Amazon zeigt, wie man es nicht macht

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Am Freitag waren plötzlich eine ganze Reihe von Büchern aus dem Angebot von amazon.com verschwunden. Hintergrund waren eskalierte Verhandlungen mit einer Verlagsgruppe. Bei Amazon hat man wohl gedacht, wenn man so einen Stunt an einem Freitag versucht, bekommt die Medien-Öffentlichkeit es nicht so gut mit. Und man hielt es weiterhin für eine glänzende Idee, das ganze heimlich, still und leise zu machen und eine gefühlte Ewigkeit lang nicht zu kommentieren. Doch Amazon hat die Rechnung ohne die Blogosphäre gemacht. Allein John Scalzi hat während des letzten Wochenendes sechs Blog-Artikel zum Thema verfaßt. Und er war beileibe nicht der einzige. Als Fazit bleibt, daß Amazon sich hier bei einer unverhältnismäßig großen Zahl (potentieller) Kunden sehr unbeliebt gemacht hat. In Zeiten, in denen Apple mit dem iPad in die Offensive geht, ist das eine besonders schlechte Idee. Hier die Chronologie der Ereignisse bei Scalzi:

  1. Macmillan Books Gone Missing From Amazon
  2. A Quick Note On eBook Pricing and Amazon Hijinx
  3. It’s All About Timing
  4. Dear Amazon:
  5. All The Many Ways Amazon So Very Failed the Weekend
  6. Seriously? Now They’re Just Being Dicks

One thought on “Amazon zeigt, wie man es nicht macht

  1. Pingback: Gedankenblasen » Blog Archiv » Wie funktionieren eigentlich Amazon-Links?

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