Angoulême-Verlinkerei

Im arte Kulturmagazin Metropolis gab es am Samstag einen Beitrag zum Comic-Festival, den man noch bis zum Freitag auf Arte +7 ansehen kann.

Einen kurzen Überblick über die Preisträger aus deutscher Perspektive gibt es im Blog bei Graphic-Novel.info.

Einen etwas längeren Wrap-Up gibt es bei The Beat.

Und schließlich hat der eifrige Comics Report Tom Spurgeon eine Unmenge an Links zum Thema zusammengesammelt: Collective Memory: Angoulême 2010

Wikipedia goes Video

Wie diesem Artikel auf p2pnet news zu entnehmen ist, will die Wikipedia demnächst verstärkt auf Videos setzen. Man plant ein einfaches Interface mit dem Nutzer Videos mit ein paar Klicks direkt in einen Artikel einfügen können. Als Quelle, aus denen der Nutzer Videos einbinden kann, dienen vorerst das Internet Archive, Metavid (eine Sammlung von Reden im amerikanischen Kongress und ähnlichem) und natürlich das hauseigene Wikimedia Commons. Der Plan ist gemeinfreie Mediendateien einem größeren Publikum näherzubringen. Eine gute Idee, wie ich finde.

Übersetzung via Twitter

Ich bin nicht sicher ob ich es nützlich oder abstrus finden soll, aber berichtenswert ist es allemal.

Der Onlinedienst woertbuch.info übersetzt jetzt auch via Twitter. Erst mal nur Deutsch – Englisch und zurück, aber angeblich demnächst auch Französisch, Italienisch und Spanisch. Dieser Eintrag dient mir auch selbst so ein bißchen als Nachschlagemöglichkeit, falls ich das tatsächlich mal zu nutzen beginne. Ich habe es gerade mal ausprobiert, kam mir aber irgendwie blöd dabei vor, auf die Antwort zu warten, anstatt direkt zu einem Onlinewörterbuch zu gehen. Egal hier die Anleitung:

Übersetzung über öffentlichen Post:
@woerterbuch [de->en] Test
@woerterbuch [en->de] Test

Synonym über öffentlichen Post:
@woerterbuch [de->syn] Test
@woerterbuch [en->syn] Test

Für Follower via Direct Message:
D woerterbuch statt @woerterbuch

(via SprachenNetz)

Sprachenwunder

Es ist allgemein bekannt, daß Computer nach wie vor keine besonders begabten Übersetzer abgeben. Und wenn man die letzten drei, vier Tests entsprechender Software in der c’t vergleicht, wird einem auch ohne linguistisches Hintergrundwissen relativ schnell klar, daß dies – das Ausbleiben eines unerwarteten, spektakulären Durchbruchs (z.B. die Ausarbeitung einer vollständigen generativen Grammatik mindestens zweier natürlicher Sprachen) vorausgesetzt – auch auf absehbare Zeit so bleiben wird. Immerhin sind die Programme aber mittlerweile so weit, daß man ihnen einen Brocken Text in einer fremden Sprache hinwerfen kann und sie daraus einen Text in der Zielsprache machen, der zwar keine Schönheitspreise gewinnt, dem man aber doch in den allermeisten Fällen genug entnehmen kann, um zu wissen, worum es eigentlich in dem Ursprungstext geht.

Ein solches Programm, das online verfügbar ist und das man auch gleich mit der URL einer Webseite füttern kann ist Google Translate. Und das spricht seit kurzem wieder eine Reihe neuer Sprachen. Zehn neue Sprachen sind hinzugekommen, neun davon europäische, als da sind: Bulgarisch, Kroatisch, Tschechisch, Dänisch, Finnisch, Hindi, Norwegisch, Polnisch, Rumänisch und Schwedisch. Zusammen mit den bereits vorhandenen Sprachen sind das insgesamt 23 und Google deckt damit den größten Teil Europas ab. Cool finde ich auch eine neue Funktion, die versucht automatisch die Sprache des eingegebenen Texts zu bestimmen.

Und wo ich schon mal dabei bin, füge ich hier auch gleich noch ein paar Links zu im Internet verfügbaren Wörterbüchern ein. Dann sind wenigstens alle Ressourcen an einer Stelle zu finden.

Der Platzhirsch ist sicherlich LEO, das neben Englisch, Französisch und Spanisch seit kurzem auch Italienisch und Chinesisch kann. Allerdings immer nur in Kombination mit Deutsch.

Beolingus kennt ebenfalls die Kombinationen DE-EN und DE-ES und zudem Deutsch-Portugiesisch.

Flexidict kann DE-EN, DE-FR, DE-ES und DE-IT und hat DE-PT und Deutsch-Schwedisch in Planung.

Wem das zu deutschlastig ist, der findet bei Wordreference die Kombinationen EN-FR, EN-IT und EN-ES.

Hier findet sich eine recht lange Linkliste zu weiteren online zugänglichen Wörterbüchern. Und diese Linksammlung bietet sogar Klingonisch an. Und hier noch eine englische wirklich sehr lange Liste: Wordgumbo. Hier  finden sich sogar zu so exotischen Sprachen wie Tagalog etwas.
Zum Schluß noch ein Link zum Urban Dictionary. Im englischsprachigen Netz stolpert man häufiger mal über Redewendungen, die ihren Weg noch nicht in die etablierten Wörterbücher gefunden haben. Hier finden sich die Sorte von Idiomen, die man z.B. in Rap-Texten findet. Slang, eben. Fo shizzle ma nizzle.