Wahlsplitter: Spaß mit dem Morgenecho

Die heutige Sendung ist ein gutes Beispiel dafür, warum es sich lohnt, das Morgenecho auf WDR 5 zu hören, und warum es sich besonders lohnt, wenn Thomas Schaaf im Studio sitzt.

Als ich die Sendung heute morgen einschaltete, war Schaaf gerade im Interview mit Martin Schulz. Eigentlich ging es um die anstehende Wiederwahl von Barroso, aber zum Abschluß fragte er den EU-Abgeordneten der SPD dann auch noch danach, wer seiner Meinung nach wohl der neue deutsche EU-Kommissar werden wird.
Schulz (sinngemäß): “Keine Ahnung. Das wird die neue SPD-geführte Bundesregierung unter Kanzler Frank-Walter Steinmeier entscheiden.”
Schaaf (lachend): “Der war gut.”

Momentan kann man den Beitrag noch auf der WDR5-Webseite nachhören.

Es gibt für alles einen Tag

Na, heute schon gegoogelt?

Wenn nicht, wird es allerhöchste Zeit, denn am heutigen 14. September ist Google Appreciation Day.

Die Idee dahinter ist ganz nett, finde ich:

Google Appreciation Day is not about a specific day in and of itself, but rather it is about reminding us that most aspects of our life are within our individual control and that they can be changed if one so chooses. So, every time the 14th of September rolls around, use it as an opportunity to learn something useful.

Also, einen schönen Google-Wertschätzungstag noch.

Im Dunkeln

Okay, jetzt habe ich endgültig den Punkt erreicht, an dem ich einen Eintrag eigentlich ganz allein für mich schreibe. Ein Kollege hat mir nämlich vor kurzem beim Mittagessen vom Restaurant Dans le Noir erzählt, das er in Warschau besucht hat.

Die Idee ist, daß man in völliger Dunkelheit ißt, um so eine völlig neue Erfahrung zu machen und z.B. zu erkennen wie sehr normalerweise das Sehen den Geschmackssinn beeinflußt. Konsequenterweise sind die Kellner in diesem Restaurant blind, was für eine interessante Umkehrung der Situation sorgt, wie sie in der Außenwelt herrscht. Hier ist der Sehende auf die Hilfe des Blinden angewiesen.

Das alles finde ich so interessant, daß ich dort unbedingt einmal hin möchte. Der (leider komplett verflashten) Webseite entnehme ich, daß es solche Restaurants zur Zeit nur in Paris, London, Warschau und Moskau gibt. Und bis ich sowieso mal in einer dieser Städte bin, soll mir dieser Beitrag als Erinnerungsstütze dienen.

Und falls mich ein Leser begleiten möchte, hätte ich da natürlich auch nichts dagegen. Allein kommt man sich im Restaurant doch immer etwas komisch vor.

billige iPhones aus Italien

Der Hype um das neue iPhone 3gs und die EU-marktrechtlich bedenkliche Providerbindung desselben (wofür ist der Neoliberalismus eigentlich gut, wenn er nicht mal so was hinbekommt, was doch offensichtlich genau in seinen Bereich fällt?) führt zu abstrusesten Verhaltensweisen. Auf mysteriösen Wegen (vermutlich Twitter?) bin ich auf diese Seite gestoßen.

Das Problem. Das neue iPhone kostet hierzulande ohne Vertrag offenbar abenteuerliche Preise jenseits der 1000 Euro (keine Ahnung ob das stimmt und zu faul es nachzuprüfen).

Die Lösung: In Italien bekommt man es schon für läppische 600 Euro.

Neues Problem: Die liefern nur innerhalb Italiens.

Neue Lösung: Mit dem gesparten Geld einen Kurztrip nach Italien machen und sich das Teil ins Hotel liefern lassen.

Zitat von der oben verlinkten Seite:

TIPP: Bei Ryanair gab es vor 2 Wochen Flüge für 2 Euro (Endpreis für Hin/Zurück!), derzeit ist es zwar wieder etwas teurer, aber nächste Woche gibt es ja wieder neue Ryanair Angebote. Der Flughafen z.B. in Bologna und Rom liegt sehr nah an der jeweiligen Stadt.

Ich finde das zwar total abstrus, andererseits gefällt dem europhilen Weltenbummler in mir irgendwie der grenzenlose Charme dieser Idee. Wenn ich reich oder verrückt genug wäre, würde mir das auch Spaß machen. Auch gerade weil es so abstrus ist.

Men are better than women

Ach ja. Die guten alten Zeiten als Werbung noch nicht politisch korrekt sein mußte.

15 Sexist Vintage Ads.

Mich spricht besonders  die relativ weit unten für Drummond Sweaters an, die klar sagt “Men are better than women”. Warum traut sich eigentlich heute keiner mehr, das zu sagen? Und wieso fällt mir eigentlich auf Anhieb nur eine Frau ein, die tatsächlich auf Berge klettert? Ist das die Welt, die wir unseren Kindern hinterlassen wollen?