein fertiges Kartoffelpüree, etc.

    2)
    Auf Fake-Mortadella verzichte ich auch – finde ich auch gruselig bis unnatürlich.

    3)
    Würdest Du Deine eigenen Zellen zur Verfügung stellen, damit man davon im Replikator ENDLICH auch ethisch korrektes Menschenfleisch “züchten” kann?

  6. Hey, Silvio. Ich warte schon länger, daß Du Dich endlich an dieser Diskussion beteiligst, hatte aber gehofft, daß Du uns auch Deine Meinung kundtust, anstatt nur zuzusehen.

  7. Es ist ga rnicht schwer Emulgatoren und Geschmacksverstärker zu vermeiden, wenn man Basislebensmittel kauft, also Kartoffeln und kein fertiges Kartoffelpüree, etc.

    Für Basislebensmittel fehlt mir die Muße. Als Single bin ich ganz froh, daß mir Mahlzeiten bereits portionsgerecht angeboten werden. Ja, wenn ich jetzt eine Familie hätte. Aber so. Kochst Du etwa jeden Tag richtig? Das würde mich aber sehr wundern.

    Auf Fake-Mortadella verzichte ich auch – finde ich auch gruselig bis unnatürlich.

    Wieso? Sind doch ganz normale pflanzliche Zutaten. Nur in Form einer Mortadella.

    Würdest Du Deine eigenen Zellen zur Verfügung stellen, damit man davon im Replikator ENDLICH auch ethisch korrektes Menschenfleisch “züchten” kann?

    Hmm… Ich weiß nicht. Rein rational spricht doch nichts dagegen, oder? Ich gebe zu, daß ich mich dabei ein bißchen komisch fühle, aber das sind vermutlich nur die überkommenen kulturellen Standards, mit denen ich aufgewachsen bin. Ich würde es wahrscheinlich schon machen. Aber essen dann eher nicht. Das wäre mir zu nahe an der Selbstverzehrung. ;-)

    Welche Argumente hast Du denn, die dagegen sprechen? Außer emotionalen (“gruselig”), meine ich.

  8. Mein Argument dagegen ist, daß es eine neue Technologie ist und man keine Langzeitstudien dazu hat – wer weiß wie solche Zellen mutieren können und was sie dann in einem anrichten…

    Okay, Deine eigenen Zellen also nicht – wie wäre es denn dann mit denen von Silvanus? Deiner Oma? George Bush? Ob Männer unf Frauen gleich schmecken?

    Ich koche nicht jeden Tag, ich esse öfter mal in der Mensa (geht zeitlich nicht anders), aber ich kaufe keine Fertigprodukte, sondern mache mir schlichte Essen aus frischen Zutaten. Das ist weder besonders schwer noch zeitaufwendig.

    Ich finde diese Fleischersatzprodukte, die auf Teufel-komm-raus möglichst nah am “Original” sein sollen auch irgendwie lächerlich. Ist wohl was für Vegetarier, die auf Form und Geschmack nicht verzichten wollen (oder gar können).

    Was Herr Silvanus von der ganzen Thematik hält, würde mich auch sehr interessieren :-)

  9. Mein Argument dagegen ist, daß es eine neue Technologie ist und man keine Langzeitstudien dazu hat

    Dem widerspreche ich doch überhaupt nicht. Und das ist auch kein grundsätzliches Argument, sondern heißt nur, daß man eben noch 50 Jahre darauf warten sollte statt 5. Das halte ich ebenfalls für sinnvoll.

    Essen aus frischen Zutaten. Das ist weder besonders schwer noch zeitaufwendig.

    Klar ist das (zeit-)aufwendiger als Fertiggerichte. Deswegen heißen die doch “Fertig”gerichte. Und denkst Du, daß die in der Mensa auf Emulgatoren verzichten? Ich nicht.

    Ich finde diese Fleischersatzprodukte, die auf Teufel-komm-raus möglichst nah am “Original” sein sollen auch irgendwie lächerlich. Ist wohl was für Vegetarier, die auf Form und Geschmack nicht verzichten wollen (oder gar können).

    Warum predigst Du denn hier den Verzicht um seiner selbst willen? Warum soll ich auf etwas verzichten, auf das ich nicht verzichten muß, nur damit ich darauf verzichte? Das ist doch katholische Lehre. Das einzige was man davon hat, ist dann wohl ein Gefühl der Überlegenheit. Ganz wie der Priester, der stark genug ist auf Frauen usw. zu verzichten. Darauf kann ich verzichten.

  10. Ich finde es ja nicht verwerflich, wenn jemand fake-Mortadella ist, aber ich verstehe trotzdem nicht, warum es zusätzlich zum Geschmack in die Form gespresst werden muß.

    Und wer soll dann die nächsten 50 Jahre lang das Labor-Fleisch essen? Irgendwer muß es ja essen, sonst wird man nie wissen, wie es sich auf den Organismus auswirkt.
    Auch hier gilt wie bei der fake-Mortadella: kann ja jeder Essen, aber ich werde das nicht tun.

    Was die in der Mensa verwenden kann ich natürlich nicht sagen.
    Selbstgemachte Bratkartoffel dauern geringfügig länger als welche aus der Dose. Das gleich gilt für Saucen und andere Dinge.

  11. Ich finde es ja nicht verwerflich, wenn jemand fake-Mortadella ist

    Aber Du redest (oft) daher als fühltest Du Dich so jemandem meilenweit überlegen. Wozu dieser Elitarismus?

    Irgendwer muß es [das Retorenfleisch] ja essen, sonst wird man nie wissen, wie es sich auf den Organismus auswirkt.

    Ich kann mir gut vorstellen, daß man das irgendwann simulieren kann. Die Wirkung von Frontalzusammenstößen mit Autos testet man ja auch nicht mit echten Menschen.

    Aber jetzt halte ich mich erst mal zurück und warte gespannt, was der Silvio so zu diesem Thema zu sagen hat. ;-)

  12. zu 1)
    Das ist Deine persönliche Interpretation.
    zu 2)
    Das wage ich zu bezweifeln, daß das so schnell geht.
    Übrigens testet man Autocrashs schon mit echten Menschen – man testet zwar mit den Dummies wie schwer der Aufprall etc. ist, aber was glaubt Du wohl woher man weiß, ob wann die Knochen brechen? Da müssen auch mal Leichen ran!
    zu 3)
    Jawohl, auf den warte ich jetzt auch! :-)

  13. Arrrg… Ist ja wie in alten Zeiten hier… Kaum bin ich fort, geht`s hier wieder rund…
    Ich muss erst mal die Menge an Kommentaren in Ruhe nachlesen… Moment mal…

  14. Ich weiß nicht, irgendwie habe ich das Gefühl, als ob ihr mich verschaukeln wollt. Mehrmals werde ich quasi genötigt, mich hier zu äußern… Eigentlich wollte ich als braver Arbeitnehmer frühzeitig den Tag ausklingen lassen. Aber stattdessen muss ich mich wohl oder übel über Kunstwurst aus eigenen Körperzellen äußern. Es gibt nichts Schöneres. Aber am besten finde ich, wie weit der Bogen mal wieder gespannt wird, wenn ich von eigener Hausmacherwurst zum Katholizismus geführt werde:
    Das einzige was man davon hat, ist dann wohl ein Gefühl der Überlegenheit. Ganz wie der Priester, der stark genug ist auf Frauen usw. zu verzichten
    Meine bescheidene Meinung zu diesem Thema:
    Ich gebe zu, das es ein Problem der gehobeneren Art ist. Aber wir diskutieren ja gerne auf höherem Niveau. Also: Eigentlich sagt mir mein “gesunder Menschenverstand”, dass es gesund und korrekt ist, sich frisches Essen so zuzubereiten, dass man vorher noch sieht, wie es mal in Natura ausgesehen hat. Wer weiß schon, was man alles in diese Pseudo-Fleischpampe reinmischt? Aber gleichzeitig bin auch ich der Meinung, dass man nicht immer zurück in die Küchensteinzeit muss: ein gepresstes Stück Gemüsewurstscheibchen ist doch auch okay. Und dass man sich vor dem Verzehr eigener Körperzellen, die zu Schnitzel herankultiviert wurden, ekelt, finde ich auch nur natürlich. Irgendwo is(s)t (?) man auch nur Mensch und wird eher andere(s) essen, als sich selbst. So weit dazu. Zufrieden für den Anfang?
    Jetzt muss ich aber leider schon Schluss machen. Morgen Abend bin ich wieder mit dabei, versprochen!
    Silvanus :-) =

  15. @Silvanus:
    Danke, daß Du es ausgesprochen hast – den Bogen zum Katholizismus fand ich auch zu unglaunlich ;-)
    Ich denke, wir sind hier so an Deiner Meinung zum Thema “Autoartifziale Wurst” interessiert, weil Du 1. immer gut mitdiskuitierst bei spannenden Themen und 2. Du vielleicht ein moralisches Problem damit hättest haben können/ oder auch nicht.

  16. Vielleicht trifft es sich ganz gut, wenn ich mich erst morgen wieder dazu einklinke (ich war vorhin noch im Paedblog). Ich werde nämlich nicht oft danach gefragt, ob ich eine Wurst essen würde, die aus meinem tiefsten Innersten entstammen könnte…
    Ich habe da, um das schon mal vorwegzunehmen, aber eine gewisse Abneigung, die ich aber auch sachlich begründen werde. Und das geht leider nicht, auf die Schnelle. Also, bis morgen,
    Silvanus

  17. Ich werde nämlich nicht oft danach gefragt, ob ich eine Wurst essen würde, die aus meinem tiefsten Innersten entstammen könnte…

    Mich überrascht, daß Du – abseits dieses Blogs, in dem ja bekanntlich andere Regeln gelten als in der “richtigen” Welt – überhaupt danach gefragt wirst.

  18. 1) Das ist Deine persönliche Interpretation.

    Stimmt. Vielleicht lese ich das auch nur da hinein. Wenn es Dir nicht auffällt, dann liegt es vermutlich an mir. Ich bin dahingehend aber auch etwas empfindlicher als der Durchschnitt.

    2)
    Das wage ich zu bezweifeln, daß das so schnell geht.

    In den letzten hundert Jahren legt der technische Fortschritt doch eine erstaunlich hohe Beschleunigung hin. Ich schließe da so schnell lieber nichts aus. Letztens habe ich eine Sendung gesehen, in der sie dabei waren das Gedächtnis zu simulieren und das sah schon relativ weit gediehen aus.

    Übrigens testet man Autocrashs schon mit echten Menschen – man testet zwar mit den Dummies wie schwer der Aufprall etc. ist, aber was glaubt Du wohl woher man weiß, ob wann die Knochen brechen? Da müssen auch mal Leichen ran!

    Leichen sind für mich in diesem Fall keine “echten Menschen”. Denen kann es ja egal sein, was mit ihnen passiert. Und ich denke auch, wenn man das Alex-Fleisch erst mal ausgiebig im Labor getestet hat, finden sich schon ein paar Wagemutige, die das freiwillig testen. Bei Medikamenten finden sich ja auch immer Freiwillige. Okay, die haben natürlich auch ein größeres Interesse, aber trotzdem.

  19. Dachte ich auch schon daran… prima Terminus!

    So, jetzt weiter im Text:

    Ich habe zwischendurch Zeit gehabt, darüber zu sinnieren, was mich eigentlich davor abschrecken würde, Fleisch zu essen, das aus meinen eigenen Zellen gezüchtet worden wäre…. brrr…

    Vermutlich sind es in erster Linie psychische und kulturell verankerte Gründe, die einem den Appetit rauben. Man stelle sich vor, in ein saftiges Stück Fleisch zu beißen, welches in der ursprünglichen Fassung einmal am eigenen Knochen hing. Da ist der Gedanke tatsächlich nicht fern, dass man sich selbst aufäße, auch wenn es eigentlich total irrational wäre. Aber wer behauptet schon, dass Menschen rein rational veranlagt sind?

    Es gibt auch noch andere Gründe, aber ich denke, das ist der wichtigste Grund. Weitere Gründe kann ich morgen Abend in unserer fröhlichen Reihe “Autoartifziale Wurst und kein Ende” nennen.

    Wurstige Grüße ;-)
    Silvanus

  20. Ja, Silvanus, mach das bitte, ich bin und bleibe gespannt.

    Ich denke, ich würde noch eher meine “eigene” Wurst essen als z.B. die meiner Oma oder auch meiner Cousine (die ist noch knackiger ;-) ).

  21. Also…

    Aus evolutionsbiologischer Sicht könnte ich die einfache These aufstellen: Wenn es Sinn gemacht hätte im Überlebenskampf der Gattung Mensch, sich seine Nahrung aus sich selbst heraus nehmen (wie auch immer), so wäre der Mensch sicher mit irgendeinem Organ ausgestattet worden, das es ihm erlaubt, seinen Bauchladen ständig vor sich her zu tragen und sich an sich selbst zu knabbern. Aber offenbar ist der Vielfraß Mensch dazu geschaffen worden, anderes und andere aufzuessen, bis nichts mehr da ist.

    Aus schöpfungstheoretischer Sicht könnte ich einfach sagen, dass der Mensch in eine ideale Umgebung hineingesetzt wurde, wo er sich paradiesischerweise (fast!) ;-) überall selbst bedienen durfte. Dass er irgendwann man fähig sein würde, sich selbst quasi aufzuessen, wäre dann nur noch ein weiterer Sargnagel, so frei nach dem Motto der gefallenen Schöpfung: “Wie tief kann man als Ordnungsinstanz und Namensgeber, was der eigentliche Schöpfungsauftrag an den Menschen war, noch fallen?”

    Vielleicht fällt mir morgen (bzw. übermorgen!) noch ein weiterer Aspekt dazu ein…
    Gruß,
    Silvanus!

  22. Meinst Du echt, Gott sieht es lieber wenn der Mensch andere Leute ißt als im Labor reproduziertes, unpersönliches Zellmaterial?

  23. Der Mensch soll überhaupt keine Menschen noch Menschliches essen. Meine Meinung zählt hier gar nicht, es ging mir nur um zwei unterschiedliche Argumentationslinien: schöpfungstheologisch bzw. -theoretisch und eine vielleicht denkbare, evolutionsbiologische Sichtweise.

  24. Aber Deine Meinung INTERESSIERT vielleicht die Leser? :-)
    Ich finde Menschen essen und Schweine essen moralisch gleich bedenklich, nur daß beim Verzehr der eigenen Spezies so ein komisches Gefühl auftaucht.

  25. Stoooop!

    Meine Meinung werde ich noch kundtun, aber ich war momentan nur darauf aus, zu sagen, dass es in diesem Kontext, als ich die theologische und evolutionsbiologische Variante darstellte, nicht auf meine persönliche Meinung ankommt.

    “Meinst Du”

    Nein, nicht ich meine es, sondern es handelt sich hier um eine denkbare theologische Erklärung!

    “…echt, Gott sieht es lieber wenn der Mensch andere Leute ißt als im Labor reproduziertes, unpersönliches Zellmaterial?”

    MEINE Meinung werde ich erst zu einem späteren Zeitpunkt, wenn überhaupt, hier widergeben. ;-)
    Alles klar?

  26. Nur am Rande: Hallo Blogger Kreetrapper, :-)
    überprüfe doch mal die Zeiteinstellung in Deinem Blog. Die stimmt nämlich nicht.
    Es ist schon nach Mitternacht und das neue (25.04.) Datum wird nicht angezeigt… Oder hast Du schon die islamische Zeitrechnung? ;-)

  27. überprüfe doch mal die Zeiteinstellung in Deinem Blog. Die stimmt nämlich nicht.

    Seltsam. Stimmt es jetzt?
    Kann es sein, daß WordPress nicht automatisch auf Sommerzeit umstellt? Da steht nur “Differenz zur UTC” im Einstellungsmenü. Und die ist ja momentan +2, war aber vor kurzem noch +1.

    Zeit daß man diesen Quatsch endlich abschafft.

  28. Ich habe neues Gedankenfutter, das die Diskussion hoffentlich wieder etwas anregt:
    Bei Bloggity-Blog-Blog-Blog habe ich einige interessante Links gefunden.

    Offenbar hat PETA eine Million Dollar ausgelobt für denjenigen, der Retortenfleisch perfektioniert. Bei Slate gibt es zwei interessante Kommentare dazu: eins, zwei.

    Schockierend fand ich diesen Artikel im Guardian, in dem ich feststellen mußte, daß Fleisch und Milchprodukte aus geklonten Tieren inzwischen schon so gut wie im Supermarkt stehen. Das hätte ich nicht gedacht, daß die Forschung in dieser Richtung schon so weit gediehen ist.

  29. Also, um erst mal kurz darauf einzugehen:
    Ich nehme mal an, dass die Herstellung des Kunstfleisches nicht gerade eine gute Ökobilanz (energiemäßig gemeint) aufweist. Ich habe nur leider nicht viel darüber gefunden.

    Wisst ihr darüber mehr?

  30. Darüber weiß ich auch nicht mehr.

    Aber das mit Gen-Tech ist schon übel. Und vor allem die Gesetzeslücke, was die Kennzeichnung anbelangt. Auf Milchprodukten muß ja auch nicht draufstehen, wenn die Kuh Gen-Mais gefressen hat.

    Als wäre die Welt von Natur aus nicht schlecht genug, nein, der Mensch schafft es, sie noch beschissener zu machen *kopf-schüttel*

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