Bring your own gun

Inzwischen ist es bei mir soweit, daß mich bestimmte Nachrichten gar nicht mehr über (mehr oder weniger traditionelle) Nachrichtenmedien erreichen, sondern nur noch, sofern sie in Blogs referenziert werden, die ich zufällig lese. Oder über andere Webseiten, die ich einigermaßen regelmäßig frequentiere. Eine dieser Seiten ist das Satiremagazin The Onion. Und kürzlich gab es dort etwas in der Rubrik Infographic, das mich auf diese Nachricht aufmerksam gemacht hat.

In Florida ist es jetzt erlaubt, seine Waffe mit zur Arbeit zu nehmen.

The bill, allowing workers to keep guns in their cars for self-protection, was approved by the Florida Senate by a vote of 26-13. It now goes to Republican Gov. Charlie Christ to sign into law.

Backed by the National Rifle Association and some labor unions, the so-called “take-your-guns-to-work” measure would prohibit business owners from banning guns kept locked in motor vehicles on their private property.

Das wird sicherlich die Zufriedenheit am Arbeitsplatz in Florida merklich erhöhen. Ein Chef wird es sich zweimal überlegen, ob er einen unfähigen Arbeiter rausschmeißt, wenn er weiß, daß der nur kurz zum Parkplatz gehen und seine Knarre holen muß. Vielleicht sollte man das hier auch einführen, um die Arbeitslosenzahlen zu reduzieren.

How stupid can you get?

Hier mal etwas aus der Rubrik “So was gibt es nur in Florida”:

[Florida state legislator Bob Allen] was recently arrested for soliciting sex in a public restroom; specifically it’s alleged that he offered an undercover cop a Jackson if he’d let the legislator blow him. This was not a smart thing to do. But having been caught doing something stupid, Allen, who is a pudgy white fellow, has decided to double down on his stupidity by offering what is a truly, spectacularly — indeed, magnificently – dumb reason for soliciting another man for sex: Fear of a Black Planet!

Es lohnt sich die Details dieser abstrusen Geschichte bei John Scalzi nachzulesen.