Das Problem des Kapitalismus

In der aktuellen Wirtschafts- und Finanzkrise, die man leicht auch als eine generelle Krise des kapitalistischen Systems (zumindest in seiner immer noch viel zu oft propagierten Reinform) sehen kann, erblühen natürlich die linken Medien, die jetzt auf der “Ich hab’s doch gesagt”-Welle reiten können.

Entsprechend findet man auch gerade in der taz immer wieder interessante ausführliche Artikel zum Thema. Wie zum Beispiel diesen hier von Friedrich Krotz:

Der Kapitalismus ruiniert sich selbst

Von wegen Sozialismus! Nicht die Vermögen, die Schulden der Banken werden sozialisiert. Der Staat pumpt Steuergelder von morgen in ein kaputtes System. Das ist die eigentliche Krise.

New Tarantino Movie – with Nazis

Die reichhaltige Anzahl an taz-Blogs liefert inzwischen immer häufiger interessante Informationen oder Einsichten. Diesmal zum Beispiel einen Beitrag zum neuen Film von Tarantino.

Der dort verlinkte Trailer hat allerdings bei mir Firefox abgeschossen, also veweise ich stattdessen auf diesen Eintrag bei den Fünf Filmfreunden, wo man den Trailer ebenfalls sehen kann.

Literal Music Video

Vor Monaten hatte Stefan Niggemeier ein wunderbares Video verlinkt. Ich wollte damals unbedingt darauf hinweisen, habe es dann aber aus irgendeinem Grund vergessen. Jetzt bin ich durch Zufall wieder darauf gestoßen und wollte die Verlinkung nachholen. Leider steht statt des Videos im verlinkten Beitrag von Niggemeier nun nur noch dieser Satz:

This video is no longer available due to a copyright claim by WMG.

Ich finde, das ist ein schönes Beispiel dafür, daß mit der momentanen Copyright-Gesetzgebung so einiges im Argen liegt, wenn es kreativen Output so mir nichts dir nichts aus dem Netz verdrängt. Zum Glück, wie einer der Kommentatoren bei Niggemeier bemerkt, vergißt das Netz aber nichts und so ist das Video an anderer Stelle nach wie vor online und kann somit von mir hier eingebettet werden.

Also: Was wäre, wenn der Text des Liedes die Vorgänge im Musikvideo beschriebe. Dank der Leute von Dustfilms kann man das nun sehen:

Petition für ein bedingungsloses Grundeinkommen

Eine E-Petition zur Vorlage beim Deutschen Bundestag kann hier unterzeichnet werden (Anmeldung erforderlich). Die Seite ist bei mir ein bißchen langsam, also etwas Geduld mitbringen.

Achtung: Man kann nur noch bis zum 17.2 zeichnen. Es ist also Eile geboten. Hoffentlich erreicht Susanne Wiest die 50,000 Unterschriften, die nötig sind, damit der Bundestag sie anhören muß.

Eine Linksammlung zum Thema findet sich beim Archiv Grundeinkommen.

(via taz)

Update (18.02.): Es sind tatsächlich genügend Stimmen zusammengekommen wie die taz berichtet.

Danke auch an meine Leser, die dabei mitgeholfen haben.