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Der Winter ist vorbei, die Pause beendet bevor sie die Zweijahresmarke erreicht und dieses Blog ist endlich aus dem Winterschlaf erwacht. Auf vielfachen Wunsch sind die Gedankenblasen wieder da. Noch weiß ich so wenig wie Ihr in welcher Frequenz es neue Beiträge geben wird und was diese zum Thema haben werden. Fragte man mich, würde ich sagen, es wird eine Mischung aus politischer Wut, technischen Posts, die außer mir vermutlich nur zwei weitere Leute auf der Welt interessieren, und lustigen Links / Katzenbildern werden. Da ich schon eine Menge Ideenmaterial auf Halde liegen habe, das nur noch verschriftlich werden muß, stehen die Chancen für eine hohe Postfrequenz gut. Aber wir wissen ja wie das mit guten Vorsätzen immer so aussieht. Eigentlich wollte ich mit der Wiedereröffnung warten bis alles so ist wie ich es mir vorstelle, aber auf meiner Erwerbsarbeit habe ich durch schmerzhafte Erfahrungen gelernt, daß schlechter manchmal besser ist. Daher verschreibe ich mich stattdessen eher dem Konzept “Release Early, Release Often” und fange schon mal mit etwas eher halbfertigem an. Immerhin ist es mir nach furchtbar langen Kämpfen gegen die Tücken von MySQL und mit der teilweise abstrus überkomplexen Tabellenstruktur von WordPress gelungen, nicht nur die Postings der alten Instanz der Gedankenblasen in diese neue WordPress-Instanz zu importieren, sondern ich habe auch die Postings des Linkblogs “Talent Copies, Genius Steals” hier hinein integrieren können.

Ich bin aber, wie gesagt, immer noch nicht so richtig glücklich mit den Details und werde sowohl hier, als auch bei Blutiges Gemetzel als ganzem noch eine Weile herumprobieren bis alles eine etwas finalere Form gefunden hat. Ernstgemeinten Design-Vorschlägen stehe ich dabei natürlich offen. Schließlich leben die Gedankenblasen schon immer auch durch den Input meiner zwar zahlenmäßig überschaubaren, aber dafür nur umso treueren Leserschaft.

Eine wesentliche Neuerung ist, daß ich vorhabe, vermehrt auch in Englisch zu posten, um auch ein paar meiner nicht oder nur wenig Deutsch sprechenden Freunde und Bekannten auf meine Seite zu locken. Auch hier wird die Zeit zeigen wie gut das funktioniert.

Bis dahin rufe ich Euch allen ein herzliches Willkommen Zurück entgegen.

Frühlingsdingsbums

Im Rahmen meiner Frühjahrsmüdigkeit habe ich mir mal ein paar Wochen Auszeit vom Bloggen genommen. Nun komme ich aber gestärkt und mit jeder Menge kreativer Energie zurück. Heute beginnt die Wahlsaison mit den Parlamentswahlen im Vereinigten Königreich, am Sonntag zieht NRW (und Dortmund) nach und im Juni wählen auch unsere Nachbarn in den Niederlanden und Belgien neu. Es gibt also reichlich Stoff für Kommentare von kreetrapper.

Und apropos Frühjahr. Ich nutze die Gelegenheit zu einem lange fälligen Blog-Frühjahrsputz. Das bedeutet, in den nächsten Wochen kommt langsam aber sicher das langerwartete Redesign von Blutiges Gemetzel. Die diversen Altblogs werden in dieses importiert und dann geschlossen. Und ich arbeite endlich mal die ganzen Ideen für Blogartikel ab, die sich im Laufe der Zeit so angesammelt haben. Insbesondere betrifft dies diejenigen, die ich dem einen oder anderen meiner Leser (oder mir selbst) zu schreiben versprochen habe (kurze Erinnerung per Mail, bitte, falls ich ein Versprechen vergessen haben sollte). Eine Liste der abzuarbeitenden Artikel findet sich ab sofort als Unterseite des Blogs hier.

In letzter Zeit lese ich nicht mehr gar so viel Krempel im Netz, der gute alte Linksack wird daher in Zukunft etwas infrequenter erscheinen; eingestellt wird die beliebte Kategorie aber natürlich nicht.

Hier noch ein interessantes Detail. Die lange Funkstille hier scheint Spammer anzuziehen wie Motten das Licht. Laut Askimet wird “Spam [...] grundsätzlich nach 15 Tagen gelöscht”. Das heißt, daß dieses Blog in den letzten fünfzehn Tagen mit 9677 Spam-Kommentaren bombardiert wurde (insgesamt 13,330 seit Bestehen des Blogs; es knubbelt sich also zur Zeit). Akismet hat nur 8 davon bis in die Moderation durchgelassen. Ich würde sagen, das ist eine überzeugende Quote. Trotzdem hoffe ich, daß sich die Spammer vielleicht ein neues Opfer suchen, wenn ich wieder anfange regelmäßig zu posten.

Was war. Was wird.*

In der letzten Woche hat mich eine relativ hartnäckige Erkältung (oder doch die mexikanische Grippe, wie meine Arbeitskollegen mutmaßten?) mit einem ganz schön fies klingenden Husten ziemlich angeschlagen, so daß ich bei meinen Internetaktivitäten Abstriche machen mußte. Aber jetzt bin ich wieder so weit fit, daß das Bloggen weitergeht. Nachdem sich in zwei Umfragen jeweils hundert Prozent dafür ausgesprochen haben (es lebe schlampig ausgeführte Statistik), werde ich das Linkblog nun doch mittelfristig wieder mit diesem verschmelzen. Wer den Verschmelzungsvorgang meines Resteblogs verfolgt hat, weiß, daß dies kein Grund zur Naherwartung ist, aber da ich jetzt auch beruflich viel mit WordPress hantiere (mehr dazu demnächst), sollte ich eigentlich langsam mal genug Know How angesammelt haben, um den Schritt zu wagen. Die direkte Konsequenz ist erst einmal nur, daß ich drüben nicht mehr poste und im Gegenzug hier der Prozentsatz der Beiträge nach dem Motto “Guck mal hier, wie lustig. Link.” stark ansteigen wird.

An alle Leser, denen dieser Schritt nicht gefällt: Ich hoffe, das ist Euch eine Lehre in Sachen Nichtwählertum. Da in wenigen Monaten mal wieder eine dieser immer häufiger werdenden Richtungswahlen (mancherorts liest man auch schon “Schicksalswahl”) ansteht, hoffe ich, daß sich die Lektion in einem verbesserten Wahlergebnis niederschlägt. In einer leichten Abwandlung meines Spruchs zur Bundestagswahl: Jeder Nichtwähler mehr an der Urne, vergrößert die Chance, daß die FDP an der Fünf-Prozent-Hürde scheitert. Und das ist mein heimlicher Wunschtraum für diese Wahl. Ich verspreche, daß ich den ganzen 10. Mai lang dreckig lachen werde, wenn es so weit kommt.

* Der Titel dieses Beitrags ist eine intertextuelle Allusion auf die gleichnamige Rubrik bei heise online. Anders ausgedrückt: Ich habe ihn gehegemannt.

Kreetrapper erklärt die Welt

Da sieh mal einer guck: Kaum angekündigt, ist schon die erste neue Rubrik in den Gedankenblasen am Start. Unter dem Label kreetrapper erklärt die Welt werde ich kleine oder größere Erklärungen veröffentlichen, von denen ich denke, daß es nicht schaden kann, wenn mehr Leute darüber Bescheid wüßten. Die ersten paar Ideen, die ich dazu habe, sind zum einen How-To’s, die dabei helfen sollen, spezifische (Alltags-)Probleme zu lösen, und zum anderen möglichst verständlich aufbereitetes Hintergrundwissen über die (digitale) Welt, in der wir leben. Nach dem Lesen eines solchen Artikels soll im Idealfall immer ein Erkenntnisgewinn im Sinne des bekannten Spruchs von Markus Kavka stehen. Hamma wieder was gelernt.

Der erste Eintrag dieser neuen Reihe, wird noch heute hier erscheinen.

2010 – Das Jahr, in dem wir Kontakt aufnehmen

Ja, ich weiß, ich bin beileibe nicht der erste. Aber vielleicht der letzte, der damit eine Jahresvorschau aufmacht. Wobei, immerhin scheint es in dieser Woche auch noch nicht zu spät für einen Neujahrsempfang zu sein. Aber ich schweife ab.

Noch ganz kurz ein Blick zurück ins letzte Jahr. Ja, wir sind alle froh, daß es vorbei ist, aber trotzdem. Es geht um das Wort des Jahres.

Die diversen in- und ausländischen Medien haben als Wort des Jahres Dinge anzubieten wie tweet, Abwrackprämie oder ontvrienden (unfriend). Unwort des Jahres ist in Deutschland betriebsratverseucht geworden, das ich persönlich vorher noch nie gehört habe. Klingt aber asozial genug um die Auszeichnung zu verdien. Aber egal. Mein Wort des Jahres 2009 habe ich erst relativ spät für mich entdeckt. Ich glaube es war im November oder zu Beginn des Dezembers in einem Kommentar im (inzwischen eingestellten/umgezogenen) Bremer Sprachblog. Ich würde jetzt gern dorthin verlinken und denjenigen Kommentator lobend erwähnen, der mir dieses Wort näher gebracht hat, aber leider bin ich nicht in der Lage, den entsprechenden Kommentar wiederzufinden. Egal. Mein Wort des Jahres 2009 lautet Gesichtspalme.

So, nun zum aktuellen Jahr. Seit ich meinen Hauptwohnsitz im äußersten Westen der Republik habe, wo man abends die Bürgersteige hochklappt und ansonsten tagein, tagaus den Erlöser preist, verreise ich noch lieber als ohnehin schon. Inzwischen auch ab und zu mal aus beruflichem Anlaß. Abseits des beruflichen gibt es in diesem Jahr eine Reihe interessanter Veranstaltungen, bei denen ich eine Teilnahme erwäge. Hier eine kurze Liste derjenigen davon, die ich momentan auf dem Radar habe.

Was Wo Wann Link
dGfS-Jahrestagung Berlin 23.-26. Februar www2.hu-berlin.de/dgfs/
PolitCamp10 Berlin 20./21. März politcamp.org
re:publica 2010 Berlin 14.16. April re-publica.de
Franz-Sigel-Trophäe 2010 Dortmund 22. Mai blutiges-gemetzel.de
14. Internationaler Comic-Salon Erlangen 3.-6. Juni comic-salon.de
Spiel Essen Ende Oktober merz-verlag.com/spiel
27C3 Berlin 27.-30. Dezember events.ccc.de/congress
Ruhr2010 Ruhrstadt 2010 ruhr2010.de

Für die DGfS-Tagung bin ich bereits angemeldet. Die Spielemesse ist natürlich Pflichtprogramm. Und bei der Franz-Sigel-Trophäe bin ich sogar die Turnierleitung. Der Comic-Salon steht schon länger auf meiner Liste und ich hoffe, daß es dieses Jahr endlich klappt. Besonders freuen würde es mich, wenn vielleicht einer meiner comic-lesenden Leser Lust hat, mich zu begleiten. Na, Alpman, Captain Smollett? Wie wär’s?

Ich weiß gar nicht mehr, wie ich darauf kam, aber vor kurzem bin ich über alte Geschäftskorrespondenz gestolpert und dabei festgestellt, daß Blutiges Gemetzel inzwischen in seinem zehnten Jahr ist. Mehr als die Hälfte dieser Zeit habe ich hier mehr oder minder regelmäßig in die Welt hinausgeblogt. Ich denke, dieses Jubiläum sollte Anlaß genug sein, endlich das zu machen, was ich schon länger vorhabe, nämlich die Seite mal ein bißchen aufmöbeln. Ich muß sagen, daß mir der klare, aufgeräumte Stil eigentlich immer noch ganz gut gefällt, die optischen Änderungen werden sich also vermutlich in Grenzen halten. Dafür wird aber zum Beispiel der hoffnungslos veraltete “Über mich”-Text endlich mal auf den neuesten Stand gebracht werden. Hier in den Gedankenblasen könnt Ihr Euch auf eine ganze Reihe neuer Rubriken freuen. Zwei sind schon fertig konzipiert und kommen schon sehr bald. Zudem trage ich mich mit dem Gedanken, hier auch mal Fachliches aufzuarbeiten. Ähnlich wie es der Kollege Ströver nebenan immer wieder mal macht.

Und schließlich muß ich mir auch wieder einmal die Frage stellen: Zwei Blogs oder eines? Ich finde die Zweiteilung zwar im Prinzip recht sinnvoll, ertappe mich aber dennoch immer wieder mal dabei, daß ich einen Beitrag in dem einen Blog anfange und ihn dann doch noch ins andere schiebe. Oder mich im Nachhinein frage, ob das jetzt nicht doch besser ins andere Blog gepaßt hätte. Vielleicht haben ja meine restlichen Leser (also außer Captain Smollett, der schon beim letzten Mal als diese Frage aufkam für 1 gestimmt hat) inzwischen Präferenzen in die eine oder andere Richtung entwickelt, die ich in meine Überlegungen miteinbeziehen kann.

Look, there is music in the air!

Eine Menge Dinge sind in der letzten Woche passiert.

Der Oberbürgermeister von Köln wird (im Umfeld der ganzen Stadtarchiv-Problematik) bei der nächsten Kommunalwahl (wann auch immer die sein wird) nicht mehr antreten. Vielen ist das nicht genug und sie fordern er soll doch bitteschön sofort zurücktreteten. Soweit ich weiß ist er diesem Wunsch bisher nicht gefolgt.

Bahnchef Mehdorn hat seinen Vornamen geändert. Das am häufigsten zu hörende Wort in den Kommentaren von zufällig auf der Straße befragten Passanten: “Endlich”. Das Fernsehlexikon hat die Reaktionen sehr schön in Bilder gefaßt.

Und leider gibt es auch traurige Nachrichten: Andy Hallett, bekannt als grüner Karaokebar-Besitzer aus Angel, ist am Montag an Herzversagen gestorben.

Und das alles nur am Anfang der Woche. Da paßt es doch wie die Faust auf’s Auge, daß ich mir eine Erkältung eingefangen habe und die letzten Tage ziemlich platt in der Ecke lag, anstatt zu bloggen (oder all die anderen Dinge in Angriff zu nehmen, die noch auf meiner Liste stehen).
Es kann also ein bißchen dauern bis zum nächsten Blogeintrag. Um Euch bis dahin zu vertrösten gibt es jetzt aber noch ein paar Musikempfehlungen:

Wil Wheaton empfiehlt uns diese junge Künstlerin:

Zoë Keating ist Cellistin, und durch die Wunder der modernen Technik begleitet sie sich selbst und erschafft so beeindruckende Klangkunstwerke. Oder in Wils Worten:

See that MacBook next to her? She uses that to sample herself several times to build a rhythm, and then she plays over it, like a one-woman string quartet. Or quintet. Or awesometet.

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Tori Amos hat mal wieder eine neue Platte (sagt man das heutzutage überhaupt noch?) gemacht. Die erste Single heißt Welcome to England und das Video sieht so aus:

Ich versuche ja schon seit Jahren mir eine endgültige Meinung zu Tori zu bilden, habe das aber bisher nicht geschafft. Eigentlich möchte ich sie mögen, aber so richtig packen mich die meisten ihrer Sachen einfach nicht. Aber vielleicht habe ich mich auch nur noch nicht richtig reingehört.

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Und schließlich. Die Pet Shop Boys haben ebenfalls ein neues Album auf dem Markt und Lukas von Coffee And TV ist in seiner Listenpanik sehr hingerissen davon. Die Single Pandemonium klingt beim ersten Reinhören schon mal ganz interessant, aber nachdem ich den Eintrag von Lukas gelesen habe, werde ich erst mal die Very aus dem Schrank holen und morgen auf der Fahrt zu Arbeit hören.

So das war’s für heute. Viel Spaß beim Hören.

Hmmm… Pi(e) !

Einen fröhlichen Pi-Day allen meinen Lesern.

Begeht den freudigen Anlaß doch mit einem leckeren Kuchen oder indem Ihr einfach mal die ersten zwanzig Stellen von Pi auswendig lernt. Das schindet sicher enormen Eindruck auf der nächsten Party.

Mir sind solche freudigen Aktivitäten heute leider nicht vergönnt, da ich meine Mannschaft aus mehr oder minder verrotteten untoten Blood-Bowl-Spielern bei ihrem Kampf um die Franz-Sigel-Trophäe 2009 vom Spielfeldrand aus coachen muß. Wenn dieser Eintrag veröffentlicht wird, müßte die erste Runde gerade begonnen haben. Passenderweise wird dieses blutige Gemetzel übrigens präsentiert von Blutiges Gemetzel, der freundlichen Webseite mit dem nicht ganz so freundlichen Namen.

Apropos Blutiges Gemetzel. Wo ich seit langer Zeit mal wieder auf der Startseite war, wird mir wieder einmal bewußt, wie unaktuell vieles, was dort steht, inzwischen ist. Sobald ich meinen Umzug verkraftet und noch einige andere Kleinigkeiten geregelt habe, werde ich mich mal daran machen, die ganze Seite gründlich zu überholen. Vielleicht springt sogar ein neues Design dabei raus – wobei ich mit dem momentanen eigentlich immer noch recht zufrieden bin. Wir werden sehen. Wenn es soweit ist, kündige ich das ganze jedenfalls hier an, meine treuen Leser werden also keine der spannenden Entwicklungen verpassen.

Moving Time

Okay, der Umzug ist ziemlich optimal über die Bühne gegangen und nachdem ich meine Hardware upgegraded habe, kann ich nun auch aus meiner neuen Wohnung ins Internet. Ich bin also wieder ganz normal zu erreichen. Meine neue Fernsprechnummer und Snail-Mail-Adresse habe ich ja schon vor einiger Zeit per Mail unter die Leute gebracht und ab jetzt bin ich auch über die online-Kanäle wieder unter normalen Bedingungen zu erreichen (abgesehen von der dokom-Adresse logischerweise). Momentan habe ich noch einige Kisten auszupacken und auch sonst einiges an Neuer-Wohnung-Kram zu erledigen. Das Bloggen wird also wieder anlaufen, aber etwas langsam und gemächlich.

Move Ya, Move Move Ya

Am morgigen Dienstag findet nun endlich mein lang geplanter Umzug statt. Dann muß ich es nur noch schaffen, in meiner neuen Wohnung das Internet zu bändigen, was hoffentlich nicht so schwierig wird, wie es sich auf den ersten Blick darstellte. Ich melde mich dann hier, wenn das geschafft ist und ich wieder regelmäßig im Netz unterwegs bin. Dann wird auch dieses Blog aus seinem wochenlangen Dornröschenschlaf erwachen.

Aus dem Netz gefallen

Seit Sonntag Abend wohne ich (okay, das ist vielleicht etwas hoch gegriffen, eher “befinde ich mich”) an Werktagen nicht mehr im Gästehaus des MPI, sondern bin bereits in meiner zukünftigen Wohnung in Kleve. Dies hat neben dem deutlich längeren Weg zur Arbeit (ca. 30 Minuten statt ca. 30 Sekunden) noch einen weiteren Nachteil, nämlich den, daß ich vorerst etwas von der Außenwelt abgeschnitten bin. Denn natürlich gibt es dort momentan weder Telefon noch Internet. Ich habe aber gestern bereits alles in die Wege geleitet, um dem so schnell wie möglich Abhilfe zu schaffen. Momentan ist als Anschlußtermin der 2. Februar avisiert. Als langjähriger Leser der c’t-Rubrik “Vorsicht Kunde” bin ich aber diesbezüglich lieber noch etwas skeptisch.

Jedenfalls bedeutet das für alle, die mit mir in Kontakt treten wollen, daß die Möglichkeiten hierzu zur Zeit etwas eingeschränkt sind. Ich rufe meine gmx-Adresse weiterhin von der Arbeit aus ab (und kann auch daheim geschriebene Postings wie dieses hier hochladen), kann dann aber verständlicherweise bestenfalls nur kurz antworten. Außerdem habe ich mein Handy so gut wie immer dabei. Da ich beim Roaming selbst auch ganz schön zur Kasse gebeten werde, bitte ich aber, wenn möglich, abends anzurufen, wenn ich in Deutschland bin.

Schließlich gibt es in dringenden Fällen noch die Möglichkeit, mich auf meiner Arbeitsstelle zu erreichen. Hierzu verweise ich auf die “People”-Seite des Instituts.