Globetrotter Flash Game

Über Twitter hat mich jemand auf dieses süchtig machende Flash-Spielchen aufmerksam gemacht. Es geht darum auf einer Weltkarte bestimmte vorgegebene Orte mit der Maus anzuklicken. Je näher am Ziel und je schneller man dabei ist, desto mehr Punkte gibt es. Es gibt 10 Level und in jedem Level bekommt man eine bestimmte Anzahl von Zielen, mit denen man eine bestimmte Punktzahl erreichen muß, um in den nächsten Level vorzustoßen. Ich habe es bisher bis Level 6 geschafft. Meine Schwächen liegen – wie erwartet – auf dem afrikanischen Kontinent. Aber auch Australien ist viel zu groß und unübersichtlich. Um so mehr freut man sich, wenn mal Talinn kommt. Da muß man nur das Land treffen.

Sehr unterhaltsam, aber Vorsicht falls Ihr eine suchtgefährdete Persönlichkeit habt oder sehr kompetetiv veranlagt seid.

Ade, Dolmetscher – Wieder eine Berufsgruppe wegautomatisiert

Im Sprachennetz lese ich, daß mal wieder jemand den großen Wurf beim automatischen Übersetzen plant.

Die beiden US-amerikanischen Firmen Sakhr Software und Dial Directions haben sich kürzlich zusammengeschlossen und entwickeln gemeinsam ein Programm, das aus Mobiltelefonen universelle Simultanübersetzer für die Hosentasche machen soll.

Die Idee ist, das Programm auf dem Smartphone (iPhone, Android, Blackberry, you-name-it) laufen zu lassen. Es soll dann gesprochene Sätze analysieren, in die Zielsprache übersetzen und anschließend per Sprachausgabe die Übersetzung ausspucken.

Ich gebe ja zu, daß ich mich mit diesem Thema eigentlich nur beschäftige, wenn mal wieder in der c’t ein Artikel dazu steht, aber der letzte Stan, auf dem ich bin, war, daß man Software immer noch eine ganze Weile trainieren muß, bevor sie überhaupt zuverlässig Spracheingabe in die korrekten schriftlichen Sätze überführen kann. Und das letzte mal als ich bei google translate vorbeigeschaut habe, wirkte auch der aktuelle Stand der automatischen Übersetzung noch nicht so perfekt wie in diesem Artikel davon geschwärmt wird.

“Die Entwickler sind überzeugt, dass das Programm letztlich ebenso gut arbeitet wie menschliche Übersetzer” wird dort behauptet. Das glaube ich erst, wenn ich es sehe. Dieses Video, das die Fähigkeiten des Gerätes demonstrieren soll, hat geschickterweise als Zielsprache Arabisch, so daß ich zumindest die Qualität der Übersetzung nicht prüfen kann. Der eine Satz mit Englisch als Zielsprache klingt ganz okay, aber ich bleibe trotzdem erst mal skeptisch.

Hoffnung für das Sechs-Tage-Rennen?

Wie die meisten Dortmunder vermutlich wissen, steht das alteingesessene Sechs-Tage-Rennen in diesem Jahr auf der Kippe, weil Rewe sich das Sponsoring nicht mehr leisten kann/will. Für alle, denen das weniger egal ist als mir, gibt es jetzt die Möglichkeit sich dafür einzusetzen, daß es doch noch stattfindet. Auf dieser Seite kann man einen finanziellen Beitrag dazu leisten. Das Konzept mit der Pixelwand und dem Pixelkauf erschließt sich mir nicht so ganz, aber so schwierig wird das schon nicht sein. Aber: Eile ist geboten. Bis zum Ende der Sommerferien will man die angestrebten 250.000 Euro zusammen haben. Als ich gestern auf der Seite war, waren es gerade 600 Euro. Es bleibt also noch viel zu tun.

(via Ruhr Digital)

Noch ein Betriebssystem?

Irgendwas mache ich falsch, wenn ich die neuesten technischen Entwicklungen jetzt schon dem Internetangebot des Westens entnehmen muß. Jedenfalls las ich dort, daß Google jetzt den nächsten Schritt im Kampf gegen die Marktdominanz von Microsoft gehen will. Das Ziel ist ein eigenes Betriebssystem namens Chrome OS. Die gute Nachricht: Es basiert auf Linux und ist Open Source.

Die Grundidee ist typisch Google. Wie schon der eigene Browser soll auch das eigene Betriebssystem darauf ausgelegt sein, den Nutzer möglichst schnell ins Internet (und damit auf die Angebote von Google) zu bringen. Dementsprechend wird es das neue OS auch erst einmal nur für Netbooks geben. Und auch erst in der zweiten Jahreshälfte 2010. Mal abwarten.

Lese-Empfehlung: Meinungsfreiheit

Wie man zur Zeit überall im Netz (und vermutlich auch außerhalb davon) lesen kann, hat die Piratenpartei wieder einmal mit einem mittelschweren PR-Gau zu kämpfen, weil in ihren Reihen (und erchwerend sogar in einem – wenn auch eher unbedeutenden – Parteiamt) ein Rechtsextremer/Verwirrter aufgefunden wurde. Der Spiegelfechter nimmt dies zum Anlaß für einen sehr lesenswerten Artikel, den ich hier ausdrücklich empfehlen möchte.

Und weil ich sie so richtig finde, zitiere ich die beiden Kernsätze hier sogar direkt:

Meinungsfreiheit muss auch für Vollidioten gelten. 

Auch Rechtsextreme genießen Bürgerrechte.

Eine gefestigte Demokratie und offene Gesellschaft muß so was aushalten. Oder, um es mit den unsterblichen Worten von Evelyn Beatrice Hall zu sagen: “Ich verachte Ihre Meinung, aber ich gäbe mein Leben dafür, dass Sie sie sagen dürfen.”

Im Dunkeln

Okay, jetzt habe ich endgültig den Punkt erreicht, an dem ich einen Eintrag eigentlich ganz allein für mich schreibe. Ein Kollege hat mir nämlich vor kurzem beim Mittagessen vom Restaurant Dans le Noir erzählt, das er in Warschau besucht hat.

Die Idee ist, daß man in völliger Dunkelheit ißt, um so eine völlig neue Erfahrung zu machen und z.B. zu erkennen wie sehr normalerweise das Sehen den Geschmackssinn beeinflußt. Konsequenterweise sind die Kellner in diesem Restaurant blind, was für eine interessante Umkehrung der Situation sorgt, wie sie in der Außenwelt herrscht. Hier ist der Sehende auf die Hilfe des Blinden angewiesen.

Das alles finde ich so interessant, daß ich dort unbedingt einmal hin möchte. Der (leider komplett verflashten) Webseite entnehme ich, daß es solche Restaurants zur Zeit nur in Paris, London, Warschau und Moskau gibt. Und bis ich sowieso mal in einer dieser Städte bin, soll mir dieser Beitrag als Erinnerungsstütze dienen.

Und falls mich ein Leser begleiten möchte, hätte ich da natürlich auch nichts dagegen. Allein kommt man sich im Restaurant doch immer etwas komisch vor.

Eingemauert

Mittlerweile gibt es schon ganz schön viele Deutsche, die ohne Mauer aufgewachsen sind. Die PARTEI arbeitet zwar unermüdlich daran auch diesen Menschen eine hoffnungsvolle Perspektive zu geben, aber bis es soweit ist, hätte ich hier schon mal ein Video der Deutschen Welle, das schön anschaulich erklärt, wie das damals so war, mit der Mauer durch Deutschland:

Und weil es ja die Deutsche Welle ist, gibt es das Ganze natürlich wahlweise auch auf Englisch:

(via Netzpolitik)