Vacation Videos – Sonntag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “Fettes Brot – Kontrolle” at Youtube

Vacation Videos – Samstag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “The Muppest: Beaker’s Ballad” at Youtube

Vacation Videos – Freitag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “Schimmliges Brot – Foyer des Arts” at Youtube

Vacation Videos – Donnerstag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “Blumio – Meine Lieblingsrapper” at Youtube

Vacation Videos – Mittwoch

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “The Muppets – Ode to Joy” at Youtube

Vacation Videos – Dienstag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “If Filmmakers Directed the Super Bowl” at Youtube

Vacation Videos – Montag

Ich bin diese Woche im Urlaub und weiß nicht genau, wieweit ich da Zeit und Gelegenheit habe, ins Netz zu kommen. Damit Ihr Euch hier nicht so langweilt, habe ich die Schedule-Funktion von WordPress genutzt, um jeden Tag ein Video hier einzubetten, an dem Ihr Euch delektieren könnt. Motto: Was die bei Spreeblick können, kann ich schon lange.

Watch “William Shatner Sings Superstar Entrance Theme Songs” at Youtube

Ein Sack voll Links – 22. 2. 2010

Ich war an diesem Wochenende (und auch in der Woche davor) nicht so viel online wie sonst, daher ist der Linksack diesmal nicht so prall gefüllt wie letztes Mal. Ob es nächste Woche einen Linksack geben wird, kann ich noch nicht absehen. Vermutlich werde ich aber nicht dazu kommen.

  • Kaum bin ich mal nicht in den Niederlanden, zerbricht dort die Regierung. Tobias Müller faßt den Schlamassel im Freitag kurz zusammen: Balkenende macht Schiffbruch
  • Wem das nicht genügt, der kann beim nrc Handelsblad ein ganzes Dossier zum Thema finden: Meer over de val van kabinet Balkenende IV
  • Markus Rother schreibt im Spiegelfechter einen Gastbeitrag über Studiengebühren als Hinderungs- und Abbruchsgrund
  • Und wieder der Spiegelfechter. Diesmal schreibt Jens Berger selbst über die Abstrusität der deutschen Demokratie am Beispiel des Netzsperrengesetzes, das keiner will, daß aber trotzdem so gut wie in Kraft ist: Willkommen in Schilda
  • Der Freitag hat als aktuelles Wochenthema die Krise der griechischen Staatsfinanzen. Dazu gibt es eine Reihe guter Artikel.

    Elmar Altvater – Im Griff der Bankster

    Nicht Griechenland mit einem akuten Haushaltsdefizit ist das Problem, sondern das gewissenlose Profitstreben der Banken. Sie verdienen an den EU-Pleitiers besonders gut

    In einem Interview spricht Heiner Flassbeck, Leiter des Bereiches Markoökonomie und Entwicklungspolitik bei der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD), über die tiefer liegenden Gründe der Währungskrise. “Dann bricht Europa auseinander”

    Besonders gelungen finde ich den Artikel von Michael R. Krätke. Ich sehe das ganze ähnlich: Daß Griechenland jetzt (angeblich) am Abgrund des Staatsbankrotts steht, ist nicht (allein) die Schuld der Griechen, sondern ein Resultat einer nicht harmonisierten Wirtschaftspolitik in der Eurozone. Hier mal ein Zitat von Krätke:

    Man wird sich dauerhaft und hartnäckig in die „inneren Angelegenheiten“ von EU-Staaten einmischen müssen. Darin besteht der Sinn einer Wirtschaftsunion, die sich aus der Logik einer Währungsunion ergibt. Künftig wird uns das einigermaßen kuriose griechische Rentensystem angehen müssen, vom italienischen ganz zu schweigen. Künftig wird zu fragen sein, ob sich jeder unserer EU-Partner den Luxus nationaler Armeen mit allen Schikanen leisten sollte. Die Kleinstaaterei im großen Europa wirkt als Ärgernis und Hindernis zugleich. Zur Währungsunion gehört eine gemeinsame Anleihepolitik der EZB ebenso wie eine gemeinsame Wirtschaftspolitik, um die sich die EU-Kommission kümmern sollte – bislang wird beides entbehrt.

  • Jens Berger erläutert bei Telepolis, warum die nächste Regierung gut eine schwarz-grüne sein könnte: Ist Deutschlands Zukunft schwarz-grün?
  • Vaughan Bell schreibt bei Slate eine schöne kurze Geschichte der unreflektierten Kritik der neuen Medien. Don’t Touch That Dial! – A history of media technology scares, from the printing press to Facebook.
  • Im Freitag habe ich einen sehr lesenswerten Artikel über Guantanamo von Patrick Barkham gelesen. Leider kann ich ihn beim Freitag nicht online finden, also linke ich stattdessen zum Originaltext im Guardian, aus dem der Freitag ihn syndiziert hat: How I fought to survive Guantánamo
  • Apple scheint bei den Apps, die es in seinem iPhone-App-Store aufnimmt, klassischen amerikanischen Puritanismus walten zu lassen. Ich bin nicht sicher, ob man sich mit diesem Vorgehen nicht langfristig selbst ins Knie schießt. Schließlich wissen wir alle, daß pornographische Inhalte ein wichtiger Einflußfaktor auf den Erfolg eines Mediums sind. Hier ein Artikel zum Thema bei Mind the App von Thomas Knüwer: Das Aus für die Bild-Iphone-App?

Ein Sack voll Links – 15. 2. 2010 – Superduperausgabe

Letzte Woche konnte es aus den genannten Gründen leider keinen Linksack geben. Dafür gibt es diesmal eine besonders fette Ausgabe. Viel Vergnügen.

  • Der Spiegelfechter zeichnet die düstere Vergangenheit des Schweizer Bankgeheimnisses nach. Die Schweiz, das Geld und die Moral
  • Die Nachdenkseiten bilanzieren die ersten 100 Tage Schwarz-Gelb mit einer Auflistung dessen, was die neue Regierung alles nicht getan hat. Kratzen am Lack – Zur Kritik an 100 Tagen Schwarz-Gelb
  • Für alle, die denken, daß wir von einem Überwachungsstaat Marke Orwell noch meilenweit entfernt sind, gibt es bei Netzpolitik ein Feature des Deutschlandfunks zum Anhören. Zitat aus dem Teaser:

    Ein junger Mann erfährt durch eine Panne bei seinem Mobilfunkbetreiber, dass er von Verfassungsschutz und BKA abgehört wird. [...] Nach sieben Jahren vergeblicher Bemühung um Aufklärung, nach Hausdurchsuchung und schließlich doch noch erfolgter Verhaftung zieht das Bundesverfassungsgericht eine Grenze. Der “Terrorist” erhält Akteneinsicht, das Verfahren wird eingestellt. Obwohl die Geheimdienste sich der Aufklärung verweigern, lässt sich die paranoide Geisteshaltung der Ermittler anhand ihrer eigenen Aufzeichnungen nachvollziehen.

    Hörtipp: Aus dem Inneren eines Überwachungsstaates

  • Vor kurzem hat sich mit dem Institut Solidarische Moderne ein neuer “Think Tank” gegründet, der die politischen und gesellschaftlichen Kräfte bündeln soll, die sich links des Neoliberalismus, der von einem Großteil der Entscheidungsträger der etablierten Parteien propagiert wird, befinden. Die taz hat zu diesem Anlaß ein Interview mit Sebastian Krumbiegel geführt, der Freitag mit Katja Kipping. Auch die Nachdenkseiten greifen diese Neugründung auf, haben aber auch gleich eine Reihe von Verbesserungsvorschlägen, unter anderem den Namen, der wirklich nicht besonders einladend aussieht und der, wenn man die Webseite der Initiative zugrunde legt, inzwischen schon mal das “Institut” verloren hat. Jene Webseite hat meiner Ansicht nach auch noch so ihre Macken. So vermisse ich z.B. den RSS-Button und bin auf meinem relativ kleinen Notebook-Bildschirm ziemlich genervt davon, daß ich nach jedem internen Link ein nahezu bildschirmfüllendes Bild sehe, anstatt dem gewünschten Text. Aber das sind ja alles Kinderkrankheiten, die sich hoffentlich im Laufe der Zeit geben. Man darf gespannt sein.
  • Hans-Olaf Henkel tingelt schon sehr lange als sogenannter Experte durch den Talkshow-Zirkus. Auf den Nachdenkseiten findet sich ein schöner Artikel, der diesen Herrn ins rechte Licht rückt: Nachtrag zur Sendung Anne Will: Interessantes Detail zum “Charakter” und den Methoden des Herrn Henkel
  • Die Hartz-IV-Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts wird von den regierungsfreundlichen Massenmedien offenbar als Einladung wahrgenommen. Wer sich schon mal gegen die absurden Behauptungen wappnen möchte, die einem nun sicher häufiger begegnen werden, sollte im Spiegelfechter lesen wie Jens Berger einen Artikel von in der Bild-Zeitung Stück für Stück auseinandernimmt: BILD sucht die Exitstrategie
  • Stefan Sasse vom Oeffinger Freidenker schreibt zur Abwechslung mal beim Spiegelfechter, und zwar verteilt er ein Halbjahreszeugnis für Schwarz-Gelb
  • Neil Gaiman bloggt inzwischen schon seit neun Jahren. Als er damals damit angefangen hat haben, wie er selbst es immer gern formuliert, nur er und eine Handvoll Dinosaurier gebloggt. Happy Birthday, Neil’s Journal! Now We Are Nine
  • Wil Wheaton schreibt eine Art Dankesbrief an Twitter. in which the impact of twitter on my life is examined, and thanks is given to @ev and @biz
  • Sprach(b)logger Anatol Stefanowitsch schreibt einen klugen, gut durchdachten Artikel über die Plagiatsvorwürfe gegen Helene Hegemann. Daß er das Wort “Geistiger Diebstahl” verwendet stößt einigen Kommentatoren dort (und auch mir) etwas sauer auf, aber davon abgesehen gebe ich ihm vollkommen recht. Intertextuelle Illusionen
  • Die taz hat ein Interview mit dem Extremismus-Experten Ralf Altenhof geführt. Diesem gefiel im Nachhinein allerdings nicht mehr, was er im Interview gesagt hat. Wie die taz mit diesem Problem umgegangen ist, muß man sich selbst ansehen. Bravo, daß endlich mal jemand die abstruse Praxis des nachträglichen Absegnen von Interviews ins Rampenlicht stellt. “XXXX XX XXXXX XXXXXX”
  • Die Ruhrbarone beleuchten einen erschreckenden Fall, in dem neue und alte Medien gleichermaßen versagt und letztlich ein Leben ruiniert haben: Die unglaubliche Geschichte der Neda Soltani – vom Versagen der Medien und der “Social Networks”
  • Marcus Hammerschmitt beschäftigt sich auf Telepolis mit einem der schlimmsten Auswüchse der Political Correctness, dem Binnen-I. Dem Fazit, das Hammerschmitt in seinem Artikel zieht, kann ich nur vorbehaltlos zustimmen: Ganz im Gegenteil ist heute das Binnen-I Ausweis nur noch einer geistigen Selbstuniformierung, die hoffentlich weiterhin auf Sektierer und Spinner beschränkt bleibt. In diesem Sinne wünsche ich mir und allen Lesern und Leserinnen eine Zukunft ohne Binnen-I. Ih! Zur Karriere eines missbrauchten Buchstabens
  • Harald Suerland analysiert in der Borkener Zeitung Herbert Grönemeyers neue Ruhrgebietshymne sehr treffend. Der das Kind beim Namen kennt
  • Robert Zion von den Grünen schreibt im Freitag wie sich die wahlkämpfenden NRW-Grünen aus seiner Sicht darstellen. In den Kommentaren findet er nicht gerade viel Zustimmung. Unter einem Politikwechsel sind die Grünen nicht zu haben
  • Auch die Finanzkrise hat ein paar gute Effekte. Einer davon ist der sich mehrende Erfolg der nachhaltig wirtschaftenden GLS Bank. Um ein Drittel gewachsen: GLS Bank macht Sinn für Kunden
  • Die SPD katapultiert sich weiter ins Abseits, indem man gegen das von der schwarz-grünen Koalition im VRR angekündigte Sozialticket wettert. Das sieht mal wieder ganz nach Opposition um der Opposition willen aus. Bravo, Herr Prüsse. Sozis gegen Sozialticket (taz.de)
  • Google holt zum nächsten Schlag aus. Was mir bei Buzz als erstes auffiel (neben dem üblichen Datenschutz-GAU) ist, daß der Name momentan besser zu Apple paßte. Googles neuer Dienst hat bei weitem nicht so ein großes Rauschen erzeugt wie unlängst das Mega-I-Phone aus Cupertino. Lifehacker hat eine kurze Einführung in Googles neues Baby: Google Buzz Explained
  • Bei der Rede von Shimon Peres im deutschen Bundestag haben sich einige Abgeordnete der Linkspartei erdreistet sich den allgemeinen Standing Ovations nicht anzuschließen. Daß dies aufgrund einer festen pazifistischen Überzeugung geschah und nicht aus blindem Anti-Semitismus scheint ein Großteil der Medien nicht verstehen zu wollen. Zu diesem Großteil gehört auch Stefan Laurin von den Ruhrbaronen, der wie mir scheint sowieso keine Gelegenheit ausläßt verbal auf die Linkspartei einzudreschen. In den Kommentaren zu seinem Artikel zum Thema findet sich der folgende treffende Satz von einer Kommentatorin namens Eva: Ein Parlament, in dem nur noch die politisch korrekte Mehrheitsmeinung vertreten ist, wäre für mich kein richtiges Parlament mehr. Daß Eva mit dieser Selbstverständlichkeit in der Diskussion dort trotzdem auf verlorenem Posten steht, zeigt, wohin es zur Zeit mit unserer Gesellschaft geht. Gruselig.
  • Zensursula en Français: Frankreich bekommt Internetsperren (netzpolitik.org)
  • Spiegelfechter Jens Berger schreibt auf Telepolis einen sehr schönen Artikel über das Problem mit dem Lohnabstandsgebot: Hartz IV und der hausgemachte Niedriglohnsektor
  • Seit einiger Zeit lese ich das Blog Kultur & Freizeit in NRW, weil man hier auf einfache Art über eine Reihe von Veranstaltungen informiert wird. Dieses Blog ist nun (leider) ein Paradebeispiel für die ungeheure Macht, die Google mittlerweile hat. Wie der Betreiber in diesem Blogeintrag von seinem verzweifelten Kampf gegen die Allmacht der größten Suchmaschine in Deutschland erzählt, läßt einen schon erschauern. Vor allem einige Formulierungen darin haben mich geradezu schockiert, da sie von einer dermaßen devoten Haltung gegenüber dem mit Abstand größten Wegweiser zur eigenen Webseite zeugen, daß einem das “Don’t be evil” im Halse stecken bleibt. Einige Beispiele:

    ob es wirklich dieser eine Fehler war, der von Seiten Google für meinen Empfinden recht hart bestraft wurde.

    Und was mich natürlich auch interessierte, war die Frage, ob und wie man von Google Gnade erhalten kann.

    (Hervorhebungen von mir)

    Dieser Artikel ist ein hervorragendes Beispiel dafür, welche beängstigend große Macht Google mittlerweile hat. Eine Macht, bei der man als einsamer Blogbetreiber auch schon mal unter die Räder kommen kann.

  • Im Freitag wirft Martin Krauß ein interessantes Licht auf den Wintersport. Dort heißt es

    Das Gros der deutschen Aktiven kann nur deswegen in der Weltspitze mithalten, weil es sich von Verteidigungsminister Guttenberg mit „Stabsunteroffizier“ anreden lassen muss. 66 Prozent der deutschen Medaillengewinner der letzten Spiele in Turin waren Sportsoldaten. Das Verteidigungsministerium ist seit Jahren der zweitgrößte Sponsor des deutschen Sports.

    Olympischer Verteidigungsfall

  • Jan Pfaff schreibt im Freitag anläßlich der Berlinale ein interessantes Portrait von Uwe Boll: Voll in die Fresse
  • Im Bildblog findet sich ein besonders eindrückliches Beispiel dafür wie der mediale Druck auf Hartz-IV-Bezieher nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts weiter erhöht wird. Wie sich alle mit Hartz IV verrechnen
  • Werner Vontobel schreibt im Freitag einen erhellenden Artikel über die Art und Weise wie Fusionen und ähnliches die Marktwirtschaft radikal verändert haben. Das große Fressen
  • Zum Thema Hartz-IV hat der Freitag ein Interview mit dem Sozialrichter Jürgen Borchert geführt. Dieser zeigt darin sehr schön auf, daß die Schuld an der Misere der vielen Hartz-IV-Empfänger vor allem beim Staat zu suchen ist.

    Mit dem irrsinnigen Abgabensystem werden doch nicht nur Familien in die Armut geknüppelt, sondern werden die Bildungspotenziale der Kinder ruiniert. Die Verfassungswidrigkeit der Abgabensysteme gegenüber den Familien hat das Bundesverfassungsgericht bereits in vielen Entscheidungen dingfest gemacht und den Gesetzgeber aufgefordert, hier entscheidende Korrekturen vorzunehmen. Der Gesetzgeber weigert sich aber nach wie vor, die überfälligen Korrekturen durchzuführen. Deswegen ist er der faule Sack und nicht die Arbeitslosen.

  • Die Dummheit im Internet kennt keine Grenzen. Aktuelles Beispiel: Es haben wohl eine Reihe von Internet-Nutzern, einen Artikel über Facebook im Blog ReadWriteWeb mit Facebook selbst verwechselt und die Kommentare mit Wortmeldungen a la “Warum hat Facebook schon wieder das Interface geändert” oder “Bitte laßt mich in meinen Account” zugemüllt.
  • Andrew Hickey skizziert in seinem Blog eine beeindruckende neue Richtung für die Superman-Comics. Pop-Drama – Superman
  • Zitate, die man sich merken sollte. “Da Daten anders als Autos oder Handys keine Sachen sind, kann man sie nicht stehlen.” (Beate Merk, bayrische Justizministerin, gefunden bei netzpolitik.org)
  • Wegen des “Turbo-Abis” gibt es bald einen Jahrgang mit annähernd doppelt soviel Studienanfängern wie normalerweise. Die Unis in NRW sind bis jetzt nur unzureichend darauf vorbereitet. Ruhrunis noch nicht auf doppelte Abiturjahrgänge vorbereitet (Ruhrbarone)
  • Das Ruhrgebiet ist erst läppische sechs Wochen lang Kulturhauptstadt und schon eröffnet in Duisburg das erste Besucherbüro. Mehr zu dieser Peinlichkeit bei RP online: Duisburg: Schneller als andere Städte

Heute ist internationaler Grobi-Tag

grover.jpg

Da soll noch einer sagen, Gedankenblasen würde sich nicht an jeden Quatsch dranhängen. John Scalzi versucht in seinem Blog unilateral den Grover Appreciation Day auszurufen. Ich schließe mich dem an und versaue ihm damit seine schöne Unilateralität. So.

Und noch mal zur Erinnerung, warum Grobi der vielleicht coolste Muppet überhaupt ist, hier zwei der überraschend wenigen Auftritte, die man bei Youtube auf Deutsch finden kann (Scalzi hat im oben verlinkten Blogartikel zwei weitere auf Englisch):

Herum

und Supergrobi!