Peter Watts und die Grenzschützer

Peter Watts, ein bekannter kanadischer Science-Fiction-Autor hatte gerade einem Kumpel in den USA beim Umzug geholfen. Auf dem Heimweg wurde er offenbar von amerikanischen Grenzbeamten (Motto: Wir entscheiden, wer das Land verläßt) schikaniert und als er versucht hat, ein Gespräch mit ihnen anzufangen, wurde er geschlagen, mit Pfeffer-Spray behandelt und in eine Zelle gesteckt. Und weil das noch nicht genug war, wurde schließlich auch noch gegen ihn Anzeige erstattet. Ich bin über John Scalzis Blog darauf aufmerksam geworden, aber auch die üblichen Verdächtigen Boing Boing und Making Light haben sich des Themas angenommen.

Eine gute Zusammenfassung der Ereignisse findet sich bei der kanadischen Zeitung The Star. Oder in Peter Watts’ eigenen Worten in seinem Blog:

Not the Best of Possible Worlds.

If you buy into the Many Worlds Intepretation of quantum physics, there must be a parallel universe in which I crossed the US/Canada border without incident last Tuesday. [...] In that other timeline I was not punched in the face, pepper-sprayed, shit-kicked, handcuffed, thrown wet and half-naked into a holding cell for three fucking hours, thrown into an even colder jail cell overnight, arraigned, and charged with assaulting a federal officer, all without access to legal representation

Squidgate. Update.
Happiness is a Warm Parka. And Friends I Didn’t Know I Had.

Rechtsstaat eben.

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