Ein Sack voll Links – 4. 1. 2010

  • Aaron Koenig von der Piratenpartei hört einfach nicht auf, Fremdenfeindlichkeit für salonfähig zu erklären, solange es nur die Richtigen trifft. So auch dieser Artikel im Freitag von ihm zum Minarett-Volksentscheid in der Schweiz: Direkte Demokratie! Jetzt erst recht
  • Der Spiegelfechter mit einigen Bemerkungen zum Studentenstreik: Bolognese mit studentischem Hackfleisch
  • Letzte Woche hat Lukas Heinser seine größtenteils musikalischen, manchmal auch persönlichen, aber immer wunderbaren Erinnerungen an die Nullerjahre abgeschlossen. Wer die “Naughties” noch einmal Revue passieren lassen möchte, dem kann ich diese Serie in 10 Teilen nur ans Herz legen. Und jedem anderen eigentlich auch. A Decade Under The Influence.
  • Fernsehkritik.tv schildert in seiner letzten Sendung des Jahres 10 noch erwähnenswerte Flops 2009. Wenn das kein Grund ist, den Fernseher endgültig abzuschaffen, weiß ich es auch nicht.
  • Und noch ein Rückblick: Christiane Schulzki-Haddouti schreibt auf Kooptech über Datenschutz: Der Datenschutz und das verlorene Jahrzehnt.
  • Die iPhone-App der altehrwürdigen Tagesschau schlägt hohe Wellen. Im Lummaland findet sich ein sachlicher und richtiger Kommentar dazu, dessen – für mich – entscheidenden Satz ich hier zitieren möchte:

    Ich halte es allerdings für generell sinnvoll, über das Thema GEZ und öffentlich-rechtliche Grundversorgungen einmal ausführlicher zu diskutieren, denn die ständigen Versuche, die öffentlich-rechtlichen Sender bei der Verbreitung ihres Angebots über das Internet beschränken zu wollen, lassen darauf schließen, daß hier Klärungsbedarf besteht.

  • Und passend dazu gleich die andere Seite: Die GEZ möchte die Nicht-Fernsehbesitzer nicht so ohne weiteres davonkommen lassen und plant eine 200-prozentige Steigerung der Gebühren für Leute, die keinen Fernseher, aber ein Laptop oder ein Smartphone haben. Das Schockierendste am Bericht auf Carta ist für mich, daß ich erst durch einen Nebensatz im aktuellen Freitag davon erfuhr. Dies betrifft mehr Menschen als man denken sollte. Mir fallen aus dem Stegreif zwei solcher Haushalte ein und wenn ich nicht ein Abspielgerät für DVDs brauchte oder die GEZ-Regelungen fair wären, wäre ich selbst so jemand. Die Entscheidung soll im Sommer fallen, es ist also noch Zeit, seine Stimme dagegen zu erheben.
  • Für alle, die wie ich Avatar schon gesehen haben, haben die Fünf Filmfreunde eine schöne Liste, die besser als ich selbst es beschreiben kann, zeigt, warum ich den Film nur so lala fand. 18 Dinge, die ich durch Avatar gelernt habe.
  • John Seavey erinnert uns daran, daß es die guten alten Zeiten gar nicht gab. Sein Blogpost hat den passenden Titel Either I Post It Here, Or I Start Hitting People With Baseball Bats.
  • Dieser letzte Link ist mehr für mich selbst als für meine Leser gedacht. Hier finde ich ihn bestimmt leichter wieder. Andererseits weiß ich von mindestens einem Leser, der eventuell demnächst vor einem ähnlichen Problem stehen könnte. Boris Schneider-Johne hat sein Blog auf WordPress 2.9 upgedated und hatte dabei ärgerliche Probleme mit Umlaute[n] und MySQL.

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